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  • 30.10.2012           34      Teilen:   |

"taz"-Liste

Die Top Ten der übelsten Heteros


Führt die Top Ten der übelsten Heteromänner an: Stefan Raab (Foto: Wiki Commons / Daniel Kruczynski / CC-BY-SA-2.0)

Bereits seit 1995 schreibt Elmar Kraushaar die schöne "taz"-Kolumne "Der homosexuelle Mann…", in der er "gesellschaftliche Verhältnisse und schwule Verhaltensweisen und Organisationsformen kritisch beleuchtet", wie es ein Wikipedia-Autor viel zu dröge formuliert. Denn der 62-jährige Autor hat auch seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil.

"Unlängst saßen wir, fünf homosexuelle Männer im höheren Alterssegment, wieder mal beieinander und lästerten ausgiebig über unsere Lieblingsfeinde", beginnt Kraushaar seine jüngste Kolumne in der heutigen "taz". Mit den "Lieblingsfeinden" sind ausnahmsweise nicht konservative Bratkartoffelhelden wie Peter Altmaier gemeint, sondern die wirklich heterosexuellen Männer. Nicht die Machos, mit denen komme man als Schwuler zurecht, sondern die "Nicht-Fisch-nicht-Fleisch-Heteros, die jede Homo-Tuchfühlung meiden aus Angst, die gleichgeschlechtliche Lust könne aus ihnen ausbrechen wie aus einem längst erloschenen Vulkan". Also genau jene Kerlchen, die besonders nerven!

Weil die Mitglieder von Elmar Kraushaars geselliger Runde eine große Ranking-Leidenschaft eint, ließen sie eine spontane "Parade der zehn übelsten Heteromänner" aufmarschieren, die wir den queer.de-Lesern nicht vorenthalten wollen:

10. Giovanni di Lorenzo – ein Schleimer und selbstverliebter Frauenversteher.
9. Oliver Kahn – optisch eine Zumutung und völlig humorlos obendrein.
8. Dieter Wedel – die colorierte Lockenpracht schlägt noch jeden in die Flucht.
7. Michael Wendler – äh bäh!
6. Jan Fleischhauer – immer gut für einen flotten Anti-Homo-Spruch.
5. Til Schweiger – die ewige Fehlbesetzung, selbst in "Der bewegte Mann".
4. Bushido – da erübrigt sich jeder Kommentar.
3. Michael Herbig – seine Homo-Karikaturen sind einfach nur zum Kotzen.
2. Jan Böhmermann – erst Jahrgang 1981 und schon ein Meister der Verklemmtheit.
1. Stefan Raab – Schlüpfrigkeit kennt keine Grenzen



"Eine harte Nuss" sei die Erstellung der Top Ten gewesen, "vor allem unter der Maßgabe, Dieter Bohlen nicht aufzulisten, schließlich hat der schon seit Langem einen Spitzenplatz in der 'Hall Of Shame'." Dennoch, so Elmar Kraushaar, fiel die Auswahl "dann doch ganz leicht".

In der Tat eine gelungene Rangfolge heterosexuellen Grauens und darüber hinaus eine ganz hervorragende Idee, einfach mal zurückzuätzen und die vermeintliche Toleranz auf die Probe zu stellen. Chapeau! Und weil auch wir ein wenig vom Rankingfieber befallen sind: Die heutige Kolumne zählt zu unserer Top Ten der Kraushaar-Texte aus den vergangenen 17 Jahren! (mize)

Links zum Thema:
» Elmars Kraushaars "taz"-Kolumne vom 30.10.2012
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Teilen: 522             5     
Service: | pdf | mailen
Tags: elmar kraushaar, giovanni di lorenzo, oliver kahn, dieter wedel, michael wendler, jan fleischhauer, til schweiger, bushido, michael herbig, jan böhmermann, stefan raab
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Reaktionen zu "Die Top Ten der übelsten Heteros"


 34 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
30.10.2012
07:54:39


(+1, 11 Votes)

Von SchwTA


Na, ob das eine gelungene Aktion ist, 'mal ganz davon abgesehen, wer da nominiert wurde (und von denen ich nur einen Bruchteil kenne). Ich stelle mir gerade den Sturm der Entrüstung in diesem Forum vor, wenn die Heten eine ähnliche Liste machen würden à la "die 10 nervigsten Schwuppen"...man ist dünnhäutig geworden, vielleicht, weil Religiöse und Politiker gerade ein Dauerfeuer auf uns richten. Da bewahrheitet sich "was du nicht willst, das man dir tut, das füg' auch keinem anderen zu".


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#2
30.10.2012
08:53:17


(-4, 12 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Das Ranking von Herrn Kraushaar und seiner tollen illustren "Lästerschwesterrunde kann man ja nicht ernstnehmen! Böhmermann, Schweiger, Raab und Herbig sind da völlig fehl am Platz! Und dann auch noch diese hanebüchenen Begründungen! Da wäre doch besser, man hätte sich für Stefan Mross, Sido, Florian Silbereisen und Norbert Geis ins Ranking aufnehmen sollen!


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#3
30.10.2012
09:14:27


(+7, 9 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Markus Lanz, der fehlt allerdings...


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#4
30.10.2012
09:32:03


(+5, 7 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #1 von SchwTA


find ich nicht! Gerade weil es nun möglich ist die "political correctness schiene zu verlassen und sein kleingeistiges schwulen -bashing zu starten sollte man sich dem stellen; zeigen wer hier die früßeren vollärsche sind
und da passt raab der plumpe "winner"-schwadroneur gut zu fleichhauer, der tuntigen heten-dandy-kopie...
Gemeinsam könnten sie das ideale paar des jahres abgeben.

Noch mal zurück zum selbst -das nest beschmutzen..
wer sich die initiative nehmen lässt, wird in der wahrnehmung verlieren.
Jemanden seinen geschniegelten und gelackten hochmut gegenüber uns vorwerfen, und sich der gefahr der rückantwort nicht aussetzens wollen, setzt auf falsche bescheidenheit: sagen wir diesen heteroplunzen ruhig ins gesicht was wir von ihnen halten!

wer Jan Böhmermann, Michael Wendler, Oliver Kahn als einzelcharakteren aufzählt, hat allerdings nicht lange mit dem selbstgestellten thema gerungen..; Die hintereinander auftretend, verursachen nur das gefühl, zeuge eines schnellen kostümwechsels im musikantenstadl gewesen zu sein...

b.t.w.... Kraushaar war auch schon besser, und gibt es keine themen, die eine spitze feder in heutigen tagen vertragen könnten, statt die dort aufgezählten hohlköpfe der nation?!


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#5
30.10.2012
09:45:09


(-4, 10 Votes)

Von Tino


Sind ja nur TV-Entertainment-Promis dabei. Wie gay ist das denn?!


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#6
30.10.2012
10:10:26


(+9, 13 Votes)

Von Offen schwul


Lieber Elmar Kraushaar,
mit der Auflistung kann ich nicht viel anfangen, halte sie auch für weit unter deinem Niveau.

Mir ist so ein richtig "ehrlicher" homophober Hetero, der das offen sagt, immer noch lieber als jemand der seine Schwulenfeindschaft hinter einem verlogenen "ich habe ja nichts gegen die, aber ..." verbirgt. Das sind die wirklich gefährlichen Zeitgenossen. Sie geben sich "tolerant" und "aufgeklärt", um in Wirklichkeit gegen unsere Emanzipation zu arbeiten.

Gern behaupten solche Leute, wie die von mir charakterisierten, z.B. "was wollen die Schwulen denn - denen geht es doch heute besser als jemals zuvor, niemand steckt sie in Deutschland in KZs oder Gefängnisse, also sollten sie aufhören uns mit ihrem Gemecker über Diskriminierungen zu nerven. Sonst könnte das Pendel schnell wieder umschwenken"

Und wen ich damit meine, muss ich sicher nicht an Beispielen aufzeigen, oder etwa doch:

Es sind Leute wie Franz-Josef Wagner (Kolumnist der Bild-Zeitung "Liebe Homo-Ehe") oder auch Michael Klonovsky (Redakteur beim FOCUS "Es ist genug").

Ansonsten, bin ich ein regelmäßiger Leser deiner taz-Kolumne "Der homosexuelle Mann" und finde sie gelegentlich sogar richtig gut.

Gruß
Ein offen schwuler Mann


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#7
30.10.2012
10:22:00


(+3, 7 Votes)

Von luxi81
Aus Hamburg
Mitglied seit 10.04.2012


böhmermann ist da genau richtig platziert - so n richtiger klappspaten. aber es fehlen m.E. auch noch ganz klar joko und klaas


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#8
30.10.2012
10:49:06


(+8, 16 Votes)

Von Peter B


"Der homosexuelle Mann und sein natürlicher Gegner, der heterosexuelle Mann"?

Gut dass es die Kolumne gibt, jetzt weiß ich als homosexuelle Mann endlich, wer mein natürlicher Gegner ist. Danke!

Ein übler Hetero ist man auch schon wenn man für den Kolumnisten nicht attraktiv aussieht? Oder wenn man für den Kolumnisten kein guter Schauspieler ist.

Für mich liest sich die Kolumne nach "ich such mir jetzt einfach 10 heterosexuelle Männer, die mir aus irgendwelchen nicht zusammenhängenden Gründen nicht passen und mache daraus eine Top 10".

Und wieso müssen manche Menschen immer Heteros und Homos als Gegensätze darstellen?! Mir ist doch scheißegal mit wem jemand Sex hat, befreundet kann ich mit jeder Person sein.. manno.


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#9
30.10.2012
12:17:04
Via Handy


(+2, 8 Votes)

Von heyho
Antwort zu Kommentar #8 von Peter B


wie oft stellen heteros uns als klischeebesetzte karikaturen dar, da ist es kein verbrechen wenn mal über bestimmte heteros hergezogen wird.


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#10
30.10.2012
13:41:35


(+3, 7 Votes)

Von julian21
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Die Liste kann doch eigentlich unendlich lang weitergeführt werden. Mir fallen auf die Schnelle noch Harald Schmidt, Waldemar Hartmann und besonders Joko und Klaas ein. Bäh!

Es is ja schon fast so, dass jeder einigermaßen bekannte Promi mal nen homophoben Aussetzer hat. Das schlimmste dabei aber ist, dass die Leute dank des "Ich bin so toll, ich bin so politisch unkorrekt"-Hypes denken, das alles lustig finden zu müssen.

Auffällig auch, dass es immer nur Männer sind, die aus der Reihe tanzen. Mir fällt auf Anhieb keine einzige Frau ein (Politikerinnen ausgeschlossen!), die hier reinpasst.

Ich bin gespannt ob und wenn ja, wann es denn mal sowas wie ne Emanzipation des Mannes geben wird (und damit meine ich nicht nur heterosexuelle. Es gibt genauso auch homosexuelle Männer, die auf altbewährten Sexismus abfahren). Ansätze sind ja da, aber ich denke es scheitert einfach an den Umständen.

Wer - wie Männer - ohnehin schon privilegiert ist, muss sich nicht ändern. Im Gegenteil. Er muss alles daran setzen, dass es so bleibt wie bisher.

Frauen hatten es da "besser". Sie waren von Anfang an benachteiligt und der Kampf für die Gleichstellung beruhte auf den Forderungen für mehr Rechte und Anerkennung. Sie können und konnten also nur - im wahrsten Sinne - gewinnen.

Wenn sich aber Männer emanzipieren, heißt das für viele in erster Linie abzugeben und auf Privilegien zu verzichten. Den Gewinn, der damit einhergeht (weniger Verantwortung und Stress -> bessere Gesundheit etc.), blenden die meisten leider aus.


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