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Die TUI-Arena in Hannover (Bild: Wiki Commons / Gerd Fahrenhorst / CC-BY-SA-3.0)

Deutschland entscheidet am 14. Februar 2013, wer das Land beim Eurovision Song Contest im schwedischen Malmö vertritt. Zu der Show in der TUI-Arena in Hannover sind ab heute Tickets erhältlich, sie kosten zwischen knapp 20 und 40 Euro.

Die zweistündige Sendung am Valentinstag wird von der ARD live übertragen, es treten acht bis zwölf "namhafte" Acts an. Diese sind noch unbekannt wie auch die Moderation der von Brainpool produzierten Sendung – Fans hatten vorab für Anke Engelke geworben. Die Wettbewerbsteilnehmer werden von einem siebenköpfigen Gremium ausgewählt, ihm gehören Vertreter von Plattenlabels, NDR und Brainpool an.

Wer gewinnt, entscheiden die Fernsehzuschauer, eine Jury und Radiohörer zu je einem Drittel. Bereits eine Woche vor der Sendung werden die Hörer mehrerer Jugendwellen für ihre Favoriten stimen, die Ergebnisse während der Show bekannt gegeben.

Vom Studio in die Halle


Die diesjährige ESC-Gewinnerin Loreen hatte zuvor das Melodifestivalen gewonnen; der schwedische Vorentscheid hat teilweise höhere Quoten als der ESC selbst. Und u.a. Teilplayback. (Bild: SVT)

"Wir wollen mit der Musik direkt zu den Fans – deshalb gehen wir raus aus dem Fernsehstudio in eine große Konzerthalle, in der mehr als zehntausend Menschen Platz finden", sagte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber zu den Plänen. Wie andere Medien berichten, seien angeblich mehr Shows verteilt über Deutschland geplant gewesen, man habe aber die Hallen nicht mehr buchen können.

Damit nähert sich der deutsche Vorentscheid dem recht erfolgreichen schwedischen an. Die Macher des Melodifestivalen sind in den letzten Wochen bei den Fans aber auf viel Kritik gestoßen, da sie für den 2013 von ihnen verantworteten Eurovision Song Contest immer neuere Änderungen entschieden.

Tickets für Malmö ab Montag


Der Eurovision Song Contest kommt 2013 zum zweiten Mal nach Malmö und zum ersten Mal in die Arena

Zuerst wurde, in Abstimmung mit der EBU, das Prinzip aufgegeben, wonach die Startreihenfolge der Teilnehmer ausgelost wird (queer.de berichtete). Das könnte den Produzenten, also den jeweils zuständigen Sendeanstalten, Begünstigungs- und Missbrauchsvorwürfe einbringen, soll aber das Fernseherlebnis steigern durch eine bessere Reihenfolge der doch sehr unterschiedlichen Songs.

Auch mehr an die TV-Zuschauer wurde bei der Entscheidung gedacht, die bei den Fans begehrten Plätze in der Gegend um die Bühne nur als Stehplätze anzubieten (auch wenn inzwischen zurückgerudert wurde und eine Sitzecke in Aussicht gestellt ist). Die Plätze rund um die Bühne, die traditionell zunächst über die Fanclubs in Europa verteilt werden, sollen in einem Gesamtpaket für alle Live-Shows und Jury-Finale rund 345 Euro pro Person kosten. Auch das kam nicht gut an.

Für die allgemeine Bevölkerung gibt es die Tickets zu den drei Shows und jeweils zwei Dress Rehearsals ab Montag über eurovision.tv, sie kosten zwischen 10 und 216 Euro.

Das Finale findet am 18. Mai 2013 statt, insgesamt haben bislang 42 Länder zugesagt. In den letzten Tagen wurde bekannt, dass Portugal und Polen nicht teilnehmen werden. (nb)



#1 NicoAnonym
  • 23.11.2012, 10:58h
  • Dass in Schweden der schwedische Vorentscheid oft mehr Zuschauer hat als dann der ESC selbst, wundert mich gar nicht.

    Denn beim schwedischen Vorentscheid geht es noch um Musik. Und nicht um Klamauk oder um Nachbarschaften zwischen Ländern.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.11.2012, 19:36h
  • ESC-Vorentscheid am Valentinstag - mal gespannt, welche Acts für das Malmöticket antreten!
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