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Nach Madonna hat auch Lady Gaga Konzerte in Russland genutzt, um Schwulen, Lesben und Transgendern Mut zu machen. Bei einem Konzert in Moskau am Mittwoch – das Bild rechts zeigt sie bei der Ankunft – freute sie sich, dass so viele Fans gekommen seien. Denn man habe sie gewarnt, dass Leute Probleme mit ihrer "Homo-Propaganda" haben könnten. Daher dankte sie den Zuschauern:

Ich danke euch, Moskau. Danke dafür, dass ihr die Message von Equality um die Welt verbreitet. Danke für das Verbreiten der Message von "Born this way".

(…) Rappelt euch auf. Steht auf, Russland. Ihr habt diese Nacht, um zusammenzukommen als Stimme der Gesellschaft für Equality in Russland. Also steht für euch selbst auf oder steht auf für eure Freunde. Wo sind alle meine schwulen und lesbischen Kids heute Nacht? Heute Nacht ist das mein Haus, Russland. Du kannst schwul oder lesbisch sein in meinem Haus. Und wann immer Du mich brauchst, Russland, bin ich nur einen Telefonanruf entfernt.

Zu den Worten tobte der Saal wie bereits wenige Tage zuvor in St. Petersburg. Dort forderte der Popstar die Fans auf, sich nicht zu kümmern, egal was andere sagen. "Egal, ob du schwul und lesbisch, hetero, bisexuell, Transgender oder transsexuell bist."

Der Politiker Vitali Milonow, der das Gesetz gegen "Homo-Propaganda" in St. Petersburg in das Regionalparlament eingebracht hatte, hat inzwischen rechtliche Schritte gegen Lady Gaga aufgrund eines Verstoßes gegen das Gesetz angekündigt.

Zuvor hatten anti-homosexuelle Aktivisten bereits den Popstar Madonna wegen vermeintlicher Homo-Propaganda verklagt, waren aber mit einer zivilen Schadenersatzklage vor Gericht gescheitert (queer.de berichtete). Der Anlass: Im August hatte Madonna ebenfalls bei Konzerten in Moskau und St. Petersburg die Lage von Schwulen und Lesben angesprochen (Details und Videos hier).



#1 FreeFlowAnonym
  • 13.12.2012, 17:25h
  • Madonna und Lady Gaga sind wahre Heldinnen der Neuzeit!

    Sie setzen sich immer wieder und überall für Menschenrechte ein! Auch dort, wo das nicht gerne gehört wird oder sogar versucht wird, das zu verbieten...
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#2 gogagaAnonym
  • 13.12.2012, 23:26h
  • Danke Gaga!!!!
    Für dein fortwährendes Engagement.

    Egal ob für schwule und lesbische Obdachlose, für die Ehe Öffnung, für die Abschaffung von dont ask dont tell und vorallem für deinen Kampf für strikte Anti Mobbing Gesetze und den Einsatz deiner Born this way- Stiftung die schwul/lebische Jugendliche stärken soll, und da einsetzt wo andere versagen- du nutzt deine starke Stimme.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.12.2012, 15:57h
  • Lady Gaga läßt sich nicht den Mund verbieten! Und Herr Milonow macht sich lächerlich, denn das mit der Klage hat bei Madonna schon nicht geklappt!
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