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  • 28.10.2012           9      Teilen:   |

Urteil des Sozialgerichts Heilbronn

Transfrau hat kein Recht auf weibliches Kinn

Krankenkassen müssen Operationskosten von Transsexuellen nur so lange übernehmen, bis eine "deutliche Annäherung" an das tatsächliche Geschlecht erreicht ist
Krankenkassen müssen Operationskosten von Transsexuellen nur so lange übernehmen, bis eine "deutliche Annäherung" an das tatsächliche Geschlecht erreicht ist

Eine Krankenkasse muss keine geschlechtsanpassende Kinn-Operation für eine Mann-zu-Frau Transsexuelle aus dem Kreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg übernehmen. Die entschied das Sozialgericht in Heilbronn am Freitag.

Die 40 Jahre alte Klägerin hatte bei der Krankenkasse beantragt, sich nach mehreren bereits erfolgten Operationen auch ihre markante Kinn-, Augenbrauen- und Nasenpartie ändern lassen zu dürfen. Die so genannte Profilharmonisierung kostet 4.000 Euro – doch die Krankenkasse lehnte ab, schließlich habe sie schon Behandlungen für über 50.000 Euro finanziert. Das Gericht bestätigte die Entscheidung. "Unserer Meinung nach ist das Gesicht nicht so männlich, dass eine Operationen gerechtfertigt wäre", heißt es in der Urteilsbegründung. Eine "deutliche Annäherung" an das tatsächliche Geschlecht sei bereits erreicht.

Die Transsexuelle kündigte an, in Berufung zu gehen. (cw)

Links zum Thema:
» Prozessbericht in der Stuttgarter Zeitung
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Tags: sozialgericht heilbronn, transsexuelle, krankenkasse
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Reaktionen zu "Transfrau hat kein Recht auf weibliches Kinn"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
28.10.2012
12:37:20


(0, 4 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Trans bedeutet nicht, sich "angleichen" zu müssen, sondern beschreibt den besonders bemerkenswerten Zustand der Transidentität... Die Leute (Trans- und andere Personen) sollen akzeptieren, dass man Transidenten ihr Sein ansieht, wie es auch bei Männern und Frauen der Fall ist, und ALLE Geschlechter, davon gibt es aber nicht nur zwei, sind durchaus ansehnlich. Und meiner Meinung nach, kein Fall für die Krankenkasse.


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#2
28.10.2012
13:02:11


(+1, 3 Votes)

Von Trümmertranse


Lächerlich. Es gibt auch Biofrauen und Biomänner die nicht ihrem eigenen, inneren Idealbild entsprechen und die keine Konstenübernahme für Schönheitsoperationen erhalten.

Brust- Geschlechts OP und Hormonbehandlung sind angleichende Mittel, alles weitere fällt unter kosmetische Chirurgie.


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#3
28.10.2012
13:28:00
Via Handy


(+2, 6 Votes)

Von piratin
Antwort zu Kommentar #1 von reiserobby


Interessant wie du über die Köpfe der Betroffenen hinweg definieren willst, was sie sind und was ihnen dann nicht zusteht.

Es sollte Queeraktivisten zu denken geben wenn das Meinungsbild in dieser Szene reaktionärer ist als die deutsche Rechtssprechung.


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#4
28.10.2012
14:04:57


(-2, 6 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Überlege gerade wie schrecklich es wäre, wenn ein Schwarzer sich weiß operieren müsste, um kein Opfer von Rassismus zu werden. Rassismus muss bekämpft werden, das gleiche gilt auch für Transfeindlichkeit. Wegoperieren ist fragwürdig. Emanzipation beginnt beim Einzelnen, damit meine ich auch die "Betroffenen". Mehr Mut zum Coming Out.


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#5
28.10.2012
14:57:47


(+3, 3 Votes)

Von ohwehhhh
Antwort zu Kommentar #4 von reiserobby


Was du nicht raffst ist das die Transexuellen die Ops für SICH SELBER machen .... damit sie selber sich im eigenen Körper wohlfühlen und nicht um irgend ner Diskriminierung zu entgehen.


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#6
28.10.2012
16:44:56


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ich hätte die Krankenkasse dazu verdonnert, die Kosten zu übernehmen! Hoffentlich entscheidet das Gericht, das für die Berufung zuständig wäre, für die Klägerin!


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#7
28.10.2012
17:33:57


(+4, 4 Votes)

Von Katrin
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Säufer bekommen eine Ersatzleber, Rauchern wird der Lungenkrebs behandelt, Junkies bekommen eine Entwöhnung, Machos wird der Tripper behandelt. Transsexuelle sind offenbar nicht menschlich genug, als dass man den Seelenschmerz behandelen müsste.


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#8
29.10.2012
13:49:39


(+1, 1 Vote)

Von no pic


Ohne ein Bild von der Klägerin gesehen zu haben, ist es schlicht unmöglich dieses Urteil zu werten.
Wie sieht dieses noch männlich wirkende Gesicht nun aus.
Wie Vitali Klitschko mit Perücke, dann ist das Urteil ungerecht und die Krankenkasse schlicht knausrig.
Wie Mariel Hemingway, dann darf man von der Klägerin durchaus erwarten, dass Sie ihr angestrebtes Weiblichkeitsideal selbstfinanziert.


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#9
31.10.2012
22:29:41
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von putzi


Manche kommentare beweisen wieder allzu gut, das Schwuppen null Ahnung über Transexuelle haben. Natürlich hat eine transfrau, das Recht darauf ihre körperliche Geschlechtsabweichung korrigieren zu lassen. Wer das nicht checkt, hat gar nichts verstanden.


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