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| Eurovision Song Contest
  • 24.10.2012           6      Teilen:   |

Eurovision-Huschen nun auch in Asien

Es sieht aus wie der Eurovision Song Contest, es klingt wie der Eurovision Song Contest, es ist peinlich wie der Eurovision Song Contest. Doch was da am Samstag in Seoul stattfand, war das erste ABU TV Song Festival.



Der Unterschied zum Original: Die Show der Asia-Pacific Broadcasting Union wurde nicht live übertragen, sondern wird in den nächsten Wochen in den Teilnehmerländern ausgestrahlt. Insgesamt rechnet man mit zwei Milliarden Zuschauern – zwanzig Mal mehr als beim ESC.

Eurovision-Fans aus Australien haben mit der Show endlich wieder ihren eigenen, heiß erwarteten Wettbewerb bekommen (auch wenn es bei der Premiere keine Abstimmung gab). Aber auch Länder wie Südkorea, Japan und Singapur durften sich über eine Teilnahme freuen.



Insgesamt nahmen elf Länder teil, darunter auch China und Afghanistan. Zum Abschluss sangen alle Teilnehmer "Heal the world", und es ist davon auszugehen, dass die Show des friedlichen Nachbarseins in den nächsten Jahren noch mehr Länder in ihren Bann zieht. Wie beim europäischen Vorbild wird subtil auch der Akzeptanz von Schwulen Vorschub geleistet, da muss man gar nicht erst auf die Teilnahme des ABU-Mitglieds Thailand warten:



Ein weiterer Unterschied zu Europa: Wenige Tage zuvor wurde auch ein eigener Radio-Wettbewerb abgehalten, mit 13 Teilnehmern, darunter Iran und Pakistan. Die Beiträge wurden live in einer Halle vor Publikum gesungen und eine Jury durfte Punkte vergeben. Der erste Platz, schön "Grand Prix Award" genannt, ging an den Gastgeber Südkorea.



Wie der Intervision Song Contest des Ostblocks ist das Song-Festival keine lizensierte Version des Eurovision Song Contests – die Verhandlungen über einen "Asiavision Song Contest" hatte die ABU vor einigen Jahren abgebrochen. Der Senderverbund hatte bereits in den Achtzigern und Neunzigern einen ähnlichen Wettbewerb abgehalten. (nb)

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Tags: eurovision song contest, abu song festival
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Reaktionen zu "Eurovision-Huschen nun auch in Asien"


 6 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
25.10.2012
06:52:22


(-1, 1 Vote)

Von SchwTA


Na endlich! Wo Menschen verschiedener Nationen friedlich freundliche Lieder trällern, ist ein Grundstein zum respektvollen Umgang gelegt! Natürlich müssen sich die Teilnehmer nicht unbedingt so "halb-nackig" machen wie beim ESC (aber hier sind wir's gewohnt), aber sich selbst ein bißchen weniger wichtig nehmen, sich ein bißchen zum Honk machen, hat noch keinem Volk geschadet. Ich warte ja nur noch auf den Pan-African Song Contest, das wäre 'mal ein Anfang für diesen gebeutelten Kontinent!


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#2
25.10.2012
08:58:05


(-2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Es ist für Asien schon einmal ein Anfang. Trotzdem bleibt abzuwarten, ob sich der Gesangswettstreit in Asien dauerhaft durchsetzen wird.

Was den ESC in Malmö nächstes Jahr angeht, gibt es einige Länder, die schon in diesem Jahr ihren Teilnehmer ermitteln, wie z. B. die Schweiz. Vor allem interessant wird es in Weißrußland: da wird durch den Vorentscheid zwar der Teilnehmer mit dem Song ermittelt; beim ESC treten dann aber immer ein anderer Interpret mit einem Song an, weil Herr Lukaschenko immer seine schmierigen Fingerchen im Spiel hat und selbst bestimmt, wer sein Land vertreten darf!


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#3
25.10.2012
14:08:40


(+2, 4 Votes)

Von maaaartin
Antwort zu Kommentar #1 von SchwTA


also ohne vollrausch ertrage ich die europäische version des fests der respektvollen völkerverständigung keine 5 minuten. bin ich jetzt gegen weltfrieden?


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#4
25.10.2012
19:11:52


(+1, 1 Vote)

Von SchwTA
Antwort zu Kommentar #3 von maaaartin


*Lach*, natürlich nicht - ich hab' Dirk Bach als genialen Komiker in Erinnerung, und würde mir dennoch "Dschungelcamp" nur unter Androhung von Elektroschocks anschauen. Aber ich finde, es ist allermal friedvoller festzustellen, welcher Song in Asien am besten ankommt, als die Nation mit den meisten Fanatikern oder den wenigsten Menschenrechten küren...


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#5
27.10.2012
23:16:41


(+1, 1 Vote)

Von Heiko T


Der letzte Song ist ja eine Instrumental-Version eines alten Klassikers.

Offenbar scheint man dort auch alte Lieder präsentieren zu können...


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#6
30.10.2012
11:28:35


(0, 4 Votes)

Von Baku
Antwort zu Kommentar #1 von SchwTA


"sich ein bißchen zum Honk machen, hat noch keinem Volk geschadet."

Aserbaidschan finanziert den Landestag der Jungen Union mit

Link zu www.stuttgarter-zeitung.de


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