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Verwirrung um schwule Kreuzfahrt

Drag Queens als Terrorismus-Risiko?


Ist das ein Bombenleger von Al-Kaida?

Bei der schwulen Kreuzfahrt "Drag Queens at Sea" sollte männlichen Gästen verboten werden, im Fummel zu erscheinen – nur die Drag Queens, die in den Bordshows mitspielen, sollten in Frauenkleidern durch das Schiff laufen dürfen. Erst nach heftigen Protesten zog der US-Veranstalter "Carnival Cruises" das Verbot zurück.

Am Wochenende hatte der Kreuzfahrtanbieter die mehreren tausend Passagiere der am kommenden Sonntag in Miami beginnenden Kreuzfahrt mit einer E-Mail verunsichert. In ihr hieß es: "Gäste dürfen sich während der Kreuzfahrt in der Öffentlichkeit nicht in Drag kleiden". Der Grund: "Auch wenn uns klar ist, dass diese Gruppe nur aus Erwachsenen besteht, möchten wir darauf hinweisen, dass sich auch Minderjährige an Bord befinden, und bitten deshalb darum, sich nicht unangemessen zu verhalten."

Nach ersten Protesten änderte Carnival Cruises zunächst den Grund für das Verbot. Auf seiner Facebook-Seite ließ das Unternehmen verbreiten: "Carnivals Kostümverbot soll die Gay-Community NICHT beleidigen. […] Es ist vielmehr eine Antwort auf die Welt nach dem 11. September, in der wir leben. Sie soll die Gäste schützen und nicht marginalisieren." Das linksgerichtete "America Blog" scherzte daraufhin: "Wenn Männer sich wie Frauen kleiden, gewinnen die Terroristen."

Veranstaler spricht von "Fehlkommunikation"

Als sich immer mehr Blogger über das Kreuzfahrtunternehmen lustig machten, zog der Veranstalter am Dienstag die Reißleine. Unternehmenschef Gerry Cahill schickte persönlich einen Brief an alle Gäste und entschuldigte sich für die "Fehlkommunikation" zwischen seinem Unternehmen und dem Reisebüro, das exklusiv die Tickets verkauft. Demnach sei man bei Carnival Cruises zunächst davon ausgegangen, dass nur die bezahlten Drag-Queen-Performer bei Veranstaltungen im Fummel erscheinen sollten.

Das Unternehmen Carnival Cruises befördert jedes Jahr 4,5 Millionen Passagiere. Bei der einwöchigen Tour "Drag Queens on Sea" sollen über 30 hauptberufliche Drag Queens auftreten, die in den letzten Jahren an der Castingshow RuPaul's Drag Race teilgenommen haben. (dk)



#1 MichaelTh
#2 maaaartinAnonym
  • 28.11.2012, 16:29h
  • wobei die vorstellung von terrortransen schon was hat. also wenn schon terrorist, dann bitteschön auf high heels. und mindestens eine barbara streisand nummer sollte so ne terrotranse im repertoire haben.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.11.2012, 16:59h
  • Das Verbot des Reiseveranstalters ist einfach nur dämlich und unnötig! Kein Wunder, daß sie damit Zielscheibe von Hohn und Spott wurde!
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#4 Meine MeinungAnonym
  • 28.11.2012, 17:42h
  • Frauenkleider sind egal, genauso wie Männerklamotten egal sind.
    Kleidung, Haarlänge und Schminke bezogen auf Geschlechter sind eh nur gesellschaftlich konstruiert.

    Persönlich kann ich es nur in den Extremfällen nicht nachvollziehen und zwar wenn es um Betonung sekundärer Geschlechtsmerkmale wie den Busen geht, denn das ist von Natur aus weiblich und nicht konstruiert:
    Denn völlig wie Frauen zurecht gemachte Transvestiten, sprich mit ausgestopftem BH und Frauenfigur typischem Korsett welches ein ( bei Frauen ausgeprägteres) weibliches Becken ( fetter Arsch ;)) betonen soll, wirken auf einer schwulen Kreuzfahrt merkwürdig und unpassend.
    Zur schwuler Kundschaft passt doch eher, je nach entsprechender Figur, ein muskulöser, knabenhafter, athletischer, bäriger, dicker oder dünner usw Männerkörper hin. Die schwule Welt ist doch bunt genug und für jeden schwulen Geschmack was dabei!

    Frauen und weibliche Transsexuelle sind dort nicht erlaubt, warum sollte dann jemand der Interesse an weiblicher Figur mit ausgestopftem Busen hat dort hinwollen?

    Aber wie gesagt, nur weil ich es nicht nachvollziehen kann bedeutet das nicht das ich was dagegen haben.
    Es soll jeder Mann dort so erscheinen dürfen wie er will.
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#5 0069Anonym