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  • 31.10.2012               Teilen:   |

Sexuelle Selbstbestimmung auf Facebook & Co.

Thomas Rakebrands Bachelorarbeit untersucht, wie das Social Web sexuelle Selbstbestimmung fördert – und ihr im Weg steht!
Thomas Rakebrands Bachelorarbeit untersucht, wie das Social Web sexuelle Selbstbestimmung fördert – und ihr im Weg steht!

Neues Fachbuch für geschlechtssensible Medienpädagogik: "Die De- und Rekonstruktion der Heteronormativität im Social Web"

Von Carsten Weidemann

"Es gibt nur Mann und Frau! Und beide begehren einander…" Die Gesellschaft wird in binäre Kategorien geordnet, die der Geschlechter und die der sexuellen Identität. Dieses System der 'Heteronormativität' wird in sozialen und kulturellen Bereichen immer wieder reproduziert. So werden Menschen von ihrer Geburt an in die Geschlechtsklassen Frau und Mann eingeordnet und sollen idealer Weise eine monogame, heterosexuelle Beziehung mit Kindern führen. Alternative Lebens- und Begehrensformen spielen im gesellschaftlichen Diskurs eine geringe Rolle.

Hoffnungen stecken die Medienpädagogik und die Sexualwissenschaften in das Internet: Welche Chance bietet das Social Web mit seinen Beteiligungsmöglichkeiten für die Dekonstruktion der Heteronormativität? Vermag es die sexuelle Selbstbestimmung zu stärken? Ist das Internet gar ein Erprobungsraum für die eigene Sexualität oder festigt es nur die alten Strukturen?

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Herausforderungen für eine geschlechtssensible Medienpädagogik

Das neue Fachbuch "Die De- und Rekonstruktion der Heteronormativität im Social Web" untersucht, wie sich bisherige Publikationen der Kommunikations- und Medienwissenschaft mit Heteronormativität und deren Auswirkung auf Geschlechtsidentitäten im Social Web auseinandergesetzt haben. Und sie zeigt das Dilemma dieser Studien auf: Wer sich mit binären Kodierungen beschäftigt, scheint diese gleichzeitig zu reproduzieren.

Nicht zuletzt bestimmt Autor Thomas Rakebrand die Erfordernisse für eine geschlechtssensible Medienpädagogik. Ziel ist es, dass sich das sexuell selbstbestimmte Individuum von kulturellen Zwangsordnungen emanzipieren und für das heteronormative System sensibilisiert werden muss.

  Infos zum Buch
Thomas Rakebrand: Die De- und Rekonstruktion der Heteronormativität im Social Web; Herausforderungen für eine geschlechtssensible Medienpädagogik. Paperback. 52 Seiten. Diplomica Verlag, Hamburg 2012. 24 €. ISBN: 978-3-86341-350-7
Links zum Thema:
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Tags: medienpädagogik, heteronormativität, social web, thomas rakebrand
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