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FRESH-Chef Dietrich Dettmann wird wegen seiner Verletzungen für Wochen ausfallen (Bild: FRESH - Montage queer)

Ein berstender Boiler hat am Sonntag die Essener Redaktion des NRW-Szenemagazins verwüstet. "FRESH"-Chef Dietrich Dettmann wurde dabei schwer verletzt.

Von Christian Scheuß

Die Explosion ereignete sich am Sonntagabend in einem Wohngebäude am Kopstadtplatz, mitten in der Essener Innenstadt. Die Wucht der Detonation, die sich in der Wohnung von "FRESH"-Redaktionsleiter Dietrich Dettmann ereignete, brachte Zimmerwände zum Einsturz und riss ein Loch in die Mauer zur Nachbarwohnung. Dettmann erlitt durch das Unglück schwere Verbrühungen und Schnittwunden, die derzeit auf der Intensivstation eines Bochumer Krankenhauses behandelt werden. Er befindet sich aber nicht in Lebensgefahr. Zwei weitere Bewohner des Hauses erlitten leichtere Verletzungen. Da sich in den zerstörten Räumen zugleich das Büro des NRW-Szeneblatts befand, ist an dieser Stelle vorerst kein Arbeiten mehr möglich.

Als "FRESH"-Anzeigenchef Michael Tripp nach Freigabe durch die Behörden am Mittwochnachmittag erstmals die Wohnung betreten kann, holt ihn der Schock ein. "Dietrich hat trotz allem sehr großes Glück gehabt", sagt er gegenüber queer.de. Vor wenigen Wochen erst hatten beide den Umzug in die neuen Räume hinter sich gebracht. Die Produktion des monatlich erscheinenden Szenemagazins im Zeitungsformat hatte in den vergangenen zweieinhalb Jahren in beengter Umgebung stattfinden müssen, damit sollte nun Schluss sein.

Trotz des Unglücks: "FRESH" erscheint weiter

Der Heißwasserboiler, der schnell als Ursache für die Explosion ausgemacht wurde, hat diese Hoffnungen vorerst zerstört. Nach vorläufigen Erkenntnissen der Behörden soll ein Handwerker ein verkehrtes Ersatzteil am Wassertank eingebaut haben.

Wie lange Dietrich Dettmann für seine Genesung brauchen wird, ist noch nicht absehbar. Michael Tripp konnte nach einer ersten Prüfung der Computer in der zerstörten Wohnung grünes Licht geben: "Die Novemberausgabe wird definitiv erscheinen". Das Team der freien Mitarbeiter formiert sich zurzeit, um die unterbrochene Produktion wieder aufzunehmen.

Kontaktinfo

Die Redaktion ist nach wie vor über die E-Mail-Adressen erreichbar, allerdings nicht über die Festnetznummer. Telefonischer Kontakt ist täglich ab 12 Uhr möglich unter: 0177 – 86 83 386.


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 SebiAnonym
  • 17.10.2012, 18:59h
  • Wollen wir hoffen, dass er wieder ganz gesund wird und es ihm bald wieder besser geht!

    Gute Besserung!
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#3 LucsAnonym
#4 fragenderAnonym
  • 17.10.2012, 20:00h
  • hatte ich bereits beim WDR gelesen. Nur frage ich mich wie ein Drucklos arbeitender Heißwasserboiler, der elektrisch betrieben wird, explodieren kann?
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#5 saltgay
  • 17.10.2012, 21:31h
  • @ fragender

    Genau das frage ich mich auch. Bei Untertischgeräten gibt es zwar die Möglichkeit den Rohrquerschnitt anzupassen, damit nicht zuviel heißes Wasser in zu kurzer Zeit aus dem Boiler fließt, aber damit dürfte es noch nicht zu einer Explosion kommen. Eine Heißdampfdetonation würde nur möglich sein, wenn gleichzeitig der Thermostat nicht funktionieren würde. Dann kann ein entsprechender Überdruck durch überhitzten Dampf entstehen. Nun muss man aber diesem Umstand immer Rechnung tragen. Das bedeutet aber, dass der Behälter gegen einen Überdruck geschützt sein muss. Anderenfalls würde es sich um einen Druckbehälter gemäß der Druckbehälterverordnung handeln und müsste turnusmäßig vom TÜV überprüft werden.

    Eine solche Explosion kann sich also nur ereignen, wenn:
    1) Keine Entspannung des heißen Wasser stattfinden kann.
    2) Eine Überdrucksicherung nicht vorhanden ist, oder blockiert wurde.
    3) Der Thermostatschalter nicht mehr regelt, weil er defekt ist, manipuliert oder überbrückt wurde.

    Ich bin zwar von G-W-S - Installateuren schon einiges gewohnt, aber dass so viele Fehler sich auf einmal ergeben, halte ich für nicht zufällig.

    Was würde der Experte Thilo Sarrazin wohl dazu sagen: Vielleicht hatten Islamisten zuvor die Wohnung gemietet und in dem Boiler statt Wasser einen flüssigen Sprengstoff, es könnte auch einfach nur Nitroglycerin gewesen sein, deponiert. Bei Temperaturzufuhr explodiert dann die brisante Ladung. Das wäre doch mal wieder eine schöne Verschwörungstheorie. Nicht wahr?
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#6 FOX-NewsAnonym
  • 17.10.2012, 21:32h
  • Antwort auf #4 von fragender
  • Wie im Artikel steht: Es wurde ein falsches Teil eingebaut. Somit kann natürlich die Funktion beeinflusst sein. Bei Erhitzung erhöht sich logischerweise immer der Druck, gepaart mit falschen Teilen = Explosion.

    Alles Gute!
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#7 ReinhardAnonym
#8 sanscapote
#9 NachgehaktAnonym
  • 18.10.2012, 09:11h
  • Da wünscht jemand Dietrich Dettmann nach dieser Explosion alles Gute zur Genesung und bekommt dafür eine negative Bewertung! Kommentare #2 und #3 beinhalten dasselbe und bekommen eine grüne Bewertung! Kann das mal jemand erklären?
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#10 FOX-NewsAnonym