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Die erste Zitterpartie ist für Michael Kauch überstanden: Jetzt muss die FDP nur noch über die Fünf-Prozent-Hürde kommen...

Der schwule Bundestagsabgeordnete Michael Kauch ist am Samstag von der Landeswahlversammlung der FDP-NRW auf Platz 6 der Landesliste gewählt worden. Kommt die FDP bei den Bundestagswahlen 2013 über die Fünf-Prozent-Hürde, ist sein Wiedereinzug ins Parlament damit gesichert.

Kauch gewann mit 214 zu 154 Stimmen klar eine Kampfabstimmung gegen den unbekannten Kreisvorsitzenden der FDP Recklinghausen, Mathias Richter, der von der FDP Ruhr ursprünglich für den Listenplatz 6 nominiert worden war (queer.de berichtete). "Ich freue mich sehr und danke allen, die mich so toll unterstützt haben", postete Kauch nach seiner Wahl auf Facebook. "Jetzt auf in den Wahlkampf und die FDP wieder stark machen!"

Nach der Niederlage bei der FDP Ruhr Anfang November hatten Unterstützer des schwulen Abgeordneten die Facebook-Kampagne "Basis für Michael Kauch" ins Leben gerufen. Deren Motto: "Leistung statt Regionalproporz". Mehrere prominente FDP-Politiker stellten dem schwulen Bundestagsabgeordneten dabei ein positives Zeugnis aus. "Michael Kauch tritt konsequent für Bürgerrechte ein – sei es bei der Selbstbestimmung von Patienten, sei es bei den Rechten von Minderheiten", schrieb etwa Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. "Hier gewinnt er Wähler für die FDP."

Die schwule Stimme der Liberalen

Michael Kauch rückte im Jahr 2003 für den verstorbenen Abgeordneten Jürgen Möllemann in den Bundestag nach, dem er seither ununterbrochen angehört. Er ist sowohl umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion als auch offizieller Koordinator für Schwulen- und Lesbenpolitik.

Zu seiner Erfolgen zählen u.a. die Gründung der Bundestiftung Magnus Hirschfeld (queer.de berichtete) sowie die Gleichstellung von Eingetragenen Lebenspartnern im Beamten-, Richter- und Soldatenrecht, bei der Erbschaftsteuer, der Grunderwerbsteuer sowie beim BAföG – teilweise jedoch erst nach entsprechenden Urteilen des Bundesverfassungsgerichts. Ende Oktober stimmte der selbst verpartnerte Kauch zusammen mit der Opposition gegen die Koalitionsmehrheit für eine Ausweitung des Ehegattensplittings auf Eingetragene Lebenspartner (queer.de berichtete).

Auf den ersten Platz der NRW-Landesliste wurde mit 88 Prozent der Delegiertenstimmen Außenminister Guido Westerwelle gewählt. (mize)



#1 anomeAnonym
  • 08.12.2012, 15:26h
  • Ich bin echt kein FDP-Fan, aber Michael Kauch ist wichtig für die Community. Wir brauchen in jeder Partei Personen, die sich für uns stark machen und bei der FDP ist es wohl der engagierteste. Wobei Frau Leutheusser-Schnarrenberger auch schon einiges bewegt hat.
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#2 draganProfil
#3 Oma KrauseAnonym
  • 08.12.2012, 16:04h
  • Soldatenrecht? Das ist gut.

    Herr Kauch,
    haben Sie auch Schmauch an ihren Händen?

    "Frontal 21 werden vertrauliche Unterlagen der Bundeswehr zugespielt. Unter anderem Waffen-Prüfberichte der Wehrtechnischen Dienststelle.

    Getestet wurden neun G36-Gewehre. Das Ergebnis: Alle heiß geschossenen Waffen verlieren an Präzision.
    Auf einer Zielentfernung von 100 Metern lagen die Treffer rund 40 Zentimeter neben dem Ziel.

    [...]

    So kämpfen Bundeswehrsoldaten mit ihren modernen Waffen gegen einen Feind mit 65 Jahre alter Waffentechnik:
    die russische Kalaschnikow, treffsicher über 300 Meter, tödlich für deutsche Soldaten."

    frontal21.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/25482110/1/data.pdf

    Schmauchspuren

    www.youtube.com/watch?v=V3pZnUkvSOM
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#4 A x e lAnonym
  • 08.12.2012, 16:18h
  • Antwort auf #2 von dragan
  • "Ist deine Community auch der Meinung?"

    Na, ich jedenfalls nicht, falls du meine unmaßgebliche Meinung wissen willst.

    Ich habe ganz andere Wünsche

    Wenn 2013 die FDP nicht mehr in den Bundestag kommt, dann können nicht nur diese Herrschaften sich ihre Dienstwagen und andere Privilegien auf Dauer abgewöhnen, sondern dann wird auch der Union ihr folgsames Schoßhündchen FDP abhanden gekommen sein!

    Und zu Kauch:
    Er verspricht viel und tut wenig und wenn, dann oft sogar kontraproduktives für Schwule und Lesben (Quellen auf Wunsch gern)
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#5 TucholskyAnonym
#6 gionAnonym
  • 08.12.2012, 17:14h
  • Gut, dass die FDP Kauch wieder nominiert hat. Er ist die wichtigste Stimme für unsere Rechte im Bundestag.
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#7 XX1XXAnonym
  • 08.12.2012, 17:35h
  • Sagen wir es so.
    Die FDP ist uns oft genug in den Rücken gefallen, da kann nun wirklich keiner mehr davon reden, dass sich die FDP FÜR die vielen gleichgeschlechtlich lebenden Menschen einsetzt. Und wenn M. Kauch Rückgrat hätte, dann hätte er seine Fraktion dazu aufgerufen die Entscheidungen nur vom Gewissen tragen zu lassen.

    Entweder ist man wirklich nur Schoßhündchen der CDU/CSU, dann brauchen wir Kauch und die FDP nicht, oder aber die Haltung der FDP ist in Wirklichkeit doch homophoner oder diskriminierender als man zugeben will, dann brauchen wir Kauch und die FPD auch nicht.

    Die Zeit ist gekommen für alle Parteien, der Realität ins Gesicht zu schauen.
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.12.2012, 17:40h
  • Da hat es die FDP-Grinsekatze tatsächlich ja doch noch auf den Listenplatz 6 geschafft! Und ich war schon froh, daß der in den ewigen Niederungen des Tränentals versinkt!
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#9 HeilbronnAnonym
#10 KerouaclyAnonym
  • 08.12.2012, 17:50h
  • Der Mann interessiert mich nicht, weil er im Kampf für Schwulenrechte vollkommen irrelevant ist.
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