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Desmond Tutu setzt sich seit mehreren Jahren für die Anerkennung von Homosexuellen in Kirche und Gesellschaft ein (Bild: Wiki Commons / Elya / CC-BY-SA-3.0)

Der frühere südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu hat das Parlament von Uganda aufgefordert, die Pläne einer Verschärfung des Anti-Homosexualitäts-Gesetzes aufzugeben. Das Vorhaben sei "völlig ungerecht", sagte der 81-jährige Friedensnobelpreisträger am Dienstag bei der All Africa Conference of Churches. Der Gesetzentwurf, der noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll, sieht bei "besonders schweren Verstößen" möglicherweise sogar die Todesstrafe vor (queer.de berichtete).

Die Kirche sollte auf der Seite der Minderheiten sein, forderte Tutu: "Meine Brüder und Schwestern, Ihr wart solidarisch mit den Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe unterdrückt wurden. Wenn Ihr aufrichtig sein wollt vor dem Herrn, müsst Ihr auch für diejenigen Menschen da sein, die für etwas unterdrückt werden, für das sie nichts können: ihre sexuelle Orientierung."

Bereits in der Vergangenheit hatte sich Desmond Tutu mehrfach öffentlich für LGBT-Rechte eingesetzt (queer.de berichtete). (cw)



10 Kommentare

#1 Linu86Profil
  • 06.12.2012, 14:45h Aachen

  • Ohne Desmond Tutu wäre der Friedensnobelpreis nur noch eine Witzveranstaltung...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 SchwTAAnonym
#4 alexander
#5 LucaAnonym
  • 06.12.2012, 20:27h
  • Da hat er Recht und das ist gerade das Verlogene an den afrikanischen Faschisten: die sollten eigentlich wissen, wie es ist, diskriminiert zu werden.
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#6 Roter ReckeAnonym
  • 07.12.2012, 21:52h
  • Desmond Tutu versteht es wahrhaftig, Jesus Christus nachzufolgen - Hatz gegen Minderheiten und Aufruf zhur Gewalt hat nämlich nichts mit "christlich" zu tun, da wird faschistischem Gedankengut ein religiöses Etikett angeklebt. Ich hoffe, daß dieser ehrenwerte Herr in Uganda etwas erreichen kann....
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#7 MariposaAnonym
  • 07.12.2012, 21:54h
  • Die Opfer von damals sind eben jetzt in die Täterrolle geschlüpft - dieses Phänomen ist leider öfter zu beobachten und soziologisch gesehen äußerst interessant und widerwärtig zugleich....
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#8 TheDad
  • 09.12.2012, 21:11h
  • Was wohl sein Chef in Rom dazu sagt ?

    Wahrscheinlich nichts..
    Der ist gerade mal wieder anderweitig beschäftigt..

    Damit den neuen Leiter der
    "Kongregation für die Glaubenslehre"
    (lat.: Congregatio pro doctrina fidei, oft kurz Glaubenskongregation genannt) zu ernennen..

    Diese vatikanische "Behörde" ist eine von Papst Paul III. mit der Apostolischen Konstitution Licet ab initio vom 21. Juli 1542 als
    "Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis"
    (dt. Kongregation der römischen und allgemeinen Inquisition)
    gegründete Zentralbehörde der römisch-katholischen Kirche, und stellt Richtlinien auf über das was geglaubt werden muss und darf, und was nicht..

    Lange Jahre war Joseph Kardinal Ratzinger selbst Leiter der Inquisitionsbehörde, und ernennt jetzt (da er wohl ahnt das seine Zeit nicht mehr lange währt) wieder einen deutschen zum Leiter..

    Gerhard Ludwig Müller Kurienerzbischoff der RKK, ehemaliger Bischoff von Regensburg,
    (bei dessen Ernennung Ratzinger zugegen war) und jetzt Nachfolger von William Joseph Kardinal Levada (nach 7 jähriger Amtszeit/ebenfalls von Ratzinger ernannt)..

    Dieser Mann,
    ..der schon einmal damit auffällt innerkirchliche Gegner und reformwillige auf dem 98.Deutschen Kathilkentag entgegenzuhalten:
    "Es kann nicht sein, dass Leute die von sich aus nichts zustande bringen, sich an die großen Veranstaltungen dranhängen und eine parasitäre Existenzform bringen..

    ..der in den Jahren 2004/07 einen rechtskräftig verurteilten Kinderschänder als Pfarrer in der Jugendarbeit einsetzt, da ein siebenseitiges sehr detailliertes, von dem die Bewährungsaufsicht führenden Gerichtes eingeholtes, Abschlussgutachten des behandelnden Therapeuten besagte, das keine pädophile Fixierung festgestellt wurde..

    ..der im Zusammenhang mit Berichten über Missbrauchsfälle in katholischen Einrichtungen den Medien in einer Predigt am 20. März 2010 eine
    "Kampagne gegen die Kirche
    vorwarf,
    "die ihn an die Kirchenfeindlichkeit der NS-Zeit erinnere"..
    Zugleich bat er die Gläubigen der Kirche treu zu bleiben,
    "so wie auch damals die Katholiken und Katholikinnen treu gewesen sind..

    Und solch einen Menschen beruft nun unser Ex-Kardinal Ratze-Fatz in die Führung der Inquisitionsbehörde..

    Mit dem und seinem innewohnenden menschenfeindlichem Leitbild werden wir noch viel Freude haben, denke ich..
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#9 alexander
#10 TheDad