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  • 20.11.2012               Teilen:   |

The Doors: Live at the Bowl '68

War live besonders stark: Jim Morrison - Quelle: Warner Music Germany
War live besonders stark: Jim Morrison (Bild: Warner Music Germany)

Legendäre Aufnahmen, die 1987 erstmals erschienen und 2012 mit jeder Menge Bonusmaterial neu aufgelegt werden.

Als Jim Morrison, John Densmore, Robby Krieger und Ray Manzarek am 5. Juli 1968 die Bühne des Hollywood Bowl betraten, entfachten sie nur einen Tag nach den offiziellen Feierlichkeiten des Amerikanischen Unabhängigkeitstages ihr ureigenstes Feuerwerk. Über eine Stunde lang präsentierten sie ein denkwürdiges Repertoire, das neben Damals-Schon-Klassikern wie "When The Music's Over", "Back Door Man" und "Light My Fire" auch seinerzeit brandneue Songs wie "Hello, I Love You" enthielt, das nur wenige Wochen nach dem Konzert auf Platz 1 der US-Charts einstieg.

Der legendäre Auftritt wurde mitgefilmt und gilt bis heute nicht nur als eine der besten Performances, die The Doors je abgeliefert haben – es ist auch das einzige Doors -Konzert, das je in ganzer Länge mitgefilmt wurde. Trotzdem mussten die Fans bei der später erfolgten Veröffentlichung des Home-Videos empfindliche Abstriche hinnehmen, denn aus technischen Gründen wurden "Hello, I Love You" , "The W.A.S.P. (Texas Radio And The Big Beat)" und "Spanish Caravan" nicht im Film aufgenommen.

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Erste Veröffentlichung der Aufnahmen bereits Ende der 1980er Jahre

Jim Morrison wurde schon zu Lebzeiten fast kultartig verehrt - Quelle: Warner Music Germany
Jim Morrison wurde schon zu Lebzeiten fast kultartig verehrt (Bild: Warner Music Germany)

Die 1987 erschienene Audio-CD enthielt überdies nur sieben von 16 Songs, so dass man sich mit gut der Hälfte des eigentlichen Konzerts zufrieden geben musste, zumal die Reihenfolge der Songs ebenfalls nicht der der Performance entsprach. Zwar fand man "Spanish Caravan" auf dem Album, doch Kult-Performances wie "When The Music's Over", "W.A.S.P." und "Hello, I love You" waren noch immer unzugänglich. Der Doors- Superhit "Light My Fire" erschien nur in einem speziellen Edit, der lediglich einen Ausschnitt der Performance repräsentierte.

Diese für jeden Fan unhaltbare Situation hat sich nun schlagartig geändert: Mit der vollständigen Neubearbeitung des Films und der Audiospuren sorgt die High-End-Technik dafür, dass zum ersten Mal das gesamte Konzert in seiner Vollständigkeit auf CD, Vinyl, als Download und über Eagle Rock Entertainment auch als DVD/BluRay zu haben ist.

Restaurierte Audiospuren bringen den Hörer ganz dicht an den Sound der Band

Jim Morrison wurde 1943 in den USA geboren, verstarb aber 1971 unter mysteriösen Umständen in Paris - Quelle: Warner Music Germany
Jim Morrison wurde 1943 in den USA geboren, verstarb aber 1971 unter mysteriösen Umständen in Paris (Bild: Warner Music Germany)

Sowohl der Konzertfilm als auch der Audiomitschnitt wurden akribisch und mit dem Einsatz modernster Mittel so authentisch wie möglich überarbeitet. Für die Überarbeitung der Filmaufnahmen zog Jeff Jampool die Original-Negativrollen der Kameras heran, wodurch er unter Bewahrung der ursprünglichen Aufnahmen die visuelle Qualität enorm steigern konnte. Die Audiospuren wurden von Doors-Producer Bruce Botnik auf der Grundlage der Multi-Track-Tapes restauriert und bringen den Hörer im Sound so dicht an die Band heran wie nie zuvor:

"Es klingt jetzt so, als würde man direkt neben Jim Morrison, John Densmore, Robby Krieger und Ray Manzarek auf der Bühne stehen," so Botnik. Gerade für den Audio-Freund ist der Gewinn immens, denn die magische musikalische Dramaturgie des Konzerts ist nur in der vollständigen Performance, in der ursprünglichen Songreihenfolge und im differenziertem Klangbild erfassbar. Die Filmversion auf DVD/BluRay enthält überdies umfangreiches Bonusmaterial über das Konzert selbst, die akribische Restaurierung von Ton- und Filmspur sowie drei zusätzliche Performances: "Wild Child" aus der Smothers Brothers Show 1968, "Light My Fire" aus der Jonathan Winters Show vom Dezember 1967 und eine Coverversion von Van Morrisons "Gloria" mit seinerzeit hinzugefügten visuellen Effekten. (cw/pm)

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Tags: the doors, jim morrison, rock, psychedelic
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