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  • 21.10.2012           66      Teilen:   |

"Kotstechen" muss nicht sein

Schon bei Kaisier Hadrian and seinem Freund Antinous ging alles ganz sauber zu - Quelle: Gemälde von Paul Avril
Schon bei Kaisier Hadrian and seinem Freund Antinous ging alles ganz sauber zu (Bild: Gemälde von Paul Avril)

Wie Analverkehr richtig Spaß macht: Tipps für kreuz.net-Redakteure, schwule Posex-Anfänger und interessierte Heteros.

Von Micha Schulze und Christian Scheuß

Für das Hetzportal kreuz.net sind Schwule bekanntlich pauschal "Kotstecher" – keine andere Wortschöpfung könnte besser zeigen, dass dessen "Redakteure" nach Sigmund Freud an ungelösten Problemen aus der analen Phase leiden. Kommen Kacke und Lust zusammen, fangen die manischen Online-Katholiban noch immer zwanghaft an zu plärren.

Natürlich sind braune, müffelnde Überraschungen beim Analverkehr nicht schön. Doch jeder erfahrene Schwule weiß, dass man diese mit etwas Hygiene und Sauberkeit ganz leicht verhindern kann. Aus diesem Grund hier einige Tipps für verklemmte kreuz.net-Redakteure, schwule Posex-Anfänger und interessierte Heteros.

Vor einem geilen Fick empfiehlt sich grundsätzlich eine Dusche. Wenn man gemeinsam unter die Brause geht, kann das sogar ein nettes Vorspiel sein. Ist keine Dusche in der Nähe, sollte der passive Partner zumindest am nächsten Waschbecken seinen Hintern gründlich mit lauwarmem Wasser waschen. Nur ein sauberer Arsch lädt den Partner zum Rimmen ein, was der auch unbedingt tun sollte. Das Lecken des Anus mit der Zunge turnt nicht nur mächtig an, sondern hilft auch mit, den Schließmuskel zu entspannen. Für den späteren Fick ist das die halbe Miete.

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Mit einem sauberen Po kann man besser entspannen

Schöner anstoßen: Zwei Römer beim Analsex auf einer Silber-Tasse - Quelle: British Museum
Schöner anstoßen: Zwei Römer beim Analsex auf einer Silber-Tasse (Bild: British Museum)

Macht deine Partner keine Anstalten, ins Badezimmer zu gehen, bitte ihn höflich darum, sich zu reinigen. Für eine solche Aufforderung brauchst du dich überhaupt nicht zu schämen, und sie auch nicht spießig! Sauberkeit ist ein wesentlicher Faktor, um das Arschficken genießen zu können. Für beide Seiten! Mit einem frisch gespülten Hintern fällt es auch vielen Passiven leichter, locker zu lassen und nicht zu verkrampfen.

Über Spülungen und Einläufe haben wir schon in einem früheren Bericht auf queer.de geschrieben. Wenn man sich vor kleinen Kackresten am Schwanz nach dem Fick ekelt, sollte der Arsch unbedingt gespült werden. Wichtig ist dabei allerdings, dass du es nicht übertreibst. Da dir selten Schwänze gegönnt sein werden, die mehr als 25 Zentimeter messen, reicht eine so genannte kleine Spülung mit einem Spülball oder Duschaufsatz völlig aus. Wichtig ist, dabei nur das Rektum, also das letzte Stück des Darms, zu säubern. Wenn du zu viel Wasser in deinen Hintern pumpst, besteht nämlich die Gefahr, dass es erstens mit Verzögerung sowie zweitens mit angereicherten Kotresten aus tieferen Darmgegenden wieder hinaus fließ. Ein solch feuchter "Blubb" beim Rimmen oder Vögeln ist für den Aktiven kein angenehmes Erlebnis.

Einlauf am besten zwei Stunden vor dem Sex

Mehr Tipps gibt es im "Arschbuch" der beiden Autoren, erschienen 2007 im Bruno Gmünder Verlag - Quelle:
Mehr Tipps gibt es im "Arschbuch" der beiden Autoren, erschienen 2007 im Bruno Gmünder Verlag

Auch wenn sich das manchmal schlecht planen lässt, sollte man den Arsch etwa zwei Stunden vor dem Fick spülen. Dann hat der Hintern genügend Zeit, sich wieder zu beruhigen und auf die neue "Belastung" vorzubereiten.

Natürlich kann es trotz Duschen und Spülen mal passieren, dass es mitten im heftigen Ritt unangenehm müffelt. Wenn das oder Schlimmeres passiert, versuche nicht, den Geruch und das damit verbundene unangenehme Gefühl zu ignorieren. Das klappt in den meisten Fällen sowieso nicht. Bitte deinen Partner einfach freundlich um eine kurze Pause und geh mit ihm gemeinsam unter die Dusche. Anschließend könnt ihr das heiße Spiel sauber und viel entspannter fortsetzen

Ein positiver Nebeneffekt: Die Angst vor Kotresten beflügelt zumindest manche, sich an die Safer-Sex-Regeln zu halten. Kacke am Kondom ist weniger unangenehm als direkt am Schwanz…

Links zum Thema:
» Mehr Infos zum "Arschbuch" und Bestellmöglichkeit bei Amazon
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Tags: analverkehr, analer sex
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Reaktionen zu ""Kotstechen" muss nicht sein"


 66 User-Kommentare
« zurück  1234567  vor »

Die ersten:   
#1
21.10.2012
14:52:14


(0, 10 Votes)

Von Zeitfenster


Unser Omma pflegte immer zu sagen:
"Scheiße am Stock ist auch 'ne Blume!"


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#2
21.10.2012
15:11:29


(+10, 18 Votes)

Von Köttelchen


Und? Was hat dieser Zeigefingerartikel an die falsche Zielgruppe nun gebracht?

Wenn es wirklich euer Anliegen war, die verklemmten Analneurotiker von kreuz.net mal über die schwule Realität beim Posex aufzuklären, dann tut das doch bitte auch mit einem wirklich neuen Artikel, der voll und ganz auf dieses Ziel ausgerichtet ist.

So aber kommt mir der Text wie ein Flickenteppich vergangener Schreibe zum Thema vor. Altes aufgewärmt zum reißerischen Anlass. Ist ja nun nicht unbedingt schlimm. Leider aber geht das in diesem Fall völlig daneben.

Kotstechen muss also nicht sein? Warum bekomme ich als Schwuler und praktizierender Posexler in beide Richtungen dann das Gefühl, dass der Artikel eigentlich davon erzählt, dass genau DAS regelmäßig der Fall ist?

Ja, es ist richtig, dass es passieren kann, dass es "müffelt" und "Kackereste" zutage gefördert werden oder gar ein "Blubb". Dieses Runterspielen über die Wortwahl ändert aber wohl nichts daran, dass es dann doch irgendwie "Kotstecherei" ist. Erst recht, wenn im Artikel noch empfohlen wird, das unangenehme Ereignis nicht zu überspielen und einfach weiterzumachen, sondern lieber duschen zu gehen. Als wenn der Großteil der Schwulen da einfach weiterpoppen würde. Liest sich für mich wie ein Eingeständnis, ja, Kotstecher trifft zu.

Das aber genau dürfte doch wohl in den allermeisten Fällen nicht der Fall sein. Wo sind in dem Artikel bitte die Zahlen? Ein nicht unerheblicher Anteil aller Schwulen steht nämlich gar nicht auf Posex. Andererseits praktizieren nicht gerade wenige Heteros genau das, wovor kreuz.net angeblich solche Panik schiebt. DAS wären mal Argumente.

Weiterhin: Ja, als ich mit 18 zum ersten Mal Analsex hatte, hatte ich noch keine Ahnung von Spülungen. Trotzdem bedeutet das eben nicht unbedingt, dass es böse Auswirkungen hat. Ein bisschen hat man das schließlich auch im Gefühl, was geht und was nicht. Aber: Ja, irgendwann habe ich aufgrund eines weniger angenehmen Erlebnisses mich da mal schlau machen müssen. Und was soll ich sagen? Seit dem ist es nicht in 10 Jahren einmal vorgekommen, dass ich mich nicht hätte "sicher" fühlen können beim Sex. Und diese meine - natürlich ganz persönliche - Erfahrung, finde ich in eurem Bericht so gar nicht wieder. Bei entsprechender Hygiene ist ein kleines oder größeres Unglück wohl sehr gut auszuschließen. Da ist Analsex einfach eine saubere Sache. Wie das bei anderen läuft, wenn ich diesen Artikel zugrundelege, mag ich mir nicht vorstellen.

Doch auch hier lässt sich auch argumentieren: Was soll die übertriebene Angst vor Kacke? Für den Großteil der Menschen gehört Kacke natürlich nicht zu den Sachen, die man unbedingt anfassen und streicheln muss. Aber - und das kommt zumindest rüber - es ist auch nichts, was sich nicht abwaschen lässt. Und wer schon mal mit Menschen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen gearbeitet hat, weiß, dass es durchaus Schlimmeres geben kann, als ein bisschen Kacke. Und wer bitte möchte diese helfenden Hände - und die Kirche stellt ja über die Diakonie selbst genügend davon - als "Kotwühler" bezeichnen?

Ich hätte mir bei diesem Artikel ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl, Schlagkraft und Rafinesse gewünscht!


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#3
21.10.2012
15:53:21


(+5, 11 Votes)

Von ehemaligem User alexMuc


Sorry, aber zuviel Hygiene muß es denn auch nicht sein. Da ist die Erotik-Kurve im Keller bei mir, oder ich bin eingeschlafen, wenn die Check-Liste abgearbeitet ist. Nach 2 Tagen Dauerparty wurde bei uns immer nur das Notwendigste gemacht, bevor man übereinander hergefallen ist. Das war immer das Geilste. Aber warten auf jemanden, bis der aus dem Bad kommt, wie abturnend. Alles was man plant ist abturnend.


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#4
21.10.2012
16:47:27
Via Handy


(-3, 17 Votes)

Von David Jacob


Warum musste der Artikel eigentlich in so asozialer Fäkalsprache geschrieben werden? Kleiner Tipp: Nicht jeder Homosexuelle konversiert auf diese Art und Weise.


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#5
21.10.2012
16:47:46


(-3, 9 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Dann hoffen wir mal, daß die im Artikel erwähnten Personengruppen das alles beherzigen!


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#6
21.10.2012
16:55:50


(0, 14 Votes)

Von Hinterlader


Bei uns in der Schule hieß das "Kacke schieben"...

Aber egal, welche abfälligen Namen man dem noch geben mag - es bleibt einfach nur geil!!


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#7
21.10.2012
17:47:28


(+4, 16 Votes)

Von Timm Johannes


Wobei ich hier doch einmal bei diesem Artikel hinzufügen möchte, dass Analverkehr nicht das Mass aller Dinge für homosexuelle Paare ist.

Viel schöner empfinde ich Oralverkehr, gegenseitiges Wichsen, Küssen, Streicheln und Kuscheln ("ganz wichtig").

Nix gegen Analverkehr, aber ich finde es im Vergleich zu den anderen von mir aufgezählten Praktiken weniger wichtig und weniger geil.

Analverkehr ist für mich und viele andere schwule Paare weniger wichtig, wie ich aus vielen Antworten von befreundeten Paaren und Singles weiß. Ich kenne auch genügend schwule glückliche langjährige Paare, die überhaupt keinen Analverkehrt praktizieren und die halt viel lieber auf die anderen von mir aufgezählten Prkatiken stehen.

Soviel zum Thema "Analverkehr ist das Wichtigste im Sexleben schwuler Männer" - es ist es nicht.


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#8
21.10.2012
18:41:30


(+1, 3 Votes)

Von fluffi


quidquid agis prudenter agas et respice finem


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#9
21.10.2012
18:47:48


(+4, 6 Votes)

Von lucdf
Aus köln (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 04.09.2011


Penetration gehört zu den vielen Fantasien, die Homos von Heteros übernommen haben. Sex ohne Penetration geht auch sehr gut und kann toll sein. Penetration kann ganz schön abtörnen, wenn sie als unausweichlich betrachtet wird. Es gibt bei den Schwulen auch eine Menge Rituale, die man hinterfragen könnte. Gähn...gähn.... gähn....!


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#10
21.10.2012
19:11:24


(0, 12 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #7 von Timm Johannes


"Ich kenne auch genügend schwule glückliche langjährige Paare...
..ist für mich und viele andere schwule Paare weniger wichtig, wie ich aus vielen Antworten von befreundeten Paaren und Singles weiß...
jottchen, mal wieder auf der suche nach wahrheit im messwein zuspruch gefunden?
Wieviel kennst du , um hieraus eine behauptung ohne nachweis ableiten zu können?
Warum leitest du von deinen privaten vorlieben immer aufs ganze ab?
Natürlich ist der analverkehr die weitest gebräuchliche handlung im männlich-homosexuellen verkehr..!
Das zumindest der stand der relevanten umfragen seit Reiche/Dannecker. Nicht das alle es praktizieren .. aber immer noch ein großteil!
Warum auch nicht. Was da an reizungen möglich sind, wenn die beteiligten entspannt sich dem loch aller löcher widmen, ist hier kaum raum zu beschreiben.. überlassen wirs also der jeweiligen phantasie oder Schulze& Scheuß, unser Dr.sommer-queer.de aufklärungsteam!

Nichts dagegen, dass du was anderes bevorzugst.. aber davon eine mehrheits-gefühlsentscheidung ableiten zu wollen, dass ist just deine, immer wieder hier auftauchende meinungszuspitzung...
Was timmi mag, muss der rest auch gut finden. Unterlegt mit statistischen gewissheiten aus dem hause tinnitus.

Du bist eine tratschtante mit dem bedüfnis nach herbeigeredeten mehrheiten, die deine meinungen teilen..!
Da halte ich dich ohnehin für kontakt-beschränkt in deiner selbstwahrnehmungen...!
Ich frag mich , wieviel du kennst , die zu befragen es lohnt, um daraus eine sichere analyse des homosexuellen lebens zu erstellen.
"Viele"..? Was für ein hochtrabender begriff für ein paar leute aus deinem umfeld, die szenebezogen, eh immer nur einen selektiven ausschnitt bieten können wenns darum geht, einsicht in die diversität unseres lebens zu bekommen!

Und wie so oft bei dir hier im forum: deine mangelnde aufmerksamkeit hin zum thema, weil längst schon mit der konstruktion deiner eigenen these beschäftigt:
"Soviel zum Thema "Analverkehr ist das Wichtigste im Sexleben schwuler Männer" - es ist es nicht."
Dem könnte man mit der selben schuhkastenideologie antworten:
Keiner schreibt hier was von wichtigstes etc.. nur unsere christlich/liberal verpartnert- analempfindungsgestörte oralliebhaberin ..

Ich frag mich manchmal ernsthaft, in welcher paralellwelt du wohl lebst!


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