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  • 14.12.2012           4      Teilen:   |

Hamburg: SPD fordert Ausstellung zum Paragrafen 175

Einer der Initiatoren: Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher Schwule und Lesben der SPD-Bürgerschaftsfraktion
Einer der Initiatoren: Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher Schwule und Lesben der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Das begangene Unrecht an schwulen Männern unter dem Paragrafen 175 StGB soll im Rahmen einer Ausstellung und wissenschaftlichen Dokumentation thematisiert werden. Dies fordert die Hamburger SPD-Fraktion in einem Antrag für die nächste Bürgerschaftssitzung.

"Die Verfolgung von Homosexuellen nach 1945 ist ein beschämendes Stück Justizgeschichte", begründete Urs Tabbert, Fachsprecher Recht der SPD-Fraktion, den Vorstoß: "Die unter dem § 175 StGB gefällten Urteile sind weder aufgearbeitet noch wurde den Opfern bisher eine Rehabilitierung zuteil." Hamburg müsse aus eigenem Anspruch heraus seinen Teil zur Aufarbeitung der eigenen Rechtsgeschichte leisten.

"Den Dreiklang aus historischer Forschung, öffentlichem Diskurs mittels Ausstellung und die Dokumentation der Forschungsergebnisse halten wir für einen richtigen Weg", pflichtete ihm Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher Schwule und Lesben der SPD-Bürgerschaftsfraktion, bei. Ganze Lebensläufe seien durch den Paragrafen 175 bis heute zerstört worden. "Ein ehrlicher Umgang mit der eigenen Geschichte wird zudem einen glaubwürdigen Beitrag zum Abbau von Diskriminierung Homosexueller in Deutschland, Europa und andernorts leisten", so Kühn.

Die Chancen auf Annahme des Antrags stehen gut: Seit den Bürgerschaftswahlen im Februar 2011 regiert die SPD in Hamburg mit absoluter Mehrheit. (cw)

Links zum Thema:
» Der SPD-Antrag als PDF
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Tags: paragraf 175, rehabilitierung, urs tabbert, philipp-sebastian kühn
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Reaktionen zu "Hamburg: SPD fordert Ausstellung zum Paragrafen 175"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
14.12.2012
14:44:20


(-2, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Und die Kosten für eine solche Ausstellung gehören dem Bundesjustizministerium und den Landesjustizministerien auferlegt..


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#2
14.12.2012
16:08:39


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Weshalb kam die SPD nicht schon viel früher (seit Februar 2011 regiert sie mit absoluter Mehrheit) auf diese gute Idee? Ranhalten, Leute!


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#3
14.12.2012
17:34:13


(-2, 4 Votes)

Von schaaalke


ham die überhaupt noch für iwas geld?

Link zu www.sueddeutsche.de

hahaha


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#4
14.12.2012
20:21:17


(+2, 4 Votes)

Von Felix


Toll, wie sehr sich SPD, Grüne und Linkspartei immer für uns einsetzen. Nicht nur für unsere Gleichstellung, sondern auch für Bildung und das Gedenken an historische Verbrechen gegen uns.

Ich hoffe, dass diese schwarz-gelbe Pest bald in der Versenkung verschwindet.


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