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  • 06.11.2012           7      Teilen:   |

Slowakei: Weiter keine Lebenspartnerschaften

Das Parlement der Slowakei - Quelle: roger4336 / flickr / cc by-sa 2.0
Das Parlement der Slowakei (Bild: roger4336 / flickr / cc by-sa 2.0)

In der Slowakischen Republik wird es auch weiterhin keine Homo-Ehe geben. Am Dienstag stimmte ein Großteil des Parlaments in Bratislava gegen einen Antrag der Opposition, der eine Art Eingetragene Lebenspartnerschaft eingeführt hätte.

Von 129 Abgeordneten stimmten nur 14 aus verschiedenen Parteien für die Vorlage der Partei Freiheit und Solidarität (SaS), 94 stimmten dagegen und 20 enthielten sich. Damit ist der Entwurf bereits in erster Lesung gescheitert. Der SaS-Politiker Martin Poliacik hatte argumentiert, mit dem Gesetz stelle man "die Liebe und verantwortungsvollen Beziehungen" der gleichgeschlechtlichen Paare unter einen rechtlichen Schutz.

Pavol Hrusovsky von den oppositionellen Christdemokraten sagte hingegen laut Reuters, der Entwurf sei der "irrsinnige Versuch, das gesamte Rechtssystem auf den Kopf zu stellen". Die Christdemokraten hatten – zusammen mit katholischen Bischöfen – bereits eine Entscheidung der sozialdemokratischen Regierung von vor wenigen Monaten kritisiert, ein Gesprächsforum für die LGBT-Community zu unterstützen.

Umfragen zufolge sind 47 Prozent der Bevölkerung für die Öffnung der Ehe, 38 Prozent sind dagegen. 62 Prozent der Slowaken sind Katholiken. In Tschechien war bereits 2006 eine Lebenspartnerschaft eingeführt worden.

Die LGBT-Aktivistin Romana Schlesinger sagte nach der Entscheidung, sie sei über das Ergebnis der Abstimmung enttäuscht, aber nicht überrascht. Die Partei Freiheit und Solidarität kündigte an, das Thema immer wieder auf die Tagesordnung zu setzen – irgendwann auch mit einem Adoptionsrecht. (nb)

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Tags: slowakei, homo-ehe
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Reaktionen zu "Slowakei: Weiter keine Lebenspartnerschaften"


 7 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
06.11.2012
20:45:47


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User ererer


Nur 14 von 129 Abgeordneten fur die Homo-Partnerschaften. Ja... Bei uns waeren im besten Fall vielleicht 10 von 141.


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#2
06.11.2012
21:20:05


(0, 2 Votes)

Von Timm Johannes


Tja hier scheitern die SOZIALDEMOKRATEN unter Robert Fico in der Slowakei vollkommen. Dort in der Slowakei haben die Sozialdemokraten eine absolute Mehrheit und stimmen gegen die Eheöffnung, die die LIBERALEN in der Slowakei vorgeschlagen haben.

Tja und da gilt mal wieder:

WER HAT UNS VERRATEN:
SOZIALDEMOKRATEN !

Auf die Liberalen in Europa ist halt mehr Verlass und daher in Deutschland die Grünen (linksliberal) oder die FDP (rechtsliberal) wählen.

Gut das ich immer schon LIBERAL denke und wähle.


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#3
06.11.2012
21:47:32


(0, 2 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #2 von Timm Johannes


Achso nur kurz nebenbeibmerkt...es handelt sich, wie der Artikel richtig schreibt, nicht einmal um eine Eheöffnung, sondern um die Einführung eines Lebenspartnerschaftsinstitutes in der Slowakei.

Sehr, sehr schwach, was dort die Sozialdemokraten in Bratislava zeigen...

Da sollten dringend einmal deutsche Sozialdemokraten wie Wowereit oder die Schwusos mit ihren Parteifreunden in der Slowakei ein sehr ernstes Wort reden.

Da haben die Sozialdemokraten eine absolute Mehrheit in der Slowakei und sind auf niemandem dort angewiesen, aber nicht einmal ein Lebenspartnerschaftssinstitut wird von den dortigen Sozialdemokraten abgesegnet.

Tja auf die Sozialdemokraten war nunmal noch NIE richtig Verlass (siehe Gazprom-Schröder und RWE-Clement).

Da lobe ich mir doch Parteien, die im LIBERALEN Spektrum beheimatet sind (in Deutschland: FDP und Grüne).


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#4
06.11.2012
23:46:38


(-2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Wenn die Politiker das nicht hinbekommen, dann muß eben das Volk entscheiden und dann gäbe es in der Slowakei jetzt die Homoehe!


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#5
07.11.2012
10:04:11


(+6, 6 Votes)

Von Robin


Ich sag es immer wieder:
die Ost-Erweiterung der EU war der größte Fehler, der irgendwann sogar der EU das Genick brechen könnte, weil sie europäische Grundrechte missachtet.

Die Erweiterung kam viel zu früh und ohne jede Garantie für Achtung der Grundrechte.


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#6
07.11.2012
14:00:38


(+1, 3 Votes)

Von Mr X


Was ist an der FDP noch liberal, ächz .......


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#7
07.11.2012
19:24:44


(0, 2 Votes)

Von Stein
Profil nur für angemeldete User sichtbar


man kann doch nicht die parteien des einen landes mit denen eines anderen landes vergleichen. nur weil es ähnliche bezeichungen hat ist es nicht das selbe, auch wenn die politiker das gerne hätten :/

man vergeleich nur mal die republikaner der amis mit denen aus deutschland Ö.Ö


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