Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 04.12.2012           29      Teilen:   |

"Offensive Junger Christen"

Hessen fördert "Homo-Heiler"

Zynisches Cover der von der "Offensive Junger Christen" herausgegebenen Zeitschrift "Salzkorn": Der angebissene Apfel ist ein Symbol für den wegen seiner Homosexualität verurteilten Mathematiker Alan Turing, der mit einem vergifteten Apfel Selbstmord verübte
Zynisches Cover der von der "Offensive Junger Christen" herausgegebenen Zeitschrift "Salzkorn": Der angebissene Apfel ist ein Symbol für den wegen seiner Homosexualität verurteilten Mathematiker Alan Turing, der mit einem vergifteten Apfel Selbstmord verübte

Nach Kritik der Grünen will Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) die Zusammenarbeit mit dem Verein "Offensive Junger Christen" überprüfen.

Von Carsten Weidemann

Seit 2009 wurde die "Offensive Junger Christen", die durch ihr "Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft" die "Heilung" von Schwulen und Lesben propagiert, vom Land Hessen mit rund 13.000 Euro gefördert. Dies berichtete der Hessische Rundfunk. Grund für die Unterstützung mit Landesmitteln: Der evangelische Verein mit Sitz in Reichelsheim gehört zu den anerkannten Trägern für das Freiwillige Soziale Jahr in Hessen.

Nach einer Kleinen Anfrage des grünen Landtagsabgeordneten Kai Klose kündigte Sozialminister Stefan Grüttner an, die Zusammenarbeit mit den selbsternannten Homoheiler zu überprüfen. Solche Einstellungen gegenüber Schwulen und Lesben dürften keinen Einfluss auf Jugendliche im Freiwilligen Sozialen Jahr haben, stellte der CDU-Politiker klar. Homosexualität sei "keine Krankheit" und müsse daher auch nicht therapiert werden, betonte Grüttner in seiner Antwort auf die Kleine Anfrage.

Fortsetzung nach Anzeige


Die Evangelische Kirche sitzt das Problem aus

Will "gesellschaftliche Diskriminierungen" künftig ausschließen: Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) - Quelle: Sozialministerium Hessen
Will "gesellschaftliche Diskriminierungen" künftig ausschließen: Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) (Bild: Sozialministerium Hessen)

Um "gesellschaftliche Diskriminierungen auszuschließen", will der hessische Sozialminister die Mindeststandards überprüfen, nach denen die Träger des Freiwilligen Sozialen Jahrs in dem Bundesland arbeiten. Grüttner schränkte allerdings an, dass das Land nicht für die Zulassung des Vereins als Träger zuständig sei, da dieser zur Evangelischen Kirche gehöre.

Dort wiederum scheint man auf Zeit zu spielen. Bereits vor über einem Jahr hatte der Präsident des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in einem Brief an den grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck angekündigt, einen Ausschluss der "Offensive Junger Christen" zu prüfen (queer.de berichtete) – geschehen ist seitdem jedoch nichts.

Der grüne Landestagsabgeordnete Kai Klose forderte die Evangelische Kirche im aktuellen Fall zum Handeln auf. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die evangelische Kirche daran mitwirken will, dass Jugendliche ihr freiwilliges Soziales Jahr in Einrichtungen leisten, in denen solche kruden Geisteshaltungen propagiert werden", sagte der offen schwule Politiker.

Evangelikale Gegenbewegung zu den 68ern

Die "Offensive Junger Christen" wurde als Gegenbewegung zur Studentenbewegung von 1968 gegründet und hat heute etwa 100 Mitglieder. Zu der evangelikalen Vereinigung gehören u.a. das "Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft" sowie das "Bündnis für Ehe und Familie", die beide gleiche Rechte für Schwule und Lesben bekämpfen und für die "Therapierbarkeit" von Homosexuellen werben.

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) fordert seit langem, dass Organisationen, die 'Umpolungstherapien' anbieten, die Gemeinnützigkeit aberkannt wird. "Therapie- und Umpolungsangebote sind für Lesben und Schwule eine Beleidigung und eine Zumutung", erklärte LSVD-Geschäftsführer Klaus Jetz. "Sie sind nicht nur gefährlich oder antiquiert, sondern auch unwissenschaftlich."

Links zum Thema:
» Die Antwort auf die Kleine Anfrage der Grünen als PDF
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 29 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 114             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: offensive junger christen, stefan grüttner, kai klose, hessen, freiwilliges soziales jahr, dijg, ex gay, homoheiler, umpolung
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Hessen fördert "Homo-Heiler""


 29 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
04.12.2012
09:47:28


(+3, 3 Votes)

Von Kim Schicklang


Na, das ist ja fein. Dann sollte man auch sexologische Vereine wie die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung dicht machen und Verbände wie die "Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)" verbieten , da diese bis heute ja behaupten, dass weder transsexuelle noch homosexuelle Kinder existieren, da es sich um eine Frage der Sozialisierung handele. Wer behauptet, es gäbe Kinder mit "Geschlechtsidentitätsstörungen" und damit zudem so tut, als seien homosexuelle Menschen heterosexuell geboren und transsexuelle Frauen als Jungs geboren (bzw. andersherum), der ist doch weit gefährlicher, als irgendeine nach aussen gut erkennbare Anti-Homo-Gruppierung wie z.B. die Offensive Junger Christen.

Aber klar, bei Gruppen wie der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) oder der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) sieht man es eben nicht so deutlich. Und dummerweise sind dann auch noch ex- oder pseudo-68er bei diesen weltlichen Gruppen, was die Sache dann erst recht schwierig macht, was? Und noch schlimmer wird es, dass sich homosexuelle und transsexuelle Menschen an der Weiterverbreitung der Widernatürlichkeits-Thesen beteiligt haben... Es wäre doch schön, wenn Menschen anerkennen könnten, dass die Welt kein Western ist und gut und böse nicht immer anhand der Farbe des Hutes zu unterscheiden ist.

Was für einen Grund gibt es denn, dass heute immer noch psychische Störungen wie "Geschlechtsidentitätsstörungen im Kindes- und Jugendalter" existieren und diese Ideologien in Hochschulen gelehrt werden? Und was ist der Grund dafür, warum heute noch behauptet werden kann, transsexuelle Mädchen seien als Jungs geboren? Und woher kommt das, das Homosexualität als "sexuelle Orientierung" verkauft und vermarktet wird, obwohl dieser Begriff ja behauptet, dass homosexuell zu sein in der Natur nicht vorkommt, sondern man sich später erst "orientiere"? Warum wird ein ideologisch besetzter Begriff, der ebenfalls aus der Widernatürlichkeitsecke geschlechtlicher Normabweichungen stammt, wie "Geschlechtsidentität" nicht lauter hinterfragt? Weil es sich nicht um seltsame christliche Gruppen handelt, von denen diese Widernatürlichkeitsthesen verbreitet werden?

Diese Einäugigkeit in der Betrachtung von homo- und transphoben Tendenzen in Deutschland ist schade, denn zu einer Umfassenden Bekämpfung von Homo- und Transsexuellenfeindlichkeit gehört es, einen umfassenden wachen Blick zu haben. Die Fixierung auf Gruppen, die ihre Ablehnung gegenüber geschlechtlichen Normabweichungen offen zur Schau stellen ist das eine, dem aber die Auseinandersetzung mit den nicht so offensichtlichen trans- und homophoben Ansichten - die auch von Teilen der Community getragen wird - folgen muss, wenn man wirklich etwas erreichen will.

Wenn die Sache zu den Kindern interessiert:

Link zu www.awmf.org


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
04.12.2012
10:05:46


(+2, 2 Votes)

Von Foxie


Wenn ein eher kleiner Verein, der beschränkte Ansichten propagiert, gefährliche und umstrittene "Therapien" anbietet, Fördermittel erhält, zeigt es doch deutlich, wo die Sympathien der Verantwortlichen liegen und zu ultra-konservativer Kungelei führen.

Und eine Überprüfung durch den CDU - Sozialminister?
Wird sicher nur ein wenig Theaterdonner, bis das Thema wieder vergessen ist, und dann gehts weiter wie bisher. Mit Fördermitteln.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
04.12.2012
10:22:15


(0, 2 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #1 von Kim Schicklang


ich kann vieles nachvollziehen, was du schreibst und freue mich immer, wenn mal jemand die perspektive erweitert.

nachfragen möchte ich eines: was findest du an dem begriff "geschlechtsidentität" problematisch?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
04.12.2012
10:28:06


(-1, 1 Vote)

Von Kristian
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Die werden den Zuschuss verlieren und das ist auch gut so. Fanatischen Aktivisten (auf allen Seiten) muss auf breiter Front der Geldhahn zugedreht werden. Im Zusammenhang mit der Offensive Junger Christen vor allem Christl Ruth Vonholdt,
Link:
de.wikipedia.org/wiki/Christl_Ruth_Vonholdt

die jetzt lange genug Zeit hatte gegen Schwule zu hetzen. Warum sollte ich Stefan Grüttner nicht glauben, dass er es ernst meint? Das zeigt hoffentlich, dass sich auch die konservativen Leute in unserem Land bewegen und sie sich von ehemals angerufenen Sachverständigen
Link:
gaywest.wordpress.com/2007/09/11/wenn-die-vonholdt
-mit-der-cdu/

klar distanzieren.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
04.12.2012
10:50:27


(+1, 1 Vote)

Von Sveni-Maus


Also mich hat das Bild eher an Apple erinnert. Und wie jeder weiß, sind die Mac-Nutzer ja auch eher Sektenmitglieder als zurechnungsfähige Menschen, daher passt das schon irgendwie ;-)

Jaja die CDU und die Kirche, die warten denn mal ab ... am 21.12.2012 ist Weltuntergang und dann kommt das jüngste Gericht, da will man nicht so kurz vorm Ziel ins Straucheln kommen ;-)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
04.12.2012
10:55:19


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Erst dem Gesocks die Gelder streichen und danach verbieten!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
04.12.2012
10:57:13


(+3, 3 Votes)

Von Kim Schicklang
Antwort zu Kommentar #3 von fink


"gender identity" ist ein Begriff der aus der Feder von John Money stammt. Money war, wie viele seiner Kollegen damals (und auch heute noch, denn die Aufarbeitung dieses grausigen Kapitels der Geschichte der Pathologisierung geschlechtlicher Normvarianten wird ja auch heute noch immer wieder verhindert), der Ansicht, dass sich sexuelle Vorlieben ("sexual orientation") und eine soziale Geschlechtsidentität ("gender identity") erst im Laufe der Kindheit entwickeln. Daraus leitete Money ab, dass man mittels Erziehung einen Menschen in seiner "psycho-sexuellen Entwicklung" noch beeinflussen könne. Das führte dann zu dem grausamen Menschenversuch an einem Jungen namens David Reimer, dem nach der Geburt der Penis verletzt wurde und dem dann auf Anraten Moneys eine Vagina hinoperiert wurde. Money sagte: Erzieht das Kind als Mädchen, dann wird es sich als "Mädchen fühlen". David wusste immer, wer er ist und brachte sich später um.

Auf Moneys "gender identity"-Thesen basiert trotzdem bis heute übliche Praxis, die auch in deutschen Kliniken zum Alltag gehört, Kinder mit uneindeutigen Genitalien zwangszuoperieren und zu verstümmeln, da immer noch behauptet wird, es gäbe so etwas wie eine "psychosexuelle Entwicklung" bzw. die Chance auf Entwicklung einer "typischen Gender-Identity".

Homosexualität gibt es diesen Theorien nach nur im Erwachsenenalter und sei ebenso ein Produkt der "psychosexuellen Entwicklung". Sowohl "Gender Identity" als auch "Sexual Orientation" sind Begriffe, die ausdrücken wollen, dass da vorher ein "normales Kind" auf die Welt kommt und später eine "Gender Identity" und "Sexual Orientation" entwickelt.

Diese Ideologie ist gefährlich, da sie die Natürlichkeit von Heterosexualität bekräftigt und diese als "natürlich" behauptet und Homosexualität wie Transsexualität als angebliche Verhaltensweisen, die erst später entstünden ansieht. Genau da setzen ja auch Gruppen wie die Offensive Junger Christen oder auch Wüstenstrom an. Diese nutzen aber nur die Sichtweise, die eben angebliche "sexualwissenschaftliche Fachgesellschaften" vorher bereits etabliert haben.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
04.12.2012
11:24:44


(+1, 3 Votes)

Von Thinker
Antwort zu Kommentar #7 von Kim Schicklang


Willst du denn bestreiten, dass sich Sexualität erst langsam entwickelt? Nur, weil die es als Ideologie umdeuten? Dein Kommentar impliziert, gender identity würde fertig auf die Welt kommen. So ist das natürlich nicht, und selbstverständlich entwickelt sie sich in der ersten Jahren psychosozial.
Du kannst das nich nicht abstreiten, nur um diese Fundis ins Leere laufen zu lassen. Die Frage müsste sein, warum sollte man einen Menschen verändern bzw. warum will sich ein Mensch verändern? Das wär die Duskussion, nicht ob es möglich ist oder nicht.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
04.12.2012
11:45:18


(+3, 5 Votes)

Von Thorsten1
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2012


Die "Offensive Junger Christen" gehört aus schwuler Sicht zu den gefährlichsten Organsiationen, die wir in diesem Land haben! Dies ist vielen offenbar nicht bewusst.
Die Leiterin, Christel Vonholt, die seit Jahrzehnten wie eine Besessene gegen Schwule kämpft, hatte es im Jahre 1998 sogar geschafft, die Lambeth Conference, die alle 10 Jahre stattfindende Konferenz aller anglikanischen Bischöfe dieser Welt, so zu beeinflussen, dass diese gegen die Besserstellung von Schwulen und Lesben in der Anglikanischen Kirche stimmte - damals ein Schock für die angelsächsische schwule Emanzipationsbewegung.

Link:
acl.asn.au/old/pwb_dinner98.html


Von diesen "Christen" geht eine ganz konkrete Gefahr aus, die aber eben viel subtiler ist als wie es das polterige Kreuz.net war.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
04.12.2012
11:53:23


(+1, 3 Votes)

Von Kim Schicklang
Antwort zu Kommentar #8 von Thinker


"Dein Kommentar impliziert, gender identity würde fertig auf die Welt kommen."

Nein, eben gerade nicht. Weil "Gender Identity" sich auf das angeblich "soziale Geschlecht" bezieht und nicht auf in der Natur existierende geschlechtliche Vielfalt.

"selbstverständlich entwickelt sie sich in der ersten Jahren psychosozial."

Sicher können äussere Rollenzwänge und Stereotype verhindern, dass Menschen zu ihrem eigenen Selbst finden und dieses Selbstbewusstsein dann (z.B. durch ein Coming Out) nach Aussen tragen. Die sogenannte "psychosoziale" Komponente ist aber nichts, das einem Menschen angeboren ist. Wenn man aber nun die eigene Geschlechtlichkeit dieser psychosozialen Komponente unterordnet, indem man behauptet, dass diese Geschlechtlichkeit gar nicht existiert, sondern nur Produkt äusserer Rollenzwänge ist, dann ist das schon primär die Verleugnung geschlechtlicher Vielfalt. Genau das passiert, wenn man von "sexueller Orientierung" spricht, und dann behauptet, dass dies das selbe wäre wie Homosexualität und wenn man z.B. von "Geschlechts Dysphorie" dann spricht, wenn es eigentlich um Transsexualität geht. Die sogenannten "sexualwissenschaftlichen Fachgesellschaften" lehnen seit den 60er-Jahren jede wissenschaftliche Studie und jeden Beweis für geschlechtliche Vielfalt in der Natur ab, die schon von Magnus Hirschfeld beschrieben - und oft nicht verstanden - wurde.

Da gibt es übrigens eine interessante Dokumentation dazu:

Youtube-Video:


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  123  vor »


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Clubkid verliebt sich in russischen Stricher Tom Ford: Jeder Mann sollte mal passiven Analverkehr haben Malta verbietet Homo-"Heilung" Video: Schwuler Heiratsantrag vor dem Dom
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt