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  • 11.12.2012           3      Teilen:   |

"Hobbit"-Star

Ian McKellen hat Krebs

Ian McKellen setzt sich seit Jahrzehnten für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben ein - Quelle: Man Alive! / flickr / cc by 2.0
Ian McKellen setzt sich seit Jahrzehnten für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben ein (Bild: Man Alive! / flickr / cc by 2.0)

Der 73-jährige Schauspieler Ian McKellen hat erklärt, dass er seit "sechs oder sieben Jahren" unter Prostatakrebs leidet.

Der britischen Boulevardzeitung "Sun" sagte McKellen bei der Premiere von "Der Hobbit" in London, dass sich der Krebs bislang nicht ausgebreitet habe. Er habe sich noch keiner Operation unterziehen müssen. "Man muss erst einmal schlucken, wenn man diese Nachricht kriegt", erklärte er. "Das ist wie bei einem HIV-Test. Man fragt sich: 'Geht jetzt alles zu Ende?'". McKellen habe gemerkt, dass etwas nicht stimme, als er nachts öfters als gewohnt auf die Toilette musste. Jetzt muss er sich regelmäßigen Untersuchungen unterziehen. Prostatakrebs ist nach Lungen- und Darmkrebs die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung.

McKellen spielte in den ersten drei "Herr der Ringe"-Filmen Gandalf. Die Rolle hat er für das dreiteilige Prequel "Der Hobbit" wieder übernommen. Der Film wird am Donnerstag in die deutschen Kinos kommen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Brite, der 1988 sein Coming-out in der Öffentlichkeit hatte, auch als Aktivist für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben engagiert. So forderte er homosexuelle Prominente auf, sich zu outen, um Vorurteile abzubauen (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: ian mckellen, prostatakrebs
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Reaktionen zu "Ian McKellen hat Krebs"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
11.12.2012
16:17:14


(+1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ich wünsche ihm alles Gute und daß er den Krebs so schnell wie möglich besiegt!


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#2
11.12.2012
19:39:11


(+2, 2 Votes)

Von Felix


Ich drücke ihm die Daumen, dass er es gut übersteht und geheilt wird.

Ein toller Schauspieler, den ich durch den exzellenten schwulen Film "Bent" kennengelernt habe.

Und noch was allgemeines:
ich würde mir wünschen, dass das Geld, was in Rüstung und Kriege gesteckt wird, in Bildung und medizinische Forschung gesteckt würde. Dann wäre man beim Kampf gegen Krebs, AIDS, Alzheimer, Parkinson, etc. vielleicht schon ein gutes Stück weiter.


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#3
11.12.2012
23:24:30


(-1, 1 Vote)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Jeden, den es interessiert, sollte sich einmal mit der Thematik auseinandersetzen..

Die meisten Patienten "leiden" nicht wirklich unter der Erkrankung..

Das Leiden beginnt zumeist erst mit der Behandlung wenn der Tumor als "Op-würdig" eingestuft wird..

Schon die Diagnose an sich ist schwierig, da dazu der sogenannte PSA-Test zu Rate gezogen wird..
Ist dieses PROSTATA-SPEZIFISCHE-ANTIGEN erhöht, erfolgen weitere Untersuchungen..

Es gibt nur gar keinen sicheren Grenzwert an dem sich ablesen läßt ab wann dieser PSA-Wert überhaupt als erhöht anzusehen ist..

Und jeder der regelmäßig Sex mit einem Samenerguß hat, und sei es nur die tägliche Selbstbefridigung. hat einen erhöhten bis hohen PSA-Wert..

Weitere Beschreibungen nachfolgender Untersuchungen lass ich jetzt mal weg..

Nach einer OP folgt die Chemotherapie und/oder eine Strahlentherapie, die dafür sorgt das die meisten Patienten, sollten sie es durch die OP nicht schon eh sein, inkontinent und Impotent werden..
Zumindest zeitweise..
Das kann sich durch Training in einigen Fällen sogar wieder beheben lassen..
Wurden aber, wie es häufig geschieht, die wichtigen Nervenbahnen beschädigt oder gar durchtrennt die in der Nähe der Prostata verlaufen, wie z.B.der für die Schließmuskel des Anus und der Blase zuständige Nevus Pudendus, ohne den auch kein Orgasmus entsteht, ist es aus mit der Libido..

Und der Gipfel der Behandlung sieht dann vor das man den Patienten "zur Absenkung eines signifikant erhöhten Testosteron-Spiegels" im Bestem Falle eine Hormon-Therapie empfiehlt, die ein erneutes Wachstum des in den meisten Fällen nicht völlig entfernbaren Tumors verhindern soll, die aber dazu führt das die Libido völlig verschwindet und der männliche Körper "verweiblicht"..

Dazu wird in vielen Fällen den Patienten sogar vom "behandelnden" Urologen "geraten" einer KASTRATION zuzustimmen, weil die medikamentöse Behandlung (nicht nur teuer ist, sondern) erheblichere Nebenwirkungen aufweist..


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