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David Hernandez nahm sich am 29. September das Leben

Ein 16-jähriger schwuler Latino hat sich in East Hampton (New York) das Leben genommen. Nun fordern Homo-Aktivisten einen besseren Schutz von jungen Menschen, die einer sexuellen und ethnischen Minderheit angehören.

David Hernandez beging den Suizid bereits am 29. September, berichtete die "East Hampton Press". Seither haben sich Mitschüler des in Ecuador geborenen Jugendlichen auf Internetforen beklagt, dass David während seiner Schulzeit wiederholt gemobbt worden sei. Zwar war er in der Schule Mitglied einer Gruppe, die sich für homosexuelle Schüler einsetzte ("Gay Straight Alliance"). Allerdings habe das offenbar nicht ausgereicht, um David einen sichere Umgebung zu bieten, erklärte das schwul-lesbische Netzwerk von Long Island.

Homo-Aktivisten sind überzeugt, dass auch die Doppeldiskriminierung David zu schaffen gemacht habe. Außerdem gebe es in der Latino-Community nur wenig Anlaufpunkte für Schwule und Lesben: "Hier findet man nur wenig Unterstützung außerhalb der Schule", so David Kilmnick, der Vorsitzende des schwul-lesbischen Netzwerks. Da der Schulbezirk zu 40 Prozent Latino sei, gebe es hier einen großen Handlungsbedarf. Ein zentrales Problem: Wie bei Afroamerikanern spiele sich das gesellschaftliche Leben bei Latinos oft in Kirchen ab – und in dieser Umgebung werden Homosexuelle meist abgelehnt.

Daher setzt sich die Gruppe nun mit Nachdruck dafür ein, ein Kommunikationszentrum zu eröffnen, an das sich junge Schwule und Lesben unabhängig von ihrem ethnischen oder kulturellen Hintergrund wenden können. Ein erstes Organisationstreffen ist bereits für den 22. Oktober angesetzt. Es soll in Davids Schule stattfinden.

In den USA gibt es immer wieder Berichte über junge Schwule, die sich wegen Mobbings in Schule oder Universität das Leben nehmen. Besondere Aufmerksamkeit erregte das Verfahren gegen eines Studenten aus New Jersey, der seinen Mitbewohner vor zwei Jahren heimlich beim Sex gefilmt hatte. Später stürzte sich dieser von einer Brücke. Der Täter erhielt mit 30 Tagen eine relativ milde Haftstrafe (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.10.2012, 17:06h
  • Wieder ein junger Mann, der in jungen Jahren aus dem Leben geschieden ist! Das macht mich traurig und wütend!
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#2 FelixAnonym
  • 11.10.2012, 17:18h
  • Auch die bisherigen Selbstmorde schwuler Jugendlicher haben leider nichts geändert.

    USA halt: schick Soldaten in den Krieg und Du bist ein Held, aber Schwule sind pervers. Die treibt man in den Tod.

    Was für eine scheinheilige, degenerierte Gesellschaft!
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#3 Part1Anonym
  • 11.10.2012, 17:20h
  • "Wieder ein junger Mann, der in jungen Jahren aus dem Leben geschieden ist! Das macht mich traurig und wütend!"

    Wieder das selbe oberfläche Geschwätz wie immer. Aber nichts dahinter ! Dann muss man mal die Problematiken beim Schopf packen und die Gründe für Selbstmorde von der Wurzel her betrachten !

    Wieder hat sich ein Junges Kerlchen das sLeben genommen hat, weil die Welt so voller Faschisten ist, die eben nicht mit anders Liebenden Menschen umgehen kann.

    Jetzt werden mir sicher viele hier zustimmen, und damit haben diese ja auch recht, aber wenn man das WIRKLICH ernst meint, das sollte man auch offen gegenüber ALLEN Sexualitäten sein und nicht vorverurteilen und anderen die Liebe absprechen !

    Aber das können die wenigstens, denn blinder Hass auf anders Liebende ist eben einfacher als sein Gehirn einzuschalten...
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#4 GF Pr von PrAnonym
  • 11.10.2012, 21:07h
  • Ich denke auch sehr oft an den Selbstmord, ganz besonders vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen. Aber dann wieder beginne sich selbst zu fragen - wer weiss, vielleicht geschieht genau heute etwas, was ich unbedingt nicht verpassen darf?
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#5 komischAnonym