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So präsentiert sich Suso auf seiner Twitter-Seite

Der spanische Mittelfeldspieler Suso vom FC Liverpool hat einen Teamkollegen in einer Twitter-Nachricht als schwul beschimpft, weil dieser eine Zahnaufhellung durchgeführt hatte.

Nach Angaben der Boulevardzeitung "Daily Mail" hatte sich der 19-jährige Jungstar Jesús Joaquín Fernández Sáez de la Torre, der nur als Suso bekannt ist, über ein Bild seines Teamkollegen José Enrique lustig machen wollen. Darin ist Enrique nach einer Zahnaufhellung zu sehen. Suso schrieb dazu am Freitag: "Was zum Teufel macht er? Dieser Typ ist so schwul. Er hat mentale Probleme. Er macht alles, außer Fußball zu spielen".

Nach ersten Beschwerden hatte Suso den Tweet wieder gelöscht und sich für seine Wortwahl entschuldigt. Es ist noch unklar, ob der englische Fußballverband (FA) Ermittlungen aufnehmen wird. Die FA ist in den vergangenen Jahren vermehrt gegen homophobe Beleidigungen vorgegangen. So musste der Manchester-United-Stürmer Federico Macheda vor wenigen Monaten eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 18.000 Euro zahlen, weil er ebenfalls auf Twitter einen Fan als "u little stupid gay!" beschimpft hatte (queer.de berichtete). Vergangenes Jahr hatten sich die FA und andere Sportverbände einer von der Regierung angeregten Charta angeschlossen, die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verbietet (queer.de berichtete). Der Verband will damit erreichen, dass homofeindliche Beschimpfungen genauso geächtet werden wie rassistische Ausbrüche.

Britische Medien diskutieren über Homosexualität im Fußball


Die kritisierte Twitter-Nachricht

In den britischen Medien wird das Thema Homosexualität und Fußball derzeit viel diskutiert. So hat der frühere englische Nationalspieler Gareth Southgate am Freitag gegenüber der BBC erklärt, dass schwule Fußballer heutzutage akzeptiert werden würden: "Ich bin sicher, dass es ein paar negative Reaktionen von den Fans geben könnte, aber in der Umkleidekabine wäre das kein Problem."

Vergangene Woche hatte Anders Lindegaard, der dänische Torwart des Spitzenclubs Manchester United, schwule Spieler aufgefordert, sich nicht länger zu verstecken: "Schwule brauchen einen Helden. Sie brauchen jemanden, der offen mit seiner Sexualität umgeht."

Bislang hat sich in England nur ein einziger Fußballprofi geoutet: Der einst als Wunderkind gefeierte Stürmer Justin Fashanu machte 1990 seine Homosexualität publik. Das bedeutete damals sein Karriere-Aus. Statt bei Spitzenteams spielte er in Kanada und bei Provinzclubs in England. 1998 verübte er unter mysteriösen Umständen Selbstmord. (dk)



#1 RelfAnonym
  • 03.12.2012, 15:37h
  • Egal ob Jose Enrique ungeoutet schwul ist oder nicht, "schwul" als Schimpfwort und Abwertung zu benutzen ist und bleibt diskriminierend!
    Und wer eine Zahnaufhellung als Zeichen für Homosexualität sieht, für den müssen sämtliche männliche Hollywoodstars oder generell fast alle Schauspieler schwul sein?
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#2 RelfAnonym
  • 03.12.2012, 15:44h
  • Und wenn wir schon nach Klischees gehen, Suso würde selber perfekt auf jede Gayparty passen
    Aber auf andere schimpfen...das ist so typsich... tsts vielleicht ist er selber der Ungeoutete?
    Ist er zufällig katholisch?
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#3 chillandAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.12.2012, 19:34h
  • Die FA sollte auf jeden Fall einschreiten und dieser Dumpfbacke einen Schuß vor den Bug verpassen! Wahrscheinlich wird es aber darauf hinauslaufen, daß der FC Liverpool dem Typen entweder eine mehrwöchige Spielsperre oder eine ordentliche Geldstrafe aufbrummt.
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#5 BillieAnonym
#6 Simon HAnonym
  • 03.12.2012, 19:50h
  • Nicht nur, dass er homophob ist, sondern jemand der seine Teamkollegen beschimpft, ist schlicht nicht mehr als Teil des Teams tragbar.
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#7 Lich KingAnonym
#8 paren57Ehemaliges Profil
  • 03.12.2012, 21:25h
  • Auch wenn ich weiß, dass man es nicht machen darf, aber im Grunde würde ich diesem vorlauten Jüngling wünschen, dass ihm mal so die Fresse poliert wird, dass es mehr als einer Zahnaufhellung bedarf.

    Gut, real ist das natürlich nicht zulässig und sollte auch unterbleiben, soviel Zivilisation muss sein, aber verbal sollte ihm schon das Maul so gestopft werden, dass ihm Hören und Sehen vergeht.
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#9 AldiAnonym
  • 04.12.2012, 00:40h
  • Achtung böse

    Der FC Liverpool sollte ihn als wahrhaft gut verdienenden Fußballprofi dazu verdonnern, umgehend nach Spanien zurückzukehren.
    Dort muss er dann durch das ordnungsgemäße Entrichten seiner Steuern zur Linderung der dortigen Wirtschaftskrise beitragen und für ihn sicher am schlimmsten: sich von dortigen Vertretern der LGBT- Community über die für gleichgeschlechtliche Paare geöffnete Ehe aufklären lassen
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#10 Fred i BKKAnonym
  • 04.12.2012, 04:35h
  • Antwort auf #2 von Relf
  • .......na was für eine Frage, wenn einer schon JESUS heisst .....

    guck doch mal nach Bayern, das heissen sehr viele Maria und Josef (The Ratzinger Family ...)...besonders wenn sie etwas älter sind....
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