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Bern In der Schweiz wird es eine Volksabstimmung über die Homo-Ehe geben, ein entsprechendes Referendum gegen das Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare ist zustande gekommen. Das Gegnerkomitee reichte am Donnerstag rund 67 000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei ein, berichtet die Schweizer Nachrichtenagentur sda. Angeführt werden die Gegner des Partnerschaftsgesetzes von der Evangelischen Volkspartei (EVP) und der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU). Das Referendum stelle keinen Kampf gegen Menschen und deren Verhaltensweisen dar, sagte EDU-Nationalrat Christian Waber (BE) bei der Übergabe der Unterschriften. Die Lebensformen homosexueller Paare seien bereits heute gewährleistet. Vertreter von Lesben- und Schwulenorganisationen, die bei der Übergabe anwesend waren, bewerteten das Referendum hingegen als sehr bedenklich. Es stimme nicht, dass die geltenden Gesetze Lesben und Schwule eine Gleichberechtigung gewährleisteten, sagte Rolf Trechsel, Präsident der Schwulenorganisation Pink Cross. Mit einer Kundgebung am 23. Oktober in Bern unter dem Motto "Achtung, fertig, Partnerschaft!" will die Organisation für die Homo-Ehe kämpfen. (nb/pm)



#1 wolfAnonym
  • 08.10.2004, 16:07h
  • wenn die kirchen und die konservativen nicht ihren senf dazu geben können fühlen sie sich nicht wohl !
    die herrschaften sollten unsere neue nobelpreisträgerin elfriede jellinek lesen (und vestehen), dann wären sie ein gutes stück weiter.
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#2 GerdAnonym
  • 08.10.2004, 17:47h
  • Zu dem Referendumsbegehren hätte ich gerne gewusst, wer denn so seinen Namen dafür hergegeben hat. Wenn ich in der Schweiz leben würde, wäre es schon sehr interessant zu wissen, welcher meiner Nachbarn denn da mitdrauf steht.

    Desweiteren kann ich nur hoffen, dass die Homosexuellenverbände mit viel Verstand an dieses Referendum herangehen; denn nichts wäre ärgerlicher als wenn jetzt am Ende des ganzen Gesetzesverfahren die Homo-Ehe doch noch in der Schweiz "unter die Räder" kommen würde., nachdem endlich die Mehrheiten in den schweizerischen Parteien im Parlament vorhanden war.
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#3 soAnonym
  • 08.10.2004, 18:17h
  • Wenn das in Deutschland passieren würde, wären wir geliefert. Der LSVD hätte nicht genug Geld und Mitglieder um darauf zu reaagieren
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#4 JanAnonym
  • 09.10.2004, 07:40h
  • @ so: Vor allem würden bei uns vermutlich ein Großteil der Schwuppen nicht wählen gehen - weil sie "besseres" zu tun haben, es vergessen haben, den LSVD nicht mögen, sowieso grade nicht 'heiraten' wollen... Die Gegner dagegen würden scharenweise ihre Kreuze machen. Gibt leider viel zu viele politisch desinteressierte Schnarchnasen.
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#5 SuisseAnonym
  • 10.10.2004, 14:19h
  • Hallo, ich lebe in der Schweiz und mich wundert das Referentum überhaupt nicht. Noch weniger würde es mich wundern, wenn am Ende die Homo-Ehe auch noch auf der Strecke bliebe. Zur Zeit herrscht in der Schweiz ein erschreckender Populismus in der Politik und die Schwulen leben in ihrer eigenen Welt und kümmern sich um nix. Geht mal nach Zürich in die Szene, dort herrschen grausame Zustände: aufgebretzelte und langweilige Typen die nur aus Freitagtaschen und Haargel bestehen.......... Naja Ihr könnt auch mal den Zürcher CSD besuchen, da ist "Omas Beerdigung"lustiger....
    Ich fürchte das Referendum hat Erfolg......
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#6 DanielAnonym
  • 11.10.2004, 12:15h
  • Lieber Wolf, Du schreibst:

    "wenn die kirchen und die konservativen nicht ihren senf dazu geben können fühlen sie sich nicht wohl!"

    Und das, lieber Wolf, mit Recht. Denn es handelt sich hier um eine Demokratie, und jede/r darf seinen Senf zu allem Möglichen abgeben. Wichtig ist nicht die Frage, ob sie etwas sagen, sondern was sie sagen. Und das muss man kritisieren, bemängeln und ihnen so entgegentreten.
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