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  • 16. Oktober 2012, noch kein Kommentar

Der Gürtel als Kunststück, Unikat und Kultgegenstand: ANACONDA-Modell "Berlin"

Unter dem Label "ANACONDA" gestaltet der Künstler und Grafik-Designer Wilhelm Völp Gürtel mit Schnallen aus Blechdosen oder Edelhölzern.

vVon Carsten Weidemann

Der Künstler und Grafik-Designer Wilhelm Völp aus Maintal hat seine Kreativität auf das Thema "Gürtel" fokussiert und das Mode-Label ANACONDA gegründet.

Seine in Handarbeit gefertigten Gürtel sind allesamt Unikate für Individualisten mit besonderem Geschmack: Gürtelschlösser aus antiken Blechdosen oder Telefonkarten, aus unterschiedlichen Edelhölzern, aus gepressten Getränkedosen, aus antikem Leder oder aus Horn – der Vielfalt scheinen keine Grenzen gesetzt.

Jede Gürtelschnalle ein Unikat


Völps "Patentgürtel" haben ein völlig neues, patentrechtlich geschütztes Verschlusssystem

Sehr reizvoll sind auch die von Wilhelm Völp selbst aus Kupfer gegossenen Gürtelschnallen. Im Sandgussverfahren erstellt er für jedes Schloss eine eigene Gussform, die nur einmal verwendet werden kann. "Der Aufwand lohnt sich", sagt Völp, den das Herstellungsverfahren fasziniert.

Bemerkenswert ist auch der "Patentgürtel" mit neuem Verschluss-System, das Völp selbst entwickelt und patentrechtlich geschützt hat: Die passende Oval-Öse des Gürtels wird über die Ösen-Platte gesteckt, dann schiebt man einen fest am Gürtel montierten Lederkeil von oben in den Zwischenraum – schon ist der Gürtel perfekt geschlossen.

So vielfältig wie die Gürtelschlösser sind auch die verwendeten Ledersorten, die stilsicher für die Schlösser gewählt werden oder durch Färbung und Prägung abgestimmt sind. Wilhelm Völp schneidet die Gürtel selbst aus ganzen Häuten, die er von ausgesuchten Gerbereien bezieht. Qualität und Gerbverfahren ohne Einsatz moderner, Giftchemie sind ihm dabei wichtig.