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  • 06.11.2012           5      Teilen:   |

US-TV

Studie: "Glee" macht tolerant

"Glee" trägt dazu bei, dass es in den USA jetzt eine Mehrheit für Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben gibt - Quelle: FOX
"Glee" trägt dazu bei, dass es in den USA jetzt eine Mehrheit für Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben gibt (Bild: FOX)

Fernsehserien mit schwulen oder lesbischen Figuren sorgen dafür, dass Zuschauer eher die Ehe-Öffnung befürworten, so das Ergebnis einer US-Studie.

Das Magazin "Hollywood Reporter" und das Meinungsforschungsinstitut Penn Schoen Berland befragten die Zuschauer, ob Sendungen wie "Glee", "Modern Family" oder "The New Normal" ihre Einstellung zur Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht geändert hätten. 27 Prozent erklärten, die Serien hätte sie toleranter gegenüber dem Konzept der Homo-Ehe gemacht, sechs Prozent gaben dagegen an, sie seien weniger tolerant.

In den letzten Jahren hat es mehr zentrale Figuren in US-Serien gegeben, die einer sexuellen Minderheit angehören. Gleichzeitig ist die Unterstützung der Homo-Ehe steil angestiegen: 2004 sprach sich gerade einmal jeder vierte Amerikaner für die Gleichstellung im Eherecht aus, sechs Jahre später war es erstmals mehr als die Hälfte (queer.de berichtete). Seither wurde in nationalen Umfragen stets eine knappe Mehrheit für die Ehe-Öffnung gemessen.

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Romney-Anhänger von Homo-Figuren genervt

Die Serien beeinflussen allerdings eher linksliberale Demokraten als konservative Republikaner. So erklärten 30 Prozent der Obama-Anhänger, Serien mit homosexuellen Figuren hätten sie toleranter gemacht – bei Romney-Anhängern waren es nur 13 Prozent. Zwölf Prozent von ihnen erklärten sogar, dass die Serien sie weniger tolerant gemacht hätten.

Zudem würden Unterstützer des Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney eher umschalten, wenn sie Schwule oder Lesben sehen: 25 Prozent der Romney-Anhänger erklärten, sie würde keine Sendung ansehen, wenn ein Schwuler einen Heterosexuellen spielt. Ein Beispiel ist "How I Met Your Mother", in der der schwule Schauspieler Neil Patrick Harris einen heterosexuellen Playboy darstellt. Bei Obamas Wählern würden nur fünf Prozent abschalten.

"Obama-Anhänger sehen fern und sagen: 'Diese Sendung hat meine Meinung zum Thema geändert. Manche Romney-Anhänger sagen jedoch: 'Je mehr ich davon sehe, desto mehr bin ich dagegen'", erklärte Meinungsforscher Jon Penn.

Die Studie kam auch zu dem Ergebnis, dass Sendungen mit homosexuellem Inhalt unter Obamas Wählern viel populärer sind. So schauen Obama-Anhänger doppelt so häufig "Modern Family" oder "Glee". Bei der neuen NBC-Serie "The New Normal" ist das Verhältnis sogar drei zu eins. Die Sendung handelt von einem schwulen Paar und einer befreundeten Leihmutter, die für die beiden Männer ein Kind austrägt. (dk)

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Tags: glee, the new normal, modern family, studie
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Reaktionen zu "Studie: "Glee" macht tolerant"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
06.11.2012
13:39:37


(-2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die Serie "Happy Endings" habt Ihr vergessen!


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#2
06.11.2012
13:48:52


(-2, 2 Votes)

Von Christian


Oh oh, heißt das etwa, dass Obama-Wähler trashige Comedy-Serien mögen?


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#3
06.11.2012
16:23:59


(+4, 4 Votes)

Von lentil


"25 Prozent der Romney-Anhänger erklärten, sie würde keine Sendung ansehen, wenn ein Schwuler einen Heterosexuellen spielt. Ein Beispiel ist "How I Met Your Mother", in der der schwule Schauspieler Neil Patrick Harris einen heterosexuellen Playboy darstellt."

Wie kann man eine Sendung nicht gucken wollen nur weil der Schauspieler homosexuell ist ?

"Bei Obamas Wählern würden nur fünf Prozent abschalten."

Nur 5 Prozent ?
Ich finde sowas schon erschreckend. Wie tief kann der Hass auf gewisse Menschengruppen eigentlich liegen die einem nichts getan haben?


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#4
06.11.2012
19:35:30


(+2, 2 Votes)

Von Peer


Ja, das ist ja schon länger bekannt, dass eine positive Darstellung von Schwulen und Lesben in Filmen, Serien, etc. in breiten Teilen der Gesellschaft mehr bewirken als politische Diskussionen, die an der breiten Masse einfach vorbeigehen...

Schon damals bei "Will & Grace" wurde dieser Effekt beobachtet.


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#5
06.11.2012
21:48:48


(+1, 1 Vote)

Von alexander
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Antwort zu Kommentar #4 von Peer


ja, man muss den menschen, speziell den ungebideten amis, die nur vor der glotze hängen, anhand von solchen serien die angst vor den bösen schwulen nehmen, anders erreicht man sie sonst nicht ! und es bringt tatsächlich ein bischen mehr verständnis !
[Zwölf Prozent von ihnen erklärten sogar, dass die Serien sie weniger tolerant gemacht hätten.] (reps.)
logo, gib einem gläubigen inder rindfleisch oder einem muslim schwein ???


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