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Die katholische Adoptionsagentur droht damit, ihren Dienst einzustellen, wenn sie Schwule und Lesben gleich behandeln muss

Eine katholische Adoptionsagentur kämpft in Großbritannien seit Jahren dagegen, auch Homosexuelle als Kunden akzeptieren zu müssen – am Freitag unterlag sie erneut vor einem Berufungsgericht.

Die in Leeds ansässige Agentur "Catholic Care" hatte beantragt, nur Heterosexuellen Kinder vermitteln zu dürfen. Das verstößt aber gegen das Antidiskriminierungsgesetz, wie ein Gericht erstmals 2009 festgestellt hatte (queer.de berichtete). Nun hatte die katholische Einrichtung argumentiert, dass sie eine Ausnahmegenehmigung erhalten sollte. Das Gericht lehnte das jedoch ab.

"Catholic Care" hatte sich auf einen Passus im Gesetz berufen, nachdem Ausnahmen möglich sind, wenn diese einen "legitimen Grund" hätten. Die Agentur hatte argumentiert, dass sie weniger Spenden erhalten würde, wenn sie Homosexuelle gleich behandeln müssten. Dadurch sei es legitim, Schwule und Lesben zu diskriminieren, weil ansonsten der Dienst eingestellt werden müsste. Diese Argumentation wurde vom Gericht als nicht stichhaltig verworfen.

In einer Pressemitteilung wirft "Catholic Care" dem Gericht nun vor, die Arbeit von christlichen Adoptionsagenturen unmöglich zu machen: "Ohne verfassungsrechtlichen Schutz wird 'Catholic Care' gezwungen sein, seinen Dienst einzustellen. Viele andere glaubensgestützte Adoptionsagenturen mussten aus diesem Grund bereits seit 2008 die Türen schließen." (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 SebiAnonym
  • 05.11.2012, 16:18h
  • Sehr gut! Diese Leute und ihren Hass kann man nur gerichtlich stoppen...

    Und dann diese hanebüchenen Begründungen:
    man will diskriminieren dürfen um mehr Geld von anderen Faschisten zu bekommen...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.11.2012, 16:47h
  • Das Berufungsgericht hat richtig entschieden und damit dieser Agentur einen vor den Latz geknallt!
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#3 alexander
  • 05.11.2012, 19:19h
  • ["Ohne verfassungsrechtlichen Schutz wird 'Catholic Care' gezwungen sein, seinen Dienst einzustellen."]
    umso besser, zum wohle der kinder !!!
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#4 erererEhemaliges Profil
  • 05.11.2012, 19:36h
  • Katholische Kirche verliert irgendwo den Prozess? Ein Paradies auf der Erde ist doch noch moglich!
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#5 kuesschen11Profil
  • 05.11.2012, 22:47hDarmstadt
  • Bravo! Endlich stoppen die Gerichte einmal das Fascho-Gehabe von katholischen Einrichtungen!

    Diskriminierung ist in der heutigen Zeit eben kein Kavaliersdelikt mehr.
    Nur so ist diese Kirche lernfähig, was Gerechtigkeit und Freiheit für Menschen bedeutet.
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#6 HugoAnonym
  • 11.11.2012, 16:22h
  • "Ohne verfassungsrechtlichen Schutz wird 'Catholic Care' gezwungen sein, seinen Dienst einzustellen. Viele andere glaubensgestützte Adoptionsagenturen mussten aus diesem Grund bereits seit 2008 die Türen schließen"

    Das nenne ich eine glatte Erpressung
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