Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 20.12.2012           80      Teilen:   |

"Gleichstellung ist Sozialismus"

Vatikan: Homosexuelle leben in "anderer Wirklichkeit"

Artikelbild
Papst Benedikt XVI. befindet sich auf einem Kreuzzug gegen Homo-Rechte

Das vatikanische Zentralorgan behauptet, dass Schwule und Lesben einer sozialistischen "Utopie" der Gleichmacherei nachhingen, die bereits viel Schaden im 20. Jahrhundert angerichtet habe und nun im neuen Gewand Erfolge feiere.

In einem Leitartikel attackiert die Zeitung "L'Osservatore Romano" ein katholisches Magazin aus Frankreich, das die von der Regierung angekündigte Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben begrüßt hatte. Katholiken sollten nicht "Moden" wie der Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren folgen. Unter der Überschrift "Ehe ist kein Vertrag" heißt es, dass die Beziehung von Homosexuellen die "Verweigerung der Wahrheit" sei und der Gesellschaft einen erheblichen Schaden zufügen würde: "Wir können auf diese Grundlage keine Gesellschaft aufbauen, ohne einen hohen Preis zu zahlen, wie es in der Vergangenheit bereits geschehen ist, als versucht wurde, die vollständige wirtschaftliche und soziale Gleichstellung herzustellen. Warum sollen wir den gleichen Fehler wiederholen und nach einer unerreichbaren Utopie streben?".

Fortsetzung nach Anzeige


Vatikan: Anerkennung Homosexueller führt zur "Vernichtung" der Familie

Homosexuelle könnten sich nicht fortpflanzen und lebten in einer "anderen Wirklichkeit", heißt es weiter in dem Leitartikel. Der Vatikan warnt darin auch davor, gleichgeschlechtlichen Paaren das Adoptionsrecht zu gewähren. Das führe zu "neuen Formen der Ausbeutung" wie den Verkauf von Keimzellen. Wenn die Definition der Familie auch auf Schwule und Lesben ausgedehnt würde, führe das zur "Vernichtung" einer der "wichtigsten Institutionen der Menschheit".

Der Vatikan hat in den letzten Wochen wiederholt gegen Homosexuelle Stimmung gemacht. So bezeichnete der Papst erst vergangene Woche die rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen als "schwere Verletzung der Gerechtigkeit und des Friedens" (queer.de berichtete). In Uganda segnete er demonstrativ die Parlamentssprecherin, die Homosexuelle in einem neuen Gesetzentwurf lebenslang hinter Gittern bringen will (queer.de berichtete). Im vergangenen Monat warnte "L'Osservatore Romano" davor, dass die Ehe-Öffnung zu Polygamie führe (queer.de berichtete). (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 80 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 1342             24     
Service: | pdf | mailen
Tags: vatikan, papst, homo-ehe
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Vatikan: Homosexuelle leben in "anderer Wirklichkeit""


 80 User-Kommentare
« zurück  12345678  vor »

Die ersten:   
#1
20.12.2012
17:21:40


(+14, 14 Votes)

Von probondage
Aus Dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 10.07.2008


Da hat aber jemand Angst den Einfluß auf Deutschland zu verlieren. Denn mit der in vielen europäischen Ländern umgesetzte Gleichstellung, kam auch ein Machtverlust der katholischen Kirche. Unter diesem Papst entwickelt sich die RKK zu einer gefährlichen und fanatischen Sekte. Zu was doch Selbsthass führen kann - erbärmlich.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
20.12.2012
17:23:03


(+6, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Und schon wieder sondert der Vatikan seinen sehr stark ketzerischen Sondermüll ab! Wer hier in der "anderen Wirklichkeit" lebt sind die schwurbelnde Benedicta und ihre Spießgesellen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
20.12.2012
17:29:05


(+10, 12 Votes)

Von Kermet


Wie sagte schon Herr Freud: in seiner Verwirrung hält der psychisch Kranke seine Umwelt für Verrückt und empfindet seine Handlungen als normal.
Insofern bin ich beruhigt...
Leider ist der Einfluss dieser verwirrten Menschen so enorm groß, das ganze Staatsgebilde so ausgerichtet werden, dass immer wieder Minderheiten und Andersdenkende dämonisiert und kriminalisiert werden können.
Und so macht das himmlische Bodenpersonal wieder was es am besten kann:
Denunziation, Verfolgung und Eliminierung.
Natürlich ohne sich selbst dabei die betenden Hände schmutzig zu machen.
Pfui Teufel!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
20.12.2012
17:30:40


(+8, 8 Votes)

Von ehemaligem User ererer


Wer 'nicht fortpflanzen' kann, lebt in 'einer anderen Wirklichkeit'?! Ist das ein (schon nicht mehr versteckter) Wunsch des Vatikan, dass Schwule wieder in ein gesellschaftliches Ghetto zurueckkehren? Auf jedem Fall, hat der einzigste moegliche Weg aus dem Ghetto nur zwei moegliche Richtungen: eine heisst 'Emanzipation' - die gefaellt der katholischen Kirche aber nicht; die andere ist uns schon seit 70 Jahren gut bekannt. Ratzinger hat offensichtlich seine Wahl schon getroffen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
20.12.2012
17:45:43


(+11, 11 Votes)

Von hypathia
Aus Baden (Österreich)
Mitglied seit 18.11.2012


Was ich mich bei diesen immer wiederkehrenden diskriminierenden Äußerungen des Papstes frage, ist, wie kann es sein, dass es immer noch Schwule und Lesben in diesem homofeindlichen Verein gibt, die mit ihren Kirchenbeiträgen und ihrer Arbeit in kirchlichen Betrieben diese Hetzsekte unterstützen.
Das Argument des Glaubens zieht hier m.M.n. nicht, denn glauben kann man auch ohne Mitglied dieses gestörten Vereins sein.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
20.12.2012
17:48:10


(+11, 11 Votes)

Von Stefan Kaiser


Mich wundert es eher, dass die Fernsehmedien, vor allem die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF, über derartige Verbalausfülle der katholischen Kirche nicht berichten.

Scheinbar hat die Kirche auch Macht und Einfluss in den öffentlich-rechtlichen Medien.

Die katholische Sekte hat schon soviele Menschenleben auf dem Gewissen, direkt wie indirekt. Wer Homosexuellenfeindlichkeit säht, der will Homosexuelle psychisch fertig machen lassen durch die Bevölkerung, vor allem durch die religiöse Bevölkerung.

Es gibt wirklich Menschen, die sich ihr Gehirn so durchwaschen lassen, dass sie nur noch Marionetten der Kirche sind.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
20.12.2012
17:51:00


(+10, 10 Votes)

Von maaaartin


...sagt der verein, der davon überzeugt ist, dass ihr erlöser vor 2000 jahren durch künstliche befruchtung einer jungfrau durch ein geheiligtes geisteswesen entstanden ist.

ja, ich lebe da doch in einer "anderen wirkichkeit"

endlich mal einer meinung - bravo bene!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
20.12.2012
17:52:44


(+10, 10 Votes)

Von ehemaligem User ererer


Die heute von der polnischen Homo-Organisation 'Kampagnie gegen Homophobie' publik gemachten Daten: 63% der schwulen Teenager in Polen haben ernst ueber den Selbstmord gedacht (waehrenddesen gibt es unter den heterosexuellen solche nur 12%). Voran kann das wohl liegen, was fuer schwierige Frage!... Vielleicht koennte darauf eine plausible Antwort der heutige 'Kommentator fuer einen Tag' auf der britischen Zeitung 'Financial Time' geben, der einen Artikel ueber 'christliche Werte' in der Finanzenwelt geschrieben hat und 'Bischof von Rom' heisst?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
20.12.2012
17:53:10


(+10, 12 Votes)

Von knatzgil
Aus ettelbruck (Luxemburg)
Mitglied seit 15.12.2008


Immer grosse Wörter,zusammengeknotete Phrasen die alles und nichts sagen.Warme Luft zum überleben.
The same same procedure at last year?
The same procedure at every Year Benedetta.
In dem Sinne
Einem jeden hier frohe Feiertage und ein glückliches neues Jahr.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
20.12.2012
18:07:02


(+16, 16 Votes)

Von A x e l


Muss ich mich - im 21. Jahrhundert - tatsächlich noch mit solch mittelalterlichem Schwachsinn auseinandersetzen, der da von einer homophoben (also sich unbewusst selbst hassenden und diesen Hass auf andere richtenden) gepuderten senilen Tunte in Nachthemd und roten Schuhen ausgekackt wird?

Im Augenblick habe ich dazu keine Lust!

Deutschland ist laut Grundgesetz ein säkulares Land, in dem Staat und Religionen strikt zu trennen sind; daran haben sich auch verklemmte Männlein in schwarzen und braunen Kutten zu halten.

Wir werden also darauf zu achten haben, dass unsere wechselnden Regierungen die immer noch bestehenden Sonderrechte der Religionsgemeinschaften (Stichworte: Steuerbefreiung, Subventionierung von Sozialkonzernen der Kirchen, wie Caritas und Diakonie, Zahlung der Bischofsgehälter durch den Steuerzahler, Einfluss auf Kinder in konfessionellen Schulen und Kindergärten etc.) Schritt für Schritt abbauen. Wir sollten die Regierungen, mit unserem Wahlverhalten, dazu zwingen!

Und sonst?
Wir klagen uns gegenwärtig Schritt für Schritt, sowohl beim Bundesverfassungsgericht, als auch beim Europäischen Gerichtshof, in Richtung rechtliche Gleichstellung. Und es sieht ganz gut für uns aus.

Da Deutschland gegenüber den Niederlanden bei gesellschaftlichen Entwicklungen im allgemeinen immer etwa 20 Jahre hinterher hinkt, könnte dies unsere Zukunft sein:

In einem Arte-Beitrag über Amsterdam, sprachen dort Schwule von eine post-schwulen Ära in Amsterdam und meinten damit:

Die völlige Gleichstellung ist erreicht, Schwule und Lesben sind selbstverständlicher und geachteter Bestandteil der Gesellschaft. Schwule Kneipen laufen nicht mehr so gut, weil Schwule und Lesben überall anzutreffen sind und eine Absonderung nicht mehr erforderlich sei.

Gleichstellungsbeauftragte und staatliche Unterstützung von schwul-lesbischen Emanzipationsbestrebungen sind eingestellt worden, mit der Begründung: Die völlige Gleichstellung ist erreicht. Die Homo-Ehe ist seit langem selbstverständlich, einschließlich Adoptionsrecht usw.

Was, im Zwangszölibat lebende, sich selbst hassende und offenbar unter Samenkoller leidende Schwarzröcke geifern, sollte unter der Rubrik "Sprüche, die die Welt nicht braucht und um die sich auch niemand kümmern muss" abgehakt werden.

An zölibatär lebenden Priestern und ihren Chefs wird eines ganz deutlich: Es ist nicht gesund, wenn der Mensch gezwungen wird allein zu sein und sich der sexuellen Freuden dauerhaft zu enthalten, das macht geisteskrank!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12345678  vor »


 Ort: Vatikanstaat


 GLAUBE

Top-Links (Werbung)

 GLAUBE



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Die SPD und der Paragraf 175 Österreich: Van der Bellen ist neuer Bundespräsident Von Drogen und Dreiern Drei Barkeeper in Berlin homophob beleidigt
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt