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  • 13.11.2012           1      Teilen:   |

Sixties und Seventies im Trend

Sollte in keiner schwulen Stube fehlen: Plüschhocker in ''bleu électrique''
Sollte in keiner schwulen Stube fehlen: Plüschhocker in ''bleu électrique''

Die anhaltende Retrowelle macht vor schwulen Wohnungen nicht halt. Wir verraten, wie man Design-Schnäppchen ergattern kann.

Von Carsten Weidemann

Wohnen im Jahr 2012, das heißt helles und luftiges Ambiente. Das sind funktionale, nicht zu wuchtige Möbel in hellen Hölzern. Das sind bunte Wände und der Flachbild-Fernseher daran gehängt. Das iPad auf dem Tisch dient als Fernbedienung und Stereoanlage zugleich.

Allerdings heißt Wohnen 2012 auch, Zitate aus vergangenen Jahrzehnten in die Wohnung zu integrieren. Die Sixties und die Seventies sind designtechnisch wieder voll im Trend. Aktuell erleben auch die 1980er und sogar die frühen 1990er in verschiedenen Formen ein Comeback.

Doch die Flower-Power-Jahre haben einfach das schönste Design hervorgebracht. Damals übte die Jugend erstmals einen großen Einfluss auf die Trends aus, was sich in vielen kreativen Ideen und einer ausgesprochenen Experimentierfreudigkeit widerspiegelte. Hinzu kamen die neuen Technologien, durch die es möglich war, mit vorher unbekanntenMaterialien zu arbeiten. Besonders die Kunststoffe erlaubten eine nie da gewesene Form- und Gestaltungsvielfalt im Bereich des Designs.

Beispiele: Die Lavalampe auf dem Klo, die orangefarbene Leuchte im Flur, der Teppich mit dem rot-schwarzen Karomuster auf dem hellen Parkett. Das ist superchick. Die Möbelhäuser sind seit Jahren auf die anhaltende Retro-Welle aufgesprungen. Man findet vor allem in den Abteilungen mit den Kleinmöbeln und Accessoires Design aus den Sechziger (in rot und schwarz) und Siebziger Jahren (in orange). Aber das lassen sich die Häuser auch teuer bezahlen. Es gibt ein paar Möglichkeiten, das Original zu ergattern, und das zu einem Bruchteil des Neupreises.

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Stöbern auf dem Dachboden der Eltern

Beliebt in den Siebzigern: Rot-Orange-Töne und Herzchen
Beliebt in den Siebzigern: Rot-Orange-Töne und Herzchen

Der Keller oder Dachboden der Eltern. Hier wird man garantiert fündig. Denn irgendwann in der Vergangenheit waren Ma und Pa sicherlich die alten Möbel leid, die bei den jungen Generationen heiß begehrt sind. Aufgehoben wurde alles, was zum Hausrat gehört. Die rote bauchige Vase aus Kristallglas, das Schüssel-Set für die Erdnüsse oder die edlen Puddingschalen mit Glasfuß finden sich da in Kartons und Tüten verpackt. Nur den alten wuchtigen Röhrenfernseher aus dieser Zeit, den sollte man besser im Keller lassen. Selbst wenn Papi behauptet, der hätte noch ein gutes Bild.

Auch auf den wöchentlich stattfindenden Flohmärkten und in den Trödelläden findet sich mitunter ein solches Kleinod. Gerade große Trödel-Hallen, die viel mit Waren aus Haushaltsauflösungen handeln, gibt es die Möglichkeit, das ein oder andere Designerschätzchen aus der Zeit günstig zu ergattern.

Wer keine Lust hat, stundenlang in staubigen Läden zu wühlen, der kann sich natürlich auch bequem von zu Hause aus auf die Suche machen. Auktionsplattformen im Internet wie zum Beispiel ebay bieten eine Fülle Waren aus vergangenen Zeiten.

Wer online erfolgreich shoppen gehen will, der klickt einfach auf die Rubrik "Designklassiker" und sucht das entsprechende Jahrzehnt aus. Allerdings wissen viele inzwischen, wie begehrt ihre Produkte sind. Klappzahlenwecker im spacigen Design kosten zum Beispiel inzwischen eine Menge Geld wegen der großen Nachfrage. Geduld und Zeit braucht es mitunter, wirklich günstige Artikel zu erstehen. Wer etwas handwerklich geschickt ist, bekommt auch defekte Schätze wieder zu altem Glanz aufpoliert und repariert.

Die durch Retromodelle ersetzten Hausratsgegenstände sollte man freilich – wie einst die Eltern – nicht wegwerfen. In zwei bis drei Jahrzehnten sind die vielleicht auch wieder voll im Trend…

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Tags: retro, siexties, seventies, hausrat, möbel, wohnungseinrichtung
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 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
13.11.2012
09:14:58


(0, 0 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Kitsch as Kitsch can!


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