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"Kritik an der zweigeschlechtlich hierarchisch geprägten Geschlechterordnung"

QueerNet Hessen gegründet


Das neue Netzwerk will Einfluss auf die hessische Politik nehmen (Bild: dierk schaefer / flickr / by 2.0)

In Darmstadt hat sich QueerNet Hessen als Netzwerk hessischer LGBT-Initiativen, -Organisationen und Einzelpersonen konstituiert und Sprecher gewählt.

Zu den Zielen des neuen Netzwerks zählen unter anderem die Vernetzung der hessischen Schulaufklärungsprojekte und Sensibilisierung über LGBT-Themen in der Jugendarbeit. In der Erklärung zum Selbstverständnis heißt es: "Wir begreifen uns als queere Community, die durch die Wertschätzung der Vielfalt psychosexueller Identitäten und die Kritik an der zweigeschlechtlich hierarchisch geprägten Geschlechterordnung miteinander verbunden ist".

Zu den Sprechern des Netzwerks wurden Andreas Matzek aus Gießen, Björn Beck, Constance Ohms (beide aus Frankfurt) und die Darmstädterin Florianne Blöcher gewählt. Matzek ist als Lehrer tätig und engagiert sich seit vielen Jahren breitgefächert im LGBT-Bereich in Mittelhessen und auf Landesebene. Er wird für alle Aktivitäten im Bereich Jugend zuständig sein. Beck ist seit vielen Jahren im Bereich der LGBT-Politik aktiv. So war er in der Vergangenheit Vizechef der Lesben und Schwulen in der Union (LSU). Beck wird den Themenkomplex "Identitätspolitiken, Trans- und Intersexualität" betreuen. Ohms leitet bei Broken Rainbow europäische sozialwissenschaftliche Forschungsprojekte zu Gewalt und häuslicher Gewalt in lesbischen, schwulen und transsexuellen Beziehungen. Ihr Themengebiet wird "queere Gesundheit" sein. Blöcher ist seit einigen Jahren in der LGBT-Schulaufklärung aktiv und wird auch im QueerNet Hessen diesen Bereich betreuen.

Erst vor einem Monat wurde in Baden-Württemberg ein ähnliches Netzwerk gegründet (queer.de berichtete). Vorangegangen war im Südwesten das Bekenntnis der grün-roten Landesregierung zu einem Aktionsplan für Toleranz und Gleichstellung, der in Zusammenarbeit mit den Initiativen und Vereinen in Baden-Württemberg erarbeitet werden soll (queer.de berichtete). In Hessen sind die Beziehungen der Community zur äußerst konservativen schwarz-gelben Landesregierung dagegen distanzierter. (dk)



#1 Aus Bad HomburgAnonym
  • 12.11.2012, 18:22h
  • Als treuer Spender bzw. altes Mitglied der CDU kann ich eigentlich nicht verstehen, warum, wie man in diesem Artikel behauptet, sind die Beziehungen der Community' zur Landesregierung von Hessen 'distanzierter'. Die schwarz-gelbe Regierung hat sich doch wegen des Paragraphen 175 entschuldigt und diesen Terror in 50 bzw. 60-ern Jahren einstimmig und streng verurteilt. Auch die Stimme 'ja' ist im Bundesrat zum Thema 'Berliner Initiative' garantiert. Was soll bzw. kann noch gemacht werden?
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Fred i BKKAnonym
  • 13.11.2012, 09:49h
  • Antwort auf #1 von Aus Bad Homburg
  • .....der Beitrag ist wohl als Satire anzusehen....
    das kann doch nicht der ernst sein....

    CDU und Schwul ...

    ich hab da boese Erfahrungen mit...
    war mal bei der JU bis ich aus relig. Gruenden den Wehrdienst verweigert habe ...
    meine christlichen Freunde nannten mich dann Kommunist, Vaterlandsveraeter (geh doch gleich nach drueben...) ,mit 20 habe ich mich geoutet ..da war ich dann Kommunist, Vaterlandsveraeter und schwule Sau ..bei manchen auch nur perverses Schwein.....

    seit her habe ich einen gesunden Hass auf das christlichverlogene Pack... und ihre kinderfi... Pfaffen.
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