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  • 22.11.2012           11      Teilen:   |

Hetze im Internet

Auch Österreich ermittelt gegen kreuz.net

Seit Jahren hetzt kreuz.net gegen Schwule
Seit Jahren hetzt kreuz.net gegen Schwule

Auch in der Alpenrepublik wird die Luft für kreuz.net dünner: Die Staatsanwaltschaft Wien und das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz ermitteln gegen das Hassportal.

Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte am Mittwoch in der Ö1-Radiosendung "Mittagsjournal", dass gegen das Portal vorgegangen werde, weil mehrere Mitarbeiter von kreuz.net in Österreich vermutet werden. Es habe bereits mehrere Anzeigen gegen die Website aus der Bevölkerung gegeben, erklärte er.

Vor zwei Wochen hatte der Theologe David Berger der Staatsanwaltschaft Berlin eine Liste mit fünf Personen übergeben, die die Initiative "Stoppt kreuz.net" der Mitarbeit an dem Hassportal verdächtigt – davon stammen drei Personen aus Österreich. Zwei von ihnen sollen als Pfarrer bei der Kirche angestellt sein, bei der dritten Person soll es sich um einen Laien handeln. Die Verdächtigen sollen in den Diözesen Wien, St. Pölten und Linz beheimatet sein. In Deutschland hat der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck bereits den Verfassungsschutz eingeschaltet (queer.de berichtete).

Anlass für die Ermittlungen gegen die Website, die bereits seit Jahren Stimmung gegen Homosexuelle und Juden macht, waren herabwürdigende Artikel über den verstorbenen Komiker Dirk Bach. Weil die Seite über Server im Ausland betrieben wird, ist eine strafrechtliche Verfolgung jedoch schwierig.

Fortsetzung nach Anzeige


Katholische Kirche distanziert sich

Die katholische Kirche in Österreich versucht sich unterdessen, von der Website für "katholische Nachrichten" zu distanzieren. So forderte der Leiter des Medienreferats der Österreichischen Bischofskonferenz im ORF-Radio eine strafrechtliche Verfolgung der Betreiber des Portals und eine Sperrung der Seite. Die Justiz sei gefordert und müsse aktiv werden. Zudem hatte Kardinal Christoph Schönborn Anfang November bei einer Pressekonferenz erklärt, bei kreuz.net handele es sich nicht um ein katholisches Medium. (dk)

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Tags: kreuz.net, österreich
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Reaktionen zu "Auch Österreich ermittelt gegen kreuz.net"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
22.11.2012
13:45:18


(+5, 5 Votes)

Von Thorsten1
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2012


Zur Erinnerung: Über kreuz.net nicht die andere homophobe Haßseite kreuzgang.org vergessen!


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#2
22.11.2012
13:48:52


(+4, 6 Votes)

Von Robin


Bravo!

Je mehr Leute recherchieren, desto schneller werden die geistig gestörten, faschistischen Hintermänner gefasst.

Und zur katholischen Kirche:
wenn es ihnen mit ihrer Distanzierung ernst ist, sollen sie als erstes mal diesen Bischof, der bereits als Autor entlarvt wurde, aus seinem Amt entlassen und aus der Kirche ausschließen.


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#3
22.11.2012
14:19:41


(+6, 8 Votes)

Von goddamn liberal


Sogar in Österreich, wo jemand wie Strache als ganz normaler Politiker einer Volkspartei gilt. Das will was heißen. Gut so!


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#4
22.11.2012
14:33:16


(+5, 7 Votes)

Von Marek


Eine gute Nachricht.

Wollen wir hoffen, dass diesen fundamentalistischen Fanatikern bald das Handwerk gelegt wird. Für immer.


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#5
22.11.2012
14:46:40


(+4, 6 Votes)

Von -hw-
Antwort zu Kommentar #3 von goddamn liberal


LGBT associations in Rome will march through the city this evening in memory of the teenager.

Link zu www.gaystarnews.com


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#6
22.11.2012
16:42:18


(-3, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Kaum wird in Deutschland gegen das Hetzportal in aller Entschiedenheit vorgegangen, müssen einem die Piefkes alles nachmachen!


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#7
22.11.2012
17:43:06


(+1, 3 Votes)

Von Timm Johannes


Also wundert mich nicht weiter, dass die Hauptverantwortlichen hinter kreuz.net aus Österreich stammen.

Viel zu viele Artikel auf kreuz.net dort waren gegen - wie formulierten es die Kreuzler in ihrem Angriffston "ALTLIBERALE" - Bischöfe in Österreich, insbesondere gegen Schönbohm in Wien gerichtet.

Nach meiner Vermutung stammen die Personen aus Sankt Pölten und Umgebung, denn als dort vor einigen Jahren das Thema dort am Priesterseminar hochkochte, waren die kreuz.net-Autoren total ausser Rand und Band in ihrem hetzenden Kommentaren.


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#8
22.11.2012
18:42:36


(+3, 3 Votes)

Von Jenaboy
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Was ist denn jetzt los?
Kaum ermitteln die Österreicher, schon ist die Seite mal wieder offline. Aber Hauptsache die hässlichen Texte sind nicht mehr zu lesen.


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#9
22.11.2012
19:11:57


(0, 4 Votes)

Von EmptYYYnesss
Antwort zu Kommentar #6 von FoXXXyness


Ich gehe mal davon aus, dass du lesen kannst, auch wenn deine Kommentare hier selten darauf hinweisen:

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Piefke


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#10
22.11.2012
19:27:22


(0, 4 Votes)

Von Tom Sailor
Antwort zu Kommentar #6 von FoXXXyness


Ach FoXXXilein, wieder mal zu schnell geschossen. Piefkes ist in Österreich der Ausdruck für uns Deutsche.
Mein Tipp: Weiter üben und Kopf hoch. Wird schon noch!


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