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  • 07.10.2012           13      Teilen:   |

Crowdfunding für "India Blues"

Ein "normales" schwules Paar in Berlin



Noch in diesem Jahr soll George Markakis' Spielfilm "India Blues" Premiere feiern. Für den letzten Feinschliff werden mittels Crowdfunding noch rund 3.800 Euro gesucht.

Wieder einmal wurde ein spannender schwuler Film in Berlin gedreht: In "India Blues" erzählt der griechische Regisseur George Markakis, der seit zwei Jahren in der Hauptstadt lebt, die gescheiterte Liebesgeschichte eines scheinbar "normalen" Homo-Paares, dargestellt von Chris Forny und Yiannis Kolios.

"Eine Beziehung, acht Gefühle", lautet der Untertitel des Dramas, das auf komplexe Dialoge verzichtet. Markakis zeigt in ebenso schonungslosen wie einfühlsamen Bildern die verschiedenen Phasen in der Beziehung des schwulen Paares – von der Verliebtheit zur Intimität, von der Ernüchterung zur Verachtung, von der Erlösung zur Trennung…

Gedreht wurde "India Blues" bereits im vergangenen Jahr, nun ist der Film in der Nachproduktion, so dass er pünktlich im Dezember erstmals auf der Kinoleinwand zu sehen sein soll. Für den allerletzten Feinschliff hat George Markakis über Indiegogo eine Crowdfunding-Kampagne gestartet: 5.000 US-Dollar, also rund 3.800 Euro, sollen bis 17. Oktober 2012 zusammenkommen. "Diese Phase bedeutet nicht nur das Ende der Produktion, sie schafft den Ausgangspunkt für ein Jahr der internationalen Festival-Auftritte und anderen Vorführungen", so der junge Regisseur gegenüber queer.de.

Wir finden: ein lohnenswertes Projekt! Möglich sind Spenden zwischen 10 und 500 Dollar. Markakis: "Für deine Unterstützung erhältst du von uns Kopien des Films, Einladungen zu den Premieren/Vorführungen und unendliche Dankbarkeit der Crew und des Regisseurs."

Indiegogo ist eine internationale Crowdfunding-Webseite, die im Jahr 2008 von Danae Ringelmann, Slava Rubin und Eric Schell gegründet wurde. Hauptsitz des Unternehmens ist San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien. (mize)

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Tags: indiegogo, india blues, crowdfunding, george markakis
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Reaktionen zu "Ein "normales" schwules Paar in Berlin"


 13 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
07.10.2012
17:22:06


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Daumen drücken, daß die zu benötigende Summe so schnell wie möglich zusammenkommt!


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#2
07.10.2012
18:56:02


(+2, 2 Votes)

Von Filmer


"...des Dramas, das auf komplexe Dialoge verzichtet" - wie der Teaser eindrucksvoll beweist! Haha! ;-P
Scherz beiseite. Klingt vielversprechend, werde ich mir ansehen! Viel Erfolg beim Sammeln und auf den Festivals!


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#3
08.10.2012
07:03:56


(+5, 7 Votes)

Von Arme


Ich würde mir mal einen Schwulen-Film wünschen in dem es Schwule Grundsicherungsrenter, Hartz IV-Empfänger usw. gibt.

Bis jetzt kenne ich nämlich nur Schwulen-Filme in denen die Schwulen immer irgendwie Geld haben.
Eigenes Haus, einen tollen Job, am besten noch Swimming Pool und dergleichen.

Es scheint fast so als gäbe es keinen armen Schwulen (aus der sicht der Wohlhaben)...


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#4
08.10.2012
13:52:06


(-4, 6 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #3 von Arme


@Arme
Und wer will sich einen solchen HARTZIVer Film anschauen, ausser ein paar linkspolitisch orientierten schwulen Leuten ???

Wenn dann schaut doch der grosse Teil der schwulen Männer lieber einen Sex-Film mit coolen/atraktiven Männern, einen "Heile-Welt" und "Uns geht es gut" Film und will keinen Film, wo man hinterher noch schlechter drauf ist, als man es vorher schon zu Beginn des Films war.

Ausserdem AIDS-Filme ("die schon historisch überholt sind wegen Medikamenten seit Mitte der 1990er") und Coming-Out-Filme gibt es nun wahrlich mittlerweile ausreichend.

Es stimmt, dass es kaum HARTZIV-Filme im Bereich der homosexuellen Menschen gibt: aber die will auch kaum einer sich anschauen, denn dazu muss man nur durch bestimmte Brennpunkt einer Grosstadt laufen und muss nicht dafür extra einen Film schauen.

Filme wie dieser hier, der Beziehungsprobleme bei homosexuellen Paaren und deren Alltag thematisiert, sind durchaus noch Mangelware. In diesem Bereich könnten der Beziehungsfilme könnten ruhig noch einige Filme mehr für homosexuelle Paare gedreht werden.


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#5
08.10.2012
15:28:19


(+4, 4 Votes)

Von Nabelderwelt
Antwort zu Kommentar #4 von Timm Johannes


Ich fasse zusammen:

- Was dich nicht interessiert, muss grundsätzlich nicht verfilmt werden. (Weiß das die Filmförderung schon?)

- Was man irgendwo in der Realität sehen kann, muss ebenfalls grundsätzlich nicht verfilmt werden. (Denn ein flüchtiger, vorurteilsbeladener Blick auf irgendeinen Sozialschmarotzer beim Einkaufen im Supermarkt ersetzt natürlich jede filmische Auseinandersetzung mit der politischen oder gar psychologischen Realität anderer Menschen.)

- Probleme müssen nicht verfilmt werden. (Ich wünsche spannende Unterhaltung bei Filmen über das vollkommen reibungslose Leben wunderschöner, völlig sorgloser Menschen.)

- Alltägliche Beziehungsprobleme, die die meisten Menschen aus eigenem Erleben kennen, müssen aber aus irgendeinem Grund trotzdem verfilmt werden. (Im genauen Gegensatz zu deinem "Heile-Welt-Dogma", aber wer interessiert sich schon für Logik?)

- Wenn es zu einem Thema schon Filme gibt, muss man keine mehr drehen. (Deshalb hat man auch gottseidank aufgehört, irgendwelche Liebeskomödien, Spionage-Thriller und lustigen Tieranimationen zu produzieren.)

Wie schön wäre die Welt, wenn Menschen wie du darin das Sagen hätten!

Ach, haben sie schon? Das erklärt natürlich einiges!


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#6
08.10.2012
17:06:20


(-1, 1 Vote)

Von timo


Was war an dem Teaser jetzt bitte auch nur annähernd interessant? Der blonde Darsteller ist eigentlich Pornodarsteller für Cazzo und Wurstfilm und der Andere ist irgendwie langweilig. Verstehe nicht so ganz was das soll. Aber muss ich ja auch nicht. Ich würde auch gerne mal "richtige Filme" sehen. Also nicht nur tolle, mondäne, junge, erfolgreiche Schwule in Berlin sondern mal Geschichten, wie es sie im Heterobereich dauernd gibt. Und obacht: ich wohne selber in Berlin, wohne in ner guten Wohnung und hab ein Großstadtleben. Aber leider handelt jeder schwule Film nur von irgendwie komischen Beziehungen, coming outs und wie auch immer gearterten Schmerzbeziehungen. Ich will wirklich mal andere Dinge sehen.


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#7
08.10.2012
18:05:53


(+3, 5 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #4 von Timm Johannes


äh... wenn in einem film mal irgendein alg-II-empfänger vorkommt, dann ist das automatisch ein film, "wo man hinterher noch schlechter drauf ist, als man es vorher schon zu Beginn des Films war"?

was hast du denn bitteschön für wilde vorurteile im kopf?

(nee, lass mal, die frage ist rhetorisch...)


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#8
08.10.2012
20:27:20


(-1, 3 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #7 von fink


@fink
Hallo gehts noch ???

Sicherlich habe ich keine Vorurteile gegenüber HARTZIVer, sondern finde das eher immer sehr traurig, was sich dort in den Brennpunkten der Grosstädte so zeigt und wie mies es dort Menschen geht.

ABER ich stelle halt nur lapidar fest, dass der größte Teil der schwulen Männer solche Sozialdramen des Alltags im HartzIVer sicherlich nicht als Film sehen will, denn dazu muss man nur durch eine Grosstadt laufen und muss sich noch zusätzlich einen deprimierenden HartzIV-Film reinziehen..

-----
Beziehungsfilme wie vorliegender sind hingegen sehr willkommen, weil viele homosexuelle Paare durchaus an solchen Filmen Interesse haben, und es davon nicht so viele Filme zu Paaren gibt.

Ansonsten Coming-Out Filme gibt es echt genügend.

Und AIDS-Filme mit Todesfällen sind historisch überholt und spiegeln nicht die Realität der 2010er in Deutschland wieder, wo die Tabletteneinnahme den Alltag in Deutschland bestimmt (gestorben wird bei schwulen Männern im Jahre 2012 an Krebs und Herzinfarkten/Schlaganfällen).


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#9
08.10.2012
21:03:50


(+4, 4 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #8 von Timm Johannes


von "deprimierenden hartz-IV-filmen" hat hier niemand geredet außer dir.

damit ist mein eindruck, dass du dich von vorurteilen treiben lässt, nur bestätigt. meinst du, der alltag von alg-II-bezieher_innen (ich finde es übrigens ziemlich problematisch, von "hartz-IVern" zu reden) ist nur von deprimierenden nöten geprägt? hälst du es für ausgeschlossen, dass man z.b. einen deiner bejubelten "beziehungsfilme" mit figuren anlegen könnte, die nebenbei alg II beziehen und sich trotzdem nicht den ganzen film hindurch nur von depression zu depression schleppen?

nein, das kannst du offenbar nicht, denn wer alg II bezieht, der muss in deiner engen vorstellungswelt gefälligst leiden, leiden und nochmals leiden. das mag deinen neoliberalen bestrafungsphantasien entsprechen, aber nicht der realität.

mal nebenbei gefragt: wie viele alg-II-empfänger_innen gibt es in deinem freundeskreis?

"Ansonsten Coming-Out Filme gibt es echt genügend."
wie viele filme zu einem thema darf es geben, bevor man deiner meinung nach aufhören muss, weitere zu drehen?

und vielleicht hast du es noch nicht mitbekommen, aber filme müssen nicht per gesetz die aktuelle statistische mehrheit abbilden ("man stibt an krebs oder herzinfarkt!"). filme dürfen sogar - huihui! - von vergangenen zeiten handeln oder sich - obacht! - mit minderheitsproblemen befassen.

du weißt aber generell schon, was "filme" sind und welche funktionen die haben, oder?


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#10
09.10.2012
03:23:24


(0, 2 Votes)

Von Arme


Sozialschmarotzer ? Bist du Westwerwelle ? Parasit, Schmarotzer ? Faschistoide Audrücke !

Armut gibt mehr mehr als Reiche, also müssten Filme mit Armen mehr thematsiert werden.

Reiche sind doch Sozialschmarotzer, denn die Schmarotzen vom Leid und Geld der Armen, darum sind die armen ja arm.

Beispiel Finanzkrise - Beispiel Banken....

"WIR SIND ARM - WEIL IHR REICH SEID",
heißt es in dem Spielfilm "DER MARSCH"
von ARD...

Schwule FPD-Luis (oder noch schlimmer Priaten!) konnte ich noch nie leiden !
ISS DOCH WAR !!!!

PS:

Nieder mit den Kaffeetrinkern, die nicht fragenm wo her kommt ! SATIRISCH LACH !


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