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  • 02.12.2012           4      Teilen:   |

Castingshow

Supertalent: Die bunten (Tanz-)Vögel sind raus



Philipp Golle, der androgyne Mann mit der Hula-Hoop-Tanznummer, hat es nicht geschafft. Und auch Vinzenz Wagner, der Artistiktänzer aus Salzburg, musste die Koffer packen. Beim ersten Teil des Halbfinales der RTL-Castingshow "Das Supertalent" am Samstag hatten die Zuschauer andere Favoriten, die sie per Telefon auswählten. Es sind: Der Sänger Christian Bakotessa (32) aus Bremen, Jean-Michel Aweh (20), Musiker aus Kassel, Juliette Schoppmann (32), Sängerin aus Berlin, der Zauberer Dan Sperry (26), aus Las Vegas und die 16-jährige Laura Pinski, Sängerin aus Düsseldorf.

Dass der 20-jährige Philipp Golle nicht nur Stilsicherheit besitzt und seine Kleidung ganz danach wählt, wie er sich gerade fühlt und nicht nach dem, was gesellschaftlich für Männer und Frauen vorgegeben ist, stellte er bereits bei seinem ersten Auftritt im September unter Beweis (queer.de berichtete). Seine kraftvolle Tanznummer mit Hula-Hoop-Reifen brachte ihn in die nächste Runde. Leider war am Samstagabend Schluss für ihn. Sein zweiter Auftritt berührte nicht genug Zuschauer.

Tanzende Männer sind nicht so sein Ding, mäkelte das neue Jury-Mitglied Thomas Gottschalk. Das sei aber nicht aus versteckten homophoben Abneigungen so, sondern schlicht aus Neid. Sie besitzen ein Talent, dass er mit seinen zwei linken Füßen nicht hat, meinte Gottschalk. Der 21-jährige Vinzenz Wagner dagegen hat die perfekten Füße, Beine, Hände, Arme. Sein ganzer Körper scheint wie geboren für den Tanz. Vor allem sein Stil – eine Mischung aus Akrobatik, Breakdance und Ballett – ist so anmutig wie außergewöhnlich, dass man gebannt zuschaut. "Tänzer haben es verdammt schwer beim Supertalent", orakelte Jury-Mitglied Dieter Bohlen, und behielt Recht. (Foto: RTL/Stefan Gregorowius)


Links zum Thema:
» Das Supertalent, alle Folgen bei RTL-Now abrufbar
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Reaktionen zu "Supertalent: Die bunten (Tanz-)Vögel sind raus"


 4 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
03.12.2012
05:22:45


(+2, 4 Votes)

Von chilland


Artisten haben es immer schwer in der Sendung. Was will man von denen verkaufen ? Die Sendung gibts ja, nicht umsonst, kurz vor Weihnachten, wenn die Leute im Kaufrausch sind. Musik von Pennern aus der Fußgängerzone, auch wenn die noch so grottenschlecht ist, hat da viel mehr Erfolg. Ist leider so. Artisten werden höchstens bekannter. Ich glaube, Phillip Golle, mal in einem kurzen Beitrag gesehen zu haben, auf dem Weg nach Paris, zu einem Auftritt.


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#2
03.12.2012
09:15:26


(+1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Das Suppentalent kränkelt sowieso, denn noch nie waren die Einschaltquoten so miserabel; da waren nur "Popstars" und "X-Factor" noch schlechter und es wird Zeit, die Shows endlich aus dem Programm zu nehmen, ihre Zeit ist abgelaufen!


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#3
03.12.2012
19:10:06


(0, 2 Votes)

Von Müllaufwerter
Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


Dennoch stelle ich resümierend fest, dass X-Factor die Sendung mit dem besten Konzept ist, auch wenn man kurz dachte, dass es The Voice sein würde. Diese wird nach den Castings seltsam langweilig und die Besten fliegen raus.
X-Factor bekommt nach der Castingphase einen spannenden Mittelteil, wenn es zur "Camp"-Situation kommt, und die Sendung erhält so zeitweise einen Coaching-dokucharakter. Die Live-Shows sind dann auch ganz gut und vor allem übersichtlich. Das Finale war diesmal auch noch grandios besetzt: Ne-yo, Alanis Morissette und MIA., die in die Show involviert wurden.
Leider gehen zu X-Factor nicht die besten Talente hin.


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#4
03.12.2012
22:14:23


(+3, 3 Votes)

Von Marc


Vinzenz Wagner fand ich super! Ein toller Tänzer, dem man anmerkt, dass das Tanzen sein Leben ist.

Und ein hübscher Mann noch dazu...


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