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  • 08.10.2012               Teilen:   |

Diana Krall: "Glad Rag Doll"

Das gewagte Album-Cover sorgte schon vor Veröffentlichung für Schlagzeilen - Quelle: Verve Records / Universal Music
Das gewagte Album-Cover sorgte schon vor Veröffentlichung für Schlagzeilen (Bild: Verve Records / Universal Music)

Die Jazz-Queen zeigt sich extravagant und sexy auf dem Cover ihrer neuen CD, mit der sie der Jazz-Musik der 20er und 30er Jahre huldigt.

Diana Kralls neues Album "Glad Rag Doll", das am 28. September in Deutschland veröffentlicht wird, ist eine aufregende und abenteuerliche Sondierung von neuen Sounds, einer neuen Instrumentierung und neuer Spielpartner. "Glad Rag Doll" präsentiert die kanadische Sängerin und Pianistin ungewohnt verschmitzt und humorvoll, ist dabei aber auch auf neue Weise einfühlsam und intim. Das Album ist für die hochtalentierte Künstlerin der Beginn eines völlig neuen Kapitels ihrer musikalischen Karriere und zugleich ein natürlicher Schritt nach vorne. Diana selbst beschreibt das Album schlicht als eine "Song- und Tanzplatte".

"Als wir uns an die Arbeit machten, hatten wir alle den Eindruck, als wären die Songs erst gestern geschrieben worden", erzählt sie mit vor Begeisterung leuchtenden Augen. "Ich wollte kein nostalgisches Album mit Stücken einer vergangenen Epoche aufnehmen." Tatsächlich hat Krall sich mit diesen Songs schon ihr Leben lang auseinandergesetzt. Sowohl in ihrem Elternhaus als auch in ihrem heutigen Zuhause stapeln sich alte 78er Platten und Liederbücher, die mit kostbaren und unpolierten Edelsteinen gefüllt sind. Sie enthalten jede Menge Stücke, die nicht schon durch unzählige Wiederholungen ihren Glanz verloren haben.

Vimeo | Interview mit Diana Krall und Produzent T Bone Burnett (Ehemann Elvis Costello stellt die Fragen)
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Erstmalige Zusammenarbeit mit Star-Produzent T Bone Burnett

Ganz züchtig an der Bar, der ideale Ort für die Musik von Diana Krall - Quelle: Verve Records / Universal Music
Ganz züchtig an der Bar, der ideale Ort für die Musik von Diana Krall (Bild: Verve Records / Universal Music)

Es sind zwar überwiegend Songs der 1920er und 1930er Jahre, aber Diana Krall und ihr Team beförderten sie auf "Glad Rag Doll" mit erstaunlicher Finesse und Frische ins 21. Jahrhundert. Das gilt auch für die sensationelle Interpretation des Doc-Pomus-Klassikers "Lonely Avenue", den Ray Charles 1956 zu einem Rhythm'n'Blues-Hit gemacht hatte, Kralls kontemplative und sehr zeitgemäße Version der alten Gene-Austin-Nummer "Let It Rain" und ihr Remake der Ballade "Wide River To Cross", die 2004 von dem in Nashville lebenden Songwriter-Gespann Buddy und Julie Miller geschrieben wurde.

Durch die erstmalige Zusammenarbeit mit Produzent T Bone Burnett und Toningenieur Mike Piersante kann sich Krall auf einem für sie völlig neuen Spielfeld austoben. Zur Seite stellte ihr Burnett dabei eine Band, die mit hochkarätigen Musikern gespickt ist, die sich im Jazz, Rock, Pop, Blues, HipHop oder gar Country und Bluegrass einen Namen gemacht haben. Ganz besonders hervorzuheben sind hier Gitarrist Marc Ribot (Tom Waits, Madeleine Peyroux, The Lounge Lizards, John Zorn, The Black Keys), Keyboarder Keefus Green (Red Hot Chili Peppers, Pearl Jam, Primus, Fishbone, Macy Gray) oder der Bassist Dennis Crouch (John Mellencamp, Johnny Cash, Alison Krauss, Elton John).

Cover entstand mit hochkarätigem Fotograf und bekannter Kostümdesignerin

Wurde 1964 in Kanada geboren: Diana Krall im Goldmantel - Quelle: Verve Records / Universal Music
Wurde 1964 in Kanada geboren: Diana Krall im Goldmantel (Bild: Verve Records / Universal Music)

Bei der Gestaltung des Coverartworks arbeitete sie mit der Oscar-prämierten Kostümdesignerin Colleen Atwood und dem geschätzten Fotografen Mark Seliger zusammen. Die Inspiration zu den Fotos, die für "Glad Rag Doll" geschossen wurden, lieferten die historischen Bilder, die Alfred Cheney Johnston in den 1920er Jahren von den Revue-Girls der Ziegfeld Follies gefertigt hatte. "Wenn ich mir eine Ära aussuchen könnte, in die ich per Zeitmaschine zurückreisen könnte, dann wären das die 1920er Jahre", sagt Diana Krall. "Und zwar allein wegen der wilden Ausgelassenheit, die damals herrschte."

Das diskutierte Cover-Foto stammt von Mark Seliger, der für seine fabelhafte Portraitbilder von unter anderem Susan Sarandon, Mick Jagger, Keith Richards, Kurt Cobain und Tony Bennett bekannt ist. Diana fotografierte er 2004 auch schon für das Cover des fabelhaften Albums "The Girl In The Other Room". "Mark ist jemand, den ich bewundere und dem ich vollkommen vertraue, etwas zu erschaffen, das ich über Jahre in meinem Kopf herumgetragen habe: Fotografien, die ein Echo auf die Bilder der Ziegfeld-Girls sein sollten, aber zugleich auch an Fotos aus den späten 1970er Jahren erinnern sollten." (cw/pm)

  Tour:
06.11.12, Frankfurt am Main – Alte Oper
09.11.12, Hamburg – CCH
18.11.12, Berlin – Tempodrom
29.11.12, München – Philharmonie
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Tags: diana krall, elvis costello, t bone burnett
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