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Die NRW-Landesarbeitsgemeinschaft queer der Linkspartei hat auf ihrem Treffen am Samstag in Krefeld neue Sprecher gewählt und über die Arbeitsschwerpunkte für 2013 diskutiert.

Neben einer noch stärkeren Beteiligung an den CSDs in Nordrhein-Westfalen will die LAG im Wahljahr 2013 auch mit inhaltlichen Kampagnen für "linke, queere Politik" werben. Themen werden unter anderem die Forderung nach einer Abschaffung des Ehegattensplittings, der weitere Einsatz für ein Verbot der Diskriminierung lesbischer und schwuler Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen und der Abbau von Homophobie an Schulen sein.

Zugleich wolle sich die Landesarbeitsgemeinschaft für das Kernthema der Mutterpartei einsetzen: "Wir wollen gerade im Wahljahr 2013 deutlich machen, dass sexuelle Freiheiten, dass vielfältige, selbstbestimmte Lebensweisen immer nur möglich sind, wenn auch eine entsprechende soziale Sicherheit existiert", erklärte Swen Bäther nach seiner Wahl zu einem der sechs Landessprecher der LAG. "Die Hartz-IV-Gesetze betreffen auch viele Schwule und Lesben, die vom Staat in Armut getrieben werden und denen damit auch die Teilhabe am Communityleben erschwert wird".

Der 36-jährige Bäther gehörte bereits dem bisherigen "SprecherInnenrat" an. Ebenfalls wiedergewählt wurden die 58-jährige Renate Herrmann aus Bergheim und der 45-jährige Frank Laubenburg aus Düsseldorf. Neu zogen die 63-jährige Ilse Bender aus Kerpen, der 28-jährige Sebastian Tromm aus Brühl und die 58-jährige Marlies Bertling aus Bergheim ein.

Die LAG, die als offizieller innerparteilicher Zusammenschluss anerkannt ist, hat nach eigenen Angaben in NRW 127 Mitglieder. Sie ist auch offen für Menschen, die nicht der Linkspartei angehören. (pm/dk)