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  • 13.12.2012           5      Teilen:   |

Videos: Ricky Martin und Desmond Tutu über Homophobie



Bei einem Panel der Vereinten Nationen am Dienstag zum Thema Homophobie hat sich der Popstar Ricky Martin erfreut über sein Coming-out gezeigt: Es habe nur eine Minute gedauert und sich "unglaublich" angefühlt. Der 40-jährige Puerto-Ricaner bereute, nicht schon früher von seinem Schwulsein gesprochen zu haben:


(Weiteres Video)

Neben dem niederländischen UN-Botschafter Herman Schaper und der französischen Frauenministerin Najat Vallaud-Belkacem kamen bei der Tagung anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am zehnten Dezember auch drei homosexuelle Aktivisten aus Argentinien, Malawi und der Ukraine zu Wort.

Von all dem gibt es keine Videoaufnahmen, anders als von einer Grußbotschaft von Erzbischof Desmond. Homophobie sei die Antithese zu Liebe, sagte der 81-Jährige. Solange Personen als untergeordnet behandelt würden, könne man nicht von einer freien und gleichen Gesellschaft sprechen.



Auch UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hielt eine Rede (Volltext) und betonte, dass Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben noch weit verbreitet wären, mit "schlimmen Konsequenzen": 76 Länder bestrafen noch immer Homosexualität. "Diese Ungerechtigkeit schmerzt mich", so der Koreaner.

Ich bin hier, um erneut Gewalt anzuprangern und ein Handeln für eine echte Gleichstellung zu fordern. Lasst mich das laut und deutlich sagen: Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender haben die gleichen Rechte verdient wie jeder andere. Auch sie sind frei und gleich geboren. Ich stehe mit ihnen Schulter und Schulter in ihrem Kampf für Menschenrechte.



Der Südkoreaner sprach sich gegen das geplante Homo-Propaganda-Gesetz in der Ukraine und für eine bessere Aufklärung der Bevölkerung aus. Staatslenker bräuchten mehr Mut, diese Themen anzusprechen. (nb)

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Tags: ricky martin, desmond tutu, ban ki-moon, vereinte nationen
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Reaktionen zu "Videos: Ricky Martin und Desmond Tutu über Homophobie"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
13.12.2012
18:15:19


(+5, 5 Votes)

Von Xq28
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Es gibt tatsächlich einen vernünftigen Menschen in der katholischen Hochwürdenschaft - und der ist Schwarz :D
Wen wunderts?


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#2
13.12.2012
18:37:31


(+5, 5 Votes)

Von ABC123
Antwort zu Kommentar #1 von Xq28


Desmond Tutu gehört der sowieso eher liberal eingestellten Anglikaner an, nicht der römisch-katholischen Kirche. Das wäre ja eine Revolution!


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#3
13.12.2012
19:18:44


(+6, 6 Votes)

Von SchwTA


Schade, Tutu kann kein Papst werden...aber auch Ban Ki Moon und die ganze UNO - meine Hochachtung! Und dann sind da solche Kleingeister selbst in meiner eigenen deutschen Heimat, die auf Sitzstreik machen und einen ganzen Gesetzesentwurf ausbremsen, nur weil's da unter anderem auch um Gleichheit für non-Heten-Paare geht...*aufdenBodenspuck*.


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#4
13.12.2012
20:54:34


(+2, 6 Votes)
 
#5
14.12.2012
15:54:30


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ich stimme den Aussagen von Ban uneingeschränkt zu!


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