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Kommentare zu:
Vatikan: Ehe-Öffnung führt zu Polygamie


#1 PiotrAnonym
  • 11.11.2012, 15:11h

  • Solange Polygamie nicht nur einem bestimmten Geschlecht oder sexueller Orientierung vorenthalten bleibt, ist da nichts gegen einzuwenden.

    Eine Gruppe Schwuler, eine Gruppe Lesben, oder verschiedene Konstellationen Bisexueller...warum nicht.

    Für mich wäre das nichts, ich habe einen festen Freund, aber jeder soll so leben wie er will.
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#2 rhockProfil
  • 11.11.2012, 15:44hGründau
  • Vielleicht ist es diese Polyandrie (Vielmännerei) was diese Kirchenmänner nach den Kindesmißbräuchen der vergangenen Jahren jetzt hinter ihren dicken Wänden treiben.
    Angriff ist die beste Verteidigung.
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#3 HomoeheAnonym
  • 11.11.2012, 15:47h
  • Das ist doch Zivilehe. Wer Hetero ist, kann doch kirchliche Ehe haben. Außerdem heiraten können alle bis 120 Jahre alt. Die haben dann keine Kinder, zumindest nicht eigene. Von der kath.Kirche auch CDU/CSU ist die Diskriminierung agressiv sowie ironisch und verachtende Haltung ist schlecht. Deswegen nur die Richtung Homoehe. Die Fantasien von Diskriminierungen sind idiotisch und idiotisch genug. Wenn wir als Leute nicht kämpfen, wird die k.K. versklaven und fragen, ob es richtig oder falsch juckt. Welche Ehe eingegangen wird die Heteroehe oder die Homoehe als Ehe ist jedem klar und nach eigenem Wollen.
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#4 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 15:51h
  • Antwort auf #1 von Piotr
  • "Solange Polygamie nicht nur einem bestimmten Geschlecht oder sexueller Orientierung vorenthalten bleibt, ist da nichts gegen einzuwenden."

    --> Wer das machen will, kann das gern machen (Moslems, Mormonen). Das Verhalten ist sicherlich nicht strafbar.

    ABER staatlicherseits wird die Polygamie hier in Deutschland und im christlich geprägten Europa NIE anerkannt werden, da bin ich als schwuler Protestant strikt dagegen.

    Immer noch und auch in Zukunft wird die lebenslange Zweierbeziehung zweier Erwachsener (egal welche sexuelle Orientierung), die im Leben füreinander einsteht, im Mittelpunkt unserer Gesellschaft sein und das ist gut so. Und auch nur die Monogamie verdient es, staatlicherseits gefördert zu werden.

    Da bin ich auch ganz zuversichtlich, jetzt wo selbst die GRÜNEN wieder protestantischer und religiöser werden. CDU/CSU werden dies gottseidank auch nicht mitmachen und auch nicht die SPD.

    ---
    Was den Vatikan angeht, der sollte endlich begreifen, dass die staatliche Förderung der Monogamie in den Reihen der homosexuellen Mneschen ihren Anliegen entgegenkommt und nicht schadet. Die Landeskirchen der EKD oder auch eine ganze Reihe anderer protstantischer, altkatholischer und anglikanischer Kirchenleitungen haben dies begriffen und umgesetzt.

    ---> Fazit: Der Vatikan muss endlich die Monogamie bei homosexuellen Menschen befüworten.
    Ansonsten wer Polygamie will, sollte nach Saudi-Arabien auswandern und dort dann zwanzig Frauen ehelichen und sie verhüllen.
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#5 sanscapote
  • 11.11.2012, 16:10h
  • Herr Papst, was ist Polygamie?

    Papst: Gehe in ein Kloster. Dann lernst du sie kennen.
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#6 VolumeProProfil
  • 11.11.2012, 16:22hMönchengladbach
  • Der politische Arm des Vatikans in Deutschland, sprich CDU/CSU, sollte langsam mal begreifen, dass eine endgültige Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben dem Staat nützt.
    Denn wo zwei Erwachsene im Alter füreinader einstehenen, muss der Staat (vertreten durch die Pflegekasse) keine Leistungen erbringen.
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#7 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 16:38h
  • Antwort auf #6 von VolumePro
  • @VolumePro
    Zwar ist nur noch die CSU der politische Arm des Vatikans, da die CDU doch immer mehr protestantisch/evangelisch geprägt ist, aber ansonsten hast du Recht.

    -------------

    Die CDU hat dies auch mittlerweile begriffen, aber sie glaubt, es reicht aus, wenn ein Lebenspartnerschaftsinstitut errichtet wird, das zwar alle Pflichten enthält (Pflege im Alter, Partnerschaftseinkommen für die Kosten eine Pflegeheimes, Anrechnung bei HARTZIV, usw.), aber die CDU meint, dass homosexuelle Paare nicht deswegen einkommenssteuerlich gefördert werden bräuchten.

    Selbst bei den Linken/SPD gibt es diese ungerechten Überlegungen in anderer Form, indem generell eine Individualbesteuerung im Einkommenssteuerrecht eingeführt werden soll. Das bedeutet dann, dass Ehepaare alle Pflichten im Sozialrecht (Anrechung des Partnerschaftseinkommen bei HartzIV, Pflege, usw.) haben, aber einkommenssteuerlich nicht gefördert werden.

    Ich bin der Meinung jedes monogame (!) Paar (egal welche sexuelle Orientierung), das im Leben füreinander einsteht und im Sozialrecht füreinander mit dem gemeinsamen Vermögen einsteht, gehört auch einkommenssteuerlich im Unterschied zum Singlehaushalt gefördert.

    Und wer Polygamie staatlich anerkennen möchte, der soll nach Saudi-Arabien auswandern. Hier im christlich geprägten Europa wird das NIE kommen und das ist gut so ("das werden CDU/CSU, Grüne, SPD und auch die FDP nie mitmachen").
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#8 die EUAnonym
  • 11.11.2012, 16:50h
  • Es geht um hohe Toleranz. Solange es Homoehe nicht gibt, ist nach wie vor eine Art der Diskriminierung, Verachtung oder Abneigung. Wer hätte gewusst, dass Frankreich so einen Wunderpolitiker Hollande bekommt. Durch Homoehe Gesetze kann man nur profitieren. Sonst ständig am Rande der Gesellschaft sind immer Verspotten und zweite Klasse der Menschen als Faktoren der Mentalität, die von k.K. bevorzugt wird. Wer nicht weiss, ist die k.K. generell gegen sogar Sex nur für Kindermachen. Mit dieser Meinung kann auch Oralsex von der Behauptung abgeschafft werden. Wollen wir doch kein Russland. Putin und seine Verbote an Menschen wie Sklaven und Diktatur. Die Leute dort, wo keine Toleranz sei, sind eiskalt. Auch Angela leider. Trotz der Partnerschaftsgesetze erlauben sich manche diese Lebensform zu
    ignorieren. Also nur Homoehe Gesetze geben Chance auf sehr hohe Toleranz auch im Gesetz.
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#9 SuperMarioEhemaliges Profil
#10 Gustav AdolfAnonym
  • 11.11.2012, 16:56h
  • Antwort auf #4 von Timm Johannes
  • "Immer noch und auch in Zukunft wird die lebenslange Zweierbeziehung zweier Erwachsener (egal welche sexuelle Orientierung), die im Leben füreinander einsteht, im Mittelpunkt unserer Gesellschaft sein und das ist gut so. Und auch nur die Monogamie verdient es, staatlicherseits gefördert zu werden.

    Da bin ich auch ganz zuversichtlich, jetzt wo selbst die GRÜNEN wieder protestantischer und religiöser werden."

    Es war ein langer Weg. Nun ziehen wir gemeinsam an den Sturmgeschützen Gottes!

    www.youtube.com/watch?v=STVJLUNHT68
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#11 ItchebAnonym
  • 11.11.2012, 16:59h
  • beweisst doch nur ein weiteres mal was alle intelligenten Menschen längst wissen:

    Dieser asoziale Verein von zurückgebliebenen Hasspredigern ist mindestens so schlimm wie die Salafisten und Al Quaida Fanatiker und gehört endlich Verboten und aus der Zivilisation gejagt. Diese Geistesgestörten Kriminellen sollten endlich mal vom verfassungsschutz überwacht und dann das zwangsläufige Verbotsverfahren eingeleitet werden. Die sind gefährlicher für die Zivilisation als es jede andere Organisation je sein kann.

    Hoffentlich muss der Oberspinner (in der Rolle des zweitgrößten Verbrechers an der Menschheit seit 1933) schnellstmöglich zu einem persönlichen Termin bei seinem Chef.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 DreierAnonym
#14 Thorsten1Profil
  • 11.11.2012, 17:16hBerlin
  • Antwort auf #12 von Dreier
  • Die Frage von Dreier zeigt, dass die "Ehe" zu dritt bzw die Polygamie der logische Schritt nach der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ist. Auch hier bei queer.de wurden in der Vergangenheit immer wieder Forderungen von Bisexuellen und anderen laut, eine Beziehung von drei und mehr Personen als "Ehe" anzuerkennen. Somit hat die katholische Kirche in diesem Punkt Recht - diese Forderungen kommen so sicher wie das Amen in der Kirche!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 IdentitätAnonym
#16 dem Licht GottesAnonym
#17 FoxieAnonym
  • 11.11.2012, 17:41h
  • Nur ein weiterer Versuch, Kontrolle auszuüben und Menschen zu bevormunden und zu unterdrücken.

    Wie ich hier schon mal bemerkte, es ist ganz allein Sache der beteiligten Menschen, mit wem sie welche Art von Beziehung führen wollen.

    Das gehört zur Freiheit und Selbstbestimmung!

    Also genau diese Dinge, die von den so überaus frommen (???) und sündenfreien (???) Kirchenfürsten und Hasspredigern, nicht nur den katholischen, immerzu missachtet und bekämpft werden.

    Nur keine Angst,
    falls es eine Hölle gibt, ist sie für das obengenannte Religionspersonal reserviert.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 17:47hBonn
  • Antwort auf #14 von Thorsten1
  • JA, werden sie! Und ich werde ganz vorne mit dabei sein und ebenfalls die Ehe für polyamore Verbindungen fordern. Dass das der katholischen Kirche nicht in den Kram passt, ist eine Sache.
    Aber es wäre nicht das erste mal, dass mir ein Schwuler sagt, dass "dies nun aber wirklich zu weit gehen würde".
    Ich finde das eine ziemliche Doppelmoral nach dem Motto: "Solange ich meine Rechte bekomme, sind mir die der anderen egal."

    Es ist schlimm genug, dass wir Homos und Bisexuellen uns diesem überalterten Gesellschaftsmodell namens Ehe anbiedern müssen, aber ich sehe es eben als ersten wichtigen Schritt hin zu echter Gleichstellung.

    Nur da darf die Angelegenheit eben nicht verharren, meine ich. Was an Polyamorie schlecht sein soll, erschließt sich mir absolut nicht. Und jeder bisherige Erklärungsversuch der Gegner war genau das gleiche, wie die "Argumente" gegen die Homo-Ehe. Nichts weiter als eine von logischen Fehlschlüssen durchzogene Hetzkampagne. Zum Totlachen, wenn es nicht so ernst wäre.
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#19 die WeltAnonym
  • 11.11.2012, 17:49h
  • Die Homoehe als Profit für die Welt:
    - Zusammenleben zu zweit
    - Absicherung fürs Alter
    - Wachstum der Toleranz für alle
    - weniger Aids Kranke
    - Kinder als gewünschte Personen
    - Bewusstsein der Schwangerschaft
    - Betreuung der Kinder
    - gleiche Chancen für alle
    Weniger Probleme in den Familien, Arbeit und Gesellschaft.
    Die Politik ist aber komisch. Macht solche Werbung als ob bald 50% hetero werden oder 50 % homo. Solche Schwachsinn Antipropaganda bildet überidiotische Behauptungen nur um zu diskriminieren und Macht ausüben.
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#20 frage an vatikanAnonym
#21 erererEhemaliges Profil
  • 11.11.2012, 17:58h
  • Antwort auf #16 von dem Licht Gottes
  • Und homosexuell (wenn auch heimlich) ist er auch! Ja, wir koennen auf unsere Schwester irgendwie schon stolz sein - so eine Karriere zu machen, einen attraktiven Lover (Georg meine ich) sich zu leisten und von den tausenden Hetero-Mannern vergoettert zu sein, das schafft nicht jeder Schwuler, in der Tat.
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#22 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 18:03hBonn
  • Antwort auf #7 von Timm Johannes
  • Und was bringt Dich zu der mit Vorurteilen durchsetzten Ansicht, dass nur Menschen in monogamen Beziehungen für einander einstehen könnten?
    Schonmal den recht dehnbaren Begriff "Familie" überdacht? Vater, Mutter, Kinderlein? Demnächst auch Vater, Vater, Töchterchen?

    Fantastisch!

    Und jetzt erkläre mir bitte mal, warum zum Beispiel drei oder vier Menschen die sich lieben und gemeinsam Kinder aufziehen wollen (oder auch nicht, das war noch nie eine Bedingung für die Ehe) keine Familie darstellen sollten.

    Bitte wenigstens einen RATIONALEN Grund! Danke!

    Pro-Tipp: Persönliche Glaubensüberzeugungen sind keine rationalen Gründe, da sie nur auf jene anwendbar sind, die Deine Glaubensüberzeugungen teilen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#23 urbi et göriAnonym
#24 Roman BolligerAnonym
#25 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 18:29h
  • Antwort auf #12 von Dreier
  • @Dreier
    "Erkläre mir bitte warum meine Beziehung zu meinen zwei Lebensgefährten weniger wert sein soll als deine."

    1. Weil es ethisch nicht okay ist. Du kannst das machen, aber ethisch ist es nicht okay. Gott will, dass der Mensch sich auf einen Menschen im Leben einläßt und eine Partnerschaft begründet und nicht, dass du mit dreien/vieren oder hundert herumhurst. Meinetwegen kannst Du herumhuren, soviel du willst, aber es ist ethisch nicht der richtige Weg und nicht der Masstab, den der Staat anerkennen und fördern sollte. Dein Verhalten ist nicht strafbar, aber darüberhinaus ist es weder staatlicherseits noch ethisch/theolischerseits anerkennbar.

    2. Weil es theologisch aus christlicher Sicht nicht akzeptabel ist. Aus christlicher Sicht steht im Mittelpunkt der Gesellschaft und des Staates die monogame Zweierbeziehung ("egal welcher sexuellen Orientierung"). Das prägt die gesamte Christenheit seit über 2000 Jahren.

    Wenn du was anderes willst und mit mehreren herumhuren willst, dann wandere ins islamistisch geprägte Saudi-Arabien oder nach Pakistan aus, da kannnst Du dann herumhuren, wie du willst, und alles mit dem Segen des Imam.

    3. Weil es historisch nicht in das christlich-aufgeklärte Europa passt. Wir leben nunmal in Europa und hier ist immer noch die Zweierbeziehung in der Partnerschaft das Maß aller Dinge und das seit 2000 Jahren bereits.

    4. Weil es den Staat schadet. Unsere Dreier-/Viererbeziehungen, usw. sind doch in aller Regel zu 99 Porzent Sozialschmarotzer, die dem Staat auf der Tasche liegen. Denn in diesen polygamen Beziehungen schafft es der in aller Regel männliche Versorger nicht, seine Frauen zu versorgen und muss dann zum Sozialamt, um dort HARTZ IV zu beantragen.

    Fazit: Wer Polygamie will, der soll nach Saudi-Arabien auswandern. Hier im christlich-aufgeklärten Europa wird es das NIE staatlicherseits geben. Auch der LSVD würde dies NIE unterstützen, da bin ich mir sehr sicher ("das würde dort einen Mega-Aufstand unter schwulen Mitgliedern geben"). Und CDU/CSU, die Grünen, FDP und auch die SPD werden das NIE mitmachen und das ist gut so.
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#26 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 18:32h
  • Antwort auf #14 von Thorsten1
  • @Thorsten1
    "Die Frage von Dreier zeigt, dass die "Ehe" zu dritt bzw die Polygamie der logische Schritt nach der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ist. Auch hier bei queer.de wurden in der Vergangenheit immer wieder Forderungen von Bisexuellen und anderen laut, eine Beziehung von drei und mehr Personen als "Ehe" anzuerkennen."

    --> Das Gegenteil ist der Fall. Fast immer haben fast alle hier im Queer-Forum die Polygamie abgelehnt. Du scheinst die letzten Jahre hier nicht mitgelesen zu haben; ich aber sehr wohl.

    Schwule Männer lehnen die Polygamie als Beziehungsmodell in aller Regel ab. Auch der LSVD hat in seinen Beschlüssen immer NUR die monogame Beziehung als Vorbildmodell propagiert und sämtliche Beschlüsse dort beziehen sich NUR auf die Ehöffnung und das Lebenspartnerschaftsinstitut.
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#27 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 18:40h
  • Antwort auf #22 von HonestAbe
  • @HonestAbe
    "Und was bringt Dich zu der mit Vorurteilen durchsetzten Ansicht, dass nur Menschen in monogamen Beziehungen für einander einstehen könnten? "...

    Vorurteile hast doch eher Du, wenn Du Polygamie, wie sie im erzreaktionären Saudi-Arabien gelebt wird, als positiv bewertest. Du drängst diese Frauen dort ins gesellschaftlich Abseits, bist Schuld, wenn sie den Tschador tragen müssen und wie eine Pellwurst nur mit Augenschlitzen durch die Strasse laufen dürfen.

    Wer die Polygamie fördert, der will doch nur, dass der Mann wieder der Pascha sein darf, dem dann devote, unterwürfigee Frauen das Essen kochen und wo Frauen gefälligst die Klappe zu halten haben.

    Nee gehe mir weg, mit diesen Paschamänner im Islam, wo die Polygamie vorherrscht, und wo diese Patriarchen Ihre Frauen zuhause einsperren.

    Gut das wir im christlich-aufgeklärten Europa leben, wo die monogame Beziehung im Mittelpunkt steht und wo keine Machoschweine Ihre Frauen zuhause einsperren und das auch noch mit dem Segen des Imam.

    ---Fazit: Da freue ich mich in Europa zu leben, wo das Christentum vorherrscht und nun mit Katrin Göring-Eckhardt auch noch die EKD-Präses Spitzenkandidatin der Grünen ist.
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#28 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 18:48h
  • Gut das wir mittlerweile die Monogamie auch bei den homosexuellen Menschen als das Partnerschaftsmodell haben.

    Gut das der LSVD seit den 1990er immer das Lebenspartnerschaftsinstitut/Eheöffnung auf den Fahnen geschrieben hat. Monogamie ist das Leitbild des LSVD.

    Gut das die protestantischen Landeskirchen der EKD, die anglikanischen Kirchen (Anglican Church in Canda, anglikanische Episcopalchurch in den USA, die presbyterianischen Kirchen (Church of Scotland), die reformierten Kirchen, die altkatholischen Kirchen oder auch die lutherischen Staatskirchen in Skandinavien/Island alle mittlerweile auch das monogame Beziehungsmodell unter homosexuellen Menschen unterstützen und befürworten.

    Nach den 1970er ("Sex mit jedem") gab es gottseidank mit Volker Beck und Co seit den 1990er eine Wende in der LGBT Bewegung. Seit 20 Jahren steht immer der Kampf um die Eheöffnung und das Lebenspartnerschaftsinstitut im Vordergrund der LGBT-Bürgerrechtsbewegung und das ist gut so.

    Nicht die Polygamie ist das Ziel, sondern die Monogamie ist das Ziel. Und das war im Christentum schon seit 2000 Jahren so und ist nunmehr auch im Bereich der homosexuellen Menschen das Ziel.

    Mich haben die letzten 20 Jahre des Kampfes um die Eheöffnung in der LGBT Bewegung sehr gefreut, da hier das christliche Leitbild immer angstrebt wurde.
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#29 stephan
  • 11.11.2012, 19:10h
  • Es ist doch immer wieder eine Form von Realsatire, wenn eine durch und durch ideologische Weltanschauung - wie etwa die römisch-katholische - dem Rest der Welt vorwirft, deren Anschauungen und Rechtsentscheidungen seien bloße Ideologien.
    Da fehlt es wohl deutlich an Selbstreflexion und insbesondere an Aufklärung!

    Volker Becks Kritik und Aussagen treffen die Realität voll und ganz!
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#30 stephan
#31 FoXXXynessEhemaliges Profil
#32 Katrin
  • 11.11.2012, 19:31h
  • Jetzt verstehe ich nichts mehr: Die Bibel berichtet doch über lustig viel Polygamie und über Väter, die halt bei einer Nebenfrau oder Magd das Glück des Vaterseins bekommen, weil es mit der Haupfrau nicht klappt. Es wird Zeit, dass der Vatikan mal die Bibelgeschichte seit dem 3.4. Jahrhundert fortschreibt damit wir wissen was Sache ist, anstatt im Stillstand zu verharren.

    Und es wird auch wirklich Zeit, dass wir Religion und Staat trennen. Politiker die für alle Deutschen da sein wollen, dürfen keine Reden auf religiösen Veranstaltungen halten und neben dem politischen Mandat offizielle religiöse Ämter ausüben. Kanzlerin auf dem Kirchentag und die Grünenchefin sind ein no-go für mein Kreuzchen in 11 Monaten.
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#33 diakonissenAnonym
#34 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 19:47h
  • Antwort auf #32 von Katrin
  • @katrin
    "Jetzt verstehe ich nichts mehr: Die Bibel berichtet doch über lustig viel Polygamie und über Väter, die halt bei einer Nebenfrau oder Magd das Glück des Vaterseins bekommen, weil es mit der Haupfrau nicht klappt. "

    --> Das ist das ALTE TESTAMENT, Katrin.

    Gerade aber Jesus Christus hat mit seinem Auftreten der Christenheit gelehrt, dass die mongame Ehe im Mittelpunkt der menschlichen Gesellschaft und Zivilisation steht. Das ist doch gerade ein wesentlicher Unterschied zum Alten Testament. Im NEUEN TESTAMENT wirst du NICHTS mehr von Nebenfrauen lesen.

    Ich bin sehr leicht erschrocken, wie wenig Du vom Christentum und den Folgen des Auftretens Jesus an Wissen hast, Katrin. Daher wurde doch dann die Ehe als Sakrament in der Katholischen Kirche bewertet, was aber eine zu hohe Überbewertung wiederum darstellte.

    Die Reformation hat dann die Eigenschaft der Sakramentenstellung der Ehe mit Martin Luther ein wenig zurechtgestutzt.

    Katrin ich empfehle Dir ganz, ganz dringend dich mit der Sakramentenlehre des Christentums zu beschäftigen und dein Wissen dort zu vergrößern.
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#35 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 19:52hBonn
  • Antwort auf #27 von Timm Johannes
  • @Timm Johannes
    Wie bitte? Hier scheint wohl jemand Schwierigkeiten mit dem Klaren Denken zu haben.

    Ich und meine Forderung nach Anerkennung der Polyamorie haben NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit der in einigen Teiler der islamischen Welt praktizierten Polygynie zu tun!

    Ich rede hier von der FREIWILLIGEN Verbindung mehrerer Personen, bei denen das Geschlecht keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt.

    Du kannst Dir also Deine zynischen Kommentare sparen indem Du implizierst, ich würde die Unterdrückung der Frau fördern. Das ist lächerlich und unverschämt!

    Und ja, wir können uns glücklich schätzen in Europa zu leben, aber das gibt Dir noch lange nicht das recht, derart zu Pauschalisieren.

    Bei Dir piept's wohl?

    Außerdem solltest Du mal lesen, was Deine Bibel so feines zur Ehe zu sagen hat: Polygynie noch und nöcher! Schon mal Genesis gelesen? Wenn man sich schon als Christ bezeichnet, sollte man wenigstens das erste Kapitel seines "heiligen" und "unfehlbaren" Buches gelesen haben!

    Und eins noch: Rate mal, warum der LSVD für die monogame gleichgeschlechtliche Ehe eintritt. Genau! Wegen Leuten wie Dir! Leuten, die überhaupt nicht an Gleichstellung interessiert sind, sondern anderen ihr Weltbild aufzwingen wollen. Das hat der LSVD erkannt und backt daher erstmal kleine Brötchen. Man sieht ja bereits in unseren eigenen Reihen an Leuten wie Dir, dass es bis zur echten Gleichstellung noch ein weiter weg ist!
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#36 gehirn und geistAnonym
#37 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 20:10hBonn
  • Antwort auf #34 von Timm Johannes
  • @Timm Johannes
    Was ich hieran besonders interessant finde ist, mit welcher Leichtfertigkeit Dein Gott seine Meinung ändert...

    Na, wie dem auch sei, es ist Dein Recht das was Du hier schreibst zu glauben, genauso wie es mein Recht ist, das abzulehnen.

    Aber wehe Du versuchst mir oder irgendjemandem sonst Deine Glaubensüberzeugungen aufzuzwingen, denn dann werden wir erbitterte Gegner sein!

    Von Empfehlungen ich möchte mich doch auch enger mit dem Christentum auseinandersetzen, bitte ich Dich abzusehen. Ich war lange genug Christ und habe die Bibel genügend studiert, um mir hier eine fundierte Meinung bilden zu können.

    Unterstellungen man hätte sich nicht genügend mit der Materie auseinandergesetzt sind genauso eine Unverschämtheit, wie Deine gesamte Grundhaltung in dieser Sache!

    Dir ist nämlich schon klar, dass wir in einem säkularen Staat leben, oder? Deshalb bleib Du mir weg mit Deiner Religion, die Andersgläubigen ihre Rechte nehmen will!
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#38 helioAnonym
#39 alexander
  • 11.11.2012, 20:17h
  • Antwort auf #28 von Timm Johannes
  • deine 4 kommentare sind doch bitte nicht ernst gemeint, du schreibst hier doch hoffentlich REALSATIRE???
    [Wir leben nunmal in Europa und hier ist immer noch die Zweierbeziehung in der Partnerschaft das Maß aller Dinge und das seit 2000 Jahren bereits.]

    genau das scheint mir eines der grundprobleme zu sein,wie man z.b. in der bibel nachlesen kann ! zumal es für die 2er-beziehung überhaupt keinen evolutionären grund gibt, lediglich die sekten geben diese "errungenschaft" seit 2000 jahren vor !
    nach dem motto : das haben wir immer so gemacht !!!

    [Unsere Dreier-/Viererbezieh ungen, usw. sind doch in aller Regel zu 99 Porzent Sozialschmarotzer, die dem Staat auf der Tasche liegen. Denn in diesen polygamen Beziehungen schafft es der in aller Regel männliche Versorger nicht, seine Frauen zu versorgen und muss dann zum Sozialamt, um dort HARTZ IV zu beantragen.]
    diese behauptung von dir, lässt aber den rückschluss zu, dass mehrere männer 1 frau mehr als gut versorgen können ! (in jeder hinsicht!)
    also durch mehr einkommen den staat entlasten, selbst wenn "dieses ruchlose weib hartz IV in betrügerischer absicht" hinterzieht !!!

    aus deinen beiträgen kann ich nur eine, inzwischen mehr als bedenkliche religiöse schädigung herauslesen ? oder möchtest du in absehbarer zeit mit entschädigungsgeldern der kirche deine altersversorgung sichern ?

    es gab und gibt überhaupt keinen grund LEBENSGEMEINSCHAFTEN, EGAL IN WELCHER FORM EINZUSCHRÄNKEN !

    wenn diese gemeinschaften ihren damit verbundenen pflichten nachkommen, wäre es für jede soziale gemeinschaft der hauptgewinn, vor allem unabhängiger von egomanen besitzansprüchen. ich gebe zu, dass diese lebensformen gesetzlich noch eines rahmens bedürfen, aber vor allem auch "geschützt" werden müssten !!!
    jedem sollte und muss es überlassen bleiben, wie er leben möchte ! und die ansprüche an die, oder den partner ändern sich ja auch im laufe des lebens, bis das der tod sie scheidet !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#40 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 20:25hBonn
  • Antwort auf #38 von helio
  • Sorry, dass ich mal klugscheißen muss aber korrekterweise ist es so:

    - POLYGAMIE ist der Oberbegriff.

    - POLYGYNIE ist eine eine spezielle Form der Polygamie bei der ein Mann mit mehr als einer Frau verheiratet ist.

    - POLYANDRIE ist eine spezielle Form der Polygamie bei der eine Frau mit mehr als einem Mann verheiratet ist.

    - POLYAMORIE wäre eine spezielle Form der Polygamie bei der mehrere Menschen unabhängig von deren Geschlecht miteinander verheiratet sind.

    ---
    Die Bibel spricht in diesem Zusammenhang nur von POLYGYNIE... und natürlich von Inzest (aber das ist ein anderes Thema)!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 bengtAnonym
#42 Katrin
  • 11.11.2012, 20:28h
  • Antwort auf #34 von Timm Johannes
  • Zu Deinem Schrecken über meine Unwissenheit über die Sakramente kann ich noch mehr Schrecken hinzufügen: Die Figur des Christus wurde im Rom des 3. Jahrhunderts erfunden und hat sich dann literarisch im 4. Jahrhundert gegen parallele Strömungen durchgesetzt. Das neue Testament wurde in Rom geschrieben und folglich spiegelt es die römische Kultur wieder. Somit wurden die Charaktere monogam wie es nunmal die Römer waren, allerdings mit Liebhabern und Liebhaberinnen. Der Vorteil ist, dass man rumbumsen kann, ohne Verantwortung für die ausserehelichen Partner zu übernehmen. In der heutigen Zeit hat die Ehe nur noch die Aufgabe dem Staat im Falle einer Scheidung Verantwortung für die finanziel Schwachen aus der Ehe abzunehmen und den Berufsstand der Rechtsanwälte ein Einkommen zu sichern. In diesem Sinne hat sich die Ehe überholt, weil sie im Endeffekt in ihrer heutigen Ausbildung den Sozialstaat untergräbt. Das Gleiche gilt für die steuerlichen Vorteile der Ehe.

    Allerdings gleube ich wir sollten zuerst die Öffnung der Ehe durchsetzen, bevor wir die Abschaffung angehen.

    Übrigens stand Jesus mit 12 Männern in einer Beziehung ohne in den Hafen der Ehe einzulaufen. Somit waren die Schreiber im 4. Jahrhundert schon weiter als wir es heute sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#43 seelsorgerAnonym
#44 politisch denkenAnonym
  • 11.11.2012, 20:30h
  • Wie können schwulen- und lesben-feindliche Kreise (von kreuz.net, Politically Incorrect, NPD usw.) unseren Kampf um Gleiche Rechte sabotieren?

    Vielleicht so:
    Einloggen in ein schwul-lesbisches Internet-Portal und dort, als vermeintlich schwuler User genau die Themen forcieren, die für lange Zeit nicht mehrheitsfähig in der Gesellschaft sind, da sie irrationale Ängste schüren (z.B. die Forderung nach Anerkennung der Vielpartner-Ehe) und vor der Katholische Kirche und Erzkonservative warnen, indem sie behaupten "die Forderung nach Öffnung der Zivil-Ehe für Schwule und Lesben sei ein Trojanisches Pferd, in dessen Windschatten dann Vielpartnerei, Sex mit Kindern und Tieren und letztlich die Zerstörung der Gesellschaft stehen"

    *Zitat Pius Bruderschaft: '(...) Bei dieser Minderheit (den Homosexuellen) herrscht ein "teuflischer Hass gegen die gottgesetzte Schöpfungsordnung" vor. Schwule und Lesben sind demnach ein Teil der Freimaurer-Bewegung, die sich seit 300 Jahren verschworen habe, um die "übernatürliche Ordnung" zu "zerstören" (...) Wo der Krieg gegen Gott und seine Kinder tobt, dürfen seine Soldaten nicht schlafen! ...'
    (Webseite der Piusbruderschaft vom 13.09.2012)

    Wenn diese rechtsextremen Internet-U-Boote neben den mitgebrachten eigenen Gesinnungsgenossen, die eifrig ebenfalls scheinheilig die Legalisierung div. Lebensformen wie Viel-Ehe fordern, auch noch besonders naive Community-Mitglieder in solche Diskussionen verwickeln können, haben sie ihr Ziel erreicht.

    Schon bald werden dann die einschlägigen (rechtsextremen und katholisch-fundamentalistischen) Kreise genau diese Diskussionen, in denen sich einige Schwule für abstruse und auf absehbare Zeit nicht gesellschaftlich akzeptierte Forderungen stark machen, in ihren eigenen Portalen zitieren, mit dem Hinweis: "Die Homo-Perversen sagen ganz offen was sie wollen, es geht ihnen gar nicht nur um die Ehe, es geht ihnen in Wirklichkeit um (*siehe obiges Zitat der Pius-Bruderschaft)"

    Wie geht man mit rechten Provokateuren im "eigenen" Internet-Portal um? Man lässt sie auflaufen, füttert sie nicht noch mit Argumenten, die gegen uns verwendet werden können und benimmt sich nicht wie ein politischer Analphabet.

    Strunz-doofe Schwule sind mit ihren schwachsinnigen Äußerungen in der Lage den jahrzehntelangen Kampf um gleiche Rechte innerhalb kurzer Zeit kaputt zu machen. Ich könnte kotzen bei so viel Blödheit!
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#45 alexander
  • 11.11.2012, 20:44h
  • Antwort auf #37 von HonestAbe
  • wenn T.J. zuschlägt, ist jede überzeugungsarbeit völlig sinnlos. er ist der typische konvertit, als "spätberufener"!
    wir "geniessen" ihn hier nun schon seit jahren, es nützt nichts, auch wenn man selbst 60 jahre protestant war und auch noch protestantisch erzogen (gymnasium/internat) wurde, er hat den stein des weisen gepachtet !!!
    (schlimm wird es erst wenn er ein ganz besonderes, gewisses gedankengut, durchblicken lässt !)
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#46 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 20:49h
  • Antwort auf #35 von HonestAbe
  • @HonesstAbe

    " Hier scheint wohl jemand Schwierigkeiten mit dem Klaren Denken zu haben."

    ---> Das ist wohl eher bei Dir der Fall, weil du Unwahrheiten verbreitest bzw. keine ausreichenden Kenntnisse zum Christentum hast.

    -----------
    "Außerdem solltest Du mal lesen, was Deine Bibel so feines zur Ehe zu sagen hat: Polygynie noch und nöcher! Schon mal Genesis gelesen?"

    Auch Dir mangelt es wie Kathrin, an ausreichendem Wissen zur Sakramentenlehre und zum Verhältnis des Alten Testamtens und des NEUEN TESTAMENTES. Genesis ist ALTES TESTAMENT, falls Du es nicht wissen solltest. Und die Sakramentenlehre hat bereits in den ersten Jahrhunderten nach Christus ganz klar und grundlegend mit der Polygamie gebrochen und dies abgelehnt.

    Es ist geradezu erschütternd, wie wenig Ahnung Ihr von den Lehren Jesus und den christlichen Inhalten habt. Wenn Du von Nebenfrauen und Polygamie in der Bibel sprichst, findest DU das NUR im ALTEN TESTAMENT. Gerade ABER Jesus Erscheinen und das NEUE TESTAMENT haben mir der Polygamie und den Nebenfrauen Schluss gemacht. Echt schon peinlich, wie wenig Ihr vom Christentum wisst bzw. wie Ihr mit allen Mitteln versucht, Ihr falsche Inhalte vom Christentum zu verbreiten.

    ----
    ..."Ich und meine Forderung nach Anerkennung der Polyamorie haben NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit der in einigen Teiler der islamischen Welt praktizierten Polygynie zu tun! "

    --> Natürlich hat es DAS !!! Mit deiner Forderung willst du die Polygamie Anerkennung in Deutschland durch den Staat. Das aber ist genau das, was im islamistischen Saudi-Arabien der Staat macht. Wenn Du so glorifizierend von der Polygamie sprichst, öffnest du Tür und Tor für die Unterdrückung der Frau, für den Tschador und die Einsperrung von Frauen zuhause und deren Vermummung auf der Strasse.
    DIR und Verfechtern der Polygamie ist überhaupt nicht klar, was Du da für eine Büchse der Pandora öffnest.

    ---

    "Rate mal, warum der LSVD für die monogame gleichgeschlechtlich e Ehe eintritt. Genau! Wegen Leuten wie Dir! Leuten, die überhaupt nicht an Gleichstellung interessiert sind, sondern anderen ihr Weltbild aufzwingen wollen. Das hat der LSVD erkannt und backt .
    daher erstmal kleine Brötchen.

    --> Tja hier stößt Du dann wirklich an deine Grenzen, wenn Du vom LSVD sprichst und hier derartige Unwahrheiten verbreitest.
    Da ich seit vielen, vielen Jahren dem LSVD angehöre und dort fleisig mitmache, weiß ich ganz, ganz genau, wovon ich hier schreibe.

    UND da kann ICH dir ganz klar sagen, der LSVD setzt sich für die gleichgeschlechtliche Ehe ein und auf dem Weg dahin für das Lebenspartnerschaftsinstitut. Beides ist der rechtliche Rahmen der Monogamiebeziehung.

    Beschlüsse zur Polygamie gab es noch NIE auf den Sitzungen des LSVD und ich war da IMMER anwesend und habe mitabgestimmt.

    UND du täuscht Dich sehr schwer, wenn Du glaubst, dass wollen LSVD-Leute. Da kann ich DIr nur sagen: ganz KLAR NEIN, das wollen die LSVD-Leute und auch diejenigen, die ich im Vorstand kenne, SICHERLICH NICHT !.

    Wenn Du also hier so lapidar deine verkorkste Meinung auf den LSVD überträgst, so kann ich Dir als Insider nur sagen: auf keinen Fall wird das der LSVD machen. Das Ziel des LSVD lautet: Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare, Ergänzung des Artikel 3 Grundgesetz, Ausbau des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und Rehabilitierung der 1945-1969 verurteilten Homosexuellen.
    Die Polygamie steht NICHT auf dem Programm des LSVD und dazu gab es noch nie einen Beschluss seit Bestehen des LSVD und das ist gut so, denn der LSVD will sicherlich nicht den Paschamann mit seinen devoten Ehefrauen fördern, die zuhause eingesperrt werden !!!
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#47 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 20:59h
  • Antwort auf #37 von HonestAbe
  • @HonestAbe
    "Aber wehe Du versuchst mir oder irgendjemandem sonst Deine Glaubensüberzeugungen aufzuzwingen, denn dann werden wir erbitterte Gegner sein!"

    --> Erbitterte Gegner bis aufs geistige Messer sind wir BEIDE und JEDER, der die Polygamie in Deutschland einführen will, schon JETZT, HonestAbe.

    Als schwuler Protestant, der sich freut, dass es evangelische offen homosexuelle Geistliche wie Horst Gorski in Hamburg oder Bischöfin Eva Brunne in Stockholm gibt, bin ich aus TIEFSTER ÜBERZEUGUNG CHRIST.

    Wenn DU Polygamie einforderst, kannst Du weder HIER noch sonstwo auf meine Unterstützung rechnen und hast einen sehr schweren interlektuellen Gegner in mir.

    Wer Polygamie fordert, öffnet die Büchse der Pandora, kann ich nur schreiben.

    Mit der Polygamie kommt der Tschador, kommt die Frauenunterdrückung, kommt der Islamismus, kommt genau das Gegenteil, was Jesus wollte und was für die menschliche Gesellschaft gut ist.

    UND HIER in EUROPA wird es keine staatliche Anerkennung der Polygamie am Standesamt/beim Notar geben, das ist schonmal sicher. DAS machen CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne aber auch der LSVD bestimmt nicht mit. Die Sitzung beim LSVD möchte ich erleben, wo dies gefordert würde ("es würde richtig abgehen und anschliessend wäre der LSVD kaputt, falls dies eine radikale Minderheit vorhätte").

    Polygamie ist nicht mit den meisten schwulen Mitgliedern des LSVD zu machen, da bin ich mir aus vielen Gesprächen sehr sicher.
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#48 HomoeheAnonym
  • 11.11.2012, 21:01h

  • Warum die Homoehe sehr wichtig ist: Schwulsein wurde verfolgt vom Anfang an Tod dann kleine Anerkennung. Als nächstes Entwicklung der Psychologie und Bewusstsein. Medizinisches Interesse im körperlichen Sinne. Dann Partnerschaften dann Homoehe mit Adoption und In Vitro.
    Wenn nicht gekämpft wird, käme k.K. Diktatur d.h. 5 Kinder brave Familien alles machende für k.K. oder seine Politik wie im Mittelalter.
    Dann würde verspottet und ausgelacht sein. Durch die Homoehe
    kommt richtige Anerkennung auch mit der Zeit. Weniger im Dorf mehr in Großstadt. Schon heute sind Länder mit fast 90 % Anerkennung des Schwulseins. Wo anders auf der Welt wissen Leut nicht was schwul bedeutet. Übrigens dagegen zu sein ist nur Machtausübung für eher Reiche. Das es Obama und Hollande
    gibt, ist ein Wunder für viele und deswegen gerade solche Politiker sollen lange bei der Macht bleiben.
    Und diese Gesetze schaffen.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 21:04h
  • Antwort auf #42 von Katrin
  • @Katrin
    "Zu Deinem Schrecken über meine Unwissenheit über die Sakramente kann ich noch mehr Schrecken hinzufügen: Die Figur des Christus wurde im Rom des 3. Jahrhunderts erfunden und hat sich dann literarisch im 4. Jahrhundert gegen parallele Strömungen durchgesetzt."

    ---> Sowas nennt man dann Geschichtsfälschung, Katrin, wenn du an der realen Existenz der Person Jesus zweifelst.

    Wie man die Person einordnet und einstuft, ist eine andere Frage und darum streiten bekanntlich schon seit Jahrhunderten die Religionen. ABER die Existenz der Person Jesus anzuzweifeln, ist schlichtweg Geschichtsfälschung, die du betreibst, Katrin.

    ---> Aber du hast ja auch so schon genügend bewiesen, wie wenig Ahnung du von Religion und insbesondere vom Christentum hast.
    Und wer Geschichtsfälschung betreibt, wie Du, der kann auch dann dazu übergehen, dass es nie Napoleon, Caesar, usw. gegeben hat.
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#50 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 21:19h
  • Antwort auf #45 von alexander
  • @alexander
    "wenn T.J. zuschlägt, ist jede überzeugungsarbeit völlig sinnlos. "

    --> Das hast Du allerdings gut erkannt, Alexander. Ich habe eine ganz klar Haltung und Meinung und wenn mir Dinge nicht passen, trage ich sie auch nicht mit !

    Aber das dürfte wohl für die meisten anderen hier im Forum ebenso gelten und auch für Dich.

    ------

    Ansonsten gut, das übrigens diesen Monat eine weitere Landeskirche, die Mitteldeutsche Landeskirche, den öffentlichen Segnungsgottesdienst befürworten wird.

    Und ebenso freue ich mich natürlich, das Katrin Göring-Eckhart als Pastorenehefrau nunmehr Spitzenkandidatin der GRÜNEN wird. Das finde ich natürlich als schwuler Christ sehr sehr gut.

    Achso und das Barack Obama gewonnen hat, ist auch super sowie die vier gewonnenen Referenden in den USA. UND ich bin mir auch sehr sicher, dass weder Barack Obama noch Frau Göring-Eckhart als überzeugte Christen die staatliche Anerkennung von Polygamie unterstützen würden und ich als Christ auch nicht.
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#51 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 21:24hBonn
  • Antwort auf #44 von politisch denken
  • @politisch denken
    Recht haste, ich bin blöde, weil ich offen zu meinen Überzeugungen stehe...

    Mir ist schon klar, was Du mit "politisch denken" meinst. Tut mir leid, so "clever" bin ich dann wohl nicht.

    Was Du letztendlich forderst ist, dass wir weiter schön still halten sollen, damit wir wenigstens die letzten Brotkrumen der Gesellschaft ab bekommen.

    Nein, mein Lieber, die Zeit ist reif um laut zu werden! Keine falsche Zurückhaltung mehr. Der gesellschaftliche Ton verschärft sich ohnehin. Weiter Appeasement-Politik zu betreiben, wird uns nicht voranbringen.

    Oder möchtest Du etwa mit sowas kommen wie "Wir können froh sein, dass wir nicht ins KZ gesteckt werden!"???

    Entweder dies ist ein freiheitlich-demokratischer Staat oder nicht! Es ist an der Zeit, Rechte einzufordern. Das ist keine politische Frage, wie die Urteilssprüche des Bundesverfassungsgerichts zeigen!

    Alle Parteien - unabhängig von deren politischer Ausrichtung - haben gefälligst das Recht auf freie Entfaltung und Gleichbehandlung verfassungskonform umzusetzen! Wenn nicht, haben sie in der politischen Landschaft nichts verloren. Und es ist an der Zeit, diese Misstände LAUT anzuprangern!

    Nicht nur für uns, sondern für alle deren RECHTE auch in diesem Lande nach wie vor mit Füßen getreten werden! Wenn sich alle Minderheiten zusammen tun würden, rate mal wer da alles dabei wäre. Richtig! Einfach Alle!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#52 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 21:27hBonn
  • Antwort auf #45 von alexander
  • @alexander
    Danke für den Tipp! Aber keine Sorge, er ist nicht er erste seiner Art, dem ich begegne.

    Schonmal mit Evangelikalen auf YouTube diskutiert? Das ist der absolute Bodensatz des Internets. Der pure Hass... und das im Namen eines "liebenden" Gottes. Da könnte ICH kotzen!

    Cheers!
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#53 alexander
  • 11.11.2012, 21:35h
  • Antwort auf #46 von Timm Johannes
  • welcher "denkende schwule" will denn noch etwas mit dem "hirntoten LSVD" zu tun haben, oder fühlt sich von diesem "schwuppen-ichgenügemir selbstverein" vertreten ???
    wie piefig wollen wir in unserer gesellschaft jetzt noch werden ??? (ganz allgemein?)
    ich persönlich empfinde seit jahrzehnten MEINEN GLAUBEN als geschändet durch die religionen !!!
    denn mein GLAUBE, ist "AUCH von dieser welt"! das jenseits kann warten und falls es ein solches gibt, umso besser ! wenn ich in diesem zusammenhang mal jesus glauben schenken darf, gibt es auch keine HÖLLE ? also was soll das macht- und profitgeile gelaber der sekten ? nichts weiter als gehirnwäsche in grossem stil !
    und dieses EHEGELEIER UNTERSTÜTZT DIESEN SCHWEINKRAM NOCH !
    hier geht es um gleiche rechte in jeder beziehung, die von den religionsfaschisten auf das übelste boykottiert werden, dass müsste eigentlich strafbar sein !
    wenn jemand eine gesetzliche verbindung eingehen möchte ist das doch völlig ok ! und hat mit kirche überhaupt nichts zu tun. zumal viele ja durch dieses konstrukt "ehe oder deren form", gezwungen sind, sich darauf einzulassen, allein um ihre partnerschaft vor dem gesetz abzusichern ! schlimm schon allein der begriff "legalisieren zu lassen "!!!
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#54 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 21:39hBonn
  • Antwort auf #47 von Timm Johannes
  • @Timm Johannes
    "Wenn DU Polygamie einforderst, kannst Du weder HIER noch sonstwo auf meine Unterstützung rechnen und hast einen sehr schweren interlektuellen Gegner in mir."

    LOL! Ja, ich sehe schon, die inteRlektuelle Schwere umgibt Dich zusehends!

    Ich mache mir nicht die Mühe, auf Deinen geistigen Dünnpfiff weiter einzugehen. Ich tue dies allerdings nur aus einem einzigen Grund: Wir sind hier nicht auf YouTube. Wäre wir da, hätte ich schon die richtigen Worte für einen wie Dich. Aber wir sind hier auf Queer.de und hier möchte ich mich anständig benehmen, auch wenn Du aus meiner Sicht eine gehörige Abfuhr verdient hättest.

    Nur soviel: Es ist völlig irrelevant, mit wieviel Nachdruck Du "aus TIEFSTER ÜBERZEUGUNG CHRIST" bist. Ich bin es nicht und Millionen andere Menschen in diesem Lande auch nicht. Zumindest nicht was Deine engstirnige Version des Christentums anbelangt. Da wir in diesem Staat Religionsfreiheit haben, sind sämtliche Deiner auf Deinen Glauben begründeten "Wahrheiten" haltlos für mich!

    Wie schade, dass Du ein Feind echter Gleichstellung bist. Aber auch Dich wird die Geschichte einst hinter sich lassen und sich fragen: Wie konnte es nur solch engstirnige Leute wie Timm Johannes geben, die alle Rechte für sich beanspruchten, aber Andersdenkende wie selbstverständlich mit Füßen traten.
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#55 HonestAbeProfil
#56 alexander
  • 11.11.2012, 21:53h
  • Antwort auf #47 von Timm Johannes
  • [Mit der Polygamie kommt der Tschador, kommt die Frauenunterdrückung, kommt der Islamismus, kommt genau das Gegenteil, was Jesus wollte und was für die menschliche Gesellschaft gut ist.]

    die unterdrückung geht doch allein von den religionsfaschisten aus ! kein ungläubiger hat bislang diese fundamentalisten angegriffen, die haben genügend damit zu tun, sich dagegen zu wehren !

    fällt dir eigentlich auf, dass du schon längst den GEISTIGEN TSCHADOR trägst ???

    dein weltbild wird auch noch nicht einmal an einer "klippschule" unterrichtet, du lebst wirklich in einer pippi langstrumpfwelt !

    (du bist ja heute in hochform, war das W.E. so unbefriedigend im novembernebel ?)
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#57 Katrin
  • 11.11.2012, 21:56h
  • Antwort auf #49 von Timm Johannes
  • Die KK hat Angst, dass mit der Eheöffnung auch gleich die Forderung zur Polygmie kommt.

    Timm meint, wenn ich nicht an die Exist von Christus glaube, würde ich auch die Existens von Ceasar und Napoleon bestreiten.

    Jetzt brauchen wir noch einen Freiwilligen der uns sagt, dass Menschen die Pommes essen und Cola trinken auch kleine Kinder fressen.

    Dann hätten wir ein schönes Trio zusammen, eines mit der gleichen schrägen Geisteshaltung.
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#58 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 22:06hBonn
  • Antwort auf #46 von Timm Johannes
  • @Timm Johannes:

    Ich möchte noch folgendes zur Dir loswerden:
    Dir ist aber schon klar, dass Du mit exakt den gleichen "Argumenten" gegen mich schießt, wie es die radikalen Homo-Gegner auch tun. Mit der Aussage "Polygamie öffnet die Büchse der Pandora", "bringt den Zorn Gottes über uns" oder "führt zu allgemeinem Sittenverfall" kannst Du 1A denen die Hand reichen, die eine Wiedereinführung des §175 fordern. Eure "Argumente" sind ein und die selben!

    Naja, ich bin auf jeden Fall voll auf der Seite von Katrin. Erst die Homo-Ehe, dann Ehe insgesamt abschaffen! Das wäre der sinnvollste Weg. Schluss mit diesem Social Engineering! Lasst Menschen so Leben, wie sie leben wollen und "ermutigt" nicht bestimmte Lebensweisen. Was unterstützt gehört sind die Kinder und zwar ohne irgendwelche Vorbehalte! Nicht einfach zwei Erwachsene die in einer dem Staat genehmen Form zueinander finden.

    Und ich möchte keinen solchen Unsinn hier hören wie "Wenn wir die Poly-Ehe erlauben, heiraten die als nächstes dann Kinder und Tiere..."!

    QUATSCH!!!

    Kinder und Tiere sind nicht Einwilligungsfähig! Damit ist dieser Punkt nachhaltig entkräftet!
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#59 HISTORYAnonym
  • 11.11.2012, 22:17h
  • Antwort auf #44 von politisch denken
  • Man kann und sollte da natürlich mit historischen Fakten abhelfen ("strunzdoofe schwule", "politisch denken").

    Ch. Ryan und C. Jethá zeigen in ihrem New York Times Bestseller, dass unsere Vorfahren in egalitären Gruppen lebten, die Nahrung, Kinderversorgung und oftmals Sexualpartner miteinander teilten.

    Indem sie häufig ignorierte Belege aus Anthropologie, Archäologie, Primatologie, Anatomie und Sexualpsychologie zusammenbringen, verdeutlichen die Autoren, wie weit entfernt von der "menschlichen Natur" Monogamie tatsächlich ist.

    Ein Buch, das alles in Frage stellt, was Sie über Sex, Ehe, Familie und Gesellschaft wissen.

    www.sexatdawn.com/
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#60 alexander
  • 11.11.2012, 22:23h
  • es ist schon sehr merkwürdig, dass bei einigen kommentaren mehr als 12 negative "benotungen" abgegeben werden, aber bei etlichen nur 2-3 ???
    wer war denn das, der im rechten glauben hier vor zeiten mal erklärte, wie das geht ????und sich auf's erbärmlichtse darüber beschwerte, grübel ???
  • Antworten » | Direktlink »
#61 Wolfgang IkertAnonym
#62 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 22:34hBonn
  • Antwort auf #50 von Timm Johannes
  • @Timm Johannes

    "und ich als Christ auch nicht."
    Schatzi, ich glaub wir haben's langsam kapiert!

    Mensch, man möchte fast meinen Deine Liebe zu Jesus könne es mit der von Eric Cartman aufnehmen!

    Ich bin ja übrigens schwerstens davon überzeugt, dass Jesus bisexuell mit einer leichten Neigung Richtung Homo war! Beweise, dass ich falsch liege.
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#63 alexander
#64 finkAnonym
  • 11.11.2012, 23:04h
  • Antwort auf #25 von Timm Johannes
  • au mann, zu solcher form bist du ja hier lange nicht mehr aufgelaufen. eigentlich könnte man mitleidig darüber weggehen, dass ausgerechnet ein homosexualler mann glaubt, rechtliche diskriminierung sei allein mit religion, wirrer polemik und persönlicher abneigung ausreichend begründet.

    aber zum ignorieren ist es doch zu lustig.

    > "Weil es ethisch nicht okay ist."

    es wäre schön, wenn dieser behauptung noch irgendein rationales argument folgen würde. leider kommt keins.

    > "Gott will, dass der Mensch sich auf einen Menschen im Leben einläßt und eine Partnerschaft begründet"

    gott gilt nicht. der will nämlich nach auskunft seiner freunde dauernd was anderes, und nichts davon ist gescheit begründet. mal soll die vorhaut ab, dann wieder nicht, dann darf man viele frauen haben, dann wieder nicht, dann soll man völkermorde begehen und dann wieder nicht. keine besonders gute grundlage für eine universelle ethik, nicht wahr?

    > "Meinetwegen kannst Du herumhuren, soviel du willst"

    das thema hier ist polygamie, nicht prostitution. ein intellektuelles schwergewicht wie du sollte schon zumindest die basis der diskussion begreifen. oder wolltest du damit nur beleidigen? wie christlich von dir!

    > "Weil es theologisch aus christlicher Sicht nicht akzeptabel ist."

    hatten wir schon. kein argument. wir leben nicht in einem gottesstaat.

    > "Aus christlicher Sicht steht im Mittelpunkt der Gesellschaft und des Staates die monogame Zweierbeziehung ("egal welcher sexuellen Orientierung"). Das prägt die gesamte Christenheit seit über 2000 Jahren."

    wie bitte? egal welcher sexuellen orientierung? diese prägung muss der rest der christenheit aber irgendwie über mehrere jahrhunderte vergessen haben.

    > "Wenn du was anderes willst und mit mehreren herumhuren willst, dann wandere ins islamistisch geprägte Saudi-Arabien oder nach Pakistan aus, da kannnst Du dann herumhuren, wie du willst, und alles mit dem Segen des Imam."

    wo natürlich keine schwule polygamie erlaubt wäre. das ist also blanker schwachsinn. aber wenn du willst, dass sich die gesetzgebung an der religion orientiert, wäre das ja vielleicht eine alternative für dich?

    > "Weil es historisch nicht in das christlich-aufgeklärte Europa passt. Wir leben nunmal in Europa und hier ist immer noch die Zweierbeziehung in der Partnerschaft das Maß aller Dinge und das seit 2000 Jahren bereits."

    europa ist "christlich-aufgeklärt"? und das schon seit 2000 jahren? welche klarheit der historischen analyse leuchtet uns hier hervor!

    und tradition allein ist also ein gesetzgeberisches argument? wieso haben wir dann eigentlich das frauenwahlrecht und diesen ganzen neumodischen kram?

    > "Weil es den Staat schadet. Unsere Dreier-/Viererbeziehungen, usw. sind doch in aller Regel zu 99 Porzent Sozialschmarotzer, die dem Staat auf der Tasche liegen. Denn in diesen polygamen Beziehungen schafft es der in aller Regel männliche Versorger nicht, seine Frauen zu versorgen und muss dann zum Sozialamt, um dort HARTZ IV zu beantragen."

    jetzt bin ich enttäuscht. in diesen irren rundumschlag gegen polygamisten, muslime und alg-II-empfänger hätten doch locker auch noch behinderte, juden und schwarze mit eingebaut werden können, oder? ach, das hat gar nichts mit dem thema zu tun? überraschung: hartz-IV auch nicht.

    mannomann, timmi, wisch dir mal den schaum vom mund.
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#65 alexander
  • 11.11.2012, 23:05h
  • Antwort auf #57 von Katrin
  • recht hast du ! T.J., ist inzwischen wirklich auf abwegen und nicht zu beneiden.
    soviel fanatismus ist und war schon immer ungesund ! dazu kommt noch die doktrinäre art, die sehr "verheissungsvoll auf den charakter schliessen lässt" ???
    klingt für mich : anders- und ungläubige müssen brennen !!!
    schade um so einen treuen christen .....?

    ich bin mehr als allergisch auf grund meines alters und der gemachten erfahrungen mit solchen menschen, die im zweifelsfalle über leichen gehen würden und daraus zwischen ihren zeilen, auch keinen hehl machen !!!!!
    da bleibt kein platz mehr für mitgefühl, denn gerade wir, die die erfahrung der ausgrenzung (nett formuliert), seit jahrzehnten machen mussten, mit all ihren nachteilen und verletzungen leben und klar kommen mussten, können solche üblen "zeitgenossen" nicht tolerieren, die auch noch zu dumm sind sich selbst zu erleben !
    dieser "sorte mensch" haben wir es zu verdanken, dass wir uns ständig unserer haut wehren müssen !!! kein mitleid !
    tragisch, dass solche kretins auch noch glauben, sie unterstützen die sogenannte community ?
    so schädlich wie westerwelle und co !
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#66 alexander
  • 11.11.2012, 23:08h
  • zur entspannung, ich weiß schon garnicht mehr über ich mich mehr aufregen sollte, über die KK oder unseren evangelikalen T.J.?????
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#67 SoissesAnonym
  • 11.11.2012, 23:13h
  • Antwort auf #57 von Katrin
  • Aber gern:

    Ich sage euch: Menschen, die Pommes essen und Cola trinken, die fressen auch kleine Kinder. Pommes und Cola verbieten!

    Der Gott der Juden will nicht, dass wir Schalentiere essen oder Kleider aus Mischgewebe tragen! Und wieso sollte der christliche Gott es besser wissen? Vorsichtshalber alles verbieten, verbieten, verbieten!

    Es ist unethisch, Käse zu essen! Muss ich nicht begründen, ist einfach so! Verbieten!

    Frauen haben nicht die gleichen Rechte wie Männer. Das ist seit fünfhundert Millionen Jahren Tradition. Mindestens.

    Alles verbieten, verbieten, verbieten!

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#68 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 23:19h
  • Ach herrlich - wie hier ein paar geistig leicht verwirrte Autoren im Forum "um sich schlagen", Geschichtsfälschungen propagieren, den LSVD als wichtigste Interessenvertretung homosexueller Menschen in Deutschland diffamieren und ihren geistigen Dünschiss hier raushauen.

    Mehr muss man hier echt nicht zu einigen Autoren sagen: sie entlarven sich durch Ihre geistig niveaulosen Kommentare selbst.

    ----

    Da gehe ich lieber nochmal auf die aktuellen guten Entwicklungen ein.

    Die vier Referenden in den USA befüworten die MONOGAME Eheöffnung in Maryland, Maine, Washington und Minnesota.

    Mit Barack Obama regiert weitere vier Jahre ein US-Präsident, der die MONOGAME Ehe für homosexuelle Paare befürwortet.

    Mit Kathrin Göring-Eckhardt wird die EKD-Präses und Pastorenehefrau Spitzenkandidatin der GRÜNEN/BÜNDNIS 90.

    In Spanien befürwortet das Spanische Verfassungsgericht die vor Jahren eingeführte MONOGAME Eheöffnung.

    In Frankreich und in Luxemburg werden nun Gesetzentwürfe zur MONOGAMEN Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare im Parlament verabschiedet. 2013 wird dann auch in Frankreich und in Luxemburg geheiratet.

    Mir als schwulem Lutheraner und Mitglied des LSVD gefallen alle diese Meldungen der letzten Tage sehr.
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#69 Miguel53deProfil
  • 11.11.2012, 23:35hOttawa
  • Antwort auf #30 von stephan
  • Das bestaetigt meine wenigen Erfahrungen von zwei Reisen auf den so heiligen Berg Athos. Dort war das in der Orthodoxie so genannte 3. Geschlecht in herrlicher Gemeinschaft unter sich. Es war immer sehr lustig.
    Was mich nur wundert, sind die vielen Kommentare hier. Die liest doch ohnehin niemand von der katholischen Kirche. Mir kommt es immer ein bisschen so vor, als wuerden sich alle mit ihrem Kommentaren fuer ihre Lebensform und Lebensweise rechtfertigen (muessen).
    Das ist so dumm und alt, da muss man eigentlich nichts kommentieren. Wehren und sich aktivieren muss man sich auf der politischen Schiene. Dort, wo es nicht um Menschenrecht, sondern um das Recht von kirchlichen Organisationen geht. Dort, wo Politiker andere Menschen beleidigen und ihre Reche immer wieder unterdruecken wollen.
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#70 Aus BayernAnonym
#71 finkAnonym
  • 11.11.2012, 23:49h
  • Antwort auf #44 von politisch denken
  • verstehe ich das richtig? wir sollen glauben, dass eine politisch sinnvolle forderung hier allein deswegen keinen raum bekommen darf, weil sie von christlich-fundamentalistischen maulwürfen hier eingestreut worden sein könnte, damit die das ihren fundamentalisten-freunden zeigen könnten und dann sagen: schaut mal, wie schlimm, schlimm, schlimm diese polygamen homos alle sind?

    um mich diesem gedankengang anschließen zu können, müsste ich an einem sehr schlechten tag sehr viele drogen nehmen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#72 Miguel53deProfil
  • 11.11.2012, 23:58hOttawa
  • Antwort auf #47 von Timm Johannes
  • Trotzdem verehrter Timm Johannes, weisst Du auch nichts ueber das Leben Jesu. Denn Du gehst nicht nur davon aus, dass er gelebt hat, sondern gerade so, wie es in der Bibbel geschrieben worden ist. Nun gibt es aber, ausser der Bibel, keinerlei Belege ueber die tatsaechliche Existenz einer Figur, wie die von Jesus. Die vier anerkannten Evangelien sind zudem nur ein Teil vieler anderer Evangelien, die die katholische Kirche als einzig wahre anerkannt hat. Das heisst, sie hat das anerkannt, was ihr und ihrer Lehre recht war.
    Interessant in diesem Zusammenhang, dass du die protestantische Kirche so preist, die ihren Glauben und ihre Bibel auf der selben Basis aufbaut, wie die katholische. Naemlich eben diesen vier Testamenten. Woher die Christen aller Richtungen die Gewissheit nehmen, dieses neue Testament sei Gottgegeben, zugleich die Gottgebung des Koran oder des Buches Mormon und so weiter bestreiten, das bleibt ihr grosses Geheimnis.
    Es gibt eben keinerlei Wissen um Jesus. Nur und allein den Glauben an seine damalige Existenz auf Erden und die auch noch mit goettlicher Abstammung und goettlichem Auftrag.
    Schoen, wenn Du aus tiefer Ueberzeugung Christ bist, aber schlecht, wenn Du Dich zugleich in solchen Foren als Weiser aufspielst. Es reicht doch, wenn Du einmal Deine Meinung abgibst. Da musst Du nicht andere korrigieren wollen. Das bringt gar nichts. Und am Ende geht es gar nicht mehr ueber den Unsinn, den die katholische Kirche und durchaus auch der eine oder andere evangelische Christ verzapft, sondern um den Streit zwischen Glaeubigen und Unglaeubigen. Und das ist an dieser Stell wirklich albern.
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#73 finkAnonym
  • 12.11.2012, 00:01h
  • Antwort auf #40 von HonestAbe
  • wollte ich auch schon klarstellen. die begriffe gehen hier leider ziemlich durcheinander.

    und wo ich die goldwaage schon mal parat habe: die formulierung mit den "politisch korrekten ideologien" in dieser pfaffenzeitung ist natürlich rhetorisch geschickt gewählt.

    das unterstellt ja mehr oder weniger subtil, dass da weder irgendwelche ethischen überlegungen noch auch nur echte überzeugungen dahinterstecken könnten, wenn jemand so etwas vertrete, sondern wieder mal nur der druck der homo-lobbyisten-meinungs-diktatur, die die armen verblendeten menschen zwinge, in einer bestimmten weise zu reden, obwohl sie doch innerlich vermutlich spürten, dass nur die ansicht der kirche das einzig wahre sein könne.
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#74 Miguel53deProfil
  • 12.11.2012, 00:13hOttawa
  • Ach da habe ich doch noch einen Witz fuer Timm Johannes:
    Der kleine Fritz aus Berlin kommt nach Bayern und muss zwangslaeufig auch am Religionsunterricht bei Timm Johannes teilnehmen. Fragt nach ein paar Wochen die Lehrerin im Naturkundeunterricht: "Fritz sag mal was das ist. Ist braun, hat einen buschigen Schwanz und huepft von Ast zu Ast?" Sagt Fritzchen: " Wenn se mich fragen Frollein, dann is det en Eichhoernchen. Aber wie ick den Laden hier kenne, is det bestimmt wieder det liebe Jesulein!"
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#75 finkAnonym
  • 12.11.2012, 00:14h
  • Antwort auf #68 von Timm Johannes
  • hui. in solcher bedrängung? du hast schon lange nicht mehr mit solcher inbrunst deine heiligen angerufen.

    ich hoffe doch, eva brunne ist noch wohlauf? oder haben göhring-eckhardt und ihre freunde die vom schrein gedrängelt?

    eine inhaltliche diskussion ersetzt das freilich nicht. da hast du bisher leider nichts geliefert als "theologie", geradezu hysterische polemik und beleidungen.

    wie HonestAbe schon richtig sagte: das sind die gleichen dummen und haltlosen strategien, die homophobe idioten gegen uns verwenden. aber das merkst du anscheinend nicht mal.
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#76 Timm JohannesAnonym
  • 12.11.2012, 00:44h
  • Antwort auf #75 von fink
  • @fink
    Ach Fink ich habe ausführliche und sehr überzeugende Argumente bereits gebracht, du hast Sie nur nicht zur Kenntnis genommen.

    Der Rest hier im Forum ist Beleidigung, Mobbing, Geschichtsfälschung gepaart mit unterirdisch schlechten Beiträgen.

    Da lobe ich doch wiedereinmal, dass ich hier wenigstens das Niveau aufrecht erhalte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#77 Timm JohannesAnonym
  • 12.11.2012, 00:52h
  • Antwort auf #72 von Miguel53de
  • @ Miguel53de
    "Trotzdem verehrter Timm Johannes, weisst Du auch nichts ueber das Leben Jesu. Denn Du gehst nicht nur davon aus, dass er gelebt hat, sondern gerade so, wie es in der Bibbel geschrieben worden ist."

    -->Also das Niveau ist so schwach bei einigen Autoren hier in der Runde, das sich echt hier kein Einführungskurs in das Alte Testament und in das Neue Testament lohnt.

    Wer sich informieren will, der liest zur Einführung::

    Altes Testament:
    * Manfred Oeming, Bibelkunde Altes Testament, Neuer Stuttgarter Kommentar, Stuttgart
    * Otto Kaiser, Der Gott des Alten Testaments, Wesen und Wirken

    Neues Testament:
    Martin Ebner/Stefan Schreiber, Einleitung in das Neue Testament

    Hier im Forum Leuten wie Katrin und Alexander entsprechendes Wissen beizubringen, ist nicht leistbar. Da fehlt es echt an ALLEM.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#78 VollDasArgumentAnonym
#79 Fred i BKKAnonym
  • 12.11.2012, 03:19h
  • ........ja,ja der liebe Gott von T.J. auf seiner Wolke sitzend, evangelisch oder sonstwas....
    und dann auf seinem Teppich vorbeifliegend der Alla....Timm ist gläubig ....sehr gläubig und das wird auch keiner ändern...
    Theologie , lutheranisch ist seine ganze Liebe..
    aber Theologie ist keine Wissenschaft ,ist wie Kartenlegen, Kaffesatzlesen usw...
    Deshalb glaub Timmi nur ....wissen tut er eigendlich nichts....dafür wissen seine heiligen Bücher alles..und Frau Brunne ....
    Gott hat er nie gesehen, Gott hat er nie gesprochen ,Hinterfragen und anzweifeln tut er nicht ....seine Gläubigkeit ist wie ein pathogener Keim..nennen wir ihn Stappyloccous religiosa,der ihm das rationelle Denken wegfrisst..so findet er den lutheranschen Aberglauben besser als den katholischen ...
    Unbelehrbar ,unkritisch, eben tief gläubig ..wie sich die Kirche das wünscht ist er...
    Dabei gibts doch für ihn nun eine Alternative ,
    schwulen freundlich, offen und sympathisch
    echt glaubwuerdig, sehbar und hörbar ...
    Gott zum anfassen ...

    Timmi wache auf .....

    Inge und Renate sind nun Gott ..und voll auf deiner Seite....

    Halleluja ,Halleluja
  • Antworten » | Direktlink »
#80 rabimmelrabammelAnonym
#81 Fred i BKKAnonym
#82 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 07:12hBonn
  • Antwort auf #63 von alexander
  • Dankeschön, mein Lieber!

    Und ich meine es auch wirklich so. Denn letztlich ist jeder Mensch Teil der kleinsten Minderheit der Welt: Nämlich sich selbst.

    Dies nur für alle, die an die Diktatur der Masse glauben: Auch Ihr seid Teil einer Minderheit und bereits Morgen könnte das gesellschaftliche Klima gegen Euch umschlagen.

    Daher ist es auch so wichtig, für universelle Grundrechte einzutreten wie sie unser Grundgesetz vorschreibt.

    Was uns wahrlich unterscheidet von der Barbarei der Vergangenheit ist der universelle Schutz von Minderheiten. Wer diesen Schutz nur auf sich beziehen möchten, wie unser Timm Johannes hier, kann leicht der Nächste sein, dessen Rechte wieder in Frage gestellt werden.

    Daher darf es keine Kompromisse zu universellen Grundrechten geben, die sämtliche Minderheiten mit Einschließen, nicht nur monogame Homos.
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#83 FeendracheProfil
  • 12.11.2012, 07:15hLeipzig
  • Hm, eigentlich braucht man bei dem Thema mittlerweile nur noch die Überschriften lesen und überall drunter schreiben:
    Wow, respekt an die katho-Abteilung die immer wieder neue, an den Haaren herbeigezogene Gründe findet warum liebende Väter keine Kinder großziehen dürfen. *klatsch klatsch* Immer wieder der selbe Unsinn. Nachher behaupten sie noch das man schwulen Männern keine Kinder anvertrauen dürfe weil es Erbrechen und Durchfall fördert *Augenroll*
    Guten Morgen
    Fee
  • Antworten » | Direktlink »
#84 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 07:24hBonn
  • Antwort auf #68 von Timm Johannes
  • Witzbold!

    Mir als bisexuellem Atheisten gefallen diese Meldungen der letzten Tage auch!

    Das Kathrin Göring-Eckhardt EKD-Präses ist, ist schön für sie (und scheinbar für Dich), hat aber nichts mit ihren politischen Ämtern zu tun.
    Daraus ableiten zu wollen, die Grünen seien nun tiefreligiös ist Schwachsinn!

    Wie gesagt, ich bin völlig für die Homo-Ehe, weil dies der ERSTE SCHRITT auf dem Weg zu ECHTER Gleichstellung sein wird. Gesellschaftliche Veränderungen erfolgen eben schleichend langsam. Aber wie sagte Obama doch so treffend: "Change will come!"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#85 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 07:58hBonn
  • Antwort auf #76 von Timm Johannes
  • "ich habe ausführliche und sehr überzeugende Argumente bereits gebracht"

    Keineswegs! Alles was ich sehen kann ist ein seltsam verdrehtes Argumentum ad Antiquitatem. Denn bei aller Tradition lässt Du außer acht, dass die gleichgeschlechtliche Ehe kein Teil der christlichen Tradition ist, sondern erst jetzt so LANGSAM akzeptiert wird.

    Genau wie die Kirche das geozentristische Weltbild erst ablegte als es gar nicht mehr anders ging, genauso geht es mit der Homo-Ehe und genauso ist es mit allen gesellschaftlichen Errungenschaften. Immer nur steht Ihr Betonköpfe mit Eurer tollen Tradition dem Fortschritt im Wege!

    Pass mal auf, mein Freund: Deine Religion ist DEINE Religion und daher auch DEIN Problem! DU darfst dann (vielleicht) demnächst nur monogam heiraten, weil DEIN Glaube das vorschreibt. ICH bin nicht religiös. ICH verlange das Recht so viele Leute heiraten zu dürfen wie mir gottverdammt in den Kram passt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #76 springen »
#86 probondageProfil
  • 12.11.2012, 08:19hDortmund
  • Antwort auf #77 von Timm Johannes
  • Sag mal du kleiner Forenmissionar, Timm, ich hab da mal eine Frage. Bei kotz.net wollte man mir keine Antwort geben, aber du machst mir doch bestimmt die Freude.

    Ok, hier meine Frage: Gehört zum Bekenntnis zu einer Religion neben dem irrationalen Glauben an höhere Wesen, automatisch eine an Ignoranz schwer zu überbietende Intoleranz gegenüber allen Lebensentwürfen, die

    A) niemanden, außer den betroffenen Personen etwas angeht?
    B) in einem säkularen Staat sich nicht in ihr Leben einreden lassen wollen, von Menschen die an Wahnvorstellungen leiden?
    C) das Wohlwollen eines altsumerischen Wettergotts, nebst Sohn und Propheten, am A. vorbeigeht?
    D) ganz einfach langsam die Schnauze voll haben, von Menschen wie du, die meinen ungefragt ihr Weltbild anderen aufdrücken zu müssen?

    Kurz gefragt, wo lernt ihr Gläubigen eure Nase in alles reinstecken zu müssen, was euch und euer Leben in keiner Weise beeinträchtigt oder überhaupt tendiert? Am Sonntag in der Kirche? Beim Lesen eurer über 2.000 Jahre alten Literatur? Oder sind das einfach Begleiterscheinungen dieser Geisteskrankheit, genannt GLAUBEN? Das wiederrum würde auf einem Schlag die Antwort auf die letzten 5.000 Jahre Menschheitsgeschichte geben.

    Ah ... danke, ich habe mir die Antwort gerade selber gegeben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#87 SammaelProfil
  • 12.11.2012, 08:20hEssen
  • Diesen Hobbyverein von Verehrern eines vor 2000 Jahren gekreuzigten Rabbiners sollte der Verfassungschuzt endlich mal auf Extremismus überprüfen und dicht machen.
    Ratzinger gehört wegen Volksverhetzung vor Gericht.
  • Antworten » | Direktlink »
#88 RobinAnonym
  • 12.11.2012, 08:43h
  • Jetzt sind also schon "politisch korrekte" Verhaltensweisen was schlimmes.

    Das zeigt, dass die Kirche eine faschistische Diktatur statt Demokratie, Rechtsstaat und Freiheit wollen.
  • Antworten » | Direktlink »
#89 GrübelnußAnonym
#90 PeerAnonym
  • 12.11.2012, 09:33h
  • Kinder sollten sagen können, dass sie eine Mutter und einen Vater haben, sagte er in einem Interview mit dem Haussender "Radio Vaticana"

    -----> Und was ist dann mit all den Kindern, die heimlich von Priestern gezeugt werden und dann ohne Vater auskommen müssen.

    Oder noch schlimmer:
    all die Kinder, die in den letzten 100 Jahren von Priestern vergewaltigt, verprügelt, etc. wurden? Und die katholische Kirche hat das (bis in die obersten Kreise) jahrzehntelang systematisch vertuscht.
  • Antworten » | Direktlink »
#91 FlohAnonym
  • 12.11.2012, 09:35h

  • Wenn man sich unsere immer noch heterosexistische Gesellschaft anschaut kann man sich denken das Polygamie in erster Linie zur "traditionellen" Polygamie führen würde, mit mehr Ungleichheiten als es jetzt schon der Fall ist. Solange sich die Gesellschaft noch nicht gewandelt ist sind Überlegungen in die Richtung einer für alle Orientierungen fairen Polygamie noch Gedankenkonstukte. In der Realität geht es erstmal um Antidiskriminierung und gleiche Rechte Förderung von Schwule und Lesben. Denn wenn man beobachtet, immer noch wird das gleichgeschlechtliche, insbesondere das männlich gleichgeschlechtliche , diskriminiert.
  • Antworten » | Direktlink »
#92 finkAnonym
  • 12.11.2012, 09:49h
  • Antwort auf #76 von Timm Johannes
  • "Ach Fink ich habe ausführliche und sehr überzeugende Argumente bereits gebracht, du hast Sie nur nicht zur Kenntnis genommen."

    ich habe sie nicht nur zur kenntnis genommen, sondern auch widerlegt. im gegensatz zu dir gehe ich nämlich auf andere beiträge ein und wiederhole nicht immer nur meine eigenen mantras.

    falls du entgegen deiner sonstigen gewohnheit mal auf meine entgegnungen eingehen möchtest, fasse ich sie gern noch einmal für dich zusammen.

    "theologie" - ist aus vielen guten gründen kein politisches argument für die gesamtgesellschaft.

    "ist ethisch abzulehnen" - ethik muss inhaltlich begründet werden. das hast du nicht getan.

    "das gab's vor 2000 jahren auch nicht" - damit könnte man fast alles ablehnen, was die moderne hervorgebracht hat. in was für einer gesellschaft willst du eigentlich leben?

    "polygamie schadet der gesellschaft" - das hast du einfach nur mal so behauptet, aber in keiner weise belegt. wie auch?

    "polygamie führt zu tschador und frauenunterdrückung" - das ist das absurdeste "argument" in der reihe. ist dir vielleicht schon mal aufgefallen, dass frauenunterdrückung in 99,9% der fälle innerhalb MONOGAMER ehen stattfindet?

    so, jetzt kommst du. vermutlich mit einer wiederholung der behauptung, dass du hier intellektuell einfach allen überlegen bist und dass alle anderen beiträge furchtbar schlecht seien, aber ohne auf irgendwas inhaltlich einzugehen.

    übrigens: eitelkeit ist eine sünde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #76 springen »
#93 kuesschen11Profil
  • 12.11.2012, 10:16hDarmstadt
  • "Ehe-Öffnung führt zu Polygamie"....
    solch eine Aussage kann ja nur vom Vatikan kommen.

    Die Katholische Kirche will ihre Macht mit allen Mitteln erhalten und verteidigen. Aber ohne die Finanzen der Steuerzahler kann auch diese Kirche keine Wunder vollbringen.
    Eine gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft, die aus Liebe und Fürsorge zum PartnerIn eingegangen wird, muss gleichgerechtigt behandelt werden und der Staat hat diese Gemeinschaft zu schützen.
    Die katholische Lehre verurteilt und diskriminiert, wo sie kann. Der Vatikanstaat sollte sich nicht in die Gesetzgebung einmischen.
  • Antworten » | Direktlink »
#94 Uweffm
  • 12.11.2012, 10:20h
  • also wir leben seit über 10 jahren Glücklich in einer 3er Beziehung, und ja es wäre nett alle zwei zu heiraten, irgenwie ist man ja doch benachteiligt
  • Antworten » | Direktlink »
#95 Hannibal im ExilAnonym
#96 politisch denkenAnonym
  • 12.11.2012, 11:15h
  • Antwort auf #51 von HonestAbe
  • Dass du auf meinen Kommentar reagierst, zeigt mir, dass du verstanden hast wen und was ich gemeint habe.

    Deine Ablenkungsversuche ziehen nicht, denn es geht nicht um "legitime Ansprüche", sondern es geht dir und deinen rechtsextremen Claqueren einzig um die Sabotage unsere Emanzipationsbestrebungen.

    Ich und andere Antifaschisten beobachten Euch schon lange und kennen eure Strategie der Lächerlichmachung und Sabotierung des Kampfes um gesellschaftliche Akzeptanz.

    Beispiel:
    Wer die - scheinbar logische - Forderung erhebt, nicht für eine Öffnung der Zivil-Ehe, sondern für die komplette Abschaffung der Ehe zu kämpfen, weiß was er tut. Er hintertreibt die Ehe-Öffnung, weil in der Öffentlichkeit hängen bleibt "die wollen unsere Ordnung zerstören" (siehe mein Zitat der Pius-Bruderschaft) und da dies auf absehbare Zeit nicht durchsetzbar ist, wird auch die Ehe-Öffnung nicht mehr unterstützt. Sie wird dann als unehrlich empfunden, weil es offenbar um die Zerstörung einer "übernatürlichen, gottgesetzten Ordnung" (Zitat: Pius Bruderschaft) geht.

    Du scheinst Schwule (du selbst bist nicht schwul!) wohl für sehr naiv und dumm zu halten? Einige mögen das sein, andere kämpfen gegen solche Saboteure, wie dich!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#97 Timm JohannesAnonym
  • 12.11.2012, 12:10h
  • Antwort auf #78 von VollDasArgument
  • @VolDasArgument

    Ja es ist sehr schön, dass die Anglican Church of Canada, die anglikanische Episkopalkirche in den USA, die presbyterianische Church of Scotland, die lutherische Isländische Kirche, die lutherische Finnische Kirche, die lutherische Norwegische Kirche, reformierten Kantonskirchen in der Schweiz, die Mehrheit der lutherischen, unierten und reformierten Landeskirchen in der EKD, die lutherische Church in America (ELCA), die presbyterianische Church in America, die altkatholischen Kirchen, die Protestantische Kirche der Niederlande und noch einige weitere protestantische Kirchen öffentliche Segnungsgottesdienste in ihren Kirchen offiziell erlaubt haben und homosexuelle Handlungen nicht (!) als ethisch und theologisch sündhaft bewerten.

    Noch besser finde ich es das die lutherische Schwedische Kirche, die lutherische Dänische Kirche, die United Church of Christ in den USA, die United Church of Canada und die Metropolitan Community Church sowie die Unitarier kirchliche Trauungen in ihren Kirchen offiziell ermöglicht haben.
    Und ja es ist sehr schön, dass die Schwedische Kirche eine offen lesbische Bischöfin mit Eva Brunne hat, die anglikanische Episcopalchurch in den USA ebenso mit Gene Robinson über einen offen schwulen Bischof verfügt und auch die Norddeutsche Landeskirche bereits mit Horst Gorski einen offen schwulen Bischofsanwärter hatte.

    -----------

    Daher als lutherischer schwuler Christ freut es mich, dass hier doch eine ganze Reihe von christlichen Kirchen einen guten und richtigen Weg im Umgang mit homosexuellen Paaren beschritten haben.

    UND das stört einige Atheisten aber auch zugleich die katholische Kirchenleitung in Rom sowie die orthodoxen Kirchenleitungen Osteuropas gewaltig.

    Am Schlimmsten aber empfinde ich als schwuler Mann eine bestimmte Gruppe von vermeintlichen LGBT-Aktivsten, die aufgrund ihrer atheistischen Haltung diese positive Entwicklung im Christentum gern niederschreien oder diese Entwicklung zumindest verschweigen, um Propaganda für ihren Atheismus zu machen.

    ----
    Übrigens auch einige andere liberalere Teile im Judentum, das Reformjudentum in den USA, als auch im Buddhismus (insbesondere in den USA und Taiwan) ermöglichen Segnungsgottesdienste bzw. kirchliche Trauungen.

    Im Islam hingegen ist von dieser theologischen Öffnung der Religionen gegenüber homosexuellen Paare bis heute NICHTS zu beobachten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#98 Timm JohannesAnonym
  • 12.11.2012, 12:21h
  • Antwort auf #86 von probondage
  • @probondage
    "Ok, hier meine Frage: Gehört zum Bekenntnis zu einer Religion neben dem irrationalen Glauben an höhere Wesen, automatisch eine an Ignoranz schwer zu überbietende Intoleranz gegenüber allen Lebensentwürfen."

    --> NEIN das ist nicht der Fall und wird nur gern von Atheisten den Religionen vorgeworfen, um diese zu diffamieren.

    Bereits dem Autor "VolldasArgument" hatte ich eine ganze Latte an christlichen Kirchen aus dem Protestantismus, dem Anglikanertum und dem Altkatholizismus aufgelistet, wo homosexuelle Paare, die zum Standesamt gehen, einen öffentlichen Segnungsgottesdienst bzw. kirchliche Trauungen erhalten.

    Unter den besten christlichen Kirchen weltweit befinden sich die United Church of Canada, die United Church of America, die lutherische Schwedische Kirche, die lutherische Dänische Kirche oder auch die Metropolitan Community Church. Dort überall erhälst du eine kirchliche Trauung, wenn du zum Standesamt warst.

    Aber auch im Reformjudentum und in Teilen des Buddhismus kannst du mit deinem Mann eine solche kirchliche Zeromonie erhalten.

    Im Islam hingegen aber auch in bestimmten christlichen Kirchen (katholische Kirche, orthodoxe Kirchen Osteuropas) sieht die Lage hingegen leider anders aus. Daher schreibe ich auch immer (!), KIRCHE ist NICHT gleich Kirche im Christentum.

    Du musst daher schon als religiöser Mensch genau schauen, in welcher Religion und wenn du Christ bist, in welcher Kirche du beheimatet bist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #86 springen »
#99 Timm JohannesAnonym
  • 12.11.2012, 12:54h
  • Antwort auf #92 von fink
  • @Fink
    Dir will Ich gern antworten, da bei Dir nicht nur Polemik, Mobbing und Geschichtsfälschung erfolgt (siehe alexander, Katrin, sanscapote oder stromboli).

    1. Agument von Dir:
    "theologie" - ist aus vielen guten gründen kein politisches argument für die gesamtgesellschaft.

    ---> Genauso gut könntest Du schreiben,
    "Atheismus" - ist aus vielen guten Gründen kein politisches Argument für die Gesamtgesellschaft.

    Da aber die ganz grosse Mehrheit unserer Gesellschaft, ob es Dir nun gefällt oder nicht, religiöse Überzeugungen hat, ist Religion durchaus ein wichtiger Bestandteil der Gesamtgesellschaft. Du wirst schon damit leben müssen und anderen wie mir zugestehen, dass Sie religiös denken und handeln - genauso wie Du atheistisch denkst und handelst.

    Und oftmals ist gerade aus dem Atheismus das Schlimmste Übel in der Welt entstanden, siehe Stalin oder Hitle, da waren beides Menschen, die das Christentum bekämpft haben.

    Nationalsozialismus und Kommunismus, beides Bewegungen gegen Religionen, zeigen in ihrer Geschichte mehr als deutlich, dass eine atheistische Gesamtgesellschaft KEIN Garant für eine ethisch gelungene Gesellschaft sind.

    Wenn man sich die atheistischen Entwicklungen des Nationalsozialismus und des Kommunismus anschaut, dann hat eine religiöse Gesellschaft durchaus in der Menschheit mehr Gutes hervorgebracht.

    2. Argument von Dir
    "ist ethisch abzulehnen" - ethik muss inhaltlich begründet werden. das hast du nicht getan.

    Doch das mache ich HIER ständig im Forum, dass ich aufzeige, dass Theologie auf Ethik beruht und viele ethische Inhalte gerade aus den Religionen heraus auch mitentstanden/mitentwickelt wurden.

    Beispielsweisee die zehn Gebote: ("du sollst nicht töten";, usw.): das sind alles ethische Grundüberzeugungen des Christentums.

    Im Christentum werden zwei Lebensentwürfe vorrangig ethisch begrüßt:

    - da ist zum einen der Single ("den findest du als ethisch anerkanntes Lebensmodell in den christlichen Klöstern, im Priesterseminar") und ein Singleleben wird vom Christentum akzeptiert. Wer als Single leben will, kann das nach christlicher Überzeugung klar machen und ist voll okay.

    - da ist zum anderen die monogame partnerschaftliche ZWEIERBEZIEHUNG.
    Und diese wird heute von vielen christlichen Kirchen ("nicht allen") auch auf homosexuelle Menschen ethisch und theologisch ausgeweitet und das ist gut so.

    - nicht im Christentum als Lebensentwurf wirst du hingegen die Polygamie finden, dazu musst du schon Mormone werden oder zum Islam übertreten. Das Christentum hat dies seit seinen Anfängen bis heute im Jahre 2012 in allen (!) Kirchen ethisch und theologisch abgelehnt und ich teile diese Meinung der christlichen Kirchen. Polygames Verhalten ist NICHT (!) strafbar, aber es ist auch nicht ethisch und theologisch in irgendeiner Weise zu fördern oder anzuerkennen.

    3. Agument von Dir
    "das gab's vor 2000 jahren auch nicht"

    Natürlich müssen geschichtliche Entwicklungen und Traditionen immer wieder im Lichte der Gegenwart und Wissenschaft bewertet und erklärt werden ("was Christhum treibet").
    Im Laufe der Jahrhunderte hat das Christentum immer wieder auch Erkenntnisse hinzugewonnen (siehe astronomische Erkenntnisse oder die Evolutionstheorie).
    Gleichwohl werden bestimmte Erkenntnisse des Christentums sich sicherlich nicht ändern (beispielsweise"du sollst nicht töten" als Gebot).

    4. Argument von Dir"

    "polygamie schadet der gesellschaft" /"polygamie führt zu tschador und frauenunterdrückung"

    ---> Da brauchst Du nur halt in die Länder fahren, wo die Polygamie erlaubt ist.

    *
    de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Polygamy_map.svg&am
    p;filetimestamp=20090324181946


    Da nenne ich Dir dann einmal als Länder Saudi-Arabien, Jemen, Sudan, Somalia, Mauretanien, Tschad, usw.

    Alles islamisch geprägte Staaten, die sicherlich keine Musterbeispiele an Demokratie sind und sicherlich seit Jahrzehnten keine Regierungen haben, die ethisch positiv zu bewerten sind.

    Und Polygamie wird rücksichtslos von bestimmten Männertypen ausgenutzt werden: du kannst dies schlichtweg an der Gesellschaft der Wahabiten in Saudi-Arabien erkennen. Frauen rennen dort alle mit Tschador herum und sollen nur zuhause bleiben. Wenn das dein Ziel deiner Gesellschaft ist, fink, dann gute Nacht.

    UND wenn Du meinst, das passiert nicht, wenn man Polygamie staatlicherseits anerkennt und fördert (Standesamt), so sei dir geantwortet. wie naiv bist du eigentlich ???
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#100 dreifaltigkeitAnonym
#101 finkAnonym
  • 12.11.2012, 13:12h
  • Antwort auf #98 von Timm Johannes
  • liest du überhaupt, was andere schreiben?

    probondage ging es nicht darum, ob deine lieblingsrepressionsvereine braven homopärchen zaubersprüche vormurmeln, sondern darum, dass du dir hier anmaßt, andere lebensentwürfe auf eine geradezu hysterische weise zu verteufeln.

    ich warte immer noch auf irgendeine rationale (!) erklärung, was daran verkehrt sollte, wenn sich drei oder mehr menschen zu einer gemeinsamen partnerschaft zusammenfinden. ich sehe darin nichts, was irgendwem schadet, so lange alle damit einverstanden sind. es soll niemand in eine solche beziehung hineingezwungen werden, ebensowenig wie jemand in eine monogame ehe gezwungen werden sollte. es wird auch niemand automatisch unterdrückt, ebenso wenig wie jemand in einer mongamen ehe automatisch unterdrückt wird. was die menschen miteinander tun, liegt an ihnen selber und nicht an der anzahl der partner_innen.

    ich sehe keinen grund, weshalb der staat solche beziehungen rechtlich nicht in der selben weise absichern sollte wie zweierbeziehungen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #98 springen »
#103 David77Anonym
  • 12.11.2012, 13:22h
  • 3 und 3 macht 4, widewidewid und 3 macht Neune, ich mach mir die Welt wie sie MIR gefällt...

    Ach TJ, merkst du nicht, dasss du genauso argumentierst wie die Gegner von Schwulen und Lesben allgemein?
    Du passt dir die Religion so an, wie sie DIR gefällt, bei den anderen Themen bleibt deine Haltung genauso wie die der anderen, alle anderen die nicht reinpassen (mit dir als Ausnahme) sind verwerflich...

    Und ob Neues oder altes Testament, darauf nehmen die Gegner auch keine Rücksicht bei ihrer Argumentation, sondern verweisen stets auf Moses! Ich verweise da genauso darauf, dass das Chtristentum aus dem Neuen und nicht dem Alten hervorging, und vor allem, dass diese sich die Bibel auch so auslegen wie es ihnen passt, sonst würden die sich auch an die veralteten Speisegesetze bezüglich Schalentieren, etc. halten.
    Aber meinst du, das macht für Außenstehende Nicht-Christen, Ex-Christen, etc... etwas aus, mit welchem Buch nun die Homophobie begründet wird?!?

    Aber nun zum eigentlichen Thema:
    Darüber kann man sich noch nicht mal aufregen, sondern eigentlich nur noch drüber lachen, wie die kath. Kirche gleich die Patronen mitliefert um zurückzuballern... Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
    Solche Argumente verdrückt man zum Frühstück. Also:

    "Kinder sollten sagen können, dass sie eine Mutter und einen Vater haben"

    Ich wette dass sehen die unehelichen, heimlichen Kinder der Priester genauso!
    Die möchten auch sagen können "mein Papa ist auch Priester"!!
    Aber sollten die nicht froh sein, überhaupt auf die Welt gekommen zu sein, weil sie nicht abgetrieben wurden? Die Kirche setzt sich doch wehement dagegen ein, zugleich spricht man ihnen die Fähigkeit ab in einer anderen Familienkonstellation glücklich zu sein...
    Wenn dass mal früher nicht der Grund für Abtreibungen war?!?

    "Wenn nicht, warum wird dann nicht auch Polygamie erwogen und auch Polyandrie, natürlich um niemanden zu diskriminieren."

    Abgesehen davon was in der Bibel steht und abgesehen davon, dass auch dies für LGTB diskriminierend wäre, da es zwischen den 1. bis 4. Partnern untereinander kein Verhältnis gibt, da die ganze Polygamie-Sache wo sie legitimiert ist dem heterosexuellen Mann dienst:

    gerade das spricht doch FÜR die Ehe-öffnung anstelle einer Beibehaltung 2 verschiedener Institute.
    Denn bei 2 verschiedenen Instituten sollte es möglich sein beides eingehen zu können (was in D ja von vornherein ausgeschlossen wurde - gleichzeitig betont man beides sei nicht gleich Wert - das ist doch ein Widerspruch wenn eines das andere ausschließt).
    Bei einem Institut (Ehe für Alle) kann man so ja NICHT argumentieren.
    Es sei denn die kath. Kirche hat nichts dagegen das Alibi-Ehen geführt werden und heimlich echte homosexuelle Liebschaften zugleich.
    Aber das scheint wohl der Fall zu sein, hauptsache "Mann und Frau".

    Aber das unverschämte bei dieser Behauptung ist doch:
    Warum merkt man denn nichts von dieser Haltung?!?
    WO ist denn bitteschön die Stimmungmache gegen Polygamie in arabischen Ländern oder bei den Mormonen?!?
    Wo ist denn bitteschön der Aufschrei?

    Ach, das ist religiös bedingt, dann geht das ?!?!?
    Warum kann die kath. Kirche dann aber Nicht-Christen die gleichgeschlechtliche Ehe verbieten wollen?!?!?
    Das zeigt doch nur eines: das Argument ist vorgeschoben. Wie einfach sich das doch entlarven läßt.

    Aber es kommt noch doller:
    "Man halte an der katholischen (anders gesagt: religiösen) Lehre fest auch wenn "politisch korrekte Ideologien in jede Kultur der Welt Einzug halten",

    Ich wette, das sehen die Länder in denen Christen verfolgt werden genauso!
    Die halten Religionsfreiheit auch für eine politisch korrekte Ideologie, die in jede Kultur Einzug hält, und tun alles um dies zu verhindern.
    Hauptsache die eigene Religion wird dem Rest eingebleut...
    Vor gar nicht langer Zeit war diese Haltung bei der kath. Kirche auch nicht anders!
    Was hat sie dazu beigetragen? Nichts! Die Religionsfreiheit wurde gegen die Kirche erkämpft!
    Aber klar, da wo die kath. Kirche in der Minderheit ist, beansprucht sie diese Freiheit selbstverständlich!

    Wie meinte noch der Vatikan:

    www.queer.de/detail.php?article_id=14610

    "Bereits damals kritisierte Tomasi, Staaten müssten das Recht haben, "gewisse sexuelle Handlungen" zu regulieren und gewisse "sexuelle Verhaltensweisen" per Gesetz zu untersagen."

    Man übersetze "sexuelle Handlungen/Verhaltensweisen" durch "andere religiöse Handlungen/Verhaltensweisen."

    Nicht anders denken die Staaten in denen Christen verfolgt werden.
    Wenn ersteres laut Vatikan in Ordnung ist, dann müsste der Vatikan auch hinnehmen dass letzteres es auch ist!
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#104 primäre ZieleAnonym
  • 12.11.2012, 13:39h
  • Antwort auf #101 von fink
  • also ich weiß nicht. jetzt kämpfen wir schon so lange für die homoehe, wissend das es zunächst eine schnelle, einfach zu machende gleichberechtigung für schwule und lesben ist.
    generelle reformen ( und polygame ehen wären eine große reform, denn das eh schon undurchschauliche durcheinenader mit eherecht etc müsste voöllig überholt werden.
    warum nicht erst den schnellen schritt der homoehe gehen und sich dann gemeinsam mit den bisexuellen ( die weit den größten anteil an polygamen forderungen haben) für reformen einsetzen?

    noch sieht unser "fortschritt" im bereich der bisexualität so aus: mehr und mehr frauen probieren sich in ihrer jugend untereinander bisexuell aus, früher wesentlich seltener. im gegensatz dazu nimmt die zahl der bisexuell sich ausprobierenden männer in der jugend extrem ab.
    müsste nicht erst einmal untersucht werden worin diese ursachen liegen? was kann man ändern, das aus polygamen strukturen nicht nur ein weiteres synonym der klassischen ehe wird?
    denn wenn man sich jetzt die propagierung in den medien und die alten kapitalistischen herrschaften der politik anschaut, geht es wieder extremer als noch vor 20 jahren danach: beim mann zählt sein konto, bei der frau das aussehen.
    in dieser jetztigen zeit die polygamie einzuführen beideute in der regel der fälle das sich reiche ( und fast nur die, denn ärme können sich das nicht leisten), ältere männer ein paar frauen nach ihrem gusto halten.
    ändern würde sich gesellschaftlich so gar nichts, denn dieses neue konstrukt gleicht der klassischen ehe in punkto abhängigkeitsverhältnisse wie ein ei dem anderen, wenn nicht noch extremer.

    deswegen, ein schritt nach dem anderen.
    erst einmal muß die unterdrückung männlich- gleichgeschlechtlicher sexualität, erotik und deren fehlende sichtbarkeit und deren stigmatisierung schon bei jugendlichen aufhören!
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#105 finkAnonym
  • 12.11.2012, 13:43h
  • Antwort auf #99 von Timm Johannes
  • "Genauso gut könntest Du schreiben, "Atheismus" - ist aus vielen guten Gründen kein politisches Argument für die Gesamtgesellschaft."

    dieser vergleich hinkt auf allen beinen. im gegensatz zu dir begründet kein atheist konkrete alltagsregeln oder gesetze mit seiner (nicht-)haltung zum jenseitigen, sondern fordert im gegenteil, dass politik und ethik auf menschlicher vernunft gründen sollen und nicht auf der vemeintlichen meinung irgendwelcher geistwesen.

    würdest du dem widersprechen? hältst du den "willen gottes" allen ernstes für eine legitime grundlage für politische diskussionen?

    schau dir bitte einmal an, in welche gesellschaft du dich damit global gesehen begibst.

    hitler war übrigens kein atheist. selbst wenn er einer gewesen wäre, wäre damit der atheismus nicht als solcher diskreditiert, da er eben NICHT auf irgendeiner einheitlichen, konkreten ideologie beruht, sondern eben nur auf der ABLEHNUNG anderer konkreter ideologien. im gegensatz zum christentum, das ohne eine gewisse rote linie in seiner ideologiegeschichte nicht denkbar wäre.

    und wenn wir schon dabei sind: wie vertrauenerweckend sind denn bitte die konkreten resultate der christlichen geschichte, wenn wir auf der suche nach einer humanen ethik sind?

    gleich anschließend begründest du "ethik" schon wieder allein mit religion. das kannst du für dich persönlich gern tun, als grundlage einer politischen diskussion reicht das aber wiederum nicht aus. dass im christentum polygamie weitgehend abgelehnt wird, ist keinerlei beweis dafür, dass poygamie irgendwem schadet. ebensowenig, dass der lsvd oder frau göring-eckhardt nicht für polygamie sind.

    du bleibst eine rationale erklärung weiterhin schuldig.

    deinen nächsten punkt überspringe ich, weil es da auch wieder nur um christliche geschichte geht. ob und wann sich im christentum welche entwicklungen vollzogen haben oder nicht ist völlig wurscht, wenn es um unsere gesetzgebung geht.

    "Da brauchst Du nur halt in die Länder fahren, wo die Polygamie erlaubt ist."

    herrjeh, das hatten wir doch auch schon... wie viele der ehen, die du da als abschreckendes beispiel der frauenunterdrückung beschreibst, sind polygam, und wie viele sind MONOGAM? weshalb sollte ausgerechnet polygamie die ursache der frauenunterdrückung sein?
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#107 finkAnonym
  • 12.11.2012, 14:13h
  • Antwort auf #104 von primäre Ziele
  • es sagt ja keiner, dass die forderung nach polygamie-gesetzen jetzt ganz oben auf die agenda der ganzen bewegung rücken sollte.

    ich sehe aber nicht ein, weshalb man über künftige visionen nicht ruhig schon nachdenken sollte, auch wenn andere ziele noch nicht erreicht sind.

    ich verstehe auch nicht so recht, weshalb viele sich vor allem ausmalen, welche schrecklichen konstellationen bei der einführung eines polygamiegesetzes die "folge" sein könnten, und weshalb man nur von negativen folgen ausgeht.

    zum einen: es gibt jetzt schon reiche männer, die mehrere frauen als partnerinnen haben. und? würde das schlimmer, wenn sie die heiraten könnten? könnte es nicht im gegenteil auch den frauen nutzen, rechtlich abgesichert zu werden?

    außerdem: das sind doch nicht die einzigen konstellationen. selbst hier im forum haben sich schon leute gemeldet, die schwule mehrfachbeziehungen führen (ich würde übrigens gern mehr darüber erfahren!), und ich selber habe auch schon welche kennengelernt. sollen wir allen menschen rechte verweigern, nur weil eine kleine gruppe diese rechte in unguter weise gebrauchen könnte? mit diesem argument müsste die monogame ehe sofort verboten werden!
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#108 Katrin
  • 12.11.2012, 14:29h
  • Ernsthafte Diskussionen sind mit religiösen Menschen Zeitverschwendung. Ein religiöser Mensch bezieht aus seiner Religion vor Allem drei Leistungen: Die Unsterblichkeit der eigenen Person, Ersatz für eine verlorene Führungsgestalt in der Pubertät durch seine Götter und eine Deutung des Unbekannten. Es handelt sich also um Ängste, die Angst vor dem Tod, die Angst vor der Eigenverantwortung und die Angst vor dem Unbekannten. Dies sind an sich rationale Begründungen für das Bedürfnis einer Religion anzuhängen. Aber diese Gründe wurden in der Vergangenheit und auch in den heutigen Gesellschaften als minderewertig angesehen und deshalb zwanghaft ignoriert. Anstelle dessen werden alle möglichen irrationalen Gründe für die eigene Religion angeführt, egal wie abstruss die Gründe sind. Und die gleichen unsinnigen Argumente werden auf die Atheisten angewendet, die ja von allen Religionen als das stärkste Findbild ausgemacht werden. Denn Atheisten haben die Freiheit zu hinterfragen und hinterfragen endet ultimativ an der Frage nach Gott. Deshalb ist fragen verboten. Deshalb unterscheiden sich die Vorgehensweisen der Religionsführer und ihrer Anhänger auch nicht. Deshalb ist auch die Verhaltensweise von TJ der Verhaltensweise des Vatikanes so erschreckend ähnlich. Deshalb können religiöse Menschen auch recht problemlos die Konfession wechseln, aber nur sehr schwer bis garnicht die Religion ablegen.
    Bevor man mit religiösen Mneschen vernünftig diskutieren kann, muss man ihnen ihre Ängste nehmen. Das ist aber fast unmöglich weil es sich um sehr kreatürliche Ängste handelt und weil sie garnicht kuriert werden wollen. Ich schätze man könnte innerhalb von 20 Sitzungen jemanden heilen und dann kann man auch vernünftig mit der Person reden. Aber bis dahin bekommt man nur fanatischen Blödsinn zu vorgeworfen.

    Und deshlab muss man sich auch vor religiösen christlichen Politikern auch so sehr in Acht nehmen.
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#109 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 14:33hBonn
  • Antwort auf #96 von politisch denken
  • Schätzchen, was auch immer Du mit Deiner Glaskugel über mich herausgefunden haben willst, Du bist auf dem Holzweg!

    Nur mit einem haste recht: Ich bin nicht schwul, ich bin bisexuell. Und natürlich bin ich für die Ehe-Öffnung als ERSTEN SCHRITT hin zu echter Gleichstellung. Das habe ich hier auch ganz klar geschrieben.

    Aber naja, ich schätze mal, wer sich als Antifaschist bezeichnet, muss auch irgendwie radikale Ansichten über Leute haben, die er nicht mal kennt.

    Ich bin für die Abschaffung der Ehe als staatlich geförderte Institution, weil das auf einen Schlag sofortige Gleichstellung bedeuten würde. Resultat wäre, dass Menschen sich weiterhin zivilrechtlich an einander binden könnten. Hierbei darf das Geschlecht oder die Konstellation der beteiligten Personen keine Rolle spielen.

    Sind Kinder vorhanden - in welcher partnerschaftlichen oder alleinerziehenden Verbindung auch immer - so sind diese durch die Gesellschaft (vertreten durch den Staat) ohne Vorbehalte zu fördern.

    Dies ist meine ehrliche Ansicht. Wenn Du mich nun für Fake hältst, nur weil ich eine andere Ansicht vertrete als Du, ist das einfach nur lächerlich!

    Und wer sagt mir eigentlich, dass Du nicht Fake bist? Ich finde nämlich die Art mit der Du Deine Meinung erzwingen willst, indem Du hier Ängste schürst mehr als verdächtig!
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#110 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 14:43hBonn
  • Antwort auf #97 von Timm Johannes
  • Wieder mal lächerlich!

    Was sage ich als Atheist dazu, dass Du nun in Deiner Kirche schwul heiraten kannst?

    Gut für Dich!

    Es ist DEIN Glaube und daher für DICH eine tolle Sache! Ich habe jedoch KEIN interesse an Deinem Glauben oder dem Segen DEINER Kirche.

    Lass mich also in Ruhe mit Deinen religiösen Wertvorstellungen und lass mich einfach mein Leben leben, so wie ich das will. Dazu gehört in meinem Falle, dass ich die Menschen heiraten darf, die ich liebe, wenn ich das will. Nicht in Deiner Kirche, sondern als staatlich anerkannte Verbindung im Standesamt. Fertig!

    Und den ewigen Vorwurf von Euch, wir Atheisten würden Euch zu irgendwas zwingen, kann ich so langsam nicht mehr hören. IHR wart es, seid es und werdet es scheinbar immer sein, die anderen ihr Weltbild aufzwingen wollen, nicht wir!

    Aber ich gebe zu, dass mich solche Leute wie Du dazu reizen, Deinen aus der Luft gegriffenen Glauben in ebensolcher zu zerreißen. Argumente gegen den Glauben und im speziellen Deine Religion gibt es nun wahrlich genug!
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#111 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 15:06hBonn
  • Antwort auf #107 von fink
  • @fink
    "es sagt ja keiner, dass die forderung nach polygamie-gesetzen jetzt ganz oben auf die agenda der ganzen bewegung rücken sollte."

    Genau so ist es! Ich sage, ERST die Homo-Ehe, DANN der nächste Schritt zu ECHTER Gleichstellung!

    Ich finde es lediglich bestürzend, dass ich da mit scheinbar nur wenig Unterstützung durch die schwule Gemeinde rechnen kann. Frei nach dem Motto:
    'Eigene Menschenrechts-Ziele erreicht! Hurrah! Aber diese verdammten Polygamisten sollen zur Hölle fahren! Monogamie FTW!'
    Hören diese Leute sich eigentlich selbst reden?

    Ansonsten Danke ich Dir, fink, für Deinen verständnisvollen Kommentar!

    "die schwule mehrfachbeziehungen führen (ich würde übrigens gern mehr darüber erfahren!)"
    Was möchtest Du gerne wissen?
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#112 primäre ZieleAnonym
  • 12.11.2012, 15:21h
  • Antwort auf #107 von fink
  • "es gibt jetzt schon reiche männer, die mehrere frauen als partnerinnen haben. und? würde das schlimmer, wenn sie die heiraten könnten? könnte es nicht im gegenteil auch den frauen nutzen, rechtlich abgesichert zu werden?"

    du meinst also besser symptome bekämpfen als ursachen? das sehe ich anders.

    man sollte sich überlegen warum ist das überhaupt so, was sind die gründe für diese ungleichheit.

    gerade hier lese ich häufig von beschwerden über abhängigkeitsverhältnisssen als auswüchse des kapitalismus.
    soll man diese abhängigkeiten noch ausbauender staatlich fördern, damit die alten, weißen, reichen männer noch mehr absicherung und bestätigung kriegen?
    ist das deiner meinung nach frei oder nicht doch eher gefühlte freiheit der von diesen abhängigen menschen?

    ich dachte es geht um alle?

    eine gesellschaft die ungleicheit zwischen arm und reich, zwischen den geschlechtern und den sexuellen orientierungen fördert ( bisexuelle frauen hui vs bisexuelle und homosexuelle männer pfui ; sowie mann hat viel geld zu haben, frau weniger ) ist meiner meinung nach nicht reif für polygame strukturen....weil sich diese neben der monogamen ehe sehr kapitalistisch einfügen würde, was gegenwärtig eine verschlimmerung der situation wäre!

    warum interessieren sich hier so viele queere leute für die zukunftsmusik polygamer ehen ( die in erster linie zugunsten der älteren, reichen männer gehen würden, da diese immer noch überwiegend am machthebel der wirtschaft sitzen! das ist derzeit eine tatsache),
    anstatt sich konkret um gesellschaftliche misstände, die wachsende kluft zwischen arm und reich und um diskriminierung auch gegen schwule und deren ursachen zu kümmern?

    wir dürfen nicht vergessen, das trotz sich ändernden strukturen zugunsten von homosexuellen, armen und menschen verschiedener ethnien, die absolute mehrheit der mächtigen wirtschaftsentscheider immer noch männlich, weiß, hetero, machtstrebend und kapitalisitisch eingestellt sind...hinzukommend ihre helferlein...von wegen vielfalt und gleichberechtigung der menschen!

    ich frage mich wirklich ob ihr ( nicht alle!) so naiv seid und nicht merkt das der umbruch zur tatsächlichen gleichberechtigung der menschen, (die zwingend ein umdenken über gravierende reich- armutskluft und machtgefälle erfordert) wenn überhaupt erst ganz am anfang ist.
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#113 indigoeyesProfil
  • 12.11.2012, 15:38hMuenchen
  • Antwort auf #99 von Timm Johannes
  • Hallo T.J., eigentlich fehlen mir die Worte, aber ich versuche es trotzdem mal. Und das gerne mit einem Zitat des Katholiken Giovanne Trappatoni:
    "WAS ERLAUBEN TIMM JOHANNES?"
    Was glaubst Du eigentlich wer Du bist? Wer glaubst bitteschön, gibt Dir das Recht, Deine religiösen Überzeugungen zur allgemeinverbindlichen Norm zu erklären? Und was masst Du dich an, bestimmten Lebens- und Partnerschaftsformen per absolutum den Vorzug vor anderen zu geben?

    Ich habe keinerlei Lust mich mit Dir auf völlig unsinnige Diskussionen einzusteigen. Ob Du an einen Arimäer glaubst oder nicht ist mir so schnuppe wie Deine Haltung zu Homöopathie, Heizkosten und dem Verzehr von Innereien.
    Was auch immer Du meinst das dein Gott verkünde interessiert mich nicht. Und hat auch diesen Staat nicht zu interessieren. Denn wir sind im Gegensatz zu Dir sehr wohl von dieser Welt.
    Deine Argumentation den LSVD betreffend: glaubst Du im Ernst dass der wirklich die Meinung und Mehrheit der Lesben und Schwulen in Deutschland repräsentiert? Dass der Laden von vorne bis hinten von Menschen Deiner Denkweise besetzt ist weiss ich. Darum bin ich auch lange ausgetreten. So what?

    Du wütest hier rum wie die widerlichsten Kommentatoren auf kreuz.net. Und erwartest offenbar ernst genommen zu werden.
    Mag sein dass eine Mehrheit in Deutschland religiöse Ansichten hat. But surprise, surprise: offenkundig spielen die keine Rolle für sie.

    Gewöhne Dich dran: die Inhalte der über Jahrtausende voneinander kopierten Geschreibsel, die Deinereins als Heilig bezeichnet, sind längst nicht mehr Grundlage der Gesellschaft. Die Macht der "Götter" war immer die Macht der Menschen, die sie erfanden und benutzten. Diese "Götter" wurden ersetzt. Das mag im Ergebnis nicht immer besser sein, aber ist wie es ist.

    Und jetzt lass' mal Deinen Jesus stecken und höre auf, Menschen zu beleidigen, die andere Vorstellungen von Partnerschaft vertreten als Du und dein schlaues Buch. Oder geh zu kreuz.net. Da sind Deine Sprüche und deine Islam- und Xenophobie herzlich willkommen.
    In der Zivilisation nicht.
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#114 herve64Profil
  • 12.11.2012, 15:41hMünchen
  • Antwort auf #108 von Katrin
  • "Und deshlab muss man sich auch vor religiösen christlichen Politikern auch so sehr in Acht nehmen.":

    Jein! Man muss sich generell vor ALLEN religiösen Fanatikern in Acht nehmen, nicht nur religiös christlichen Politikern. Ich habe nämlich auch keine Lust, nach der islamischen Scharia zu leben oder dass evtl. wegen Hindus die Witwenverbrennung eingeführt wird.

    Karl Marx wusste schon, warum er "Religion ist Opium fürs Volk!" geschrieben hat. Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass Religion die übelste Form des Kindesmissbrauchs noch VOR dem sexuellen ist, denn sie trachtet danach, einen Menschen grundsätzlich unmündig im Rahmen eines psychischen Abhängigkeitsverhältnis zu halten, in dem sie mit seinen Urängsten ein mieses Spiel betreibt, um ihn manipulieren und Macht über ihn ausüben zu können.
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#115 stromboliProfil
  • 12.11.2012, 15:41hberlin
  • Antwort auf #68 von Timm Johannes
  • man muss schon den ganzen beiträgen folgen die du hier dir abrubbelst, um das ganze ausmaß deiner selbstbespiegelung zu genießen.

    Wenn du , ausser dem versuch der dünnschißtheorie, mal einen blick auf den dir entgegenschlagenden widerstand werfen würdest, wäre dir dein platz in der community klar: Abseits als "einsamer kämpfer, ackerst du dich mit deinen dünnen inhalten ab. Wobei selbst die mission scheitert am inhaltsarmen der weltvorstellung, die dich umtreibt.
    Insofern das klassische beispiel des anfanatisierten religiösen, deren "wissen " aus halbheit, allmacht und mangel an ethischem eigenbewusstsein besteht. Von wirklichem, nichtegoistischem verantwortungsbewusstsein erst gar nicht zu reden.
    Das eigentliche , dass spirituelle, dass ja existieren kann wenn der mensch sich wirklich mit der materie ethischer philosophie beschäftigt, fehlt dir völlig.
    Statt dessen die flut der smilies, die freude suggerieren sollen , aber nur deinen kleinlichen triumpf ausdrücken sollen...; Kind, der sandkasten dieser kleinspießigen triumpfe sollte auch bei dir als religionsgeschädigten hinter dir liegen. Statt dessen werden sandhäufchen auf sandhäufchen mit kindlicher einfalt um sich herum aufgeschichtet ( "Mit Kathrin Göring-Eckhardt wird die EKD-Präses und Pastorenehefrau Spitzenkandidatin"..;
    Als wäre das eine empfehlung für das angestrebte amt in einer -NOCH- säkularen gesellschaft. In frage steht aber tatsächlich das säkuläre prmat unserer gesellschaft; zur entscheidung steh auf, ob wir vor französiches revolution und aufklärung zurück gehen! Auch und gerade in der einschleichenden charmeoffensive durch "liberale" charaktermasken wie eine göring, eine merkel, oder gauck der kanzelprediktpräsidentengaukler..
    Und dein "jubel" hier, gibt mir recht! Nicht das ich dir von zeit zu zeit keine kleine triumpfe gönne, sondern weil ich den reaktionären kern hinter der fassade zuvor schon durchschaut hatte, macht mir das geschehen kopfschmerzen:
    Genau diese phantasie gesellschaftlicher inbesitznahme durch religion ist in euren, nicht nur deinem kopfe vorhanden!
    Abendländische "werte", europa der christlichen ethik.. etc.; wir kennen das ganze !

    Lass mich mal eine prognose wagen :
    In zehn -zwanzig jahren ist auch dieser rollback in religiöse mittelalterlichkeit
    überwunden, weil auch die zeit gegen euch läuft. Zwar ist die meinige generation aussterbend , aber den samen des widerspruches ist nicht vertrocknet. Ich spreche hier mal in religiöser sprache, weil dir das vieleicht leichter in die verkleisterten windungen dringt , die du gehirn nennst:
    Der wendepunkt gesellchaftlicher entwicklung geht trotz momentaner rollback-diskussion, weg vom religiösen versprechen und der damit gebotenen scheinsicherheit des alltäglichen.

    www.freitag.de/autoren/der-freitag/ach-vergesst-das-christen
    tum


    Das ändert fundamental auch die erwartungen in die bisher vorgefundenen strukturen und angebote.
    Die globale umwandlung und aufgabenteilung in produzierende und dienstleistende, wird auch die religiösen sinngebungen über den haufen werfen. Dass ist nur eine frage der zeit, aber geschichtlich betrachtet ebenso schnellläufig wie vormals die der industrialisierung und der hiermit verbundenen "entfremdung" von religiösen dogmen und "ethischen" werten.
    Hier kann man das optimistische annehmen:
    REligion ist ökonomischen bedingungen unterworfen, ist quasi ein "angebot" an beladene und zurückgesetzte. Sind hingegen die ökonomischen bedingungen allgemein günstig-prosperierend, schwindet auch der einfluß der religionen! Wandel wird also kommen, auch wenns halt immer das alte spiel von zwei schritte vor, eineinhalb zurück bedeutet... auch hier dank an solche wie göring -gauck, merkel, kauder, geis und zuguter letzt solche wie du; ihr seit der hemmschuh, die bremser des fortschrittes ! Was die angemahnte gerechtigkeit wiederum angeht, und auf die sich ja auch die religionen unisono berufen, ist gerechtigkeit menschenwerk, nicht sache eines gottes. Religionen aber geschichtlich betrachtet die träger der jeweilig vorherrschenden machtstrukturen sind/waren und sie legitimierten.
    Für mich ohnehin eines der gründe , prinzipiell eine zusammenarbeit mit religiösen zu verweigern. Hemmschuhe klemm ich mir nicht auch noch freiwillig unter die füße.

    Auch wenn von der "pastorenehefrau" ( was immer das auch ausdrücken soll an aussage-inhalt.) die bestandsgarantie des so wie zuvor jahrhunderte aufrecht gehaltene leibeigenensystems der monogamie als neuzeitliches regenbogen-gesamtkunstwerk angepriesen, altbackenes umformuliert wird in neuspech ala "gemeinsam verantwortung tragen..", es wird immer nur ein rückwärts gewandtes denkkonzept sein, dass nun, dringend der "erlösung" durch eine neue, zukunftsweisende lebensplanung bedarf!

    Und hier gehört polygamie oder besser zielgerecht übersetzt, die Polyamorie, zum zukünftigen gesamtdisskurs über lebensplanung und der damit verbundenen ethik! So wie die kleinfamilie ebenfalls immer obsoleter wird.
    Beim blick in die diskussion zum betreuungsgeld wird es überdeutlich , um welche "konzepte gerungen wird..
    Weil auch hier das konzept der gesellschaflichen gliederung mit überkommenem aufräumen wird, ist die diskussion notwendig .Selbst wenn es vorübergehend einen rückschritt zu verzeichnen gibt.

    Eine ETHIK, die das christliche "ideal " überwindet und zu ihren ursprüngen zurück findet die in der humanistischen ethik liegt, dass muss ziel aller anstrengungen sein!

    Ist deine sektenklitsche ohnehin wie zuvor und immer noch die unselige rkk, nur der eifrige abkupferer zuvor angedachter lebenskonzepte. Von orginärer eigenständigkeit christlicher neudefinitionkeine spur! Selbst die mühselig &beladenen hatten in anderen religioinen schon lange zuvor " zuflucht" finden können.
    Darüber täuscht auch die vorgebliche "einmaligkeit" der figur jesu nicht hinweg; auch sie nur ein konglomerat zusammengesetzter versatzstücke einer damals vorherschenden weltuntergangshysterie mit messiaserwartung...
    Da wird ein wanderprediger ( so er tatsächlich gelebt.. auch dass immer noch im zweifel , ausser natürlich für den, der glauben will..) mit inhalten befrachtet, die teils erst nach 1-2 jahrhunderten von fleißigen kopisten im wettstreit mit konkurierenden altreligionen "allegorisch interpretiert wird". Wunderheilen,, wandeln über wasser , vermehrung von speisen.. und a. mehr.
    Das ist in den , die wüstenenklave judäa umgebenden ländern, oder im griechich-römischen weltbild auf deren gottheiten ebenso vorhanden.. bis hin in die späteren wunderzusätze bei der "christianisierung" der europäischen nordhälfte..; für kundige mit theologischem grundwissen ein muss, wenn um wahrheiten gerungen wird!
    Aber das ist ja nicht dein problem!

    Deine "problemlösungen" hingegen sehen so aus:

    www.queer.de/detail.php?article_id=17828&antwort_zeigen=
    ja#c12


    Im streit ausfällig zu werden soll mir nicht den schweiß auf die stirn treiben, man schlägt zurück und hofft es besser als der andere zu machen! Zudem hat es reinigende wirkung und (!) unentschlossene werden aufmerksam!

    Was aber soll man über solche sprache sagen, die auch in mein kampf aufnahme gefunden hätte , zumindest in den rechtserklärungen zur homosexualität in den letzten 135 jahren deutscher rechtsgeschichte:
    " Weil es ethisch nicht okay ist. Du kannst das machen, aber ethisch ist es nicht okay."
    Vor ein paar jahren noch war homosexualität mit eben diesen worten ebenso abgekanzelt worden!
    Folgendes könnte man noch als versuch einer these ohne beweisführungsanspruch deuten:
    " Gott will, dass der Mensch sich auf einen Menschen im Leben einläßt und eine Partnerschaft begründet "
    Du sprichst die sprache unserer unterdrücker und verfolger! Mit den selben worten denunziert die rkk ! Wers nicht merk bist scheints DU! Einsame spitze!

    Nun , wer weis schon , was gott will, ausser denen die an ihn glauben! Ich glaube nicht an ihn, also ist mir sein wille schnuppe!

    Aber du werkelst nicht nur mit einem obskuren, "göttlichen willen" herum, zwingst ihn anderern auf, du diffamierst auch jene , die nicht deinem reinheitsgebot entsprechen:
    gott will...
    "und nicht, dass du mit dreien/vieren oder hundert herumhurst. Meinetwegen kannst Du herumhuren, soviel du willst, aber es ist ethisch nicht der richtige Weg "...
    so deine meinung, dein anspruch.

    Ich frage mich , was du ungezogener lümmel so alles hinter der fassade des nächstenliebenden lutheraners sonst noch so in deinem hinterköpfchen verborgen hältst! Dein permanenter religionsrassismus ist ja hier schon öfter bewundert worden, nun der moralische ausgrenzungscharakter alttestamentarischen inhaltes.
    Nenn ich deine "legitimierte" arschfickerei mit deinen wie auch immer gespons, rumhuren???
    Und selbst wenn sie nicht "legalisiert, mit staatspapieren steuerlich abgesichert, und mit den lutheranischen sakramenten belegt, wäre dass ,was du da treibst nicht diskussionswürdig, weil dir zustehend. Also grenz nicht andere mit anderweitigen lebensentwürfen auf solch unflätig- reaktionär- klerikale weise aus; du kleingeistiger hurenwicht! Hier bewusst mit selben worten dir zurückgegeben, was du anderen an den kopf wirfst! So wird die unverschämtheit deines denkens umso deutrlicher!!

    Was eigentlich maßt du dir an wenn du schreibst :
    "ist es weder staatlicherseits noch ethisch/theolischers eits anerkennbar."
    Gut das du einsiehst, das es nicht verboten ist, mehrere zu lieben oder sich von mehreren lieben zu lassen!
    In deinem wertekonzept von erwünschtem zunehmen an religiösem einfluss auf die gesellschaft, " an die macht gelangt" ,würde ich vermuten, dass da neue umerziehungslager oder scheiterhaufen in der ferne aufleuchten...

    Somit zum kern deines denkens gekommen!

    Ist das die vorgabe für zukünftiges denken und beschränken für religionskonforme staatsphilosofie, die da durchschimmert? Der lutheransiche gottestaat im kommen ... brune und göring-eckehart als "liberal gewandete" totengräber der säkularität? Wenn deren demokratieverständnis ebenso durchglässig ist wie das deine, dann helfe uns gott...
    Wischiwaschi reden sie auf jeden fall , was zu deuten wäre.

    www.queer.de/detail.php?article_id=17828&antwort_zeigen=
    ja#c88


    Das macht auch andere hier ratlos!

    Vieleicht ist ja was "prophetisches" im beitrag von thorsten1
    www.queer.de/detail.php?article_id=17828&antwort_zeigen=
    ja#c12


    Durch die "öffnung " der ehe grundsätzlich ihr eigener kern aufweicht und so platz macht für übergreifende konstrukte, also in zukunft sehr wohl dreier oder vielpersonenbeziehungen gesetzlich geregelt sein wollen, weil entweder teile -minderheiten, es so einfordern, oder weil die okonomisch-ökologischen veränderungen auch ethische veränderungen erzwingen!
    So wie du heute dein monogamistisches steuergerechtigkeitsmantra der gesellschaft abforderts, werden ( hoffentlich bald ) sich forderungen nach erweiterungen auch in anderweitigen beziehungskonstrukten durchsetzen.
    So wie du auf deine chance warten musst, warte ich und mir nachkommende auf die ihre!

    als abschluss noch ein hinweis auf deine hier sich zeigende akzeptanz hier im forum: " Fast immer haben fast alle hier im Queer-Forum die Polygamie abgelehnt. Du scheinst die letzten Jahre hier nicht mitgelesen zu haben"

    Falls nicht farbenblind, schau mal auf deine ständigen rekord-negativ bewertungen..! Die sprechen gegen deine selbstwahrnehmung und komplett gegen deine, wo auch immer aufgesogenen statistischen werte: Am arsch sind hier die mehrheit deiner meinung; genau das gegenteil ist der fall!
    Aber das blendet der mit glauben gesegnete eben aus!
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#116 probondageProfil
  • 12.11.2012, 15:44hDortmund
  • Antwort auf #98 von Timm Johannes
  • Was hat das mit meinem Posting zu tun?

    Es hat kein Zweck mit dir zu diskutieren, weil du anscheinend nicht aus deinem religiösen Wolkenkuckucksheim rauswillst. Gut, akzeptiere ich. Aber merke dir bitte für die Zukunft:

    ICH BIN KEIN CHRIST, MOSLEM ODER JUDE! Sondern leidenschaftlicher Atheist!

    Und Atheismus ist keine Religion, auch kein Ersatz dafür. Nichtbriefmarkensammeln ist auch kein Hobby alles klar?

    Somit werde ich auch nicht versuchen dich zu missionieren, vielleicht solltest du dir da mal ein Beispiel nehmen.
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#117 finkAnonym
  • 12.11.2012, 15:48h
  • Antwort auf #112 von primäre Ziele
  • "warum interessieren sich hier so viele queere leute für die zukunftsmusik polygamer ehen"

    weil das einige leute konkrete betrifft und weil diese leute nicht allesamt in schrecklichen abhängigkeitsverhältnissen zusammenleben, sondern auch in gleichberechtigten beziehungen (ja, auch das ist in unserer ungleichen gesellschaft möglich!). für gewisse situationen (erbe, krankenhausbesuch, auskunftsverweigerungsrecht, mietrecht usw.) sind sie aber nicht abgesichert, sondern gelten vor dem gesetz als fremde. mir geht es bestimmt nicht darum, abhängigkeitsverhältnisse zu belohnen, sondern vor allem um die konkreten bedürfnisse solcher beziehungen - und allgemein gesprochen darum, auch alternative beziehungsformen rechtlich und gesellschaftlich anzuerkennen.

    deine kritik an der potentiellen förderung von abhängigkeitsverhältnissen, die aus sozialer ungleichheit resultieren, kann ich zwar verstehen, aber wenn wir die lösung aller "kleineren" probleme bis zur endgültigen abschaffung des kapitalismus aufschieben wollten, dann könnten wir erst mal über fast gar nichts diskutieren.

    utopien und radikale infragestellung der verhältnisse in allen ehren. ich finde es immer gut, im großen rahmen zu denken, wie du es tust (nein, keine ironie!). aber so viel realismus muss dann doch sein, dass man nebenbei auch konkrete probleme mit teil-lösungen angehen kann.
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#118 finkAnonym
  • 12.11.2012, 16:02h
  • Antwort auf #111 von HonestAbe
  • "Was möchtest Du gerne wissen?"

    och... das wären halt private fragen, die ich zugegebenermaßen sonst keinem hier stellen würde. daher ist es natürlich auch okay, wenn du das nicht alles beantworten möchtest.

    aber interessieren würde mich z.b.:
    wie viele seid ihr? waren alle gleichzeitig dabei, oder ist einer später dazugestoßen? gibt es hin und wieder doch irgendwelche eifersüchteleien? stehen alle einander gleich nah, ist es ein geschlossener kreis oder gibt es jemanden in der "mitte" und jemanden an den seiten? wohnt ihr zusammen?

    und nicht zuletzt: wäre eine rechtliche absicherung für euch konkret wichtig? was wäre da am vorrangigsten, was weniger wichtig?

    mir geht es auch nicht nur um meine persönliche neugier, sondern ich könnte mir vorstellen, dass es für viele, die hier mitlesen, mal ganz interessant sein könnte, einen einblick in polyamore verhältnisse zu bekommen.
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#119 1848Anonym
  • 12.11.2012, 16:11h
  • Antwort auf #114 von herve64
  • Marx wusste schon, warum er "Religion ist Opium fürs Volk!" geschrieben hat

    Marx und die Schleier:

    "Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.

    Die Bourgeoisie hat dem Familienverhältnis seinen rührend-sentimentalen Schleier abgerissen und es auf ein reines Geldverhältnis zurückgeführt.

    Die bürgerlichen Redensarten über Familie und Erziehung, über das traute Verhältnis von Eltern und Kindern werden um so ekelhafter, je mehr infolge der großen Industrie alle Familienbande für die Proletarier zerrissen und die Kinder in einfache Handelsartikel und Arbeitsinstrumente verwandelt werden.

    Aber ihr Kommunisten wollt die Weibergemeinschaft einführen, schreit uns die ganze Bourgeoisie im Chor entgegen.

    Der Bourgeois sieht in seiner Frau ein bloßes Produktionsinstrument. Er hört, daß die Produktionsinstrumente gemeinschaftlich ausgebeutet werden sollen, und kann sich natürlich nichts anderes denken, als daß das Los der Gemeinschaftlichkeit die Weiber gleichfalls treffen wird.

    Er ahnt nicht, daß es sich eben darum handelt, die Stellung der Weiber als bloßer Produktionsinstrumente aufzuheben.

    Übrigens ist nichts lächerlicher als das hochmoralische Entsetzen unserer Bourgeois über die angebliche offizielle Weibergemeinschaft der Kommunisten. Die Kommunisten brauchen die Weibergemeinschaft nicht einzuführen, sie hat fast immer existiert.

    Unsre Bourgeois, nicht zufrieden damit, daß ihnen die Weiber und Töchter ihrer Proletarier zur Verfügung stehen, von der offiziellen Prostitution gar nicht zu sprechen, finden ein Hauptvergnügen darin, ihre Ehefrauen wechselseitig zu verführen.

    Die bürgerliche Ehe ist in Wirklichkeit die Gemeinschaft der Ehefrauen. Man könnte höchstens den Kommunisten vorwerfen, daß sie an [51] Stelle einer heuchlerisch versteckten eine offizielle, offenherzige Weibergemeinschaft einführen wollten [52]. Es versteht sich übrigens von selbst, daß mit Aufhebung der jetzigen Produktionsverhältnisse auch die aus ihnen hervorgehende Weibergemeinschaft, d.h. die offizielle und nichtoffizielle Prostitution, verschwindet."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#120 FairnessAnonym
  • 12.11.2012, 16:39h
  • Antwort auf #115 von stromboli
  • Die Bewertungen sagen hier nichts aus, das habe ich festgestellt.
    Manchmal sind einzelne Kommentare länger ohne Bewertung und plötzlich gibt es in sekundenschnelle rote oder grüne Kästchen.
    Zu Kommentaren mancher Artikel gibt es wiederum kaum Bewertungen.
    Es schlägt auch manchmal um, ein beliebter User kriegt viel grün, sagt dann was "fasches" und folgend ändern sich rote Berwertungen nicht mehr, unabhängig was er schreibt.

    Früher wurden meine Kommentare releativ einheitlich, aber seit dem ich hier kein festes Konto mehr habe, sehr unterschiedlich bewertet.
    Interessant zu beobachten.

    Kritik schön und gut, aber es gibt User die grundsätzlich grün kriegen und User die selbst wenn die das selbe wie der andere schreiben, grundsätzlich rot kriegen.
    Von der Möglichkeit der Mehrfachbewertungen ganz zu schweigen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #115 springen »
#121 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 16:51hBonn
  • Antwort auf #118 von fink
  • Nun, ich beantworte mal so viel, wie ich kann. Ich möchte die Sache einigermaßen generell halten und darauf hinweisen, dass es sich hierbei nur um meine persönlichen Erfahrungen handelt. Polyamore Beziehungen sind unheimlich vielfältig.

    In den meisten Fällen bestehen polyamore Beziehungen aus drei oder vier Personen. Häufig sind diese Beziehungen bisexuell, obwohl ich auch eine schwule polyamore Beziehung kenne (diese besteht aus drei Männern). In allen mir bekannten Fällen beginnt eine polyamore Beziehung selten von Anfang an. Oft ist es eine Zweier-Beziehung, die sich dann nach außen öffnet oder ganz bewusst eine weitere Person einlädt. Dabei ist wichtig, dass diese Person auch wirklich eine Bereicherung der vorherigen Beziehung darstellt.
    Die große Herausforderung an einer polyamoren Beziehung sind die komplexen emotionalen Verflechtungen. So ist es hier viel aufwändiger bei Beziehungskrisen auf einander einzugehen, da sich der Aufwand ja mit jedem neuen Partner potenziert. Eine polyamore Beziehung erfordert völlige Ehrlichkeit, Offenheit und eine ganze Menge Zeit. Ich könnte mir nicht vorstellen in einer polyamoren Beziehung zu sein und nebenbei noch 10 weitere Hobbies zu pflegen. Dafür ist das Miteinander auch entsprechend intensiv, wenn man es auf diese Weise begeht.
    Für mich ganz persönlich ist der besondere Reiz an polyamoren Beziehungen die Möglichkeit, gleichzeitig mit einem Mann und einer Frau intim zusammen sein zu können. Intim bezieht sich hierbei nicht nur auf Sexualität. Für mich bestehen einige ganz fundamentale Unterschiede zwichen Mann und Frau und mir fehlt einfach oft eine menschliche Komponente, wenn ich "nur" mit einem Mann oder einer Frau zusammen bin (obwohl ich das auch schon länger war).
    Und natürlich wäre uns eine rechtliche Absicherung wichtig. Wie genau diese aussehen soll ist bei der direkten Übertragung des monogamen Ehe-Modells gar nicht so einfach zu sagen, da polygame Beziehungen wie gesagt sehr vielfältig sind. An sich könnte ich mir auch hier wieder nur eine "Gleiches Recht für Alle" Lösung vorstellen.
    Einziger Nachteil den ich derzeit erkennen kann: Kein Platz mehr für die Trauzeugen im Geschäftszimmer des Standesbeamten. Wobei... braucht man die dann eigentlich noch?
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#122 SebiAnonym
  • 12.11.2012, 16:58h
  • Antwort auf #111 von HonestAbe
  • Bedeutet -Polyamorie- das sich in einer Gruppe alle gleichberechtigt lieben können?

    Das Wort -Polygamie- hat den negativen Beigeschmack das man sich vorstellt das eine Person mehrere Personen hält und es eine Art Chef/ Chefin gibt.

    Das Wort Polyamorie hört sich viel besser an... kannte ich bisher nicht.
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#123 Aus KrakauAnonym
  • 12.11.2012, 17:05h
  • Antwort auf #120 von Fairness
  • Ich vermute, 'sanscapote' wuerde ausschliesslich nur 'gruen' bekommen, wenn er sogar behaupte, dass die Kondome gegen Aids nichts wert sind (mit seinem Nicknamen demonstriert er sowieso seine Abneigung gegen Schutz beim Sex). Und 'alexander'/'mizzi' wird positiv gewertet sogar im Fall, auch wenn er absolutes Trott so schreibt (sprich: immer; ich erinnere mich keinen Beitrag von ihm, der eine Ausnahme waere). 'Timm Johannes' dagegen bekomme wahrscheinlich nur 'Rot' auch wenn er sagen wuerde, dass der Fall der Berliner Mauer und die Rede von Herr Wowerait 'ich bin schwul, und das ist auch gut so' sehr tolle Ereignisse in der juengsten deutschen Geschichte waren. Also ehrlich: wenn wir in Osteuropa so 'freundlich' bzw. 'aufrichtig' zueinander waeren, dann brauchten wir in der Tat keine Feinde, mit so 'guten' und 'ehrlichen' schwulen Freunden. Manchmal schaeme ich mich wegen dessen, was hier so zu lesen bekomme.
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#124 stromboliProfil
  • 12.11.2012, 18:56hberlin
  • Antwort auf #120 von Fairness
  • nur nicht die falschen schüsse ziehen und "mobbing " vermuten, wo bei aller härte inhaltliche auseinandersetzung läuft.
    Das würde das kind mit dem bade ausschütten...

    das mag ja im einzelfall so sein.. wie wir an fix/foxxi hier sehn. Aber es gibt auch einen deutungszusammenhalt der das jeweilige gedankenkonzept erfasst, den man als maßstab nutzt, um etwas oder jemanden zu bewerten, und da steht der protestantische tinnitus mit rekordrückmeldungen einsam an der spitze.

    Aber wichtiger sind die schriftlichen gegenmeldungen abseits vom farbtupferl verteilen, dem ich selbst skeptisch bis hämisch gegenüber stehe..
    Und wenn die pfeife ständig von "mehrheiten " hier schwadroniert, statt mal die anzahl seiner gefolgsschaft zu überblicken, öffnete dies tür und tor für einsichten, statt immer sich in wiederholenden spekulationen zu ergehen..; was also geht in der einsamen höhe unserer lutheranischen gesandten vor , dass sie so fatal abtriften lässt.

    Man muss es auch so sehen: queer.de ist ein querschnitt schwuler meinungen , nicht mal sehr links , aber auch nicht wischiwaschi liberal, wie man sonst von der community glaubt.
    Das lässt demographische rückschlüsse zu. Nichts genaues, aber ...

    Man kann natürlich in troll-manier gegen jegliche vernunft argumentierend, seine "geruchsmarke " setzen, aber dafür wird man unweigerlich abgestraft.
    Es stellt sich auch die frage, was sucht so einer bei queer.de , warum schreibt der nicht bei gay west, da würde der zuspruch zu seinem politschen selbstverständnis weitaus größer sein.
    Anderseits wiederum kann man nur empfehlen, dass schreiben überhaupt zu lassen.. kommt eh nicht raus ausser abgekupfertes guttembergen und .

    Reflektion und selbstkritig, mal auch einhalten und länger über die eigene meinung zu grübeln, wäre hier dringend angesagt, bevor man ihn auffordert sich wirklich ernsthaft mit den gegenargumenten auseinader zu setzen.

    Mir ist t.j. persönlich schnuppe!
    Ich hab schon lange gelernt, mich hier nicht persönlich involvieren zu lassen und solche religiös argumentierende nicht mehr in mein leben eindringen zu lassen. Man zieht grenzen wo es nötig wird..
    Religion ist eine solche grenzziehungen , besonders, wenn der widerpart einfach gestrickt ist!

    Was trotzdem wichtig für mich ist, und mich zur widerrede bringt, ist die schwammigkeit solcher beiträge, sie zu nutzen um zu zeigen: man muss nicht alles von diesen kanzelreden durchgehen lassen.
    Dass schärft auch das wahrnehmungsvermögen anderer , die eher oberflächlich mal in diese seiten schauen.

    Machen wir also aus dem dauerpfeifton nicht auch noch einen mißverstandenen märtyrer seiner sekte.. sonst fängt der hier noch an, über wasser wandeln zu wollen! Einer langt für die nächsten 2000 jahre ..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #120 springen »
#125 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 19:29hBonn
  • Antwort auf #122 von Sebi
  • @Sebi

    Danke für Dein Interesse.

    Schau doch mal hier bitte:

    www.queer.de/detail.php?article_id=17828&antwort_zeigen=
    ja#c40


    Da habe ich die Begriffsdefinitionen mal aufgeschrieben.

    Ich gebe Dir übrigens Recht, das Wort Polygamie hat einen üblen Beigeschmack. Aber ich kann Dir versichern, dass Polyamorie nicht das gleiche ist und mit Ausnutzung und Unterwerfung nichts zu tun hat. Es ist eine bestimmte Form der Polygamie, die auf Liebe, Offenheit, Vertrauen und Gemeinschaft setzt. Das Zauberwort bei der Polyamorie ist "reden, reden und nochmals reden"!
    Man muss sich ständig austauschen und offen sein für die Gefühlslagen aller Beteiligten. Es ist anstrengend beizeiten, aber wenn es gelingt, ist es all die Mühe mehr als Wert!
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#126 alexander
#127 alexander
#128 sanscapote
  • 12.11.2012, 20:51h
  • Antwort auf #123 von Aus Krakau
  • Freundliche Gruesse nach Krakau,

    Fuer "Ich nehme kein Blatt vor den Mund", war bei queer nicht genuegend Platz.

    Da es scheint, dass du franzoesisch sprichst, sage ich es so:
    Je dirais que "Tu n'y vas pas par quatre chemins" peut se dire tant pour un comportement que pour une façon de s'exprimer, alors que "Tu ne mâches pas tes mots" ne se réfère qu'à une façon de s'exprimer.

    "sanscapote" vielmehr sans capote kann natuerlich heissen, was du meinst. Und es stimmt, dass ich beim Sex Natur haben will und keinen Gummi, zumal ich nur mit meinem Partner Sex habe.

    Was ein "capote" mit AIDS zu tun hat oder nicht, darueber mache ich mit keine Gedanken, s.o.
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#129 alexander
#130 alexander
  • 12.11.2012, 21:27h
  • Antwort auf #123 von Aus Krakau
  • ich akzeptiere deine ansicht voll und ganz, bin aber der überzeugung, du liest hier noch nicht lange genug mit um "unsere haltung zu verstehen", die im übrigen nichts mit mobbing zu tun hat ! ich z.b., reagiere seit jahren schon nicht mehr auf alle kommentare von T.J., bis es wie jetzt wieder, zuviel und zu unverschämt wird und er mich namentlich angreift, in seinem wahn !
    aber was wäre dieser threat denn ohne diesen wundervollen MITMENSCHEN ? (langweilig ?)

    allerdings muss ich meinen mitforisten bescheinigen, dass sie im allgemeinen sehr fair sind und auch das recht haben (wenn die sau durch's dorf getrieben wird !), den mund aufmachen und maßregeln, das finde ich durchaus ok, drum sind wir letztlich hier, wir wollen meinungen und persönliche haltungen nicht durcheinanderwerfen, aber verständigung suchen ! sonst könnten wir uns den aufwand hier sparen !
    grüsse nach krakau !
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#131 finkAnonym
#132 stromboliProfil
#133 Aus BayernAnonym
#134 Miguel53deProfil
  • 12.11.2012, 22:55hOttawa
  • Antwort auf #97 von Timm Johannes
  • Unserem grossen Theologen, der weiss, das Jesus gelebt hat, trotz jeden fehlenden Beweises, mal etwas ins Stammbuch geschrieben: Als Kind einer extrem katholischen Familie weiss ich, was es bedeutet, unter der Knute der Religion gross zu werden. Ich weiss, wieviel Last man abwirft, wenn man sich endlich von seinem bestaendig schlechten Gewissen trennen vermag. Ich weiss auch, das Religion einen Menschen bestaerken kann. Im positiven Sinne aber ausschliesslich dann, wenn es ein freier und toleranter Glaube ist.
    Hier in Kanada, wo ich inzwischen lebe, habe ich als - jetzt ueberzeugter - Atheist an protestantischen Gottesdiensten fuer alle Menschen jeder sexuellen Orientierung teilgenommen. Und das habe ich als ausgesprochen positiv empfunden. Nicht wegen des Glaubens an sich. Der wird auch auf diesem Wege nicht wiederkommen. Aber doch wegen der Gemeinschaft und dem Ausdruck von Liebe zwischen den Menschen, der die ewige Furcht vor der Hoellenpein aus der katholischen Kirche ersetzt.
    Nur ist es doch wirklich sehr stoerend, wie Du Dich hier mit missionarischem Eifer gegen Jeden und Alles unbedingt durchsetzen willst. Wie Du auf nicht genehme Reaktionen in der Form eingehst, dass Du den Kommentatoren Dummheit und Dir selbst eine hoehere Intelligenz bescheinigst. Dir sollte klar sein, dass Du Dich damit der Suende der Hoffard und des Stolzes schuldig machst. Was uebrigens die grosse Todsuende der Katholischen Kirche auch ist: Der Alleinherrscher-Anspruch und die Anmassung, der Papst sei bei allen religioesen Entscheidungen unfehlbar. (Gerade die Pius-Brueder schiessen ja jetzt gegen Papst Johannes den XXIII und seinen Entscheidungen und damit GEGEN dessen Unfehlbarkeit - ein Widerspruch in sich.)
    Selbst ich, der ich mit Deinen Vorstellungen nicht uebereinstimme, wuerde Dich und Deine Meinung auf jeden Fall respektieren. Aber so, wie Du das hier aufziehst, werde ich - und wie man sieht viele Andere - aergerlich oder sogar zornig ueber Deine Beitraege. Du zeigst Dich anmassend - eben hoffaertig.
    Wie ich es schon an anderer Stelle gesagt habe. Sag Deine Meinung, sag, dass du ein glaeubiger Christ bist. Und alles ist gut. Jedes weitere Wort diskreditiert Dich immer mehr.
    Und Du hast nicht einmal Recht damit, dass es im Islam keinerlei Oeffnung gegenueber der Homosexualitaet oder homosexuellen Paaren gibt. Es gibt durchaus Imame, die ganz anders darueber sprechen und auch dafuer kaempfen. In Marroko gibt es sogar einen schwulen Imam, der zumindest in seiner Gemeinde die Meinung der Menschen veraendert hat. Da hast Du Dich nur noch nicht ausreichend informiert. Nur ist auch mir klar, dass es dort noch einen viel laengeren Weg braucht.
    Und zum guten Schluss. Wenn Du auf der einen Seite die vielen positiven Beispiele aus dem protestantischen Raum nennst, dann darfst Du auch nicht verschweigen, wie es als Gegenreaktion bei den Evangelikalen in die ganz andere Richtung geht. Gerade am Beispiel Uganda sieht man die Kraft und die damit verbundenen verheerenden Einfluesse dieser "Christen", die von der Liebe Jesu sprechen, abr mnit Hass reagieren, auf die Gesellschaft eines ganzen Landes. Und auch in den USA. Und damit liegen sie in ganz furchtbarer Weise auf einer Linie mit den Katholiken.
    Lass es einfach mal gut sein und sei ein bisschen bescheidener, damit Du nicht vollends unglaubwuerdig wirst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#135 stromboliProfil
  • 12.11.2012, 23:17hberlin
  • Antwort auf #123 von Aus Krakau
  • "Timm Johannes' dagegen bekomme wahrscheinlich nur 'Rot' auch wenn er sagen wuerde, dass der Fall der Berliner Mauer und die Rede von Herr Wowerait 'ich bin schwul, und das ist auch gut so' sehr tolle Ereignisse in der juengsten deutschen Geschichte waren..."
    Wären nur seine beiträge so gehaltvoll, wenn auch ein wenig beliebig zeitgeistig...

    Wären seine beiträge auch durchgehend frei von rassistischen entgleisungen oder justizspeech, die sexualität zu reglementieren sucht... und nicht monogame hier als hurende bezeichnet..
    Alles wären froh und glücklich.
    Selbst das aufdringliche missionieren wäre bei gewisser zurückhaltung auch für einen erklärten atheisten wie mich grenzwertig ertragbar...
    aber leider..

    kleine auswahl gefällig , wie sich die spur verfolgen lässt, die hier einige an den rand des wahnsinns treibtwww.queer.de/detail.php?article_id=17835&antwort_zeigen=
    ja#c58

    www.queer.de/detail.php?article_id=17776&antwort_zeigen=
    ja#c68


    gleicher wortlaut, in hunderten "beiträgen" abrufbar!
    Das lässt einige ROT sehen!
    Wer kanns ihnen verdenken.

    Noch etwas zu "höflichkeit unter freunden..."; homosexualität an sich macht mich noch nicht zum freund von jemanden, dessen lebenshaltung ich grundsätzlich ablehne, trotz seiner homosexualität....
    Lediglich eine toleranz muss ich erbringen, nicht aber freundlichkeit heucheln.

    Lernen wir, die uns gegebene freiheit von meinung und demokratischem selbstverständnis auch gerecht zu nutzen, nicht des lieben friedens willen falsche kompromisse zu schließen!
    Streit will auch gelernt sein , es braucht der erfahrung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #123 springen »
#136 alexander
  • 12.11.2012, 23:26h
  • Antwort auf #133 von Aus Bayern
  • ich kann dir nach wie vor nicht ganz folgen !
    bin offenbar zu dämlich ! da wir aber noch nie die ehre hatten, ist mir nicht ganz klar was deine dusseligen angriffe auf meine person bedeuten sollen ?
    zumal ich diese anwürfe als sehr persönlich empfinde. durch deinen text stellst du eine vertraulichkeit her die dir absolut nicht zusteht !
    (meine katze ist mehr als empört !!!!)
    oder sind wir schonmal zusammen die treppe hinuntergefallen ???
    mir ist nicht ganz klar, was dich juckt ? was soll's !
    da wir uns nicht kennen, empfinde ich deine vertraulichkeit als ekelhaft!
    [Er ist doch so Dir treu, wie auch Du ihm,]
    hast du jemand, der dir beim satzbau hilft ???
  • Antworten » | Direktlink » | zu #133 springen »
#137 HonestAbeProfil
  • 13.11.2012, 07:56hBonn
  • Antwort auf #131 von fink
  • @fink

    Gerne! Danke für Dein Interesse!

    "also ist's bei euch ein "geschlossenes dreieck", oder habe ich das falsch verstanden?"

    War es, es hätte sich aber auch jederzeit ändern können. Eine der Ideen bei Polyamorie ist anzuerkennen, dass Menschen wechselnde sexuelle Interessen und Bedürfnisse haben und diese Entwicklung zu begrüßen. Jedenfalls nach meinem Verständnis. Es ist sozusagen der Gegenentwurf zu der oft als "besitzergreifend" empfundenen monogamen Beziehung. Ein häufiger Vorwurf gegenüber polyamoren Beziehungen ist, dass es diesen an Tiefe fehlen würde. Nun, das kann ich so nicht bestätigen, aber auch nicht wiederlegen. Ich betrachte das aber als haltlose Behauptung. Ich meine, wie will man die "tiefe" von Beziehungen gegeneinander aufrechnen? Das soll mir erstmal einer aufzeigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #131 springen »
#138 FoXXXynessEhemaliges Profil
#139 finkAnonym
  • 13.11.2012, 11:52h
  • Antwort auf #137 von HonestAbe
  • wir haben ja hier in der diskussion auch schon ein paar vorurteile gegen mehrfachbeziehungen (ich finde ja dieses altmodische wort immer noch sympathischer, "polyamorie" klingt mir irgendwie zu sehr nach verhaltensforschung bei kraken oder so, aber das ist sicher geschmackssache) gehört.

    ich vermute mal, dass dabei auch eine rolle spielt, dass wir die _monogamen_ beziehungen genauso vorurteilsbeladen betrachten. angeblich sind diese ja unkompliziert, tief, verlässlich, nah, dauerhaft usw. - was alles zum teil stimmt, aber eben auch nur zum teil. oder sie sind angeblich spießig (was immer das sein soll), verkrampft, besitzergreifend, langweilig usw. - was alles zum teil stimmt, aber eben wiederum nur zum teil.

    im vergleich wird dann je nach vorurteil das jeweilige gegenteil den _polyamoren_ beziehungen zugeordnet. tja, das macht es vermutlich schwer, wirklich typische unterschiede zu erkennen, obwohl es die vielleicht geben mag.

    ein beispiel: du schreibst
    "Das Zauberwort bei der Polyamorie ist "reden, reden und nochmals reden!"

    das steht genauso in jedem ratgeber für monogame beziehungen!

    ein zweites:
    "Eine der Ideen bei Polyamorie ist anzuerkennen, dass Menschen wechselnde sexuelle Interessen und Bedürfnisse haben und diese Entwicklung zu begrüßen."

    das ist sicher ein typischer unterschied, wenn man polyamore subkultur und monogamen mainstream vergleicht, es kann aber auf einzelne monogame beziehungen ebenfalls genauso zutreffen.

    was ich aus eigener erfahrung kenne, ist, dass es manchmal schwieriger sein kann, herauszufinden, worum es eigentlich gerade genau geht, wenn sich eine_r mal schlecht fühlt, weil einfach mehr menschen die ursache dafür sein können.

    aber sonst komme ich auf das zurück, was ich schon geschrieben hatte: ob das frei oder repressiv, glücklich oder unglücklich verläuft, kommt vor allem drauf an, was die beiteiligten draus machen und nicht auf die anzahl der beteiligten.

    dir wünsche ich weiterhin gutes gelingen mit deinen lieben!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #137 springen »
#140 kirchenfeindlichAnonym
  • 13.11.2012, 11:56h
  • Nach einem "rot-grünen Gerangel" in diesem Thread möchte ich das Farbenspiel weiter anheizen mit dem Thema:

    Wie trittst du aus der Kirche aus? Ich habe ihn hinter mir.
    Darüber gibt der folgende Link Auskunft:

    Deutschland, Österreich, Schweiz:
    www.kirchenaustritt.de/

    Welt:
    www.kirchenaustritt.eu/usa

    Ich hoffe dass die Liste(n) vollständig sind.

    Meine Prognose: Es gibt einen Überhang grüner Kästchen gegenüber den roten!
  • Antworten » | Direktlink »
#141 finkAnonym
#142 Aus BayernAnonym
#143 empordaAnonym
  • 13.11.2012, 17:40h
  • Hat sich die Kirche je gefragt was sie selber ist. Die RKK ist sei 1600 Jahren eine Diktatur der Dummheit und Ignoranz

    Als Staatsreligion unter Kaiser Theodosius 380 n.C., Nachfolger des Flavius Valerius Constantin, verbrennt die Kirche was ihren Dogmen widerspricht wie Texte des Adamantius (185 254 n.C.) oder 389 n.C. die Serapeion-Bibliothek, christliche Mönche wollen nur einen Tempel daneben abbrennen. Mit Priestern wie Markus von Arethusa, Kyrill von Heliopolis, Augustinus von Hippo werden Mörder heilig gesprochen. Letzter entwirft die Sünden-, Sitten- und Verdammnis-Lehre, die Erbsünde an Gottes perfekter Schöpfung und das armselige Diesseits als Durchgang für die jenseitige Welt. Die Menschen landen für ewig in der Hölle, da die Flammen des Fegefeuers nicht reinigen. Böse ist jegliche Sexualität, ein freier Wille ist nicht existent, Bildung ist nutzlose Eitelkeit und nur Ablenkung auf dem Weg ins glorreiche Paradies.

    Das fortschrittliche 3-teilige Schulsystem des antiken Roms mit Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie wird eingestellt, römische Bibliotheken und Thermen als Horte des Wissens und der Volkshygiene werden geschlossen. Das Erziehungs- und Bildungssystem hört komplett auf zu existieren. Die RKK allein bestimmt was Wissenschaft sein darf, geniale alte Texte und Erkenntnisse werden als Text verbrannt oder überschrieben. Analphabetismus breitet sich erneut fast total aus, über Europa senkt sich 1200 Jahre lang ein Schleier intellektueller Dunkelheit und Dummheit, Texte aus dieser Zeit von wissenschaftlichem Wert gibt es kaum.

    Das römische Weltreich vernichten keine einfallenden Barbaren: es fehlen Führer, Verwalter und Techniker die rechnen und schreiben können und eine Wirtschaftspolitik betreiben, die den Staat nicht durch immer neue Beutezüge finanziert. Der Papst lässt Universitäten oder deren Fakultäten schliessen, wenn die Wissenschaft kein Wissen gemäß der Bibel liefert. Die Universität von Salamanca reduziert sich von einst 12.500 Studenten auf 300. Juden brauchen keine Bildung, der Mann hat keine Rippe weniger als die Frau, die Erde ist keine Scheibe, die Seele ist nirgens zu finden, die Päpste und Kardinäle sind geile Hurenböcke mit Vatikanbordell. Ein Capitaneus Prostibuli de Ponte Sixto kassiert von jeder Vatikan-Nutte 2 Carlini/ Monat.

    Jesus war der Zuhälter in dem Vatikan-Bordell, war es doch unter seinem Namen gekauft.
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#144 alexander
#145 erererEhemaliges Profil
  • 13.11.2012, 18:00h
  • Die letzte Nachricht aus dem Pariser 'Palais de Elysee': Francois Hollande sagt klares 'Ja' fuer die Homo-Ehe und Adoption (mit 'gewissen Voraussetzungen') waehrend der direkten Fernseh-Konferenz.
  • Antworten » | Direktlink »
#146 sanscapote
#147 sanscapote
  • 13.11.2012, 19:20h
  • Antwort auf #99 von Timm Johannes
  • Hallo Timm Johannes,

    ich nehme an, es ist dir wohlgefaellig, wenn ich so lebe wie du lebst.

    Aber das geht leider nicht, weil ich Atheist bin.
    Jedoch koennte ich es versuchen.

    Bzw. du hilfst mir dabei, und diese Hilfe stelle ich mir so vor:
    - du gehst fuer mich zur Arbeit,
    - du kaufst fuer mich ein,
    - du reinigst fuer mich die Wohnung incl WC,
    - du tankst und waeschst fuer mich das Auto,
    - du giesst fuer mich die Blumen,
    - du maehst fuer mich den Rasen und saeuberst die Blumenrabatten,
    - du machst fuer mich Kundenbesuche,
    - du diktierst fuer mich Briefe,
    - du unternimmst fuer mich berufliche Reisen,
    - du kochst fuer mich, aber meine Lieblingsspeisen, z.B. huitres au champagne
    - du machst fuer mich die Betten,
    - du erledigt fuer mich die Bankgeschaefte, etc. etc.

    und ich werde dir zusehen, ob du alles in meinem Sinne machst und wenn ja, koennen wir darueber reden, um wieviel besser du es als Atheist hast.
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#148 HonestAbeProfil
  • 13.11.2012, 20:04hBonn
  • Antwort auf #138 von FoXXXyness
  • Ja, aber nur in der Form der Polygynie (Ein Mann, 2+ Frauen, außerdem haben bei dieser Form der Polygamie die Frauen untereinander keinen Sex zu haben).

    Das hat was damit zu tun, dass deren Gott auch polygyn lebt, siehe:

    www.youtube.com/watch?v=n3BqLZ8UoZk

    Ich kann Dir aber versichern, dass das bei mir absolut nix mit irgendwelchen Glaubensüberzeugungen zu tun hat.
    Ich verliebe mich in Menschen und schaue dann was passiert. So einfach. Und irgendwie fühle ich mich oft nicht ganz vollständig wenn ich "nur" mit einem Mann oder einer Frau zusammen bin. Beides ist so einzigartig, so verschieden.
    Und ganz abgesehen davon: Vier Hände streicheln nun mal mehr als zwei und sechs mehr als vier...
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#149 alexander
#150 Timm JohannesAnonym
#151 alexander
  • 14.11.2012, 20:11h
  • schon wieder so ein depp, der minuszeichen verpasst, obwohl er überhaupt nicht weiss worum es geht, nicht timmi !
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#152 BjörnarAnonym
  • 14.11.2012, 22:24h
  • Antwort auf #25 von Timm Johannes

  • Gott will es so?
    Du meinst, so wie er auch wollte, daß Homosexuelle keine Ehen eingehen, sondern getötet werden? So wie er wollte, daß sein auserwähltes Volk Heiden plattmacht, inklusive Kindern, Frauen und allerlei Getier? So wie er wollte, daß ungehorsame Kinder gesteinigt werden?
    Schon klar, das sind allesamt Beispiele aus dem Alten Testament, aber es handelt sich doch um denselben "Gott", oder?
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#153 BjörnarAnonym
#154 BjörnarAnonym
#155 BjörnarAnonym
#156 BjörnarAnonym
  • 14.11.2012, 23:28h
  • Antwort auf #99 von Timm Johannes

  • Zur Ethik des Christentums gehört auch die Akzeptanz gegenüber Sklaverei. Christus hat sich nicht ein einziges Mal in den Evangelien gegen die seinerzeit allgegenwärtige Sklaverei ausgesprochen. Stattdessen enthält das Neue Testament Anweisungen an christliche Sklaven und christliche Sklavenhalter. Würdest du diese Form christlicher "Ethik" ebenfalls auf die Moderne anwenden?
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#157 zu pauschalAnonym
#158 kirchenfeindlichAnonym
#159 kirchenfeindlichAnonym
  • 15.11.2012, 06:07h
  • "...verurteilte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi die Gleichstellung von Schwulen und Lesben. Kinder sollten sagen können, dass sie eine Mutter und einen Vater haben..."

    Wie ich an anderer Stelle erwähnte, konnte ich als Kind zu meiner Mama "Mama" sagen, aber zu meinem Papa nicht "Papa". Jener Mann war für mich wie für alle im Dorf "Hochwürden", vor dem die Leute einen Knicks machten!

    Frederico Lombardi, wer andere mit Schmutz zu werfen versucht ist selbst ein Schmutzfink.
    Wer uns Schwule mit Dreck zu werfen versucht, ist selbst eine Schrankschwester!

    Es können - sagt auch die praktische Psychologie- nur die Menschen, das von sich geben, was in ihnen ist. Das betrifft alle Leute die uns Schwule versuchen zu verunglimpfen. Sie alle sind versteckt schwul bzw. haben ihre schwulen Gelüste noch nicht erkannt bzw. unterdrücken sie.

    Das betrifft alle Fanatiker in den Kirchen und besonders die praktizierenden "Christen", deren Ehe sehr häufig am Ende ist.

    Es ist sowohl das schlechte Gewissen als auch der Neid Herr Frederico Lombardi und deiner "Glaubensbrüder und Glaubensschwestern", da ihr weder in eurem Herzen noch in Eurem Gedankenstübchen eure eigene Sexualität in Ordnung gebracht habt und euch heimlich in der Zelle einen abrubbelt oder heimlich hinter unöffentlichen Klostermauern genau das treibt, was ihr uns anzukreiden versucht. Das ist Polemie, das ist Gotteslästerung.

    Das ist Gotteslästerung, JA. Denn wir Schwulen und Lesben sind aus der gleichen kosmischen Schatzkammer entstanden wie ihr. Nur ihr nennt sie Gott (christlich, alt- und neutestamentlich versteht sich) und wir wissen es auch ohne "Gott". Es gibt nicht das, was ihr "Gott" nennt, ein Bild von etwas das unbegreiflich und unsichtbar ist. Wie heißt es so schön an irgend einer Stelle in eurem Hauptbuch: Macht euch kein Bild von Gott. Aber es ist überall in euren Häusern zu finden.

    Ich könnte noch weiter schreibenm aber jetzt krieche ich lieber zu meinem Schatz ins warme Bettchen: Liebe üben!! Die ihr predigt, aber anders meint, weil ihr alle andersrum seid!!
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#160 stromboliProfil
#161 stromboliProfil
#162 alexander
#163 Aus BayernAnonym
  • 17.11.2012, 23:08h
  • Antwort auf #162 von alexander
  • und was hast mit der frau, der du das kind gemacht hast, gemacht? als ein treuer Hartz IV anbeter - etwa verkauft oder vielleicht vermietet? 'die mutti soll sauber bleiben'. deshalb bist also schwul geworden - weil deine liebe gattin nicht von dir mehr schmutzig sein wollte: genug ist genug!
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#164 TheDadProfil
  • 18.11.2012, 23:25hHannover
  • Antwort auf #46 von Timm Johannes
  • ???
    Wo, in welchem Zimmer der großen Berliner Altbauwohnung sitzt denn Deiner Meinung nach der männliche Pascha in einer polygam-lesbischen Dreier-Beziehung TJ ?
    Egal ob nun mit oder ohne Trauschein..

    Wie bitte könnten Pascha-veranlagte Chauvinisten mehr Einfluss auf eine derartige Beziehung gewinnen als durch deren Verbot bzw. den Vorenthalt des Reschtes darauf durch Verweigerung der Gleichstellung auf die Ehe ?

    Wie viel Angst muss Mann vor dem Untergang des Abendlandes bemühen um sich zu solch abstrusen Ideen durchzuwinden, und wie viel Wissen Menschen im Vatikan von der Lebenswirklichkeit der Bevölkerung in der EU ???

    Wahrscheinlich wissen sie nichts, und sie befürchten das die Öffnung der Ehe durch die Staaten dazu führen könnte das sich das gläubige Volk munter in immer größeren Poly-Familien zusammenschließt..

    Was für ein Schwachsinn..

    Sicher würde es ein paar Hundert Menschen geben die sich diesen Traum dann verwirklichen würden..
    Und sicherlich gäbe es ein paar Tausend Menschen die darüber nachdenken..
    Aber ganz sicher ist das nicht die Mehrheit..

    Gäbe es solche Mehrheiten hätten wir die Ehe-Öffnung längst, und die RKK und der EKD stünden unter ständiger Beobachtung durch den Verfassungsschutz..
    Und hätte der LSVD in der Vergangenheit viel weitreichendere Reformen gefordert als er es tat, vielleicht wären wir längst über die Diskusson der Ehe-Öffnung hinaus..

    Für die Zukunft empfehle ich dem LSVD dringend mit der Thematik des Zölibates der in der BRD lebenden und arbeitenden Priester zu beschäftigen, weil dieses nach dem Diskriminierungsverbot der EU einen "unangemessenen Eingriff in das Privatleben des Angestellten darstellt"..

    Aber zurück zum Thema..
    Deine jovial-arrogante Art andere Menschen aufzufordern etwas über Sakramente und Kirchengeschichtlichen Nonsens zu lernen grenzt an die pastorale Unverklemmtheit dem beichtendem 14-jährigem vorzuschlagen nicht mehr an sich herum zu spielen bis die Vorhautentzündung abgeklungen ist..
    Solche Ratschläge darfst Du Dir gerne Morgens vor dem Spiegel selber erteilen..

    Sakramente sind rituelle Handlungen innerhalb der Glaubensgemeinschaft..
    Sie haben NICHTS mit der Ehe an sich zu tun,
    allerhöchtens mit deren Gründung innerhalb der Gemeinschaft..
    Rituale in denen 2 Menschen vor der Gemeinschft bezeugten das sie füreinander einstehen wollen gab es lange vor der Entstehung christlicher Kirchen..

    Dieses dann mit der Gesetzeskraft der stattlichen Ehe gleichzusetzen und selbst dafür den Begriff des Sakramentes zu nutzen ist völliger Blödsinn..

    Im Übrigem bin ich strikt dafür die Formel der Eheschließung vor den Standesämtern zu "ent-christianisieren" und den Passus
    "was Gott zusammengführt hat soll der Mensch nicht scheiden" oder auch
    "bis das der Tod Euch scheide" ersatzlos zu streichen..

    Im Kaufvertrag für´s neue Auto steht auch nicht drin
    "bis ich dich zu Schrott gefahren habe" oder
    "bis der Rost dich zerfressen hat"..
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#165 TheDadProfil
  • 19.11.2012, 00:17hHannover
  • Antwort auf #150 von Timm Johannes
  • Nachtrag..

    Bei all dem pseudo-ideologich-theologischem Geplapper zum Thema scheinst Du den Kernpunkt nicht erfast u haben..

    Es geht um die Öffnung der Ehe im Staat für alle..
    Und darum die anderen Staaten zu zwingen diese Gemeinschaften dann auch anzuerkennen..

    Ob irgendein Papst oder Pope, irgendein Mullah oder Muezin, ein Beauftragter des Zentralrates der Juden, der Muslime oder der Sinti und Roma, irgendein Pfarrer, Pastor, Kardinal Bischoff oder sonstiger Würdenträger der RKK, des EKD, sonstiger Freikirchen und Glaubensgemeinschaften, die Frau an der Ecke die den Wachturm anbietet, oder die süssen jungs auf den Fahrrädern von den Mormonen die Sonntags zum Kaffee erscheinen um zu missionieren, ein Problem damit hat das LGBT-Menschen sich das gleiche Recht wünschen in ihrem "Lebensentwurf" staatlich anerkannt zu werden, geht mir am Arsch vorbei..

    Es interessiert mich auch nicht wenn irgendeine Synode in Tatschikistan für sich entschieden hat "Segnungdgottesdienste" zuzulassen, oder das es tatsächlich Schwule Pastoren geben soll, die in ehe-ähnlicher Verbindung das Pfarrhaus und die Gemeinde gemeinsam bewirtschaften..

    Fakt ist, es geht um gleiche Rechte für alle in der Gesellschaft, in der wir leben, und da sind religiöses Für-und-Wider nur eine Randerscheinung die in der Diskussion keine Rolle spielen dürfen..

    Mit dem gleichem Recht das die Amtskirchen für sich zur Mitsprache in gesellschaftpolitischen Fragen beanspruchen Gehör zu finden, bestreite ich deren Recht darauf, weil die Geschichte gezeigt hat das sie in LGBT-Fragen schon immer versagt und ihre Haltung zu Unterdückung, Diskriminierung , Folter, Gefängnis, Mord, Verfolgung, usw. usf. geführt haben..

    Und deshalb bitte ich Dich von weiteren Kommentaren in der Form die Du hier an den Tag gelegt hast in Zukunft Abstand zu nehmen..

    Diese Hard-Core-Haltung mit der Du Deinen "Lebensentwurf" hier offenbahrst hat dogmatische bis indoktrinative Züge, und lassen mich zu der Überzeugung gelangen das es sich bei Dir um einen Menschen handelt, der damit offenbar beauftragt wurde und vielleicht sogar sein Brot verdient..

    In einem offenem Forum hat das meiner Meinung nach nichts zu suchen..
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