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Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat Youtube auch in Deutschland zehn "Original Channels" gestartet, auf denen Eigenproduktionen zu sehen sind. Einer der Kanäle ist die Kölner Comedy-WG "Die Ponks", die vor gut einer Woche auch einen witzig gemeinten "Ratgeber" für Heten (und Klemmschwestern) online gestellt hat.

In dem dreiminütigen Sketch "No homo" erklärt "Sepp", wie auch "schwule" Äußerungen von Heten durchgehen können – in dem sie am Ende die Worte "No homo" anknüpfen. Beispiel: "Hey, blas mir doch einen – No homo". Die Reaktionen auf der Facebook-Seite reichen von "perfect" bis "dämlich". Einzelne Nutzer sehen auch Diskriminierung und Homophobie am Werk: So befürchtet eine Userin, dass Ironie "ganz schnell in wirkliche Homophobie umschlagen" könne. Hier das Video:



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.11.2012, 16:53h
  • Die Reaktionen auf der Facebook-Seite reichen von "perfect" bis "dämlich", einzelne sehen auch Diskriminierung und Homophobie am Werk.

    Letzteres trifft es genau!
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#2 HannibalEhemaliges Profil
#3 Lars3110
  • 28.11.2012, 17:01h
  • Ich merk immer wieder, dass der Kölner Humor nicht meiner ist.

    Ich find es aber nicht homophob, sondern eher peinlich.
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#4 chrisProfil
  • 28.11.2012, 17:09hDortmund
  • Die Intention ist auf jeden Fall gutartig. Über die Qualität der Umsetzung lässt sich dann doch etwas streiten.
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#5 Leo GAnonym
#6 YeojAnonym
  • 28.11.2012, 17:48h
  • Tja, da haben die Kölner Youtube-User wohl ganz dreist bei den USA geklaut, denn dort hat Bryan Safi unter dem Titel "That's Gay" schon vor Jahren das "No Homo"-Ding komödiantisch erklärt. Schade, dass deutscher/köllscher Humor sich Gags borgen muss.[ undecided]
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#7 FliFlaFloAnonym
#8 Yes HomoAnonym
#9 StopHeterosexismAnonym
  • 28.11.2012, 20:11h
  • Es scheint eine neue Mode, oder besser: ein verstärkt gesellschaftlich erzeugtes Bedürfnis, aller männlich Sozialisierten (Terrorisierten) zu sein, sich mit zynischer Pseudo-"Toleranz" ultimativ über die erfolgreiche Internalisierung und Ausführung der gesellschaftlich aufgeherrschten Geschlechterrolle und *natürlich* Heterosexualität zu "vergewissern" bzw. letztere auf diese Weise letztendlich unter Beweis zu stellen.

    Seht alle her: Ich bin doch so "tolerant" und weiß natürlich, dass es diese Homos und Homosexualität gibt. Und weil ich darüber so krampfhaft pseudo-tolerant Witze reißen kann, bin ich der vollendete, naturgegebene Hetero.

    Im Ergebnis wird dadurch - der gesamten Systemlogik entsprechend - durch Schein-"Flexibilisierung" die herrschende Ordnung samt ihrer gesellschaftlich gemachten, unterdrückerischen Konstrukte Geschlechterordnung, Sexismen, sexuellen Normativität usw. umso schärfer reproduziert und zementiert. Siehe auch die so genannte, letztlich bürgerlich gekaperte sexuelle "Liberalisierung".

    Die immer weiter fortschreitende Auslöschung auch nur ansatzweise schwulen "Experimentierens" unter männlich sozialisierten Jugendlichen spricht in diesem Zusammenhang ebenfalls Bände.
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#10 seb1983
  • 28.11.2012, 21:36h
  • Finds jetzt ganz annehmbar, da kam aus der Szene selbst schon deutlich schlimmeres aus Köln.
    Immerhin wird versucht Klischees zu beleuchten und zu hinterfragen.
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