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Liz Carmouche war früher Soldatin im Irak – jetzt will sie zum Boxstar aufsteigen

Liz Carmouche wird als erste offen lesbische Boxerin bei der Ultimate Fighting Championship (UFC) antreten.

Die 28-jährige Amerikanerin hat vergangene Woche mit der UFC einen Vertrag unterschrieben und soll am 23. Februar in Anaheim (Kalifornien) gegen Ronda Rousey antreten, berichtet "The Atlantic". Es handelt sich dabei um den ersten Frauenwettbewerb des größten "Mixed-Martial-Arts"-Wettbewerbs. Dabei ist anders als beim traditionellen Boxen voller Körpereinsatz gestattet. Die Kämpfe werden live bei US-Networks ausgestrahlt.

Carmouche ist eine Veteranin, die bis 2009 drei Mal in den Irak zu Kampfeinsätzen geschickt wurde. In dieser Zeit herrschte noch die homophobe "Don't ask, don't tell"-Richtlinie, die lesbische oder schwule Soldaten gezwungen hat, ihre sexuelle Orientierung vor ihren Kameraden geheim zu halten. Das Gesetz wurde erst im vergangenen Jahr von Präsident Barack Obama abgeschafft (queer.de berichtete). Carmouche erklärte in einem Interview mit "Sports Illustrated", dass sie im Militär einem hohen Maß an Homosexuellenfeindlichkeit ausgesetzt war: "Homosexuell zu sein war sehr gefährlich, denn jeder, der als schwul oder lesbisch verdächtigt wurde, wurde automatisch zum Sündenbock". Allerdings habe sich die Lage seit der Aufhebung des Gesetzes verbessert. Sie wolle nun ihr Privatleben in ihrer sportlichen Karriere nicht mehr geheim halten: "Ich würde für kein Geld der Welt wieder das Versteckspiel beginnen", so Carmouche.

Youtube | Liz Carmouche in Aktion

Boxen gilt wie Wrestling oder der Automobilsport "Nascar" als besonders testosterongetriebene Sportart, in der viele Vorurteile gegen Homosexuelle am Leben erhalten werden: So sagte der frühere UFC-Weltmeister Antônio Rodrigo Nogueira vergangenes Jahr, er wolle keine Schwulen trainieren. Grund: Schwule Männer könnten seinem Charme nicht widerstehen (queer.de berichtete). Allerdings hat UFC-Chef Dana White erklärt, dass offen schwule Sportler "kein Problem" seien, zugleich gebe es noch viel Homophobie im Sport. Anfang des Jahres outete sich einer der UFC-Kämpfer als Darsteller in schwulen Pornofilmen: Der 26-jährige Dakota Cochrane erklärte, er habe damit sein Studium finanziert (queer.de berichtete). (dk)



#1 Thorsten1Profil
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 TommasoAnonym
  • 11.12.2012, 20:45h

  • Liz is keine Boxern sondern mma Kämpferin und wir im übrigen den Kampf in der ersten runde durch armbar verlieren ;)
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