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  • 10.10.2012           5      Teilen:   |

Umstrittenes Kit

USA: HIV-Heimtest erhältlich

Der Test liefert kein 100-prozentiges Ergebnis
Der Test liefert kein 100-prozentiges Ergebnis

In den USA können Interessierte erstmals ein HIV-Test für Zuhause kaufen, für knapp 40 Dollar (31 Euro).

Der Test OraQuick ist über die Website des Produzenten sowie in mehreren Drogeriemärkten und in der Supermarktkette Wal-Mart erhältlich. Bislang durften nur Ärzte einen derartigen Test durchführen. Im Juli hat die Gesundheitsbehörde jedoch erstmals die Erlaubnis gegeben, ein Test-Kit an Privatpersonen zu verkaufen (queer.de berichtete). Der Speicheltest liefert ein Ergebnis nach 15 bis 20 Minuten.

Der Vorstandsvorsitzende des Produzenten OraSure Technologies erklärte, der Test gebe Menschen Sicherheit: "Jetzt ist es Privatpersonen möglich, ihren HIV-Status in ihrer gewohnten Umgebung zu checken", so Douglas Michels.

In Deutschland sind der Verkauf und die Einfuhr von HIV-Heimtests verboten. Grund ist unter anderem die relativ hohe Fehlerquelle – so erklärte der Produzent des in den USA zugelassenen Kits, dass nur bei 92 Prozent der HIV-positiven Tester ein positives Ergebnis angezeigt wird.

Die Deutsche Aids-Hilfe lehnt eine Legalisierung von Heimtests ab. Es sei gefährlich, wenn Menschen "im stillen Kämmerlein" ein positives Ergebnis erhielten und dann mit ihren Ängsten allein gelassen würden, argumentiert die DAH. (dk)

Mehr zum Thema:
» Aids-Hilfe warnt vor HIV-Heimtests (19.09.08)
» HIV-Heimtests werden in Deutschland verboten (15.06.09)
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Tags: hiv, heimtest
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Reaktionen zu "USA: HIV-Heimtest erhältlich"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
10.10.2012
16:41:48


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Finger weg von solchen Produkten! Wer zum Arzt geht und dort den HIV-Test macht, ist (fast immer) auf der sicheren Seite!


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#2
10.10.2012
17:58:24


(+1, 1 Vote)

Von fink
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


noch besser: zum gesundheitsamt. da ist der test wirklich anonym, man muss niemandem seinen namen nennen.

ich selber habe beim gesundheitsamt auch eine sehr gute beratung bekommen. das lief nicht nach schema f, sondern sie haben sich genau meinen fragen und bedürfnisses angepasst. das kann aber natürlich je nach arzt oder gesundheitsamt mal hier, mal da besser oder schlechter sein.

im zweifelsfall bei der örtlichen aidshilfe anfragen, was sie empfehlen.


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#3
11.10.2012
10:26:50


(0, 2 Votes)

Von Boris
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Wieso Finger weg? Anonymer gehts doch wirklich nicht mehr als mit einem Heimtest, wo man nur selbst dann das Ergebnis zu sehen kiregt. Ich versteh die Aufregung überhapt nicht. Was ich mit meinen angeblichen Ängsten mache oder nicht, entscheide schließlich immer noch ich selbst und nicht irgendwelche DAH Funktionäre.
Ich muss dann schliesslich auch damit weiterleben und nicht die.


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#4
11.10.2012
11:22:47


(+1, 1 Vote)

Von fink
Antwort zu Kommentar #3 von Boris


da gebe ich dir recht, sehe ich auch so. ich finde es zwar sehr berechtigt, davor zu warnen, dass nicht unbedingt jeder allein mit einem überraschenden positiven testergebnis klarkommen wird. aber das wäre für mich noch kein grund für ein verbot.

problematischer finde ich da schon die doch sehr unbefriedigende genauigkeit dieses tests. wenn 8% der hiv-infizierten tester nicht als positiv erkannt werden, dann ist das leider ziemlich gefährlich - für sie selber und für andere.

es muss ja nicht einmal noch jemand weiteres infiziert werden, es ist schon schlimm genug, wenn der unbewusst infizierte nicht rechtzeitig zum arzt geht.


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#5
22.10.2012
22:41:10


(0, 0 Vote)

Von wanderer LE
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Stimmt fast: Der Arzt ist immer auf der sicheren Seite. - Würde mich brennend interessieren, ob die Wohnung HIV-positiv ist. Jegliches Ungeziefer lacht sich darüber tot.


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