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(Bild: GLAAD)

Amerikanische Homo-Gruppen haben den heutigen Freitag zum dritten "Spirit Day" erklärt, um gegen homophobes Mobbing zu kämpfen. Sie rufen Schwule und Lesben auf, die Farbe Lila an diesem Tag hervorzuheben.

Die Gruppe GLAAD empfiehlt auf ihrer Website, das Facebook-Profilbild lila einzufärben und Kleidung in dieser Farbe zu tragen. Damit soll die Debatte um Mobbing aufgrund der sexuellen Orientierung angestoßen werden. Der Tag wurde erstmals 2010 auf Initiative einer Schülerin aus Kanada ausgerufen. Anlass waren sich häufende Medienberichte in den USA über schwule Schüler und Studenten, die sich nach Mobbingattacken das Leben genommen haben.

An dem "Spirit Day" nehmen auch mehrere Fernsehsendungen teil, darunter etwa das ABC-Frühstücksfernsehen "Good Morning America" und die Unterhaltungsshow "E! News". Mehrere Sender zeigen ihr Logo am Freitag in Lila an, darunter der Jugendkanal MTV. Zudem beteiligen sich sechs Sportligen an dem Event, auch die populäre Football-Liga (NFL), die Eishockey-Liga (NHL) und die Fußball-Liga (MLS). Sie verbreiten an diesem Tag Toleranzbotschaften unter anderem via Twitter und Facebook. (dk)

Youtube | Brittany McMillan ist die Erfinderin des "Spirit Day"


#1 SebiAnonym
  • 19.10.2012, 16:42h
  • Sehr gut!

    An dieser Aktion sollten sich nicht nur Homo-Aktivisten beteiligen, sondern möglichst viele Menschen.
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#2 finkAnonym
  • 19.10.2012, 17:33h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • auf der webseite finde ich auch keinen hinweis, dass der aufruf sich nur an schwule und lesben richtet. das würde nämlich bei so einer aktion, die den solidaritätsapekt betont, auch nicht viel sinn machen.

    mir gefallen aktionen gut, bei denen man ausdrücklich nicht von einem "schwule und lesben richten sich bittend an heteros" ausgeht, sondern eher von einem "alle empathischen menschen gegen intoleranz".

    zwar können wir uns weiterhin nicht darauf verlassen, dass sich genügend heteros für unsere interessen einsetzen, aber ergänzend zum schwul-lesbischen engagement finde ich es wichtig, immer auch wieder solidarische heteros einzubinden und dabei das "wir" und "sie" zu überwinden.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil