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Kommentare zu:
Vatikan: Ehe-Öffnung führt zu Polygamie


#21 erererEhemaliges Profil
  • 11.11.2012, 17:58h
  • Antwort auf #16 von dem Licht Gottes
  • Und homosexuell (wenn auch heimlich) ist er auch! Ja, wir koennen auf unsere Schwester irgendwie schon stolz sein - so eine Karriere zu machen, einen attraktiven Lover (Georg meine ich) sich zu leisten und von den tausenden Hetero-Mannern vergoettert zu sein, das schafft nicht jeder Schwuler, in der Tat.
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#22 HonestAbeProfil
  • 11.11.2012, 18:03hBonn
  • Antwort auf #7 von Timm Johannes
  • Und was bringt Dich zu der mit Vorurteilen durchsetzten Ansicht, dass nur Menschen in monogamen Beziehungen für einander einstehen könnten?
    Schonmal den recht dehnbaren Begriff "Familie" überdacht? Vater, Mutter, Kinderlein? Demnächst auch Vater, Vater, Töchterchen?

    Fantastisch!

    Und jetzt erkläre mir bitte mal, warum zum Beispiel drei oder vier Menschen die sich lieben und gemeinsam Kinder aufziehen wollen (oder auch nicht, das war noch nie eine Bedingung für die Ehe) keine Familie darstellen sollten.

    Bitte wenigstens einen RATIONALEN Grund! Danke!

    Pro-Tipp: Persönliche Glaubensüberzeugungen sind keine rationalen Gründe, da sie nur auf jene anwendbar sind, die Deine Glaubensüberzeugungen teilen.
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#23 urbi et göriAnonym
#24 Roman BolligerAnonym
#25 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 18:29h
  • Antwort auf #12 von Dreier
  • @Dreier
    "Erkläre mir bitte warum meine Beziehung zu meinen zwei Lebensgefährten weniger wert sein soll als deine."

    1. Weil es ethisch nicht okay ist. Du kannst das machen, aber ethisch ist es nicht okay. Gott will, dass der Mensch sich auf einen Menschen im Leben einläßt und eine Partnerschaft begründet und nicht, dass du mit dreien/vieren oder hundert herumhurst. Meinetwegen kannst Du herumhuren, soviel du willst, aber es ist ethisch nicht der richtige Weg und nicht der Masstab, den der Staat anerkennen und fördern sollte. Dein Verhalten ist nicht strafbar, aber darüberhinaus ist es weder staatlicherseits noch ethisch/theolischerseits anerkennbar.

    2. Weil es theologisch aus christlicher Sicht nicht akzeptabel ist. Aus christlicher Sicht steht im Mittelpunkt der Gesellschaft und des Staates die monogame Zweierbeziehung ("egal welcher sexuellen Orientierung"). Das prägt die gesamte Christenheit seit über 2000 Jahren.

    Wenn du was anderes willst und mit mehreren herumhuren willst, dann wandere ins islamistisch geprägte Saudi-Arabien oder nach Pakistan aus, da kannnst Du dann herumhuren, wie du willst, und alles mit dem Segen des Imam.

    3. Weil es historisch nicht in das christlich-aufgeklärte Europa passt. Wir leben nunmal in Europa und hier ist immer noch die Zweierbeziehung in der Partnerschaft das Maß aller Dinge und das seit 2000 Jahren bereits.

    4. Weil es den Staat schadet. Unsere Dreier-/Viererbeziehungen, usw. sind doch in aller Regel zu 99 Porzent Sozialschmarotzer, die dem Staat auf der Tasche liegen. Denn in diesen polygamen Beziehungen schafft es der in aller Regel männliche Versorger nicht, seine Frauen zu versorgen und muss dann zum Sozialamt, um dort HARTZ IV zu beantragen.

    Fazit: Wer Polygamie will, der soll nach Saudi-Arabien auswandern. Hier im christlich-aufgeklärten Europa wird es das NIE staatlicherseits geben. Auch der LSVD würde dies NIE unterstützen, da bin ich mir sehr sicher ("das würde dort einen Mega-Aufstand unter schwulen Mitgliedern geben"). Und CDU/CSU, die Grünen, FDP und auch die SPD werden das NIE mitmachen und das ist gut so.
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#26 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 18:32h
  • Antwort auf #14 von Thorsten1
  • @Thorsten1
    "Die Frage von Dreier zeigt, dass die "Ehe" zu dritt bzw die Polygamie der logische Schritt nach der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ist. Auch hier bei queer.de wurden in der Vergangenheit immer wieder Forderungen von Bisexuellen und anderen laut, eine Beziehung von drei und mehr Personen als "Ehe" anzuerkennen."

    --> Das Gegenteil ist der Fall. Fast immer haben fast alle hier im Queer-Forum die Polygamie abgelehnt. Du scheinst die letzten Jahre hier nicht mitgelesen zu haben; ich aber sehr wohl.

    Schwule Männer lehnen die Polygamie als Beziehungsmodell in aller Regel ab. Auch der LSVD hat in seinen Beschlüssen immer NUR die monogame Beziehung als Vorbildmodell propagiert und sämtliche Beschlüsse dort beziehen sich NUR auf die Ehöffnung und das Lebenspartnerschaftsinstitut.
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#27 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 18:40h
  • Antwort auf #22 von HonestAbe
  • @HonestAbe
    "Und was bringt Dich zu der mit Vorurteilen durchsetzten Ansicht, dass nur Menschen in monogamen Beziehungen für einander einstehen könnten? "...

    Vorurteile hast doch eher Du, wenn Du Polygamie, wie sie im erzreaktionären Saudi-Arabien gelebt wird, als positiv bewertest. Du drängst diese Frauen dort ins gesellschaftlich Abseits, bist Schuld, wenn sie den Tschador tragen müssen und wie eine Pellwurst nur mit Augenschlitzen durch die Strasse laufen dürfen.

    Wer die Polygamie fördert, der will doch nur, dass der Mann wieder der Pascha sein darf, dem dann devote, unterwürfigee Frauen das Essen kochen und wo Frauen gefälligst die Klappe zu halten haben.

    Nee gehe mir weg, mit diesen Paschamänner im Islam, wo die Polygamie vorherrscht, und wo diese Patriarchen Ihre Frauen zuhause einsperren.

    Gut das wir im christlich-aufgeklärten Europa leben, wo die monogame Beziehung im Mittelpunkt steht und wo keine Machoschweine Ihre Frauen zuhause einsperren und das auch noch mit dem Segen des Imam.

    ---Fazit: Da freue ich mich in Europa zu leben, wo das Christentum vorherrscht und nun mit Katrin Göring-Eckhardt auch noch die EKD-Präses Spitzenkandidatin der Grünen ist.
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#28 Timm JohannesAnonym
  • 11.11.2012, 18:48h
  • Gut das wir mittlerweile die Monogamie auch bei den homosexuellen Menschen als das Partnerschaftsmodell haben.

    Gut das der LSVD seit den 1990er immer das Lebenspartnerschaftsinstitut/Eheöffnung auf den Fahnen geschrieben hat. Monogamie ist das Leitbild des LSVD.

    Gut das die protestantischen Landeskirchen der EKD, die anglikanischen Kirchen (Anglican Church in Canda, anglikanische Episcopalchurch in den USA, die presbyterianischen Kirchen (Church of Scotland), die reformierten Kirchen, die altkatholischen Kirchen oder auch die lutherischen Staatskirchen in Skandinavien/Island alle mittlerweile auch das monogame Beziehungsmodell unter homosexuellen Menschen unterstützen und befürworten.

    Nach den 1970er ("Sex mit jedem") gab es gottseidank mit Volker Beck und Co seit den 1990er eine Wende in der LGBT Bewegung. Seit 20 Jahren steht immer der Kampf um die Eheöffnung und das Lebenspartnerschaftsinstitut im Vordergrund der LGBT-Bürgerrechtsbewegung und das ist gut so.

    Nicht die Polygamie ist das Ziel, sondern die Monogamie ist das Ziel. Und das war im Christentum schon seit 2000 Jahren so und ist nunmehr auch im Bereich der homosexuellen Menschen das Ziel.

    Mich haben die letzten 20 Jahre des Kampfes um die Eheöffnung in der LGBT Bewegung sehr gefreut, da hier das christliche Leitbild immer angstrebt wurde.
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#29 stephan
  • 11.11.2012, 19:10h
  • Es ist doch immer wieder eine Form von Realsatire, wenn eine durch und durch ideologische Weltanschauung - wie etwa die römisch-katholische - dem Rest der Welt vorwirft, deren Anschauungen und Rechtsentscheidungen seien bloße Ideologien.
    Da fehlt es wohl deutlich an Selbstreflexion und insbesondere an Aufklärung!

    Volker Becks Kritik und Aussagen treffen die Realität voll und ganz!
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#30 stephan

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