Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 18.10.2012           11      Teilen:   |

Vor "Skyfall"-Kinostart

Daniel Craig sinniert über schwulen Bond-Bösewicht

Ist das Vorspiel endlich zu Ende? - Quelle: Sony Pictures
Ist das Vorspiel endlich zu Ende? (Bild: Sony Pictures)

Im neuen Bond-Film "Skyfall" gibt es eine homoerotische Szene zwischen dem Superagenten und dem Bösewicht Raoul Silva (gespielt von Javier Bardem). Daniel Craig sagte im Interview, er "liebe" diese Szene.

Der Bond-Darsteller erklärte gegenüber "Movieline", dass er die Spekulationen um die Sexualität der Hauptfiguren genieße. "Jemand hat behauptet, Silva könnte schwul sein. Und ich denke, er würde jeden vögeln". Der 44-jährige Engländer fügte an: "Ich sehe die Welt nicht getrennt nach Geschlechtern."

In der Szene in "Skyfall" streicht Silva zärtlich mit der Hand über dessen Oberkörper und knöpft dessen Hemd auf, während 007 an den Händen gefesselt auf einem Stuhl sitzt. Als Reaktion auf den Anmachversuch sagt Bond lässig: "Wie kommst du darauf, dass das mein erstes Mal ist?".

Fortsetzung nach Anzeige


Man kann alles in die Szene hineinlesen"

Schauspieler Javier Bardem erklärte, dass die Szene nicht direkt auf die Sexualität der Figur anspiele. "Das ist ein Teil des Spiels, aber nicht alles." Schließlich sei die "Hauptaufgabe" des Bond-Bösewichts, egal ob Mann oder Frau, den Gegnern das Leben möglichst schwer zu machen. So sei die Szene eher eine Demonstration der Macht. "Man kann aber alles in diese Szene hineinlesen", so Bardem.

Der inzwischen 23. James-Bond-Film wird am 1. November in den deutschen Kinos anlaufen. In dem Film wird 007 nach einer misslungenen Operation in Istanbul zunächst für tot erklärt. Zudem wird die Identität aller britischen Geheimagenten im Internet veröffentlicht, was Geheimdienstchefin M (Dame Judy Dench) unter politischen Druck setzt. Danach führen die Spuren zum Bösewicht Raoul Silva, der vom wieder aufgetauchten James Bond zur Rechenschaft gezogen werden soll.

In der Vergangenheit haben Boulevardmedien über die Sexualität von Daniel Craig spekuliert. So outete ihn das US-Revolverblatt "National Enquirer" bereits 2010 (queer.de berichtete). Seit vergangenem Jahr ist Craig jedoch mit der Schauspielerin Rachel Weisz ("Die Mumie", "Das Bourne-Vermächtnis") verheiratet. Zuvor war er öffentlich mit den Schauspielerinnen Fiona Loudon und Heike Makatsch sowie der Produzentin Satsuki Mitchell liiert. (cw)

Youtube | Deutscher Filmtrailer
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 11 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 40                  
Service: | pdf | mailen
Tags: daniel craig, james bond, javier bardem
Schwerpunkte:
 Daniel Craig
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Daniel Craig sinniert über schwulen Bond-Bösewicht"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
18.10.2012
13:55:25


(-4, 4 Votes)

Von Leo G


Was soll denn das ganze Bumm Bumm Peng? Ist Craig nicht zu alt für Kinderspielereien?!
Anscheinend weiß er das selber und versucht aus jeder Kleinigkeit Mehrwert zu ziehen.
Die Millionen locken halt...

Er sollte mal lieber am Set von Men at Play vorbeischauen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
18.10.2012
14:02:23


(+1, 3 Votes)

Von Zweideutigkeiten


"Schauspieler Javier Bardem erklärte, dass die Szene nicht direkt auf die Sexualität der Figur anspiele."

Ein nur sehr relativer Fortschritt, aber hoffentlich ein Anfang.
Auf die HETEROsexualität wird in den Filmen ständig angespielt. Hetero- Sexszenen, Hetero- Kussszenen und halbnackte, junge Frauen gibt es wahrscheinlich in jeder Folge von James Bond.
Als Schwuler kann man sich schon "freuen" wenn ein Filmheld nicht homophob ist und ausnahmsweise mal zweideutige Andeutungen macht. Das reicht aber auf Dauer nicht!
Auch ist im Vergleich zu den Heteroszenen kein sexy Beachboy der Verursacher für die homoerotische Szene, sondern eine bieder- zugeknöpft wirkende Szene.

Es geht ja nicht darum dem Heteropublikum die Illusion der heilen Heterofilmwelt zu rauben, sondern einfach mal zu zeigen das auch Helden, die "starken Männer", nicht der Heteronorm entsprechen müssen.
Warum nicht mal eine schwule Affäre von James Bond und nicht nur angedeutet? ( Egal ob mit einem Beachboy oder mit dem Bösewicht, hauptsache nicht nur zweideutig sondern direkt!)
Daniel Craig hat selber mal gesagt das er nichts dagegen hätte, von ihm kam sogar die Idee eines bisexuellen Bond´s.

Schon mal vorbeugend für die Seb´s und Co die argumentieren das Heteromänner das nicht sehen wollen:
Muß man ein Mörder sein um Thriller sehen zu wollen?

Ausserdem ist James Bond so ein Kassenschlager das die Leute so oder so reingehen würden; und wenn sie dann positiv überrascht werden das an der Person James Bond nichts anders ist nur weil er einen Mann liebt, um so besser.

Denn medienmäßig können Klischees am besten abgebaut werden in dem man Menschen aus noch immer diskriminierten Gruppen, in möglichst vielfältigen, verschiedenen Rollen zeigt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
18.10.2012
14:13:45


(0, 4 Votes)

Von Leo G
Antwort zu Kommentar #2 von Zweideutigkeiten


Du kennst die Amis nicht, Digga! Die gehen wirklich nicht in schwule James Bonds. Believe me. Ausserdem wär der dann ab 21 ,-))

Da hängt so ne krasse millionteure Marketing-Maschinerie dahinter, dass sie sich solch heikle Aufklärungsarbeit nicht leisten können, auch wenn D. Craig tierisch schwanzgeil zu sein scheint. Da müssten die Producer vollschwul sein und idealistisch, um in so einem Mainstream-Ding Männerblowjobs zu platzieren.

Reicht doch schon, wenn schwule Küsse im TV nicht zensiert würden.
Oder, was meint ihr?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
18.10.2012
15:35:26


(+2, 2 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von Zweideutigkeiten


Ich war immer ein Fan davon sowas einfach einfließen zu lassen ohne es an die ganz große Homoglocke zu hängen es muss nicht immer ein Brokeback Montain sein.

Viel beeindruckender finde ich aber mal wieder das Merchandising. Man hat es zum Nulltarif auf eine recht reichweitenstarke schwule Nachrichtenseite gebracht, und vielleicht springen sogar einige Tageszeitungen drauf an.
Respekt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
18.10.2012
17:25:37


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Einen Erfolg kann der neue James-Bond-Film schon jetzt verbuchen: der Titelsong "Skyfall" von Adele ist die neue Nummer eins der Top-100-Singlecharts dieser Woche.In Großbritannien ist ihr das leider nicht gelungen! Ich finde den Song richtig gut und hätte auch von Shirley Bassey, die drei Bondsongs performat hat, nicht besser vorgetragen werden!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
18.10.2012
18:42:03


(+2, 2 Votes)

Von Sebi


Ich würde mir ja wünschen, dass Bond irgendwann als bi dargestellt wird und es auch mal so heiße Sexszenen mit Männern gibt, wie mit Frauen.

Das wäre mal eine echte Modernisierung der Figur!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
18.10.2012
18:44:41


(+1, 1 Vote)

Von raoul
Antwort zu Kommentar #3 von Leo G


dann schau dir mal den schon älteren film von
Javier Bardem, "JAMON JAMON" an !
da kannst du mal sehen was javier in der unterhose hat, "aber hallo" ! dazu seine vollgeile austrahlung, da kann auch ein daniel craig "schwach werden"!!!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
18.10.2012
20:44:06


(+2, 2 Votes)

Von dsfb


Verheiratet sein, muss nicht unbedingt heißen, Hetero zu sein. Wie viele Schwule gab es in der Vergangenheit die eine unglückliche Heterobeziehung hatten um den schein zu
wahren ?

Viel interresanter ist doch, warum lässt man einen Bond nicht auch mal wirklich schwul sein ? Weil der Bond ein Held der Heteros ist, nicht der Schwulen. DAS wollen DIE auch nicht...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
18.10.2012
21:37:11


(+1, 3 Votes)

Von fink


wenn ich die szenenbeschreibung richtig verstanden habe, befummelt da der "böse" den hilflosen "guten" eher gegen dessen willen in einer sexualisierten machtdemonstration. gleichzeitig deutet der coole "held" als reaktion eine mögliche homosexuelle handlung in seiner vergangenheit an.

und DAS soll allen ernstes eine positive neuerung sein?

auf der verbalen eben eine winzig kleine ironische offenheitsgeste, aber gleichzeitig wird auf der bildebene eines der ältesten und emotional abschreckendsten homophoben klischees durchzelebriert: der sexuell aufdringliche schwule mit gleichzeitig angedeuteten "perversen" tendenzen.

welcher von beiden subtexten wird wohl eindringlicher beim zuschauer hängenbleiben?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
18.10.2012
22:17:34


(+2, 2 Votes)

Von Lisa
Antwort zu Kommentar #9 von fink


Sprache ist mächtiger als das Bild.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Trans* Jugendliche fordern Vorbilder in den Medien Ehe für alle jetzt auch in der Cherokee Nation Volker Beck bedauert "schreckliche Sätze" aus den Achtzigern Schwulen Flüchtling verprügelt: Zehn Monate auf Bewährung
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt