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Suso ist einer von mehreren Spielern, die auf Twitter ihre Verachtung für Homosexuelle kundgetan haben - und dafür bezahlen mussten.
Bild: Wiki Commons / L. Phillips / cc by-nd 2.0

Der englische Fußballverband hat den Liverpooler Mittelfeldspieler Suso wegen einer homophoben Twitter-Nachricht zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Pfund (rund 12.200 Euro) verurteilt.

Der 19-jährige Spanier Jesús Joaquín Fernández Sáez de la Torre, der unter seinem Künstlernamen Suso bekannt ist, hat sich nach Ansicht der Football Association (FA) "anstößig" geäußert und den Fußballsport damit öffentlich in Misskredit gebracht. Das gab die FA am Dienstag bekannt. Suso stehe jetzt unter besonderer Beobachtung.

Der Jungstar hatte sich vor zwei Wochen in einer Twitter-Nachricht über ein Bild seines Teamkollegen José Enrique lustig gemacht, auf dem dieser nach einer Zahnaufhellung zu sehen ist (queer.de berichtete). In der Twitter-Nachricht benutzte Suso "schwul" als Beleidigung: "Was zum Teufel macht er? Dieser Typ ist so schwul. Er hat mentale Probleme. Er macht alles, außer Fußball zu spielen".

Später löschte der U21-Nationalspieler die Mitteilung und entschuldigte sich nach Kritik in den Medien auf Twitter: "Ich habe das Wort 'gay" nicht so gemeint. Ich wollte niemanden verletzen. Mache ja nur Witze. Trotzdem sorry."


Die anstößige Twitter-Nachricht

Bereits seit Jahren geht der englische Fußballverband gegen Homophobie in Stadien vor: So hat die FA bereits 2005 Fans ein Stadionverbot angedroht, sollten sie sich während eines Spiels homophob äußern (queer.de berichtete).

In diesem Jahr wurden bereits mehrere Geldstrafen für Fußballprofis ausgesprochen, weil sie auf Twitter schwulenfeindliche Äußerungen getätigt hatten: So erhielt der italienische Stürmer Federico Macheda von Manchester United eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 15.000 Euro, weil er auf dem Kurznachrichtenportal einen Fan als "u little stupid gay!" beschimpft hatte (queer.de berichtete). Für den Begriff "kleine Schwuchtel" ("little faggot") wurde ein 19-jähriger Spieler der zweiten Liga zur Zahlung von über 8.000 Euro verurteilt (queer.de berichtete). Ein anderer Profi wurde ebenfalls bestraft, weil er einen Schauspieler via Twitter als "fucking queer" bezeichnet hatte (queer.de berichtete).



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.12.2012, 19:23h
  • Für seinen versschrobenen Sinn für Humor hat der Typ seine gerechte Strafe bekommen! Er muß nun aufpassen, welche Wortwahl er trifft, wenn ihm was nicht in den Kram paßt!
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#2 alexander
  • 18.12.2012, 19:38h
  • [Der 19-jährige Spanier Jesús Joaquín Fernández Sáez de la Torre, der unter seinem Künstlernamen Suso bekannt ist,]
    tragen jetzt 19 jährige ballspieler KÜNSTLERNAMEN ???
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#3 Aus Bad HomburgAnonym
#4 alexander
#5 FelixAnonym
  • 18.12.2012, 21:12h
  • Schönes Zeichen, aber für einen Fußball-Profi eine viel zu geringe Strafe, die der aus der Portokasse zahlt.
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#6 Aus Bad HomburgAnonym
  • 18.12.2012, 21:55h
  • Antwort auf #4 von alexander
  • Danke f. D. witzige Antwort. Ja, habe auch 'es steckt mehr in euch!' in die Ohren nicht wenige Male im Leben 'geschenkt' bekommen (meine vor 11 Jahren verstorbene Mutter war mit Erzherzogin Valerie seit den Persenbeuger Zeiten gut bekannt). Dann musste leider wegen einer unangenehmen Geschichte mit einem Lehrer (er lebt, wieviel ich weiss, auch heute dort, nur unterrichtet nicht mehr, ist schon Rentner) unseren Bodensee Richtung Alpen verlassen. Bin danach nur als Gast in Sale gewesen, ja, auch als Bernhard im Juni 2001 geheiratet hatte.
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#7 FallerieAnonym
#8 Lich KingAnonym
#9 TheDad
  • 19.12.2012, 02:41h
  • Antwort auf #2 von alexander
  • Schon immer. seit es PELE gibt..

    Allerdings müßte Mann mal klären ob diese "Notwendigkeit" die auf der Unfähigkeit von Kommentatoren zurückzuführen ist, die richtigen und kompleeten Namen vieler (vor allem brasilianischer) Spieler auszusprechen eine Art von Diskriminierung oder gar Rassismus darstellt..

    Für de la Torre empfehle ich zwischenzeitlich zum Abbau seiner Angst einige Trainingseinheiten mit dem offen schwulem schwedischem Spieler Anton Hysen mit anschliessendem Duschen und einer Relaxing-Einheit in der Sauna zu verbringen..
    (bild-link :
    www.competenetwork.com/images/stories/bloggers/ty-03/anton-h
    ysen-shirtless.jpg
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#10 anomeAnonym
  • 19.12.2012, 06:59h
  • Sowas lächerliches...!
    Er macht einen Witz und soll dafür 12.000 Euro zahlen?
    Das ist einfach nur dämlich, gebt dem sein Geld wieder zurück.
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