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  • 02.11.2012           10      Teilen:   |

Urteil in den USA

10 Gay-Pornos im Internet geteilt: Millionenstrafe

Das Label Flava Works verkauft seine Filme auch in Deutschland
Das Label Flava Works verkauft seine Filme auch in Deutschland

Ein Filesharer ist in den USA zur Zahlung von 1,5 Millionen Dollar (rund 1,2 Millionen Euro) verurteilt worden, weil er zehn schwule Pornofilme geteilt hatte.

Die Entscheidung des Bundesgerichts im US-Bundesstaat Illinois bedeutet die höchste Geldstrafe in den USA, die je gegen einen einzelnen Filesharer ausgesprochen worden ist, berichtet "Torrent Freak". Kywan F. hatte online zehn Filme des schwulen Porno-Labels Flava Works gekauft und dann auf einer Bittorent-Seite zum Download angeboten, so das Gericht. Insgesamt 3.449 Mal haben Nutzer die Filme heruntergeladen, erklärte das Label Flava Works.

Der Bundesrichter verhängte die Höchststrafe von 150.000 Dollar pro Film. Für jeden einzelnen Download muss F. damit 435 Dollar bezahlen und damit weit mehr, als der Film im Handel kostet. In dem Verfahren hat sich F. nicht verteidigt. Es ist daher unklar, ob er die Strafe bezahlen kann oder Rechtsmittel gegen die Verurteilung einlegen wird.

Weil F. die Filme selbst legal heruntergeladen hatte, unterscheidet sich dieses Verfahren von vielen anderen Fällen in den USA, in denen nur die IP-Adressen als Beweis vorliegen. Bei diesem legalen Download war in den Filmen ein einmaliger Code eingebettet, über den die Produktionsfirma den Käufer zurückverfolgen konnte. Insgesamt hatte Flava Works vergangenes Jahr 15 mutmaßliche Filesharer verklagt. Wegen Mangels an Beweisen wurden die anderen 14 Verfahren jedoch eingestellt.

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Abmahnungen in Deutschland

Auch in Deutschland ist das Teilen von copyrightgeschützten Filmen verboten. Der Download führt zwar so gut wie nie zu einer strafrechtlichen Verfolgung, problematisch ist jedoch der gleichzeitige Upload – neben dem Copyright-Bruch stellt sich auch die Frage der Zugänglichmachung von Pornografie. Der Upload erzeugt zudem einen zivilrechtlichen Schadensersatzanspruch. In der Praxis protokolliert eine von den Copyright-Inhabern beauftragte Firma die IP-Adressen, die eine Datei tauschen. Anwälte verlangen dann vor Gericht, die Daten des Anschlussinhabers herauszugeben. Es folgt eine Abmahnung, die hierzulande in den meisten Fällen zwischen 500 und 1.000 Euro kostet.

Flava Works ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Florida, das schwule Pornofilme mit schwarzen oder hispanischen Darstellern zeigt. Die Filme werden über den DVD-Handel und mehrere Download-Seiten verbreitet. (dk)

Mehr zum Thema:
» Führen Tauschbörsen-Abmahnungen zum Zwangsouting von schwulen Teenagern? (13.02.11)
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Tags: filesharing, flava works, tauschbörsen
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Reaktionen zu "10 Gay-Pornos im Internet geteilt: Millionenstrafe"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
02.11.2012
13:49:02


(-1, 5 Votes)

Von Leo G


Black und Latino-Clips sind nicht sooo mein Ding.
Mag eher Italo und French.


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#2
02.11.2012
14:19:58


(+2, 4 Votes)

Von lach


Senior Year?

also wenn die abgebildeten boys schon alt sein sollen, dann bin ich antik


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#3
02.11.2012
14:25:42


(+1, 5 Votes)

Von Leo G
Antwort zu Kommentar #2 von lach


Yo, das scheint in der Homo-Welt so zu sein. Manchmal heißt es Daddy und dann ist das ein 34-Jähriger.
Zeitaufwendig und abtörnend..


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#4
02.11.2012
14:29:05


(+2, 4 Votes)

Von Gröhl
Antwort zu Kommentar #2 von lach


Senior Year heißt Abschlussklasse. Das passt dann wiederum nicht, oder?!


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#5
02.11.2012
14:34:20


(+2, 4 Votes)
 
#6
02.11.2012
17:44:47


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Der Verurteilte muß also diese Mördersumme von 1,5 Mio. US-Dollar bezahlen! Ich bezweifle, daß er dazu in der Lage ist, denn bei Ratenzahlung würde er ziemlich lange brauchen, bis diese Geldstrafe abbezahlt ist!


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#7
02.11.2012
18:26:03


(+2, 4 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von lach


lach nicht ! ich bin seit 40 jahren im SENIOR YEAR......................, klappt immer noch ! wenn auch ohne licht und spiegel !


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#8
02.11.2012
19:32:14


(+3, 3 Votes)

Von GF Pr von Pr
Antwort zu Kommentar #7 von alexander


Was ist Dein Geheimnis?


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#9
02.11.2012
21:02:07


(+2, 4 Votes)

Von Alte Tunte


Absolut berechtigt! Jeder schwule Porno ist mindestens 150.000 US-Dollar wert!

Ich weiß übrigens von Menschen, die verleihen Bücher an andere. Einfach so. Ohne Geld dafür zu nehmen. Und ohne Erlaubnis.

Ich freue mich auf das Urteil eines Bundesgerichts im US-Staat Dumpfbacky, welches für ein so ungeheuerliches Vergehen die Todesstrafe ausspricht. Gott schütze es!


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#10
03.11.2012
22:04:22


(+1, 3 Votes)

Von pöolikujzt


Muss aba nen blöder filesharer gewesen sein. Weiss der net das man sowas nur über onion router macht? dann kann auch keiner ne ip zuordnen.


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