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Vor Premiere von Twilight 5

Robert Pattinson: Edward soll schwul werden


Robert Pattinson will einen schwulen Vampir darstellen (Bild: Gage Skidmore / flickr / by-sa 2.0)

In einer Talkshow philosophiert Robert Pattinson, wie es mit seiner "Twilight"-Figur weitergehen soll: Der englische Schauspieler wünscht sich, dass der Vampir Edward Cullen schwul wird.

In der täglichen Sendung der lesbischen Komikerin Ellen DeGeneres reagierte Pattinson auf den Fan-Wunsch nach einem weiteren "Twilight"-Film: "Es ist unglaublich, dass darüber gesprochen wird, bevor dieser Film in die Kinos kommt", sagte der 26-Jährige. "Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 2" läuft diese Woche in den Vereinigten Staaten an, in Deutschland ist er ab dem 22. November zu sehen. Mit dem fünften Teil der Filmserie sind alle "Twilight"-Romane der Jugendbuchautorin Stephenie Meyer verfilmt worden.

Zur Freude des Publikums schlug Pattinson vor, den von ihm dargestellten Vampir zum Schwulen zu machen: "Ich dachte auch daran, die Serie wie 'Will und Grace' aussehen zu lassen. Edward sollte schwul werden", erklärte der Brite. Dabei soll sich der Vampir nicht von seiner Angetrauten Bella (Kristen Stewart) und der gemeinsamen Tochter Renesmee (Mackenzie Foy) trennen. Pattinson empfiehlt: "Sie sollen weiter zusammenleben. Die ziehen dann das Kind auf und so".

Pattinson wünscht sich in der Fortsetzung weitere Veränderungen: So habe er mit Co-Star Taylor Lautner darüber gesprochen, den nächsten Film dem Superheldenfilm "The Avengers" anzunähern – "als so eine Art 'Twilight-Avengers'".

Youtube | Deutscher Trailer des fünften "Twilight"-Filmes

Im echten Leben war Pattinson über drei Jahre lang mit seinem Co-Star Kristen Stewart liiert. Im Juli diesen Jahres veröffentlichte das Klatschblatt "Us Weekly" einen Artikel mit eindeutiger Bebilderung, die Stewart beim Fremdgehen zeigten. Daraufhin beendete das Paar die Beziehung.

Im Internet hat es immer wieder Gerüchte um die Homosexualität von Robert Pattinson und Taylor Lautner gegeben. So geisterte im vergangenen Jahr die Titelseite des Magazins "People" durch Blogs, in dem Lautner sein Coming-out ankündigte – es war allerdings gefälscht (queer.de berichtete).

Pattinson erklärte bereits 2010, dass er heterosexuell ist (queer.de berichtete). Zuvor hatte er in der spanisch-britischen Produktion "Little Ashes" Salvador Dalí gespielt. Der Film enthielt auch eine Sexszene mit Javier Beltrán. Pattinson erklärte damals: "Wir waren beide hetero, aber mein Partner war als Spanier viel selbstsicherer damit, nackt zu sein". Der Brite weiter: "Mein Partner Javier Beltrán war wirklich cool. Wir haben vorher versucht, Sex auf dem Balkon in Barcelona zu haben und er meinte nur: 'Wir haben schon einen komischen Beruf'". (cw)



#1 MiroAnonym
  • 12.11.2012, 19:52h
  • "Zur Freude des Publikums schlug Pattinson vor, den von ihm dargestellten Vampir zum Schwulen zu machen"

    Aha, und wie groß wäre die Freude gewesen, hätte der Darsteller einer Homo-Rolle gesagt, er wünsche sich, dass sein Rollencharakter zum Hetero wird?

    Wenn man unterstellt, jemand könne mal eben so schwul werden, muss es ja wohl auch andersherum gehen.

    In die eine Richtung findet man es toll, aber in die andere Richtung, wie würde man da reagieren? Das "normale" Publikum, aber auch LGBT-Politiker und Verbandsvertreter?

    Einfach mal so eine sexuelle Ausrichtung annehmen, ist das nicht eine Bestätigung aller die sagen, Homosexualität sei heilbar bzw. kann abgelegt werden?

    Wenn doch nur mehr Leute ihr Hirn einschalten würden, bevor sie Sch....e aus der falschen Öffnung rauslassen.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.11.2012, 19:55h
  • Das wäre wirklich ein Bild für die Götter, wenn es im neuen Twilightfilm zwischen Taylor Lautner und Robert Pattinson erotisch laut knistern würde! Die beiden in einer Sexszene - wundervoll!
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#3 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 20:49hBonn
  • Antwort auf #1 von Miro
  • Ich finde auch, er hätte eher von "bisexuell" sprechen sollen. Schon wären alle Probleme gelöst!

    Aber ich gebe Dir recht: Diese Idee, man könne schwul werden, ist einer der Grundpfeiler der Homophobie. Daher sollten gerade Celebrities so einen Unfug nicht daherreden.

    Andererseits wäre es doch in der Tat eine schöne Gelegenheit gewesen, die Bi-Awareness zu erhöhen. Manche behaupten ja bis heute, dass es Bisexualität in Wirklichkeit gar nicht geben würde. Auch manche Schwulen leider.
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#4 reiserobbyEhemaliges Profil
#5 Stein
  • 12.11.2012, 21:38h
  • ich versteh den ganzen hype nicht, wenn ich vampiere will dann welche die blutrüstig und düster sind. und keine typen die glitzern
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#6 Sveni-MausAnonym
  • 12.11.2012, 22:30h
  • Der Charakter würde schwul werden, so sieht es jedenfalls für andere aus, in Wahrheit wirkt doch meist jedes Outing so auf die Umwelt, also das jemand Plötzlich schwul oder lesbisch wird.
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#7 TheDadProfil
  • 13.11.2012, 15:18hHannover
  • Antwort auf #4 von reiserobby
  • Grundsätzlich hat er Recht, auch wenn Du das jetzt für "bescheuert" hältst..

    Niemand "wird" mal eben so schwul..
    Mann ist es..schon immer..
    Und die, die diese Seite an sich dann als "spätberufene" entdecken, haben sich und ihre ganze Umwelt die gesamte Zeit ihres Lebens angelogen..
    Daran ist nichts zu beschönigen..
    Und Grundsätzlich ist eine solche Idee abzulehnen weil sie in die große Kiste der "das-brauchen-wir-uns-von-Heten-nicht-sagen-lassen!" gehört..

    Im Prinzip geht der Hype um diese Vampier-Diaries eh an mir vorbei, und ich kann Leute sowieso nicht verstehen die Akteure wie diesen Pattinson "anhimmeln" als wäre es der Heiland persönlich..
    Das hat für mich was von "Ersatz-Ideologie" oder auch "Ersatz-Religion"..
    Zu allem bereit, und zu nichts zu gebrauchen..
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#8 Leo GAnonym
  • 14.11.2012, 09:54h
  • Kommt drauf an wie man es definiert. Romantische Liebe entwickeln und heiraten wollen mit einem Typen kann natürlich nicht jeder. Aber unverbindlich einen wegstecken geht schon sehr easy. Und das bestimmt auch viiiiel einfacher als wenn ein Schwuler eine Frau poppen wollen würde.
    Oder?
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