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Das KCM-Schwulenzentrum Münster e.V. hat im November einen neuen Vorstand gewählt (Bild: KCM)

Mit einem neuen Vorstand sucht das KCM-Schwulenzentrum Münster e.V. wieder die Kooperation mit anderen queeren Gruppen und Vereinen der Stadt.

"Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin, Ansprechpartner für alle interessierten schwulen Männer in Münster und Umgebung zu sein und unsere Aktivitäten dahingehend zu verstärken. So wollen wir auch intensiver mit den anderen auf diesem Gebiet tätigen Organisationen, wie z.B. der Aids-Hilfe, dem schwul-lesbischen Jugendzentrum Track oder dem CSD-Verein kooperieren", erklärte der neue Vorsitzende Stefan Schmidt. Zusammen mit seinen Beisitzern Leo Buchholz, Martin Enders und Ulrich Thoden wurde er im November auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins gewählt.

Das KCM wolle sich laut Schmidt künftig auch "verstärkt um das Thema Homophobie kümmern, aufzeigen, wo diese nach wie vor existiert und ihr aktiv entgegenwirken". Mit der gegenteiligen Aussage, die Diskriminierung von Homosexuellen gehöre der Vergangenheit an, hatte der frühere Vorsitzende des Zentrums, Volker Wittig, im Frühjahr 2012 für Wirbel gesorgt (queer.de berichtete). 19 queere Gruppen und Vereine in der westfälischen Stadt hatten sich daraufhin in einem offenen Brief vom KCM distanziert (queer.de berichtete).

Als weitere Schwerpunkte des neuen Vorstands nannte Schmidt das kulturelle Angebot und die Beratungs- und Aufklärungsarbeit. Außerdem wolle man ein Dach für diverse Selbsthilfegruppen bieten. Das KCM wurde 1985 als Kommunikationszentrum Münsterland gegründet und ist mittlerweile eines der ältesten Schwulenzentren Deutschlands. (cw)



#1 Thorsten1Profil
  • 14.12.2012, 09:10hBerlin
  • Schon der Name "Kommunikationscentrum" ist ein Anachronismus aus der Zeit, in der man in Münster noch nicht den Begriff "schwul" im Namen führen durfte. Außerdem gehört ein solches Zentrum im Jahre 2012 in die Mitte der Stadt und nicht in einem verdreckten Gewerbegebiet hinter dem Hauptbahnhof.
    In einer akademisch geprägten Stadt wie Münster sollte auch ein Schwulenzentrum ein entsprechendes Niveau haben.
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#2 Alex RollingerAnonym
#3 finkAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.12.2012, 16:12h
  • Dann mal viel Erfolg mit dem Neuanfang! Immerhin sagt ein Sprichwort "Neue Besen kehren gut"!
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#5 Timm JohannesAnonym
  • 17.12.2012, 20:08h
  • Antwort auf #4 von FoXXXyness
  • @thomas1
    " ...und nicht in einem verdreckten Gewerbegebiet hinter dem Hauptbahnhof.In einer akademisch geprägten Stadt wie Münster sollte auch ein Schwulenzentrum ein entsprechendes Niveau haben."

    -->Antwort: Das Gelände des KCM ist gerade aufgrund seiner alternativen Lage im Gewerbezentrum sehr reizvolll und hier sind genügend Parkplätze immer vorhanden sowie dort kann auch die Lautstärke einmal am Wochenende stärker ausfallen.

    Parkplatzprobleme und Anzeigen von Anwohnern wegen zu lauter Musik darunter leiden doch gerade schwule Kneipen in Köln und in Hamburg.

    Nee das Gelände des KCM ist genau richtig und liegt trotz Gewerbegebietcharakters dennoch zentral direkt neben der Halle Münsterland.

    Auch der alternative Flair der umliegenden Discotheken sowie von verschiedenen Künsterlerateliers gibt der Umgebung einen gewissen Reiz.

    Die Lage ist daher gut und mich hat in früheren Jahren eher dort die Auswahl der Musik ein wenig gestört.

    Da war die Musikauswahl der din-a-queer Partys früher viel, viel besser.

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    www.dinaqueer.de/
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