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Schwul-lesbische Jugendliche bekommen eine Anlaufstelle in Bonn (Bild: icanteachyouhowtodoit / flickr / by 2.0)

Der Rat der Stadt Bonn hat die Einrichtung einer eigenen Anlauf- und Beratungsstelle für schwule und lesbische Jugendliche beschlossen. Nur die Wählerinitiative Bürger Bund Bonn stimmte gegen die Entscheidung, berichtet der "Bonner General-Anzeiger".

Die Trägerschaft für das Projekt wird die Aids-Hilfe Bonn übernehmen. Für die schwul-lesbische Jugendarbeit sollen dort eine halbe sozialpädagogische Stelle und eine Honorarkraft angesiedelt werden. Das Konzept für den Jugendtreff sieht ein umfassendes Programm mit Gruppenaktivitäten, Freizeiten und Wochenendveranstaltungen vor.

Die Stadt Bonn will die neue Anlaufstelle, die zunächst bis Mitte 2014 befristet ist, mit 30.000 Euro bezuschussen, wenn dafür im Haushalt 2013/14 die Mittel bereitgestellt werden können. (cw)



#1 GF Pr von PrAnonym
  • 11.10.2012, 16:05h
  • Am besten waere es, dieses Treff der schwulen Jungs im Palais Schaumburg einzurichten.- Ein etwas zu elegantes Gebauede fuer ein paar wertlose Antiquitaeten, wie z.B. Photo von Merkel.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.10.2012, 17:12h
  • Eine sehr gute Entscheidung! Und an die Initiative "Bürger Bund Bonn": fahrt alle zur Hölle!
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#3 wanderer LEAnonym
  • 12.10.2012, 23:42h
  • Warum muß als Träger die AIDS-Hilfe fungieren? Gelten schwule Jugendliche in erster Linie als potentielle Überträger von Krankheiten? Wenn ja: Liebe Bewegungsschwestern, was habt Ihr falsch gemacht?!

    Vor 30 Jahren hieß unser Motto "Emanzipation - Partizipation - Integration". Ich sehe hier aber nur "Separation - Isolation - Medikation".
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#4 RationalChoiceProfil
  • 13.10.2012, 01:59h Köln

  • Die Entscheidung für die AIDS-Hilfe als Träger ist unglücklich. Schwule Jugendliche öffentlich mit Krankheit zu verknüpfen, schafft, bei aller berechtigten Solidarität, nicht gerade Akzeptanz und Selbstbewusstsein.
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#5 finkAnonym
  • 13.10.2012, 13:33h
  • Antwort auf #3 von wanderer LE
  • vielleicht kann das im konkreten fall jemand aus bonn genauer beantworten.

    ich weiß aber aus der eigenen arbeit, dass die aidshilfen vor ort gern als dach für projekte genutzt werden, weil man da auf die rechtlichen absicherungen eines eingetragenen vereins und die vorteile der gemeinnützigkeit zurückgreifen kann, ohne den enormen aufwand einer eigenen vereinsgründung und -verwaltung zu betreiben, der die kapazitäten kleinerer projekte oft schlicht übersteigen würde.

    viele projekte sind anders nicht zu realisieren.
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#6 GF Pr von PrAnonym
  • 14.10.2012, 03:30h
  • Samstag Nacht bei 'Vox' (und am Sonntag Wiederholung 11.20 ) - die Dokumentation von 'Spiegel TV' 'Coming Out'. Ich habe die schon vor drei Jahren gesehen, und finde, dass das, was dort schwule und lesbische Jugendlichen und Erwachsene so ueber sich und die Reaktion der Umgebung auf ihr 'coming out' erzaehlen, sehr charakteristisch fuer das Umgehen der deutschen Gesellschaft von heute mit dem Thema Homosexualitaet ist.
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