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  • 17.10.2012           20      Teilen:   |

"anders und gleich"

NRW startet neue Akzeptanzkampagne

Auch im Alter bleibt es Liebe: Eines von vier Motiven der neuen Kampagne
Auch im Alter bleibt es Liebe: Eines von vier Motiven der neuen Kampagne

Mit Motiven in U-Bahn-Haltestellen will das Land gegen Homophobie ankämpfen. Eine neue Studie belegt: Noch immer hat jeder Fünfte im Land Vorurteile. Der groß angekündigte Aktionsplan gegen Homophobie lässt auf sich warten.

Von Norbert Blech

In Nordrhein-Westfalen seien noch immer Menschen "in erschreckendem Maße Diskriminierungen und Anfeindungen ausgesetzt, nur weil sie nicht heterosexuell sind", sagte NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Mittwoch bei der Vorstellung einer neuen Akzeptanzkampagne in Düsseldorf.

Der Titel: "anders und gleich – Nur Respekt Wirkt", wobei die die letzten drei Worte die Initialen von Nordrhein-Westfalen ergeben und in Landesfarben gesetzt sind. Ein Slogan, dem man einen langen, bemühten Abstimmungsprozess anmerkt und der die Gefahr birgt, sich im Unklaren zu verlieren. So sagt auch die Ministerin einmal: "Die Akzeptanz des Anderen und Gleichen gehört verbessert".

Gut also, dass bei der Kampagne vor allem die Bilder sprechen sollen. Monica Brauer von der LAG Lesben, die die Aktion koordiniert, sagt, man habe vor allem Personen in den Mittelpunkt stellen wollen, darunter die lesbischen Fußballfans und den jungen Transgender, weg von den immer gleichen CSD-Klischeefotos der Medien. Tatsächlich ist etwa das Foto des älteren Lesbenpaares gelungen, statt dem Schwulen vom Land wäre allerdings ein Schüler sinnvoller gewesen. Die leider nur vier Fotos der Kampagne, die es auch als E-Postkarten und bestellbare Plakate gibt, werden ab Montag für zwei Wochen auf den Videoscreens der Hauptbahnhöfe in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bielefeld und Bonn zu sehen sein.

Noch immer gebe es in NRW ein "breites homophobes Klima", beklagte die Ministerin, "nicht nur an Schulen, sondern auch am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit". Darunter sei "viel versteckte, subtile Homophobie", die sich etwa daran messen lasse, dass 26 Prozent der Bevölkerung die gleichgeschlechtliche Ehe ablehne, 14 Prozent Homosexualität noch immer als unmoralisch abstufe. "Die Menschen in NRW sollten aber gleich leben und gleiche Möglichkeiten haben können", so Steffens, erneut den Aspekt der Gleichheit betonend.

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Studie: Homophobie in NRW sinkt

Homophobie nimmt vor allem bei Älteren ab, so das Ergebnis der Studie, die am Mittwoch in der NRW-Staatskanzlei vorgestellt wurde - Quelle: Norbert Blech
Homophobie nimmt vor allem bei Älteren ab, so das Ergebnis der Studie, die am Mittwoch in der NRW-Staatskanzlei vorgestellt wurde (Bild: Norbert Blech)

Hier setzen auch die Überlegungen von Beate Küpper an. Die Professorin an der Hochschule Niederrhein hat an der bundesweiten Studie "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" mitgewirkt und diese Ergebnisse nun für das Land NRW ausgewertet (PDF): Homophobie habe sich nämlich verändert, trete weniger offen als früher zutage, lasse sich an den Einstellungen der Menschen aber weiterhin festmachen. Gleiches werde noch immer nicht als gleichwertig aufgefasst.

Homophobie mache sich nicht nur in Gewalt und Diskriminierung bemerkbar, sondern etwa auch durch "subtile Abwertungen oder das Nicht-Vorkommen in Schulbüchern." Dazu passt ein Ergebnis aus einem Zehnjahresvergleich: Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben sind demnach bei Über-50-Jährigen deutlich zurückgegangen. Bei jungen Leuten, die insgesamt weniger homophob sind, bleibt der Anteil der Personen mit Vorurteilen jedoch konstant.

Diese Vorurteile beträfen nicht nur "LSBTTI", so Küppers weiter. Diese Abkürzung ist offenbar in der Politik die derzeit vorherrschende Sprachregelung zur Summierung der Community und umfasst Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle (der Begriff findet sich so auch in einer "Fibel der vielen kleinen Unterschiede", die wie ein Booklet über Regenbogenfamilien als Material auf der Webseite der Kampagne bestellbar ist). "Homophobie ist Teil eines Syndroms gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit", so Küpper. "Wer Vorurteile gegenüber homosexuellen Menschen hat, tendiert mit großer Wahrscheinlichkeit dazu, auch andere Gruppen abzuwerten."

Viele Fragen der Interpretation

V.l.n.r.: Koordinatorin Monica Brauer, Ministerin Barbara Steffens und Wissenschaftlerin Beate Küpper
V.l.n.r.: Koordinatorin Monica Brauer, Ministerin Barbara Steffens und Wissenschaftlerin Beate Küpper (Bild: nb)

Als Indikatoren für Homophobie dienten drei Fragen: die nach der Ehe-Öffnung, nach der vermeintlichen Unmoral von Homosexualität und nach dem Ekel vor einem homosexuellen Kuss. Im Laufe der Jahre wurden auch andere Fragen gestellt: 2005 und 2006 meinten etwa 21 Prozent der Menschen aus NRW, sie würden als Wohnungseigentümer nicht an Homosexuelle vermieten wollen. Die Grenzen, wo Homophobie beginnt, sind allerdings schleichend. Sind die neun Prozent der Menschen aus NRW, die der Öffnung der Ehe für Homo-Paare "überhaupt nicht" zustimmen, allesamt homophob? Gilt das auch für die 17,1 Prozent, die "eher nicht" zustimmen und von der Landesregierung mitgezählt werden, weil man halt gleiches nicht gleich behandeln will? Müsste man dann nicht auch die 23,9 Prozent mitzählen, die nur "eher" für eine Öffnung plädieren? Dann wären lediglich 50,1 Prozent der Bevölkerung für eine Homo-Ehe und nicht homophob.

So ist die Auswertung der Zahlen auch Politik und Interpretation, und manchmal geht das daneben. So sagte Küpper auf der Pressekonferenz, ein Migrationshintergrund habe einen "erstaunlich geringen" Einfluss auf die eigene Homophobie. In ihrer Studie steht dann: "Die Daten aus Gesamtdeutschland deuten jedoch darauf hin, dass das Ausmaß von Homophobie bei muslimischen Befragten besonders hoch ist." Zugleich schreibt sie, aufgrund der geringen Teilnehmerzahl von Muslimen an der Studie könnten keine "verlässlichen Aussagen getroffen werden". Was denn nun? Ministerin Steffens wies in dem Zusammenhang noch auf die Maneo-Studien aus Berlin hin und machte die Aussagen damit nicht seriöser.

So wäre fast wieder ein eigenes Klischeebild entstanden, das des besonders homophoben Muslimen, zumal die anwesenden Journalisten hier die meisten Nachfragen hatten. Küppers rettete das ganze: Man solle sich nicht zu sehr auf Religionsgemeinschaften fixieren und damit vom eigentlichen Problem ablenken: Homophobie betreffe die gesamte Gesellschaft, sei aber unterschiedlich subtil. Mit zunehmender Religiösität gleich welchen Glaubens steige Homophobie ebenso an wie mit sinkendem Einkommen oder abfallender Bildung. Und sie steige "von Links über die Mitte nach Rechts".

Aktionsplan gegen Homophobie lässt auf sich warten

Homophobie ist die Abwertung von etwas Gleichem, lässt sich jedenfalls die aktuelle politische Gedankenwelt in NRW zusammenfassen. Folglich gebe es noch viel Arbeit, so Steffens: "Ziel der Landesregierung ist ein tolerantes Nordrhein-Westfalen, in dem Vielfalt ganz selbstverständlich gelebt werden kann." 80.000 Euro lässt sich das Ministerium die neue Akzeptanzkampagne kosten.

Sie ist Teil eines seit langem angekündigten Aktionsplans gegen Homophobie und Transphobie. Der soll umfassend und Ministeriumsübergreifend sein, kommt aber nicht sonderlich voran: "Der liegt viel zu lange bei der Ministerin auf dem Tisch", kritisierte eine Aktivistin gegenüber queer.de.

In der Tat liegt Steffens der Aktionsplan seit dem Dezember 2011 vor, wie er von einer Arbeitsgruppe aus der Szene in Absprache mit Vertretern der Ministerien und der Politik mühsam erarbeitet wurde. Einige Ministerien waren wohlwollender als andere, erfährt man hinter vorgehaltener Hand: Gerade das Ministerium für Familie, Jugend und Sport habe regelrecht gebremst, weil man etwa Jugendhilfe und Sportverbänden keine Vorgaben machen könne und wolle. Letztlich enstand, unter großer Hilfe der lesbischen Staatssekretärin Marlis Bredehorst, ein Kompromiss.

Der könnte nun eine Verwässerung erfahren, hört man. SPD und Grüne hätten unterschiedliche Ziele und man wolle in dem Aktionsplan nur Sachen aufführen, mit deren Umsetzung man rechne; auch gebe es Streit über zusätzliche Kosten. Über die Verzögerung ist man in der professionalisierten Szene von NRW ebenso erbost wie über die aus Haushaltsgründen nicht erfolgte Aufstockung der Projektmittel für den LGBT-Bereich.

Zugleich erkennen die Aktivisten zusätzlich beschlossene und durchgeführte Förderungen an, etwa für das Projekt "Schule der Vielfalt". Mancher erinnert sich auch an die letzte und bislang einzige Akzeptanzkampagne des Landes, "Andersrum ist nicht verkehrt". Die Aktion einer früheren rot-grünen Regierung wurde 2005 von Schwarz-Gelb eingestellt, weil die Akzeptanz bereits erreicht sei.

Links zum Thema:
» Die Webseite der Kampagne "Anders und gleich"
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Tags: nrw, akzeptanzkampagne, studie, barbara steffens
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Reaktionen zu "NRW startet neue Akzeptanzkampagne"


 20 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
17.10.2012
17:02:05


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Was das Ausmaß der Homophobie angeht, ist diese vor allem in den Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen am niedrigsten. Und von den fünf neuen Bundesländern ist Brandenburg am homophilsten. Dennoch finde ich die Kampagne sehr gut!


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#2
17.10.2012
17:06:00


(+2, 2 Votes)

Von GF Pr von Pr


Sehr gut. Und wann in Bayern und Sachsen?


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#3
17.10.2012
17:07:10


(+4, 10 Votes)

Von Hackepeter


Ausser Spesen nix gewesen!
Vielen Dank der rot-grünen Landesregierung von NRW.

Und was die Akzeptanzförderung angeht: Plakate, die für zwei Wochen auf Videoscreens in sechs ausgewählten Bahnhöfen von NRW zu sehen sind, bringen uns bestimmt ganz weit nach vorn!
*OMG*


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#4
17.10.2012
18:32:08


(+2, 4 Votes)

Von Interessant
Antwort zu Kommentar #3 von Hackepeter


"Ausser Spesen nix gewesen! Vielen Dank der rot-grünen Landesregierung von NRW ..."

Und wie würde dein Vorschlag an die rot-grüne NRW-Landesregierung lauten? Du hast doch sicher bessere Ideen, wenn du die hier vorgestellte so scharf kritisierst?

Oder sollte ich dich falsch verstanden haben und du fändest die Idee toll und begrüßenswert, wenn ... ja wenn ... sie nur von einer schwarz-gelben NRW-Landesregierungs gekommen wäre?


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#5
17.10.2012
18:58:03


(+1, 3 Votes)

Von Sebi


Schön, dass SPD und Grüne eine neue Akzeptanzkampagne starten.

CDU und FDP hielten das ja nie für nötig.


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#6
17.10.2012
20:03:45


(+6, 8 Votes)

Von Hackepeter
Antwort zu Kommentar #4 von Interessant


Nein, schwarz-gelb würde ich niemals wählen.
Ich habe rot-grün gewählt, weil vollmundig ein großer Aktionsplan gegen Homo- u. Transphobie angekündigt wurde. Nun darf die Umsetzung wohl nichts kosten.
Die ganzen schwul-lesbischen Projekte, die sich über NRW verteilen, kriegen keinen Cent mehr Geld, denn der Aktionsplan ist ohne jegliche finanzielle Ausstattung.
Und die sog. Akzeptanzkampagne des Landes darf nicht mehr als 80.000 Euro (sic!) kosten. Akzeptanzkampagne??? 80.000 Euro??? *lol*

Da wurde viel versprochen - und nun wird wenig gehalten. Ich bin schlichtweg enttäuscht von Rot-Grün. Schade, dass das nicht vor der Landtagswahl im Mai so deutlich war. Wir haben uns ja in NRW schon lange gewundert, warum der Aktionsplan noch nicht verabschiedet wurde und immer wieder neuer Termine angekündigt wurden.


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#7
17.10.2012
21:21:25


(+4, 4 Votes)

Von ehemaligem User paren57


"Die Aktion einer früheren rot-grünen Regierung wurde 2005 von Schwarz-Gelb eingestellt, weil die Akzeptanz bereits erreicht sei."

Nun ja, man kann sich wider besseren Wissens auch irren wollen.

"Müsste man dann nicht auch die 23,9 Prozent mitzählen, die nur "eher" für eine Öffnung plädieren? Dann wären lediglich 50,1 Prozent der Bevölkerung für eine Homo-Ehe und nicht homophob."

Wirkliche Akzeptanz sieht anders auch. Es gibt ja auch eine subtile Ablehnung so nach dem Motto "Eigentlich habe ich ja nichts gegen..." Wird man aber wohl mit solchen Fragen nicht herausfinden. Möchte man ja vielleicht auch gar nicht wirklich wissen.

"Man solle sich nicht zu sehr auf Religionsgemeinschaften fixieren und damit vom eigentlichen Problem ablenken."

Müsste man ja wohl was gegen sagen, für die scheinen wir ja Hassgruppe Nr. 1 zu sein. Nur will man aber offensichtlich nicht. Die Wählerstimmen werden noch gebraucht. Und so eine Pseudokampagne, die man in den entsprechenden Medien gut vermarkten kann, die aber kaum öffentlichkeitswirksam sein wird, da kann doch selbst Herr Meissner eigentlich nichts dagegen haben. Und so sollten doch alle glücklich und zufrieden sein. Eigentlich.


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#8
17.10.2012
21:33:39


(+4, 6 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #5 von Sebi


Die CDU gehört ja auch zu den 26%, die die gleichgeschlechtliche Ehe bei uns ablehnen. Ja, denen geht ja selbst die Lebenspartnerschaft schon zu weit.

Deshalb hat die ja auch bei der letzten Landtagswahl 26,3% bekommen.

Ich komme zu dem Schluss:

1. Die 26% gegen die Ehe für unsereinen sind bei einem multikulturellen Land wie NRW mit sehr großen sozialen Zerklüftungen ein verblüffend niedriger Wert. Am 6. November wird in vier traditionell mittelschichtig-liberalen US-Bundesstaaten über die Öffnung der Ehe abgestimmt und da werden es auf jeden Fall mehr sein.

2. Die Homophobie der UnionsfunktionärInnen, die wir in den letzten Monaten erleben durften, ist schlimmer als die ihrer Wählerschaft. Die sind ein Fall für die Sozialarbeit wenn nicht für den Verfassungsschutz.

3. Es ist gut, dass die NRW-Landesregierung endlich aus den Puschen kommt. Besonders Schulen sind oft genug immer noch homophobe Höllen.


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#9
17.10.2012
23:55:29


(+6, 6 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013


Mein Dank an Norbert Blech für die ausführliche und kritische Darstellung. Darüber hinaus würde mich interessieren, an welchen Politikern es liegt, dass der Aktionsplan gegen Homophobie nicht richtig aus den Puschen kommt und welche unterschiedlichen Auffassungen es diesbezüglich gibt (inhaltlich; bezügl. der Finanzierung). Wäre schön, wenn queer.de da am Ball bleiben könnte.


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#10
18.10.2012
06:32:23


(+5, 7 Votes)

Von satz des tages


80.000

short version

7,40 : 0,004 =

Modus Operandi

Für NRW ist das immerhin pro Kopf das 1850-fache eines Tagessatzes (pro Kopf) einer Hartz IV-Familie mit zwei Kindern!


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