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Kommentare zu:
Barebacker raus aus den Internetportalen?


#11 karlAnonym
  • 12.10.2004, 22:31h
  • hier wird über pro und contra diskutiert. das thema lautet aber, gehört barebacking in internetportale. ich meine, da gehört die suche danach oder dessen propagieren auf keinen fall hin., allein schon darum, dass nicht der eindruck erweckt werden kann, aids sei gar keine so schlimme krankheit. wie der einzelne sich dann entscheidet bleibt ihm überlassen, prävention kann ihm seine entscheidung erleichtern helfen.
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#12 stefanAnonym
  • 12.10.2004, 22:33h
  • der vergleich von bareback-verbot und rauchverbot zeugt m.e. nach von ignoranter dummheit.
    Die ausgrenzung und das tabuisieren von weitverbreiteten praktiken hat noch niemals einen sinn gehabt.
    Akzeptanz auch problematischer sexpraktiken und zeitgemäße, d. h. tolerante informations- und präventionsarbeit bringen mehr erfolg.
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#13 www.gayromeo.com/FightermunichAnonym
  • 12.10.2004, 22:56h
  • ich habe heute mit einem telefoniert der nach 6 monaten aus Stadelheim zurück kam.

    er meinte, es ist gut das Sie mich aus dem Verkehr gezogen haben. Er hat lange zeit Drogen genommen.

    Beim Sex ist das denk ich ähnlich. Ich bin allerdings erschreckt wieviele mir ganz offen sagen das sex ohne gummi ungeil ist.

    Es ist zumindest gut, das ich bei gayromeo erkennne wer welche einstellung dazu hat. Dafür bin ich doch schon mal dankbar.

    Bare kommt für mich schon allein nicht infrage weil mein Partner gesagt hat : pass auf dich auf Roy. Wenn ich also offen sex mache habe ich rücksicht zu nehmen. Der Grdanke der Rücksicht auf partner und Familie ist mir eh zu selten gedacht hier.

    gruss Roy
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#14 MitschnackerAnonym
  • 12.10.2004, 23:13h
  • Bei allem Respekt, was in irgendwelchen Profilen steht von wgeen Safer Sex: Immer und dann in den Msgs steht sind echt zwei Welten.

    In meinen Profilen steht eindeutig NICHT immer und trotzdem melden sich genug ( im eigenen Profil IMMER) die doch bitteschön ins maul/Arsch gespritzt kriegen wollen.

    Wenn es nach den Profiltexten der Masse ginge würde keiner ficken weil ja NIE einer nach ONS sucht, nenn Partner hat und IMMER Safe betreibt.

    Nur ein weiteres Beispiel für schwule Verlogenheit die ja nicht nur im Gaychat beheimatet ist.

    Und was das Topic angeht:

    Jeder hat die freie Wahl, wer seinen Schwanz nicht unter Kontrolle hat darf nicht ficken gehen. Hinterher dazustehen und nach Verboten zu schreien weil man selbst gewaltig ins Klo gegriffen hat ist lächerlich.

    Der Hinweis auf "die armen Kinder" zieht nur soweit als das diese spätestens dann wenn sie im Gucciblüschen durch die Homodiscos ziehen, den Unwissenheitsbonus nicht mehr haben.
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#15 BerndAnonym
  • 12.10.2004, 23:23h
  • Die Entscheidung eines Internetportals für oder gegen Bareback ist nicht zuletzt eine wirtschaftliche. Bareback ist zu einem Massenphänomen geworden und dies als Suchkriterium abzulehnen heißt einfach weniger (zahlende) User.
    Leider hat das dazu geführt, dass in vielen Kontaktportalen schon die identische grafische Darstellung der Einstellungsmöglichkeiten „safe“, „unsafe“, „mal so, mal anders“ suggeriert, dass es sich dabei um eine absolut gleichwertige Entscheidung handelt.
    Dieser Eindruck verstärkt sich natürlich, wenn die Betreiber mit Kooperationspartnern zusammen arbeiten, die allgemein bekannt für Bareback sind.
    Wenn dann auch die schwulen Magazine, die in Ermangelung der früher üblichen Zigarettenwerbung, auf die Anzeigen der Pharmaindustrie angewiesen sind, und aus diesem Grunde in Kauf nehmen, dass HIV Medikamente wie Lifestyleprodukte angepriesen werden, ist das ein weiterer Baustein zur Schaffung eines Trends. Und müssen eigentlich neue Barebackfilme in der redaktionellen Berichterstattung hymnisch gefeiert werden?
    In der schwulen Community selbst ist die Diskussion zum Thema mit dem Satz „Es ist doch jeder für sich selbst verantwortlich“ sofort wieder beendet und die AIDS Hilfen werden als Ansprechpartner nur noch beiläufig wahrgenommen (aus welchem Grund auch immer…).
    Es ist also aus meiner Sicht nicht eine primäre Frage der Kontaktsites, sondern eine des allgemeinen Umgangs mit dem Thema. Viele Bausteine haben dazu geführt, dass Bareback zum Style geworden ist.
    Bei GayRoyal versuchen wir, Bareback als Suchkriterium nicht zuzulassen, was auch zu heftigen Auseinandersetzungen mit Usern geführt hat. Warum verstehen Barebacker eigentlich nicht, dass man nicht sie als Positive diskriminieren will, sondern einfach nur davon überzeugt ist, dass Bareback die dümmste schwule Erfindung seit Beginn der Zeitrechnung ist. Wir erleben gerade wie ein Sozial-/Gesundheitssystem kollabiert. Wer kann denn heute versprechen, wie verbindlich die Zuzahlungen für Arzneimittel in zehn Jahren aussehen werden. Man kann Bareback nicht verbieten, denn in letzter Konsequenz garantiert es den Fortbestand der Menschheit. Und so ende ich mit dem Satz: Es ist wohl jeder für sich selbst verantwortlich. Aber der Schwerpunkt dieses Satzes sollte auf „verantwortlich“ liegen.

    Bernd von GayRoyal
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#16 MitschnackerAnonym
  • 12.10.2004, 23:29h
  • Nachtrag:

    Profile habe ich in Gayromeo, barebackcity, gayroyal, worldskins und noch paar andere.

    Seit ich 11 bin hab ich eher unbewusst Unsafe praktiziert. Vor einiger Zeit bin ich eben an den falschen geraten und bin jetzt positiv. Mein Fehler und den hätte auch kein Verbot verhindert.

    Wer promisk lebt (leben will) muß damit rechnen, je länger es so läuft umso höher is die Wahrscheinlichkeit.

    Am überraschensten bei der ganzen Sache war, das seitdem ich positiv in die Profile schreib, das "Angebotsaufkommen" nach oben gegangen ist und zwar nicht durch verstärkte Nachfrage von positiven sondern von Negativen die sich gerne "pozzen" lassen möchten.

    Ganz besonders viele von jenen Interessenten schreiben breit und lang "immer nur safe","habe beziehung und das sol so bleiben", "kein BB" etc
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#17 DaVinciAnonym
  • 12.10.2004, 23:42h
  • Alles Quatsch mit der eigenen Entscheidung die durchdacht sein muss.
    Es geht um viel mehr als nur um die eigene Entscheidung sich auf den Müll zu werfen. Es geht auch um die die hier die Entscheidung eines Einzelnen mittragen werden und zwar ALLE ohne Ausnahme.

    Die Folgen der HIV-Infektionen tragen doch wir alle direkt über die steigenden Kosten für die Krankenkassenbeiträge.

    Nach einer "Bewussten" Entscheidung kommt dann die soziale Mitverantwortung der anderen ? Soll das heißen das wir zukünftig für jeden Suizidfall noch an den Kosten beteiligt werden ?

    Momentan stellt sich diese Frage.
    Was kommt denn als nächstes ?
    Das wir für jede chronische Blödheit unserer Mitmenschen zahlen müssen ?
    Das die fehlende Fähigkeit zur Selbstverantwortung demnächst auf jeder Abrechnung dokumentiert wird ? Vielleicht ein weiterer Solidaritätsbeitrag für Suizidgefährdete im Sexbereich ?

    Also bitte.

    Hier sollten die Möglichkeiten der Kommunikation einfach eingschränkt werden, damit die ALLGEMEINHEIT entlastet wird. Der erhalt unseres Sozialsystems kostet jeden momentan schon genug Geld oder ?
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#18 fightermunichAnonym
  • 12.10.2004, 23:46h
  • Hallo Mitschnack, und wieviele haben sich mit dir wegen sex dann auch getroffen? Fightermunich bewust des risikos?
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#19 MitschnackerAnonym
  • 12.10.2004, 23:49h
  • Na wenns schon ums Geld geht dann gleich Nägel mit Köpfen:

    Wieso soll weiter Geld für schwule Beratungszentren von der Allgemeinheit bezahlt werden? Wieso sollen schwule Ehen vom Ehegattensplitting profitieren (wies gefordert wird) ?

    Wer schwul sein will kann das ja auf eigene Kosten tun !
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#20 MitschnackerAnonym
  • 12.10.2004, 23:52h
  • Fighter:

    Bisher waren mir diese Anmachen einfach zu dumm, einer wollte mir Kohle bezahlen das ich ihm die Fresse polier und dann in Hals wixe.

    Persönlich habe ich seit dem Ergebniss keinen ungeschützten Sex mit negativen gehabt.

    Biowaffe zu sein is wahrlich keine Freude.
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