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Obdachloser in den USA

In New York City ist ein Obdachlosenheim für schwul-lesbische Jugendliche nach dem Wirbelsturm Sandy unbewohnbar geworden.

Das Ali Forney Center in der 22. Straße, das zugleich als Anlaufstelle diente, bittet nun um Spenden, um die Lage der schwulen und lesbischen Obdachlosen in der kälteren Jahreszeit zu verbessern. In New York City soll knapp die Hälfte der rund 4.000 jugendlichen Obdachlosen einer sexuellen Minderheit angehören. Oft wurden sie von ihren Eltern nach ihrem Coming-out auf die Straße gesetzt.

Der Sturm hat das Heim überflutet, es stand über 1,30 Meter unter Wasser: "Alles ist zerstört worden – der Strom funktioniert nicht mehr und Computer, Telefone, Unterlagen und Möbel sind kaputt", erklärte Heimleiter Carl Siciliano gegenüber dem Szenemagazin "Washington Blade". Das Zentrum in der Innenstadt war vor allem Anlaufpunkt für Jugendliche, die gerade obdachlos geworden und deshalb besonders gefährdet sind: "Das sind diejenigen, die nirgendwo sonst hingehen können. Das Zentrum kann Leben retten", so Siciliano. Neben Nahrung, Kleidung und einer Übernachtungsmöglichkeit bietet es auch ärztliche Betreuung und HIV-Tests an. Siciliano hat die Zerstörung des Heimes mitgenommen: "Es bricht mir das Herz, dass dieser Ort ein solches Ende findet. In den letzten sieben Jahren hat er tausenden Kids eine Zukunft gegeben".

Neues Heim in Harlem in einigen Monaten

Derzeit renoviert die Organisation ein Obdachlosenheim in Harlem, das aber erst in wenigen Monaten zur Verfügung stehen wird. Des weiteren betreibt das Ali Forney Center längerfristige Heime für LGBT-Obdachlose in Brooklyn und Queens, die vom Sturm nicht beschädigt wurden.

Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass der Anteil von Schwulen und Lesben unter jungen Obdachlosen in den Vereinigten Staaten weitaus höher liegt als der von Heterosexuellen. Einer Untersuchung aus Massachusetts zufolge sind ein Viertel der jungen Homosexuellen "homeless" – unter Heterosexuellen beträgt der Anteil dagegen lediglich 3,2 Prozent (queer.de berichtete). Homo-Gruppen appellieren bereits seit Jahren an die Regierung, mehr für Obdachlose zu tun. (dk)



#1 TimmiAnonym
  • 06.11.2012, 15:47h
  • Habe gelesen das auch in Deutschland der Anteil der Schwulen und Lesben an jungen Obdachlosen/ Straßenkindern in Relation höher ist als der von heterosexuellen Kids.
    Gibt es für diese Jugendlichen extra Programme oder kümmert sich die schwul-lesbsiche Jugendarbeit nur um "bürgerliche" Jugendliche?
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.11.2012, 16:21h
  • Hoffentlich bekommt das Zentrum mehr Hilfe und Unterstützung, damit die neue Unterkunft so bald wie möglich fertig wird!
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#3 PeerAnonym
  • 06.11.2012, 19:32h
  • Schlimm, dass es wieder mal die Ärmsten trifft.

    Und ich fürchte, die ganzen perversen, zynischen Homohasser werden jetzt auch noch deren Leid ins Lächerlicher ziehen und dazu missbrauchen um was von "Gottes Strafe" und so zu labern...
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#4 SebiAnonym
  • 07.11.2012, 18:25h
  • Dass Eltern ihre Kinder auf die Straße setzen, nur weil sie schwul, lesbisch, bi oder transsexuell sind, zeigt wie degeneriert dieses Volk in weiten Teilen ist.

    Hoffentlich wird den Obdachlosen bald geholfen. Da erwarte ich auch Hilfe von Obama, der sich auch um Obdachlose kümmern sollte.
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#5 DarkpawEhemaliges Profil
  • 10.11.2012, 17:40h
  • Tja, da könnt ihr mal sehen, sogar die Natur hat sich gegen uns verschworen. xDDDDDDD Tja, Rainbow hin oder her. *lol*
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