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Washington Die Vereinigung schwuler Republikaner, die Log Cabin Republicans, hat eine Klage gegen die "Don't ask don't tell"-Politik eingereicht. Der United States Federal District Court for the Central District of California muss nun entscheiden, ob die unter dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton eingeführte Regel, die Schwule beim Militär erlaubt, solange sie sich nicht als solche zu erkennen geben, verfassungsgemäß ist. Die Klage kritisiert die Einschränkung zahlreicher Bürgerrechte durch die von den Republikanern übernommene Regelung. Die Log Cabin Republicans, mittlerweile im Dauerstreit mit der eigenen Regierung, wollen damit Homo-Soldaten helfen, ihren angeblichen "Kampf gegen den Terror besser durchführen" zu können. (nb)



#1 MichaelAnonym
  • 13.10.2004, 15:58h
  • Schwule Soldaten. Schön kämpfen und das Vaterland verteidigen. Aber es braucht ja niemand zu wissen, das du schwul bist.
    Du bekommst eine wunderbare Auszeichnung für die Tapferkeit gegenüber dem Feind und wenn du einen Soldaten ( Mann ) tötest. Aber einen Mann zu lieben ? Nee is nicht.
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#2 WernerAnonym
  • 13.10.2004, 21:43h
  • Es gilt festzuhalten, dass es bis Juli 200 in der Bundeswehr einen Erlass gab, der besagte, dass Homosexuelle als Vorgesetzte und Ausbilder untauglich sind und sofort, wenn sie denn erkannt werden, aus solchen Verwendungen herauszunehmen sind. Ausserdem durften sie nicht mehr ge- und befördert werden, was für einen Zeitsoldaten bedeutete, das keine Weiterverpflichtung oder die Ernennung zum Berufssoldaten möglich war und der Berufssoldat seinen derzeitigen Dienstgrad bis zur Pensionierung behielt. Erst eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht brachte diesen Erlass zum kippen, aber nicht, weil das Gericht so entschied sondern die Bundeswehr es vorzog, sich mit dem Klagenden aussergerichtlich zu einigen. Man überlege mal kurz, wer da Verteidigungsminister war...(seine Worte zum Thema: Ich sehe keine Notwendigkeit, diesen Erlass zurückzunehmen...)
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#3 markusAnonym
  • 13.10.2004, 23:01h
  • hallo,
    ich bin seit 13 jahren soldat und seit 10 jahren infanterieoffizier, habe in somalia ein kind töten müssen, in bosnien gummibärchen verteilt, im kosovo zweimal jeweils einen mann getötet. alle tötungsaktionen waren aus meiner sicht in notwehr geschehen. ich fühle mich deswegen scheiße. ich bin schwul und habe 1997 zwei soldaten in den knast gesteckt, weil sie im dienst in meiner kompanie gefickt hatten. das ist richtig, meiner meinung nach. wir haben viele schwule in der deutschen bundeswehr. und wir zeigen uns nicht, weil das nix mit dem dienst zu tun hat. ein major(chefkamerad) hat mich mal angemacht, ganz offen. auch soldaten haben gefühle, insbesondere schwule. jetzt habe ich ne unmissverständliche einladung, das vorauskommando irak zu begleiten. ich fühle mich also nochmal scheiße. lasst die menschen machen, was sie wollen.
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#4 andreasAnonym
  • 14.10.2004, 20:29h
  • Es gibt genug Schwule in der Bundeswehr... einige haben mittlerweile einen Arbeitskreis gebildet um ihre Interessen gegenüber dem Dienstherren zu vertreten und für die Akzeptanz und Toleranz in den Streitkräften einzutreten. Der "Arbeitskreis homosexueller Angehöriger der Bundeswehr" ( AHsAB e.V ) ist mittlerweile ein eingetragener Verein und hat Mitglieder im gesammten Bundesgebiet
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