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Seit Jahren hetzt kreuz.net gegen Schwule

Auch in der Alpenrepublik wird die Luft für kreuz.net dünner: Die Staatsanwaltschaft Wien und das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz ermitteln gegen das Hassportal.

Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte am Mittwoch in der Ö1-Radiosendung "Mittagsjournal", dass gegen das Portal vorgegangen werde, weil mehrere Mitarbeiter von kreuz.net in Österreich vermutet werden. Es habe bereits mehrere Anzeigen gegen die Website aus der Bevölkerung gegeben, erklärte er.

Vor zwei Wochen hatte der Theologe David Berger der Staatsanwaltschaft Berlin eine Liste mit fünf Personen übergeben, die die Initiative "Stoppt kreuz.net" der Mitarbeit an dem Hassportal verdächtigt – davon stammen drei Personen aus Österreich. Zwei von ihnen sollen als Pfarrer bei der Kirche angestellt sein, bei der dritten Person soll es sich um einen Laien handeln. Die Verdächtigen sollen in den Diözesen Wien, St. Pölten und Linz beheimatet sein. In Deutschland hat der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck bereits den Verfassungsschutz eingeschaltet (queer.de berichtete).

Anlass für die Ermittlungen gegen die Website, die bereits seit Jahren Stimmung gegen Homosexuelle und Juden macht, waren herabwürdigende Artikel über den verstorbenen Komiker Dirk Bach. Weil die Seite über Server im Ausland betrieben wird, ist eine strafrechtliche Verfolgung jedoch schwierig.

Katholische Kirche distanziert sich

Die katholische Kirche in Österreich versucht sich unterdessen, von der Website für "katholische Nachrichten" zu distanzieren. So forderte der Leiter des Medienreferats der Österreichischen Bischofskonferenz im ORF-Radio eine strafrechtliche Verfolgung der Betreiber des Portals und eine Sperrung der Seite. Die Justiz sei gefordert und müsse aktiv werden. Zudem hatte Kardinal Christoph Schönborn Anfang November bei einer Pressekonferenz erklärt, bei kreuz.net handele es sich nicht um ein katholisches Medium. (dk)



#1 Thorsten1Profil
  • 22.11.2012, 13:45hBerlin
  • Zur Erinnerung: Über kreuz.net nicht die andere homophobe Haßseite kreuzgang.org vergessen!
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#2 RobinAnonym
  • 22.11.2012, 13:48h
  • Bravo!

    Je mehr Leute recherchieren, desto schneller werden die geistig gestörten, faschistischen Hintermänner gefasst.

    Und zur katholischen Kirche:
    wenn es ihnen mit ihrer Distanzierung ernst ist, sollen sie als erstes mal diesen Bischof, der bereits als Autor entlarvt wurde, aus seinem Amt entlassen und aus der Kirche ausschließen.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 22.11.2012, 14:19h
  • Sogar in Österreich, wo jemand wie Strache als ganz normaler Politiker einer Volkspartei gilt. Das will was heißen. Gut so!
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#4 MarekAnonym
  • 22.11.2012, 14:33h
  • Eine gute Nachricht.

    Wollen wir hoffen, dass diesen fundamentalistischen Fanatikern bald das Handwerk gelegt wird. Für immer.
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#5 -hw-Anonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.11.2012, 16:42h
  • Kaum wird in Deutschland gegen das Hetzportal in aller Entschiedenheit vorgegangen, müssen einem die Piefkes alles nachmachen!
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#7 Timm JohannesAnonym
  • 22.11.2012, 17:43h
  • Also wundert mich nicht weiter, dass die Hauptverantwortlichen hinter kreuz.net aus Österreich stammen.

    Viel zu viele Artikel auf kreuz.net dort waren gegen - wie formulierten es die Kreuzler in ihrem Angriffston "ALTLIBERALE" - Bischöfe in Österreich, insbesondere gegen Schönbohm in Wien gerichtet.

    Nach meiner Vermutung stammen die Personen aus Sankt Pölten und Umgebung, denn als dort vor einigen Jahren das Thema dort am Priesterseminar hochkochte, waren die kreuz.net-Autoren total ausser Rand und Band in ihrem hetzenden Kommentaren.
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#8 Jenaboy
  • 22.11.2012, 18:42h
  • Was ist denn jetzt los?
    Kaum ermitteln die Österreicher, schon ist die Seite mal wieder offline. Aber Hauptsache die hässlichen Texte sind nicht mehr zu lesen.
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#9 EmptYYYnesssAnonym
#10 Tom SailorAnonym