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Mehr als Kitsch und Kommerz: schwul-lesbische Weihnachtsmärkte (Bild: Winter Pride)

Ab Ende November laden Hamburg, Köln und München zu schwul-lesbischen Weihnachtsmärkten, deren Erlöse zum Teil der Community zu Gute kommen.

Zum dritten Jahr in Folge öffnet am Mittwoch, den 28. November Hamburgs "Winter Pride" für knapp fünf Wochen in St. Georg – täglich ab 12 Uhr in der Langen Reihe, Ecke Kirchenallee. An den Wochenenden gibt es ein buntes Programm mit DJs, Drag Queens und Disco-Musik. Unter der Woche stehen verschiedene Gruppen und Vereine aus der Community am Zapfhahn, die an ihrem Tag am Umsatz beteiligt sind. So kamen im letzten Jahr knapp 6.000 Euro für die Initiativen zusammen.

Kölns erster schwul-lesbischer Weihnachtsmarkt "Christmas Avenue" öffnet bereits am Montag, den 26. November seine Pforten – im so genannten Bermudadreieck zwischen der Sparkasse KölnBonn und dem Westgate am Rudolfplatz. Die offizielle Eröffnung erfolgt um 18 Uhr durch Bürgermeister Manfred Wolf (FDP). Prominentester Star beim anschließenden Showprogramm, das u.a. von Ralph Morgenstern moderiert wird, ist die Kölner Mundartsängerin Marie Luise Nikuta. Auch in Köln gibt es mehrere Benefizaktionen: So wird am 1. Dezember Glühwein zugunsten der Aids-Hilfe ausgeschenkt, und das lesbisch-schwule Jugendzentrum Anyway verkauft ab dem 17. Dezember Weihnachtsbäume.

"Pink Christmas" nennt sich Münchens traditioneller schwul-lesbischer Weihnachtsmarkt, der ebenfalls am 26. November eröffnet wird. Er findet zum achten Mal statt. Im Herzen des Glockenbachviertels wird täglich ab 19 Uhr wird ein Bühnenprogramm angeboten.

Auch in Hessen muss man nicht auf die warme Weihnacht verzichten: In Frankfurt am Main gibt es zumindest eine "rosa Ecke" auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt, die sich ebenfalls "Pink Christimas" nennt. In diesem Jahr steht dafür auf dem Friedrich-Stolze-Platz mehr Fläche als im Vorjahr zur Verfügung. Eröffnung ist am 26. November. (cw)

Wöchentliche Umfrage

» In mehreren Städten gibt es schwul-lesbische Weihnachtsmärkte. Sinnvoll?
    Ergebnis der Umfrage vom 26.11.2012 bis 03.12.2012


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.11.2012, 17:45h
  • Die Herzen auf obigem Foto sehen aber auch zum Anbeißen aus!

    Übrigens: Heute ist "Welttag der Toleranz"!
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#2 Thorsten1Profil
  • 16.11.2012, 19:16hBerlin
  • Gut, dass es in Berlin keinen schwulen Weihnachtsmarkt mehr gibt! Das war Tristesse pur...Den größten "Weihnachtsstand" hatte die Firma Dildo-King. Auf dem Markt verirrten sich einige Heteros, während kaum Schwule zu sehen waren. Der Sinn eines solchen "schwulen Weihnachtsmarktes" erschließt sich mir nicht.
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#3 pride_shirtsProfil
#4 alexander
  • 17.11.2012, 01:06h
  • was bitte hat schwul mit weihnachten, speziell zu tun ???
    es wäre ja schön, schwule ochsen und esel und was sonst noch dazugehört, kennenzulernen, aber wir sind nun mal nicht nur "die drei könige aus dem morgenland", geschweige, der gutbestückte stern von bethlehem !
    was soll der scheiss???
    brauchen wir jetzt schon "schwule astronauten", "tiefseetaucher " o.ä., um uns zu beweisen, dass wir die sogenannte " gesellschaftliche realität" erreicht haben ???
    auch wir sollten die "kirche" im dorf lassen und uns an gebräuchen erfreuen, so sie uns genehm sind, aber nicht alles "verschwulen"???
    nach dem motto : wie gross war der pimmel von jesus in der krippe ?
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#5 Uweffm
  • 21.11.2012, 10:32h
  • Der Frankfurter Weihnachstmarkt bekommt´ja jetzt auch seine "Pinke" Ecke und zwar hier: Pink Christmas Market auf dem Friedrich-Stoltzeplatz (zwischen Helium und MantisBar/ Cafe Barcelona)
    15 Stände
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#6 stromboliProfil
  • 21.11.2012, 11:01hberlin
  • Antwort auf #5 von Uweffm
  • ich erinner mich an eine stolzestr. verlängerung von de breite gass.. von berliner strass und zeil begrenzt wird; aber an einen friedrich stolzeplatz??
    wo genau soll der liegen! Allerheiligenstrasse ecke stolzestr.??
    Oder gibts tatsächlich ein Ffm in baden würtemberg.. dann erklärt sich alles!
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#7 Uweffm
#8 alexMucEhemaliges Profil
  • 22.11.2012, 16:01h
  • Antwort auf #4 von alexander
  • Bin der gleichen Meinung. Irgendwie "geplante Ausgrenzung". Was wir doch alle eigentlich nicht mehr wollen. Abgesehen davon, ist der in München, nicht sehr gut besucht. Und die übliche Travestie-Show nervt auch. OK, Travestie ist noch nie mein Ding gewesen.
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