Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?17770

Das Label Flava Works verkauft seine Filme auch in Deutschland

Ein Filesharer ist in den USA zur Zahlung von 1,5 Millionen Dollar (rund 1,2 Millionen Euro) verurteilt worden, weil er zehn schwule Pornofilme geteilt hatte.

Die Entscheidung des Bundesgerichts im US-Bundesstaat Illinois bedeutet die höchste Geldstrafe in den USA, die je gegen einen einzelnen Filesharer ausgesprochen worden ist, berichtet "Torrent Freak". Kywan F. hatte online zehn Filme des schwulen Porno-Labels Flava Works gekauft und dann auf einer Bittorent-Seite zum Download angeboten, so das Gericht. Insgesamt 3.449 Mal haben Nutzer die Filme heruntergeladen, erklärte das Label Flava Works.

Der Bundesrichter verhängte die Höchststrafe von 150.000 Dollar pro Film. Für jeden einzelnen Download muss F. damit 435 Dollar bezahlen und damit weit mehr, als der Film im Handel kostet. In dem Verfahren hat sich F. nicht verteidigt. Es ist daher unklar, ob er die Strafe bezahlen kann oder Rechtsmittel gegen die Verurteilung einlegen wird.

Weil F. die Filme selbst legal heruntergeladen hatte, unterscheidet sich dieses Verfahren von vielen anderen Fällen in den USA, in denen nur die IP-Adressen als Beweis vorliegen. Bei diesem legalen Download war in den Filmen ein einmaliger Code eingebettet, über den die Produktionsfirma den Käufer zurückverfolgen konnte. Insgesamt hatte Flava Works vergangenes Jahr 15 mutmaßliche Filesharer verklagt. Wegen Mangels an Beweisen wurden die anderen 14 Verfahren jedoch eingestellt.

Abmahnungen in Deutschland

Auch in Deutschland ist das Teilen von copyrightgeschützten Filmen verboten. Der Download führt zwar so gut wie nie zu einer strafrechtlichen Verfolgung, problematisch ist jedoch der gleichzeitige Upload – neben dem Copyright-Bruch stellt sich auch die Frage der Zugänglichmachung von Pornografie. Der Upload erzeugt zudem einen zivilrechtlichen Schadensersatzanspruch. In der Praxis protokolliert eine von den Copyright-Inhabern beauftragte Firma die IP-Adressen, die eine Datei tauschen. Anwälte verlangen dann vor Gericht, die Daten des Anschlussinhabers herauszugeben. Es folgt eine Abmahnung, die hierzulande in den meisten Fällen zwischen 500 und 1.000 Euro kostet.

Flava Works ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Florida, das schwule Pornofilme mit schwarzen oder hispanischen Darstellern zeigt. Die Filme werden über den DVD-Handel und mehrere Download-Seiten verbreitet. (dk)



#1 Leo GAnonym
#2 lachAnonym
  • 02.11.2012, 14:19h
  • Senior Year?

    also wenn die abgebildeten boys schon alt sein sollen, dann bin ich antik
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Leo GAnonym
#4 GröhlAnonym
#5 lachAnonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.11.2012, 17:44h
  • Der Verurteilte muß also diese Mördersumme von 1,5 Mio. US-Dollar bezahlen! Ich bezweifle, daß er dazu in der Lage ist, denn bei Ratenzahlung würde er ziemlich lange brauchen, bis diese Geldstrafe abbezahlt ist!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 alexander
#8 GF Pr von PrAnonym
#9 Alte TunteAnonym
  • 02.11.2012, 21:02h
  • Absolut berechtigt! Jeder schwule Porno ist mindestens 150.000 US-Dollar wert!

    Ich weiß übrigens von Menschen, die verleihen Bücher an andere. Einfach so. Ohne Geld dafür zu nehmen. Und ohne Erlaubnis.

    Ich freue mich auf das Urteil eines Bundesgerichts im US-Staat Dumpfbacky, welches für ein so ungeheuerliches Vergehen die Todesstrafe ausspricht. Gott schütze es!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 pöolikujztAnonym
  • 03.11.2012, 22:04h
  • Muss aba nen blöder filesharer gewesen sein. Weiss der net das man sowas nur über onion router macht? dann kann auch keiner ne ip zuordnen.
  • Antworten » | Direktlink »