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Homofeindliches Unternehmen

US-Studenten wollen Chick-fil-A vertreiben


Die Studenten wollen für gleiche Rechte auf diese Leckerbissen verzichten (Bild: jjandames / flickr / by-nd 2.0)

Die Homohasser sollen verschwinden: Die Studentenvertretung einer Privatuniversität aus North Carolina will die Fastfoodkette Chick-Fil-A vom Campus verbannen, weil sie Stimmung gegen sexuelle Minderheiten mache.

Die Studentenvertretung der Elon-Universität hat mit 35 gegen elf Stimmen dafür votiert, dem Restaurant Chick-Fil-A die Lizenz zu entziehen und es durch ein anderes Schnellrestaurant zu ersetzen. Das berichtet die Zeitung "Daily Advance". Nun muss der Präsident der Studentenvertretung der Entscheidung noch zustimmen. Sollte er das nicht tun, könnte er mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit überstimmt werden. Das letzte Wort hat allerdings die Universitätsverwaltung.

Die Resolution ist von einer Allianz homo- und heterosexueller Studenten eingebracht worden. Sie hatte argumentiert, dass das Verhalten der Fastfoodkette gegen die Antidiskriminierungsrichtlinien der Universität verstoße. Insgesamt studieren in Elon 6.000 Hochschüler.

Kette unterstützt Homo-"Heiler"

Homo-Aktivisten haben bereits seit Jahren gegen die Restaurantkette protestiert, die USA-weit 1.600 Filialen hat. Grund: Chick-Fil-A hat mehrere Millionen Dollar an Organisationen gespendet, die gegen die Gleichstellung von Homosexuellen mobil machen. Dazu zählte etwa auch die Gruppe "Exodus International", die Schwule und Lesben zu Heterosexuellen umerziehen will. Im Juli erreichten die Proteste eine weite Öffentlichkeit, nachdem der Vorstandsvorsitzende Dan Cathy in einem Interview offen zugegeben hat, dass er mit seiner Firma gegen Homo-Rechte mobil machen wollte. Daraufhin kam es zu einem Boykottaufruf von Menschenrechtsorganisationen. Zugleich riefen konservative Aktivisten zum "Tag der Wertschätzung für Chick-Fil-A" und bescherten dem Unternehmen Anfang August den umsatzstärksten Tag in seiner Geschichte (queer.de berichtete).

Mehrere Städte haben inzwischen damit gedroht, keine weitere Filialen mehr zu genehmigen, sollte die Firma ihre Positionen nicht ändern. Daraufhin sagte Chick-Fil-A der Stadt Chicago zu, keine weiteren Spenden mehr an homophobe Gruppen zu tätigen (queer.de berichtete). Allerdings hat der Konzern diese neue Politik bislang noch nicht bestätigt. Zudem hat der Vorstandsvorsitzende Dan Cathy via Twitter nach der Ankündigung mehrmals seine Unterstützung für homofeindliche Vereinigungen kundgetan. So erklärte er, er unterstütze eine Demonstration von Bikern gegen die gleichgeschlechtliche Ehe. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 FrageAnonym
  • 15.10.2012, 19:27h
  • "Die Homohasser sollen verschwinden: Die Studentenvertretung einer Privatuniversität aus North Carolina will die Fastfoodkette Chick-Fil-A vom Campus verbannen, weil sie Stimmung gegen sexuelle Minderheiten mache."

    Hm.. Und wie mache ich das bei queer.de gegen die, die gegen eine ganz bestimmte andere Minderheit negativ hetzen dürfen, wenn man selbst nicht mehr offen über dieses Thema
    positiv sprechen darf ?
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#3 RobinAnonym
  • 15.10.2012, 21:46h
  • Richtig so!

    Mal abgesehen davon, dass Fast Food eh nichts an Bildungseinrichtungen zu suchen hat, gilt dies erst recht für religiöse Fundamentalisten und andere Fanatiker!
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#4 Fred i BKKAnonym
  • 16.10.2012, 02:33h
  • ...die muss man doch nicht aktiv vertreiben.....
    einfach zum boykot aufrufen.....
    ...wenn keiner mehr da isst ....schliessen die von selber.....
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#5 MeierKurtAnonym
  • 16.10.2012, 12:31h
  • Verstehe soweiso noch immer nicht wieso man öffentlich Stimmung gegen Minderheiten machen darf, so wie diese Fastfood-Kette ? Eigentümliche Welt...

    der MeierKurt
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