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  • 15. Oktober 2004, noch kein Kommentar

Der 14-jährige Axel lebt in ungeordneten Verhältnissen und bessert sein Taschengeld durch Prostitution auf. Unterkunft und Liebe findet er beim Familienvater Karl Heinz.

Von Dirk Jung

Der 14-jährige Axel lebt in Düsseldorf und bessert sein Taschengeld durch Prostitution auf. Seine Familienverhältnisse sind das, was man landläufig als "ungeordnet" bezeichnen würde: seine Mutter ist Alkoholikerin, der Freund seiner Mutter vergewaltigte ihn. Für seine Arbeit im Umfeld des Bahnhofs verlangt Axel 50 DM - mindestens. Eine warme Mahlzeit, ein Bad und ein Bett findet er beim Familienvater Karl Heinz Brenner. Die Liebe zu Alex bringt diesen soweit, dass er sich zu seinen Gefühlen bekennt und seine gesellschaftlich nonkonforme Romanze offenbart. Die vermeintliche Verwerflichkeit dieser Beziehung wird im Film in Frage gestellt. Brenner sieht sich allerdings auch mit Axels Liebe zu seiner Freundin konfrontiert.

Als Peter Kerns Film 1992 auf den Markt kam, wurde der Regisseur von der französischen Zeitung "La Baule" mit Faßbinder verglichen. Von der Berliner "Zitty" wird dem Film Eleganz und Tempo zugesprochen. Schauspielerisch treten Winfried Glatzeder als Karl Heinz Brenner und Max Kellermann als Alex in den Vordergrund - in einer Nebenrolle als Knecht sieht man Christoph Schlingensief.

Sprachen/Untertitel: dt. OF / -
FSK: 16
Laufzeit: 85 min.
Preis: 22,95 EUR


14. Oktober 2004